
Katharina Greve nimmt in ihrem dritten langen Comic die Götterwelt aufs Korn und erlöst uns von der Hoffnung auf ein Paradies. Am Donnerstag gibt sie dazu eine bebilderte Lesung in Berlin.

Katharina Greve nimmt in ihrem dritten langen Comic die Götterwelt aufs Korn und erlöst uns von der Hoffnung auf ein Paradies. Am Donnerstag gibt sie dazu eine bebilderte Lesung in Berlin.

Die märchenhaften „Hilda“-Comics haben Luke Pearson international bekannt gemacht. Jetzt zeigt der Brite mit „Was du nicht siehst“ eine verstörend düstere Seite seines Schaffens.

Die französische Zeichnerin Chloé Cruchaudet erzählt in „Das falsche Geschlecht“ ein packendes historisches Liebesdrama.

Das Aus für die Zeitungscomics in der FAZ hat eine Protestwelle unter deutschen Zeichnern ausgelöst. In Online-Strips erinnern sie jetzt an die Bedeutung der Zeitung für die Kunstform.

Als Hannes Hegen wurde er verehrt von DDR-Jugendlichen. Der Zeichner hatte das „Mosaik“ erfunden – ein Comic-Heft, dessen Helden um die ganze Welt reisten. Ein Nachruf auf Johannes Hegenbarth.

Das älteste bekannte Batmobil kommt unter den Hammer. Ab 1963 war es als Werbeträger für die Batman-Comics quer durch die USA geschickt worden.

Seit mehr als zehn Jahren beobachtet Stefan Pannor den US-Comicmarkt und schreibt darüber im Comicjahrbuch des ICOM (Interessenverband Comic e.V.). Dessen aktuelle Ausgabe ist soeben erschienen, wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung des Autors einen Auszug daraus.

Vom Freigeist zur Mitläuferin: Inspiriert von der Lebensgeschichte ihrer Großmutter zeichnet Barbara Yelin in ihrer Graphic Novel „Irmina“ das Leben einer jungen Frau im Nationalsozialismus nach.

700 Kapitel, 15 Jahre, Hunderte Millionen verkaufte Bücher: An diesem Montag endet in Japan die Manga-Serie „Naruto“. In Deutschland und anderen Ländern ist sie ebenfalls ein Bestseller. Das ist vor allem der Hauptfigur zu verdanken.

Niemand prägte das Erscheinungsbild von New York nachhaltiger als Stadtplaner Robert Moses. Pierre Christin und Olivier Balez haben nun seine Biografie als Comic vorgelegt. Nicht ohne Schwächen, aber wunderschön anzusehen.

Mit seinem Strip "Strizz" läutete Volker Reiche in der FAZ die Renaissance des Zeitungscomics mit ein. Jetzt äußert er sich zum Beschluss der Zeitung, die Comics wieder abzuschaffen - und kritisiert auch seine Nachfolger.

Gut 14 Jahre lang veröffentlichte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Comicserien deutscher Zeichner und läutete damit eine Renaissance der Veröffentlichungsform ein. Jetzt beendet die Zeitung das Projekt.

Heimische Comicautoren haben das Gruseln gelernt. Ein Halloween-Überblick über bemerkenswerte Neuerscheinungen.

Schnell, schmutzig, schwarzweiß – und witzig. „Survivor Girl“ von Christopher Tauber und Ingo Römling ist gleichermaßen Satire wie Hommage an B-Movie-Horror und „Mad“. Ein Gespräch über Humor und Grauen, Karikaturen und Salz im Kaffee.

Komplexe Inhalte, leicht zu erfassen - immer mehr Unternehmen, aber auch Hochschulen halten die Ergebnisse ihrer Tagungen und Workshops als Mini-Comic fest.

Gute Zeiten für Berliner Comicfans: In den kommenden Wochen gibt es eine Handvoll Veranstaltungen, bei denen man Zeichnern und ihrem Werk näher kommen kann. Hier ein Überblick.

Die Welt als Spaßbad mit unwägbaren Tiefen: Marine Blandin schickt ihre Leser mit der Graphic Novel „Eine nautische Fabel“ auf eine so rätselhafte wie unterhaltsame Wasserreise.

In Angoulême wurde Alfreds „Come Prima“ als bester Comic des Jahres ausgezeichnet, jetzt gibt es die Geschichte eines ungleichen Geschwisterpaares auch auf Deutsch.

Schwungvoll, offenherzig - aber auch ziemlich anstrengend: Die Zeichnerin Ellen Forney verarbeitet in „Meine Tassen im Schrank“ ihr Leben mit einer bipolaren Störung.

„Dann ist man weg, futschikato“: Die belgische Zeichnerin Judith Vanistendael legt einen Totentanz der besonderen Art vor und erzählt die berührende Geschichte eines schleichenden Verlustes.

Für Vollblut-Fans gibt es wohl kaum etwas Größeres als ein persönliches Treffen mit dem Idol. Unser Autor verehrt seit Kindertagen Dagobert-Duck-Zeichner Don Rosa - und ist ihm jetzt zum dritten Mal begegnet. Chronologie einer Leidenschaft.

Urkomisch, schlicht und ergreifend: Mit Comics wie der jetzt veröffentlichten Erzählung „Kanal“ schafft Leopold Maurer groteske Abbilder der Wirklichkeit – mit leiser Melancholie und großem humoristischen Potenzial.

Eigentlich sollte das "Erika-Fuchs-Haus" als Deutschlands erstes Comicmuseum am 7. Dezember eröffnet werden. Nun kam alles ganz anders.

