Potsdam - Beim Burnout von Staatsdienern ist Berlin schon lange Spitzenreiter in Deutschland. Doch Brandenburg zieht nach.
Alexander Dobrindt
Brandenburgs Ex-Innenminister Rainer Speer (SPD) wird am 18. Dezember vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags zur Immobilienaffäre aussagen.

Alte Politiker sind weder klüger noch mit einem besseren Charakter gesegnet als jüngere. Sie sind aber freier, das wirkt sich positiv aus. Sie müssen keine Rücksicht nehmen. Warum wird Typen wie Müntefering, Ströbele oder Baum in der aktiven Politik brauchen.

Der WDR sendet ein wohlwollendes Film-Porträt aus Anlass des 80. Geburtstags von Gerhart Baum.

Die bayerische SPD fordert wegen der Anruf-Affäre den Rückzug von Seehofer und Dobrindt aus den Gremien des ZDF, schließlich seien sie in der Affäre befangen. Auch die Grünen legen nach.

Nur einen Tag nach der Einweihung des Sinti- und Roma-Denkmals in Berlin macht Innenminister Friedrich einen Vorschlag für schärfere Regeln für Asylbewerber aus Serbien und Mazedonien. Die Opposition ist empört und wirft ihm Rassismus vor. Unterstützung kommt von anderer Seite.

Zwei Tage hat es gedauert, bis CSU-Sprecher Hans Michael Strepp zurück getreten ist. Doch sein Rücktritt lässt mehr Fragen offen, als er beantwortet. Hat er wirklich aus eigenem Antrieb beim ZDF angerufen?

Vor dem Treffen der EU-Innen- und Justizminister hat sich Bundesinnenminister Friedrich für schärfere Regeln für Asylbewerber aus Serbien und Mazedonien ausgesprochen. Menschenrechtsexperten und die Opposition protestieren, doch Friedrichs europäische Amtskollegen klatschen Beifall.

Mit Milchmädchenrechnungen und einseitiger Berichterstattung wird krampfhaft versucht, der Öffentlichkeit ein Bild vom gefährlichen Stadionbesuch einzubläuen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Klubs den DFL-Maßnahmenkatalog nun reihenweise abblitzen lassen.

Seit Mittwoch erinnert ein Denkmal in Berlin an die Verfolgung der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus. Noch heute werden sie an vielen Orten in Europa diskriminiert - und die Politik schaut weg.

Mehr als 4000 Polizisten sind beim dritten Blitz-Marathon im Einsatz – erstmals beteiligen sich Niedersachsen und die Niederlande.

EZB-Chef Mario Draghi erläutert im Bundestag die Rettungspolitik der Währungshüter.

Seit der Ankündigung von Anleihekäufen durch die Europäische Zentralbank kochen die Inflationsängste in Deutschland hoch. EZB-Chef Mario Draghi versucht im Bundestag, die Kritiker zu besänftigen.

Ramiza kam vor 14 Jahren in Berlin zur Welt. Doch als Romni mit serbischen Eltern musste sie das Land verlassen. Dann konnte sie zurück. Jetzt bangt sie wieder

Der Libanon kommt nicht zur Ruhe. In der Nacht zu Montag wurde wieder geschossen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich besorgt angesichts der Ereignisse und warnte vor einem "Flächenbrand" in der Region.

Ein Jahr vor der Landtagswahl erreicht die CSU beinahe schon wieder absolute Stärke. Wem sie das zu verdanken hat, weiß die Partei aber nicht so genau. Eine Reportage vom „Arbeitsparteitag“ in München, auf dem sich Ministerpräsident Seehofer etwas ganz besonders vorgenommen hat.
Wo steht, dass bereits die Antragstellung ein Missbrauch ist? Lasst sie weiterhin visumfrei einreisen, und wer hier einen Asylantrag stellt, bekommt erst dann Leistungen, wenn festgestellt wurde, dass bei Rückkehr Gefahr droht
Überwachungskameras, Alkoholverbote, mehr Personal: Nach dem tödlichen Überfall auf einen 20-Jährigen auf dem Alexanderplatz diskutieren Politiker und Kriminologen, wie sich die öffentliche Sicherheit verbessern lässt. Auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Buschkowsky hat einen Vorschlag.
Bis zum vergangenen Juli hat der Verfassungsschutz insgesamt 310 Akten zum Rechtsextremismus in den Reißwolf gesteckt - weit mehr als bislang bekannt. Unklar bleibt, welche Informationen zum Umfeld der Terrorgruppe NSU verloren gegangen sind.
SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück wirft Kanzlerin Merkel vor, die Bürger über die wahren Kosten der Euro-Rettung im Unklaren zu lassen. Zudem sei sie nicht gegen das Mobbing aus den eigenen Reihen gegen Griechenland eingeschritten.
Berlin - Es ist schon eine Art Kraftprobe zwischen dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages und fast allen Innenministern, doch eine Einigung erscheint möglich. Im Streit um eine gewaltige Menge Rechtsextremismus-Akten mit Klarnamen von V-Leuten und Verfassungsschützern, die Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU) Ende September zum Entsetzen der anderen Länder dem Ausschuss geliefert hat, sind die Abgeordneten nach Informationen des Tagesspiegels bereit, sensible Daten schwärzen zu lassen.

