
Braucht Berlin einen Radio-Sender, bei dem Kirmes-Techno, Großraum-Disco-Electro und Deppen-Trance den überwiegenden Teil des Programms ausmachen? Martin Böttcher hat mal reingehört.

Braucht Berlin einen Radio-Sender, bei dem Kirmes-Techno, Großraum-Disco-Electro und Deppen-Trance den überwiegenden Teil des Programms ausmachen? Martin Böttcher hat mal reingehört.
Darf man das? Eine ebenso prominente wie von Kritikern geschätzte Band macht Musik ohne erkennbaren Bezug auf die 60er, 70er oder 80er, ohne allzu viel Studio-Tam-Tam. Ja, Interpol darf und im besten Fall kommt dabei ein lässiges, fast beiläufiges Album heraus, das Rockmusik als das erkennbar macht, was sie einmal war.

Teutonisches Grübeln und entgrenztes Hippietum: Warum der Krautrock mal wieder ein Comeback erlebt.

Länger tot schon als gelebt: Vor vierzig Jahren starb Jimi Hendrix. Unser Autor H.P. Daniels, selbst Musiker, hat ein sehr persönliches "Episodical" über den großen US-Amerikaner verfasst. Die Fortsetzung.

Länger tot schon als gelebt: Vor vierzig Jahren starb Jimi Hendrix. Unser Autor H.P. Daniels, selbst Musiker, hat ein sehr persönliches "Episodical" über den großen US-Amerikaner verfasst. Hier einige Auszüge - morgen mehr an dieser Stelle.

Geplant war das letzte Konzert der Open-Air-Veranstaltungsreihe "Ohne Strom" am Treptower Badeschiff. Doch für den Auftritt von Miss Kenichi war die Location Glashaus vielleicht sogar besser.

Im letzten Jahr war der Berliner Musiker Lüül 150 Tage mit seiner Band "17 Hippies" auf Tour. Mit "Tourkoller" beginnt Lüül nun eine neue Runde seiner seit vier Jahren vierteljährlich stattfindenden Kleinrevue "Lüüls Live Lounge" im BKA-Theater.

Nach 22 Jahren auf dem Markt haben Underworld etliche Metamorphosen und Hits hinter sich gebracht und sind heute zu so etwas wie den Rolling Stones der modernen Tanzmusik geworden. Nach Jahren der Stille veröffentlichen sie mit Bark ein ambivalentes Album.

Lady Gaga und Eminem sind die großen Gewinner der MTV Music Awards. Die Popdiva gewann acht Trophäen. Auf der Bühne überraschte sie im unappetitlichen Fleischoutfit.
Die Fans im gut besuchten Saal tanzen, jubeln, singen mit, freuen sich über die schönen alten Songs ihrer Jugend. Aber dann passiert doch noch etwas Unerwartetes.

Zur Berlin Music Week stellen unsere Pop-Kritiker ihre jeweilige Top Ten der Fünfziger- bis zu den Nullerjahren zur Debatte. Kommentieren und diskutieren Sie mit! Heute: Patricia Wolfs Top-Alben der 00er.
Es ist noch ein bisschen wie auf einer Baustelle. Man verläuft sich ständig und weiß nicht, was daraus werden soll, dass Berlin nun eine Music Week hat. Nachdem die Popkomm 2009 ausfiel, redet jetzt keiner mehr von Krise. Umbruch heißt das neue Zauberwort. Und das passt zu Berlin.

Zur Berlin Music Week stellen unsere Pop-Kritiker ihre jeweilige Top Ten der Fünfziger- bis zu den Nullerjahren zur Debatte. Kommentieren und diskutieren Sie mit! Heute: Nadine Langes Top-Alben der 90er.

Gang of Four waren eine der wichtigsten Bands der achtziger Jahre. Jetzt kehren sie zurück - ihr Postpunk ist immer noch bissig. Ein Gespräch mit Gitarrist Andy Gill über Pop und Politik.

Charismatisches im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Der erfrischenden, zappeligen ZAZ folgt ein belgischer Star, den es in Deutschland noch zu entdecken gilt: Arno ist die Stimme Brüssels.

Der Musiker Samuel Harfst will mit seiner Band den längsten Straßenmusik-Auftritt der Welt absolvieren. Dafür winkt ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.

Kleiner, bescheidener, bodenständiger: Die Musikmesse Popkomm meldet sich nach einjähriger Zwangspause zurück. Vor lauter Musik-Events in Berlin geht der einst legendäre Branchentreff fast unter.
Statt der üblichen Bombastkonzerte etablierter Stars, mit denen die Popkomm in der Vergangenheit eröffnet wurde, wird man nun etwas kleiner. Dennoch musste man am Dienstagabend ein gefühltes Leben ausharren, bis der Sieger des Nachwuchswettbewerbs feststand.
Klaus Wowereit hat die Eröffnung der Musikmesse Popkomm dazu genutzt, die "Musikmetropole" Berlin zu loben. Die Popkomm findet im Rahmen der Music Week auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof statt. Zum Auftakt gibt es Umsonst-Konzerte und einen Weltrekordversuch.

Zur Berlin Music Week stellen unsere Pop-Kritiker ihre jeweilige Top Ten der Fünfziger- bis zu den Nullerjahren zur Debatte. Kommentieren und diskutieren Sie mit! Heute: Jörg Wunders Top-Alben der 80er.

Zur Berlin Music Week stellen unsere Pop-Kritiker ihre jeweilige Top Ten der Fünfziger- bis zu den Nullerjahren zur Debatte. Kommentieren und diskutieren Sie mit! Heute stellt Gerrit Bartels seine Seventies-Top-Ten vor.