In „Luchadoras“ und dem jüngst auf Deutsch erschienenen Buch „Gröcha“ erzählt die französische Zeichnerin Peggy Adam vom verzweifelten Ringen ihrer Figuren um ein besseres Leben - und zeigt dabei eine bemerkenswerte stilistische Vielfalt.

Nach einem Verlagswechsel schien die Zukunft der vielgelobten Serie von Sascha Wüstefeld und Ulf S. Graupner gefährdet. Nun gibt es gute Nachrichten für die beiden Zeichner und ihre Fans.

Marcus Weimer von Rattelschneck gewinnt den Deutschen Cartoonpreis. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde der Berliner Zeichner mit einer Trophäe geehrt.

Cameron Stewart ist als Superhelden-Zeichner derzeit sehr gefragt. Der surreale Thriller „Sin Titulo“ zeigt eine andere Seite des in Berlin lebenden Autors - und das nächste Independent-Projekt ist schon in Arbeit.

Finix veröffentlicht Serien, die andere Verlage abgebrochen haben. Mit der opulenten Gesamtausgabe der 80er-Jahre-Serie „Dieter Lumpen“ haben die Herausgeber sich selbst übertroffen.

Farbenfroh, jung und lebendig: Finnland, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, fördert Künstler und präsentiert experimentierfreudige Comic-Kunst.

Auch 50 Jahre nach der Romanveröffentlichung von Albertine Sarrazins „Der Astragal“ haben Stoff und Erzählweise nichts an Verve eingebüßt, wie die Comic-Adaption von Anne-Caroline Pandolfo und Terkel Risbjerg eindrucksvoll belegt.

Kunstvoll verloren: Stefano Ricci wirft in seinem stilistisch und erzählerisch unkonventionellen Comicalbum „Die Geschichte des Bären“ viele Fragen auf, deren Antworten aber im Verborgenen bleiben.

Das Wilhelm-Busch-Museum widmet Ralf König eine umfassende Ausstellung. Kürzlich wurde er für sein Lebenswerk geehrt - samt einer persönlichen Laudatio von Isabel Kreitz, die wir hier wiedergeben.

Afrofuturistische Superhelden, transsexuelle Comicfiguren, höllische Kämpfer für das Gute: Die Gesellschaft für Comicforschung widmete sich auf ihrer Jahrestagung in Berlin den Grenzüberschreitungen - mit oft überraschenden Ergebnissen.

Ed Piskor hat in seiner Graphic Novel „Wizzywig“ mehrere reale Computer-Hacker zu einer Figur verschmolzen - ein eindrucksvolles Projekt mit einigen erzählerischen Schwächen.

Asterix-Erfinder Albert Uderzo und seine Tochter begraben das Kriegsbeil: Am Freitag legten sie ihren jahrelangen Streit um die abenteuerlustigen Comic-Helden bei.
In seiner Graphic Novel "Der Attentäter" zeichnet Henrik Rehr ein zentrales Kapitel der Geschichte des Ersten Weltkriegs nach - und zeigt beklemmende Parallelen zur Gegenwart auf.

Mit der Science-Fiction-Comicserie „Aâma“ beweist Frederik Peeters ein weiteres Mal seine Vielseitigkeit - inspiriert von den Großmeistern des Genres.

Inuit im Weltall, Mounties auf Roboterpferden - der kanadische Zeichner Seth entführt in „Vom Glanz der alten Tage“ in eine schrullige Parallelwelt und ergründet spielerisch Glanz und Elend der Comic-Geschichte.

Grenzüberschreitende Comic-Forschung: Vom 25. bis 28. September findet in Berlin die neunte ComFor-Jahrestagung statt.

Ulli Lust und Reinhard Kleist sind international die deutschsprachigen Comickünstler der Stunde – auch wenn sie bei den diesjährigen US-Comicpreisen leer ausgingen.

Tiny Masters: Die Leipziger Zeichner Anna Haifisch und James Turek bieten kleinformatige Independent-Comics von sich und anderen Künstlern im Abonnement an.

Dunkel wie die Nacht, rot wie die Liebe: Der zweite Teil der Comic-Adaption „Sin City“, der am Donnerstag in die Kinos kommt, fasziniert erneut mit seiner besonderen Anmutung. Und sogar Lady Gaga hat einen Auftritt.

Beim 14. Internationalen Literaturfestival Berlin verhandeln Comicautoren existenzielle Fragen. Drei Neuerscheinungen von Katharina Greve, Judith Vanistendael und Stefano Ricci zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen.

Elf Comicautoren und Künstler kommen am 14. September zum „Graphic-Novel-Tag“ des Internationalen Literaturfestivals nach Berlin. Wir stellen sie vor. Heute: Andreas Gefe.

Zwischen Sehnsucht und Wahn: Nicolas Wouters und Mikael Ross erzählen in „Lauter Leben“ von den dramatischen Folgen eines Wiedersehens zweier Jugendfreunde. In Berlin zeigt eine Ausstellung Originale aus dem Buch sowie aus der Graphic Novel „Burn out“.

Der Endzeit-Comic „Gung Ho“ zieht die Leser vor allem über seine Ästhetik ins Geschehen. Im Gespräch erklären Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant ihr Erfolgsrezept.

Elf Comicautoren und Künstler kommen am 14. September zum „Graphic-Novel-Tag“ des Internationalen Literaturfestivals nach Berlin. Wir stellen sie vor. Heute: Cyril Pedrosa (»Portugal«), der auf dem Festival exklusive Einblicke in sein neues Buch gibt.

Der französische Comic-Star David Beauchard alias David B. arbeitet in »Die besten Feinde« das schwierige Verhältnis der USA zum Nahen Osten auf. Wir haben ihn zu aktuellen Krisenherden, den historischen Ursachen und den Möglichkeiten des Comics befragt.
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