Der Fall Kachelmann geht in die nächste Runde. Claudia D., die ehemalige Geliebte des Wettermoderators, geht per einstweiliger Verfügung erneut gegen ihn vor. Kachelmann hatte sie in der Sendung als "Falschbeschuldigerin" bezeichnet.
Deutschland steht vor einer Invasion. Ganze Dörfer vom Balkan sind laut Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hierher unterwegs, um sich an unserem Sozialstaat schadlos zu halten.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat die Asylpolitik als populistisches Wahlkampfthema entdeckt. Niedersachsen zieht mit. Die Probleme löst der Minister so nicht.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kritisiert das Verfassungsgerichtsurteil zu finanziellen Leistungen für Asylbewerber. Er will serbischen und mazedonischen Asylbewerbern die Zahlungen kürzen und damit die Einreise nach Deutschland aus diesen Ländern unattraktiver machen.
Die Aufklärung des NSU-Skandals zeigt, dass Transparenz nicht alles ist
Die Aufklärung des NSU-Skandals zeigt, dass Transparenz nicht alles ist. Vor allem dann, wenn sensible Auskünfte an die Medien durchsickern. Da mangelt es an ethischen Standards.

Laut dem Sonderbeauftragte des Bundesinnenminister ist der Referatsleiter für das Verschwinden von Informationen verantwortlich.
SPD warnt vor unfairem Plan des Innenministers und will sich „mit allen Möglichkeiten“ wehren.

Die Innenminister der Länder wollen die von Thüringen gelieferten Akten zum Fall NSU nachträglich schwärzen lassen. Der NSU-Ausschuss im Bundestag hat Vorbehalte. Ein Spitzentreffen Mitte nächster Woche soll es richten.

Magnus Gäfgen, der Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler, bekommt vor Gericht eine Entschädigung zugesprochen. Warum hat er darauf Anspruch?
ungeschwärzte Akten.

Hunderte ungeschwärzte Akten hat Thüringen an den NSU-Ausschuss im Bundestag geliefert. Was wiegt schwerer: Geheimschutzinteressen oder Aufklärungswillen? Das Bundesinnenministerium sieht Klärungsbedarf.

Politiker werben um Pädagogen mit ausländischen Wurzeln, auch nach dem Bundesländervergleich von Viertklässlern wird der Ruf nach mehr Lehrern mit Migrationshintergrund lauter werden. Die Forschung dazu steht jedoch am Anfang.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung fordert die Aufhebung des Arbeitsverbots für Asylbewerber. Beifall kommt aus der Opposition. Doch das Innenministerium winkt ab.
Weil Hessens Innenminister Rhein auf Prinzipien beharrt, bekommt der verurteilte Mörder des Bankiersohns Jakob von Metzler erneut eine öffentliche Bühne. Es geht nach wie vor um Schadenersatz für die Gewaltdrohung.

Die Eltern, Behörden-Chaos und die Politik seien Schuld daran, dass die Zwickauer Terrorzelle um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht gefasst wurden. Das schreibt Helmut Roewer, Ex-Verfassungsschutzchef Thüringens, in seinem neuen Buch "Nur für den Dienstgebrauch".

In den nächsten 50 Jahren wird Deutschland bis zu 17 Millionen Einwohner verlieren – rund ein Fünftel der Bevölkerung. Die Bundesregierung hat nun einen Demografiegipfel gestartet, um sich für diesen gesellschaftlichen Wandel zu rüsten. Doch das Projekt ist umstritten.

In Ostdeutschland werden ganze Landstriche von Neonazis unterwandert. Wissenschaftler teilen diese These von Bundesinnenminister Friedrich - warnen jedoch vor einem Pauschalurteil.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht einige Landstriche Ostdeutschlands durch Neonazis unterwandert. SPD und Grüne fordern: Der Minister muss handeln statt jammern.