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Comics

Zarte Bande: Eine Szene aus dem Buch.

Mit der Serie „Yonen Buzz“ wurde Christina Plaka eine der wichtigsten deutschen Mangazeichnerinnen. Jetzt reflektiert sie in „Kimi he – Worte an dich“ Erlebnisse während des Studiums in Japan – und überrascht mit einem ungewöhnlichen Gemisch von Stilen.

Albtraum in schwarz-weiß. Mathieus Protagonist sucht sein Spiegelbild.

Marc-Antoine Mathieu gehört zu den großen Philosophen des Comics. Jetzt wurde sein frühes Werk „Der Anfang vom Ende“ neu aufgelegt. Es zeigt den Franzosen allerdings noch nicht auf der Höhe seiner Kunst.

Von Moritz Honert
Qual der Wahl: Die Cover der 30 Titel, die zur Auswahl stehen.

Zum vierten Mal findet an diesem Sonnabend der Gratis-Comic-Tag statt. Was bringt die aufwändige Werbeaktion den Lesern, Händlern und Verlagen? Zeit für eine Zwischenbilanz.

Von Oliver Ristau
Sexuelle Revolution? Eine von vielen expliziten Szenen des Buches.

Helmut Wietz' '68er-Comic „Der Tod von Adorno“ spaltet die Kritiker. Lutz Göllner sah darin kürzlich eine „reizvolle Herausforderung“. Das provozierte eine Entgegnung von Thomas Hummitzsch: Er findet das Buch „eine Zumutung für jeden Comicfan“.

Von Thomas Hummitzsch
Furchtlos: Die kleine Gweny weiß, wie man mit Piraten umgeht.

„Die Insel der 100.000 Toten“ schaut aus wie ein Piratenabenteuer, doch der Anschein trügt: Jason und Fabien Vehlmann erzählen mit trockenem Humor von entlaufenen Vätern, nüchternen Henkern, einem unglücklichen Internatsschüler und einer cleveren Göre.

Von Erik Wenk
Sex, Crime und Gewalt: Eine Seite aus dem ersten Sammelband.

Ed Brubaker und Sean Phillips verbinden in ihrer neuen Comicserie „Fatale“ Crime Noir mit Horrorelementen - und schüren damit hohe Erwartungen.

Von Moritz Honert
Odyssee durch den iranischen Sicherheitsapparat: Eine Seite aus dem Buch.

Eine grandiose Erzählung, die alle Rahmen sprengt: Der iranische Zeichner Mana Neyestani verarbeitet in der Graphic Novel „Ein iranischer Albtraum“, wie er wegen einer Kinderzeichnung zum politischen Verfolgten wurde.

Von Thomas Hummitzsch
Puzzlespiel: Die Covermotive der Bände 1 und 3.

Der preisgekrönte Manga „Piece“ handelt von verpassten Gelegenheiten, unterdrückten Gefühlen und dem Wert der Freundschaft. Mit prägnanten Zeichnungen erzählt Hinako Ashihara darin von einem rätselhaften Beziehungsgeflecht.

Underground-Comic: Das Cover der deutschen Ausgabe von "Metro"..

Bei Krawallen in Kairo ist auch ein populärer Comic-Autor verhaftet worden. Magdy el Shafee hat schon unter Mubarak mit politischen Zeichnungen für Furore gesorgt. Sein Werk „Metro“ wurde zur Kampfschrift der Jugendbewegung.

Traumpaar: in „Superman: Dean Cain und Teri Hatcher in "Die Abenteuer von Lois & Clark".

75 Jahre „Action Comics # 1“ – ein persönliches Essay über Lois Lane, Superman – und die Liebe zur Karriere. 

Von Stefan Mesch
Auf Rosen gebettet: Eine Seite aus "WW 2.2".

Was, wenn Hitler früher gestorben wäre? Das ist der Ausgangspunkt der neuen Comicreihe „WW 2.2“. Deren Umgang mit der NS-Vergangenheit und ihren Symbolen ist wie oft im Comic eine Gratwanderung.

Von Oliver Ristau
Mit Rucksack und Zeichenblock durch Südasien: Der Autor und seine beiden Freunde auf dem Buchcover.

Für seine Grafik-Diplomarbeit reist der Hamburger Zeichner Philip Cassire durch Nepal, Indien und Bangladesch. Jetzt ist das Buch unter dem Titel „Was kostet ein Yak“ erschienen. Im Interview spricht er über den besondere Zugang des Zeichners zu fremden Welten.

Von Thomas Hummitzsch

Der Comic "Der Tod von Adorno" erzählt von den Abenteuern des Proletariers Trollscack im Berlin der '68er - und war 45 Jahre lang in Arbeit. Seine Lektüre ist eine reizvolle Herausforderung.

Von Lutz Göllner
Blut und Blei: Eine Seite aus dem besprochenen Buch.

Der japanische Manga-Star Jiro Taniguchi wird für seine introspektiven Comicerzählungen geschätzt. Nun zeigt ein Frühwerk: Der ruhige Japaner konnte auch mal anders - und bediente sich zudem großzügig bei anderen Künstlern.

Von Christian Endres
Rollenspiele: Superman und Wonder Woman auf einem "Justice League"-Cover.

Kaum eine andere Kunstform reproduziert stereotype Männer- und Frauenbilder so stark wie der Comic. Jetzt gibt es ein Onlineseminar zum Thema - und Sarah Burrini persifliert die Rollenklischees auf ihre Weise.

