
Besser als Oasis? Heute erscheint das Debütalbum der Nachfolgeband Beady Eye. "Different Gear, Still Speeding" lautet der Titel - eine Metapher aus dem Motorsport.

Besser als Oasis? Heute erscheint das Debütalbum der Nachfolgeband Beady Eye. "Different Gear, Still Speeding" lautet der Titel - eine Metapher aus dem Motorsport.

Überraschungscoup 2.0: Radiohead veröffentlichen ihr Album "King of the Limbs" auf ihrer Website. Es markiert eine erneute Abkehr der Band vom Song-orientierten Format.

Klassentreffen des Polit-Pop: Das Hamburger Indie-Label Buback präsentiert sich mit vier Bands im HAU.

Echter Soul hat mit Schmerz zu tun. Deshalb transportieren gute Soulalben ein Gefühl zwischen Leid und Glückseligkeit. Dafür steht wie kaum ein anderer Charles Bradley, der mit 63 Jahren seine erste Langspielplatte auf den Markt bringt.

Promiauflauf bei den Brit Awards: Take That wurden als Beste Britische Band ausgezeichnet. Die kanadische Band Arcade Fire heimste nach dem Grammy auch einen Brit Award für das Beste Album ein.

Das Zentralinstrument der Rockmusik war lange eine Männerdomäne. Die britische Sängerin und Gitarristin Anna Calvi will das ändern.

Mit seinem Dreamtrance-Klassiker „Children“ hat Robert Miles schon seit Längerem nichts mehr am Hut. Dafür sind jetzt bis ins Unendliche hinein modulierte Klangskulpturen sein Ding.

Sie besingt die Gräuel des Krieges aus der Sicht der Soldaten. Politischer Pop für Fortgeschrittene: PJ Harveys Meisterwerk "Let England Shake".
Lena Meyer-Landrut spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über „Unser Song für Deutschland“, ihre Kritiker und das Erwachsenwerden

Adele, Aloe Blacc und andere feiern derzeit Erfolge mit einem Revival, das von England aus nun in den USA ankam: Warum Soul wieder einmal die Musik der Stunde ist.

Aufbegehren gegen Obrigkeiten, aussprechen, was sich andere nicht zu sagen trauen, das macht den 55-jährigen bayerischen Querkopf Hans Söllner so attraktiv für seine Fans. Am Dienstagabend redete und spielte er im Kesselhaus.

Auf ihrem siebten Studioalbum glänzen Mogwai wieder mit Breitband-Rock, der ohne das Schielen auf Chartpositionen auskommt. Die Schotten bleiben mit „Hardcore will never die, but you will“ eine der spannendsten Bands dieses Planeten.

Es klingt wie der verhaltene Anfang eines Stones-Songs. Akustikgitarre à la "Street Fighting Man", ruhiger Gesang. Doch schon kracht elektrische Energie dazwischen: Bass, Schlagzeug, Orgel, Telecaster. Shannon Lyon & The Boys In The Berlin Band rocken das Quasimodo.

Die Beatsteaks haben ihren Sound in über 15 Jahren immer weiter verfeinert, wobei die Entwicklung zu weniger Härte und mehr Pop der Berliner Band gut zu Gesicht steht. Am Freitag erscheint ihr neues Album "Boombox".

Der DJ und Musikjournalist Martin Böttcher hat auf Tagesspiegel.de schon viele Pop-Tipps gegeben. Für unsere Serie "Spreelectro" spezialisiert er sich jetzt auf Berlin und empfiehlt Gutes aus der Hauptstadt.

Schluss mit den Drogen: In den Neunzigern schlug Belinda Carlisle immer wieder über die Stränge, bald fiel sie nur noch durch Skandale auf. Seit fünf Jahren ist die heute 52-Jährige clean - und steht am Sonntag im Postbahnhof auf der Bühne.
Mit ihren Bärten, Hüten, Schiebermützen, mit ihren zerknitterten schwarzen Anzügen sehen Daniel Kahn & The Painted Bird aus wie aus einer anderen Zeit, einer anderen Welt.
Mit der Single "The Magic" ist Joan As Police Woman ein kleiner Radiohit gelungen. Jetzt erscheint ihr drittes Album "The Deep Field".

Mit dem Album "Nur fort" kommt die Jazzsängerin Lisa Bassenge im Pop an. Sie singt Deutschrock, Hildegard Knef und ein Kunstlied von Schumann.

Kaum ist das Jahr ein paar Wochen alt, steht der nächste Hype schon ins Haus. Mit einer Melange aus Folk-Pop, Discopunk und Tribalbeats versuchen die Crystal Fighters die Welt von ihrer baskischen Herkunft zu überzeugen.
Es ist einer dieser Abende im Quasimodo, wo sich ausgewachsene Männer und solche, die zum Erwachsenwerden inzwischen zu alt sind, gegenseitig anschauen, als würden sie in einen Spiegel sehen.