Am Dienstagabend eröffnet die Popkomm. Projektleiter Daniel Barkowski verrät, was man dieses Jahr nicht verpassen darf. Und warum die Messe ihren Umzug einem Zufall verdankt.

Nach zehn Jahren Pause sind die Berliner Anarcho-Technopunks Atari Teenage Riot wieder da – am Freitag spielen sie in Tempelhof. Ein Gespräch mit Sänger Alec Empire.
Wir müssen reden - die Ideen der ersten Berliner Musikwoche.
Trip-Hop-Star Tricky über seine Kindheit im Ghetto Knowle West in Bristol, das britische Klassensystem und seine Musikkarriere. Mittlerweile bringt er sein neuntes Soloalbum heraus und kann sich dennoch nur schwer mit seinem internationalen Ruhm anfreunden.

Die für ihre originellen Spinnereien bekannte Band The Flaming Lips hat sich zusammen mit Stardeath and White Dwarfs, Henry Rollins und Peaches an eine Neuauflage der zweiterfolgreichsten Platte der Musikgeschichte gemacht: Pink Floyds Dark Side of the Moon. Ein gewagtes Projekt.
Der offizielle Onlineshop einer Band stürzt zu Beginn des Vorverkaufs ab. Als alles wieder funktioniert, "Ausverkauft!". Will man trotzdem zum Konzert, muss man die Wucherpreise der Schwarzmarkthändler hinnehmen.

Robyn und Fever Ray kommen aus Schweden, machen Electro Pop und spielen auf dem Berlin Festival. Wer ist die Bessere der beiden? Ein kleiner Härtetest.

Zur Berlin Music Week stellen unsere Pop-Kritiker ihre jeweilige Top Ten der Fünfziger- bis zu den Nullerjahren zur Debatte. Kommentieren und diskutieren Sie mit! Heute stellt Christian Schröder seine Sixties-Top-Ten vor.
"Fast jeder kennt jeden Titel": Am Sonnabend treffen sich Bands und Fans zum Ostrock Klassik in der Wuhlheide. Erinnerungsschwelgen und Mitsingen ist angesagt, wenn die Puhdys, Silly und Karat auftreten.

Die Popkomm ist wieder da. Mit ihr kommen ab heute mehr als 1000 Konzerte und 250 Musikexperten in die Stadt. Lorenz Maroldt über mal ein ganz anderes Revival bei der ersten "Berlin Music Week".
Das Gründungsmitglied des Electric Light Orchestra Mike Edwards ist tot. Der Cellist starb, als er gegen einen herabgestürzten Ballen mit Heu fuhr.

Zur Berlin Music Week stellen unsere Pop-Experten ihre jeweilige Top Ten der Fünfziger- bis zu den Nullerjahren zur Debatte. Kommentieren und diskutieren Sie mit! Den Anfang macht H.P. Daniels mit seiner Fifties-Top-Ten.

Morrissey, der frühere Sänger der Smiths, wird erneut mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert. In einem Interview bezeichnete er Chinesen als "Unterart".

Stadionrock in der Halle: Arcade Fire geben ein umjubeltes Konzert im Berliner Tempodrom.
Das Pathos kehrt in die Rockmusik zurück. Die Band Interpol setzt sich mit ihrem neuen Album an die Spitze eines Trends.

Als Popduo Ich + Ich verkauften sie mehr als zwei Millionen Alben und platzierten sich mehrmals an der Spitze der deutschen Charts. Nun machen sie Pause, ihre Plattenfirma dementiert aber eine Trennung des Duos.

Paul van Dyk düst jedes Jahr 16 Mal um die Welt. Er erklärt, warum er nie auf 1A sitzt und Berliner Clubs mittelmäßig sind.

Am Freitag erscheint John Mayalls Box-Set "So Many Roads: An Anthology". Tagesspiegel-Musikexperte H.P. Daniels hat sich die 74 Songs auf vier CDs schon einmal angehört.
Beim Konzert von Queens Of The Stone Age in der Zitadelle Spandau kommt der Sound viel zu schwach beim Publikum an. Erst am Ende ist die Band in ihrem Element.

Neues Album, gute Laune – ein Treffen mit Wir sind Helden in Berlin: Judith Holofernes ist noch immer die Pippilotta des deutschen Pops - und die neue Platte ist richtig gut geworden.

Der DJ und Musikjournalist Martin Böttcher gibt in seiner Serie "Spreelectro" auf Tagesspiegel.de regelmäßig Pop-Tipps aus Berlin. Diesmal empfiehlt er unter anderem Dirty Doering und Housemeister.

Der DJ und Musikjournalist Martin Böttcher gibt in seiner Serie "Spreelectro" auf Tagesspiegel.de regelmäßig Pop-Tipps aus Berlin. Diesmal empfiehlt er unter anderem Schwefelgelb und Fritz Kalkbrenner.

Der DJ und Musikjournalist Martin Böttcher hat auf Tagesspiegel.de schon viele Pop-Tipps gegeben. Jetzt spezialisiert er sich für unsere neue Serie "Spreelectro" auf Berlin und empfiehlt Gutes aus der Hauptstadt.

Leonard Cohen verströmt bittersüße Melancholie, singt die Welt düster und macht vielleicht gerade dadurch Mut und Hoffnung. Mit fast 76 Jahren rührt und verzaubert er weiter seine Zuhörer.
Es ist ein Relikt des Widerstands: Seit 20 Jahren lebt die Musik von Frank Zappa für ein Wochenende in Bad Doberan auf. Warum nur?

Astrid Kirchherr über die Beatles als Freunde, Jim Rakete und die "widerlichen Kerle" der Rolling Stones.

Und es kehrt wieder Ruhe ein im kleinen Dorf Wacken. Nach drei Tagen endete das wohl größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Die Behörden zogen eine positive Bilanz.
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