Von Daniel Wüllner
Leben und sterben lassen: Eine Szene aus dem Buch.

Zwei Meister des Fachs in Bestform: Darwyn Cooke, einer der interessantesten Comic-Künstler der Gegenwart, hat sich Donald Westlakes „Parker“-Reihe angenommen. Jetzt gibt es den ersten Band auf Deutsch.

Von Lutz Göllner
Enger Markt: Wer sich für Comics interessiert, hatte bislang die Wahl unter einem halben Dutzend deutschsprachiger Zeitschriften - jetzt gibt es eine weniger.

Die Traditionszeitschrift stellt ihr Erscheinen ein. Chefredakteur Martin Jurgeit erklärt das mit wirtschaftlichen Problemen und veränderten Prioritäten. Dem Neuzugang „Alfonz“ scheint es hingegen gut zu gehen.

Von Lars von Törne
Dürre und Überschwemmung: Das Buch arbeitet mit mahnenden Gegenüberstellungen.

Die Umweltberater der Bundesregierung haben aus 420 Seiten Bericht eine lesenswerte Bildergeschichte gemacht. Wissenschaftsredakteur Ralf Nestler nimmt sie genauer unter die Lupe.

Von Ralf Nestler
Auf der Spur der weißen Linie: Eine Seite aus dem Buch.

Rauschhaft, assoziativ, surreal: Calle Claus’ Graphic Novel „White Line“ erzählt von einer mysteriösen Odyssee, die Freunden von Funny- und Furry-Comics gefallen dürfte.

Von Oliver Ristau
Gefiederte Gefährten: Eine der vielen wortlosen Szenen des Buches.

Tiefgründig und von morbider Schönheit: Anders Nilsens Graphic Novel „Große Fragen“ bietet mit vermeintlich einfachen Mitteln eine faszinierend vielschichtige Erzählung.

Von Lars von Törne
Lakonisch: Zwei aktuelle Panels.

Von Links nach rechts war gestern: „Zuhause während der digitalen Revolution“ ist ein Blog in Form eines Webcomics, den man beliebig von oben nach unten und umgekehrt lesen kann. Auf Dauer jedoch kann Digirev einen mit seiner Unaufgeregtheit ganz schön aufregen.

Von Erik Wenk
Jahrhundertcomic: Eine Seite aus Chris Wares „Jimmy Corrigan“.

Berliner Comic-Fans konnten sich glücklich schätzen: Anlässlich der deutschen Erstveröffentlichung von „Jimmy Corrigan“ kam es am Freitag im Martin Gropius Bau zu einem seltenen Zusammentreffen der Comic-Größen Scott McCloud und Chris Ware sowie des Illustrators Christoph Niemann.

Von Erik Wenk
Vom Theater inspiriert: Peer Meter in Leipzig.

Von ihm stammen die Szenarien zu einigen der herausragenden deutschen Comics der vergangenen Jahre. Auf der der Leipziger Buchmesse sprach Peer Meter über seine neuen Arbeiten und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zeichnern.

Von Thomas Hummitzsch
Erzfeinde: Eine Szene aus dem vierten Band.

Vier Freunde und kein Meisterdetektiv: Der erste Zyklus der gelungenen Sherlock-Holmes-Hommage „Die Vier von der Baker Street“ endet mit einem furiosen Finale.

Von Christian Endres
Ausgefeilte Gestaltung: Eine Seite aus dem Buch.

Robert Venditti stellt in seinem Verschwörungsthriller „The Homeland Directive“ die alte Frage nach dem Zusammenhang von Sicherheit und Freiheit. Das ist mäßig originell, aber spannend erzählt und interessant illustriert.

Von Moritz Honert
Anti-Helden: Jimmy Corrigan und sein Vater.

Seit langem ersehnt, nun endlich da: Diese Woche erscheint die deutschsprachige Edition von Chris Wares Meisterwerk „Jimmy Corrigan – The Smartest Kid On Earth“.

Von Christian Neubert
Bunte Mischung: Die Comicseite von diesem Mittwoch.

Zeichner und Verleger entdecken den Nachwuchs neu – was dabei herauskommt, ist eines der Themen auf der Comicseite im gedruckten Tagesspiegel, die diesen Mittwoch erscheint.

Kleine Flucht: Eine Szene aus dem Buch.

Étienne Davodeaus Graphic Novel „Lulu – Die nackte Frau“ setzt auf ruhigen Realismus statt schneller Effekte. Gerade das macht seine Schilderung eines Ausstiegs aus dem Alltag spektakulär.

Von Oliver Ristau
Pionierarbeit: Eine Szene aus „Silence“.

Seine Comicerzählung „Silence“ setzte Maßstäbe. Jetzt ist der Zeichner Comès, ein Weggefährte von Jacques Tardi, Enki Bilal und Francois Schuiten, mit 71 Jahren gestorben.

Von Ralph Trommer
Momentaufnahmen aus "Days of Destruction. Days of Revolt": Literarischer Journalismus nach Thompson und Talese.

Joe Sacco hat seinen zeichnenden Journalismus perfektioniert: Im Frühjahr erscheint die Comic-Sammlung „Reportagen“ auf Deutsch, in den USA erschien jüngst „Days of Destruction“. Beide sind für den Autor eine Rückkehr zu seinen Wurzeln.

Von Marc Röhlig
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