Mit "My Beautiful Dark Twisted Fantasy" hat Kanye West den Soundcheck Award für das beste Album des Jahres 2010 gewonnen. Der Preis wird zum zweiten Mal von Radio Eins und dem Tagesspiegel verliehen.
"Wir beaten mehr": Beim deutschen Soul- und Hip-Hop-Gipfeltreffen ist die Berliner O2-World erfüllt von Verbrüderung und Harmonie. Kitsch wird von Schmackes abgelöst.
Mit "Baker Street" landete Gerry Rafferty einen Welthit. Ein anderer Song schaffte es in einen Film von Quentin Tarantino. Nun ist der Schotte im Alter von 63 Jahren gestorben.

Lena, Shakira und alle anderen auf die Plätze verwiesen: Der Uralt-Song "Over The Rainbow" ist das erfolgreichste Lied des Jahres 2010 in Deutschland. Bei den Alben dominieren deutsche Künstler die Jahreshitparade.

Der Tagesspiegel und Radio eins vergeben wieder den Soundcheck Award: The Black Keys, Gonjasufi, Gorillaz und Kanye West stehen auf der Shortlist. Die richtige Wahl? Diskutieren Sie mit!

Der niederländische Popstar Bobby Farrell - die einstige Galionsfigur der Band Boney M. - ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Farrell trug in den 70er und 80er Jahren vor allem mit seinen Tanzeinlagen zum Erfolg der Band bei.

Die beiden wichtigsten Black Music Alben des Jahres erscheinen kurz vor Silvester auch auf Vinyl. Beide beziehen sich unverblümt auf die weiße Popmusik zwischen 1971 und 1985. Da muss dann statt James Brown schon mal King Crimson als Referenz herhalten.

Er wird geliebt, er wird gehasst, durch Heavy Rotation zum Ohrwurm oder zur Nervenbelastung: der Weihnachtssong.

Vier Jahre nach ihrem letzten Werk zaubern Console kurz vor Jahresende noch ein Elektroalbum auf den Gabentisch. Es klingt ernst, gelassen und zärtlich. Musik für das Ende der Nacht.

Michael Cleveland & Flamekeeper, Shotgun Party, Jeff & Vida: Im Grünen Salon der Volksbühne war Betörendes und Hochgeschwindigkeitsmelodik zu hören.

Stiller Star: Kristof Hahn ist seit 30 Jahren einer der besten Berliner Rockgitarristen. Jetzt tourt er mit den Swans.

Shakira singt und tanzt in Berlin. Selbstbestimmung scheint bei ihr ganz oben auf der Agenda zu stehen. Im Augenblick ist sie der globalste aller Großpopstars.
Frauenbewunderer und Popversteher: N.E.R.D und ihr großartig verbocktes Album „Nothing“.

Zombie-Pop zwischen den Stilen: Heute erscheint Michael Jacksons posthumes Album "Michael". Schon die vorab veröffentlichte Single "Hold My Hand" ließ Schlimmes befürchten.
Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon in New York erschossen. Unser Musikexperte H.P. Daniels über den legendären Beatle und seine ganz persönliche Verbindung mit dem Pop-Genie.

In den Archiven des WDR lagerten über ein halbes Jahrhundert Live-Aufnahmen von Jazz-Legenden wie John Coltrane, Bud Powell, Dave Brubeck und dem Modern Jazz Quartet. Nun wurden sie ausgegraben.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf über ihre CDs der Woche. Diesmal: Die Krupps, Element of Crime, Kayne West und Fistful of Mercy.

Ein Album, auf das sich die ganze Familie problemlos einigen kann - und auch gar nicht so laut. Zart, aber rebellisch: Rihannas "Loud".

Die Black Eyed Peas zielen mit ihrem neuen Album "The Beginning" auf feiersüchtige Clubgänger und führen ihren schamlosen Hitwillen vor.

Element of Crime füllen zuverlässig die Herzen ihrer treuen Hörerschaft mit dem süßen Gift unstillbarer Sehnsucht. Dass sie dabei nicht immer auf eigene Stücke zurückgreifen müssen, beweisen die Band nun mit Fremde Federn.

"Feelin’ Alright", "Unchain my Heart", und die Jahrzehnte fliegen: Joe Cocker in der Berliner O2 World hat mit einer auf Basskrawall getrimmten Band zu kämpfen.
Wunderschönen Balladen folgen schnelle Tanznummern: Youssou N’Dour lässt im Berliner Huxleys alle Anwesenden ein bisschen schweben.
Boom-chicka-chicka: mit fein dosiertem melodischem Lärm feiert die Band Giant Sand im Lido ihr 25-jähriges Jubiläum und gibt ein großartiges Konzert.

Viel mehr Pop-Prominenz zu versammeln als auf Norah Jones neuer Platte ist kaum möglich. Die Mitmusiker kommen aus allen erdenklichen Ecken. Dennoch bietet „...Featuring“ genau das, was man von einer Norah Jones Platte erwartet hat.

Duckmäuser und Großmäuler: Kanye West beschert dem siechenden US-Hiphop ein opulentes Meisterwerk.

Die Gorillaz geben ein fantastisches Konzert im Berliner Velodrom - es ist das erste in der Stadt und der einzige Deutschland-Auftritt der Band überhaupt.
Voller kraftstrotzender Energie kreischte Graham Parker einst seine eloquenten, scharfkantigen Songs ins staunende Publikum. Inzwischen ist der "Angry Young Man" ruhiger geworden. Am Donnerstag feiert er seinen 60. Geburtstag.
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