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Thema

Alexander Dobrindt

Potsdam - Brandenburgs Polizei geht aktiv gegen extremistische und gewaltverherrlichende Musik im Land vor. Auf Antrag des Landeskriminalamts (LKA) hat im Jahr 2012 die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien 42 Tonträger auf den Index gesetzt.

Berlins Innensenator Henkel will Beamten durch eine Strafrechtsverschärfung besser vor Angriffen schützen. Ein neuer Paragraf soll Übergriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute oder Einsatzkräfte des Ordnungsamts unter Strafe stellen.

Von Jörn Hasselmann
Passanten laufen am 18.12.2012 unter einer Überwachungskamera am Kölner Hauptbahnhof.

Die nicht detonierte Bombe von Bonn schreckt Sicherheitsbehörden und Deutsche Bahn auf: Die Überwachung der Bahnhöfe soll verschärft werden, Bahn-Chef Rüdiger Grube plant außerdem einen Sicherheitsgipfel.

Wenn alte Männer treten. Bild von einem Hallenturnier für Traditionsmannschaften in Berlin, hier gibt Ex-Herthaner Carsten Ramelow für Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln gerade alles.

Der Stimmungsboykott der aufmüpfigen Fans in der Bundesliga ist wenig kreativ und erfolgsträchtig, meint unser Kolumnist Frank Willmann. Die einzig ernsthafte Lösung liegt in den unteren Ligen. Oder im Hallenfußball in Berlin-Weißensee.

Von Frank Willmann

Potsdam - Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) bindet bei der Prüfung von 18 seit 1990 begangenen Mordfällen auf einen rechtsextremistischen Hintergrund auch Wissenschaftler mit ein. Bei den Taten handelt es sich um Tötungsdelikte, bei denen ein rechtsextremer Hintergrund vermutet wird, aber bislang in der Polizeistatistik nicht erfasst ist.

Von Alexander Fröhlich

24 junge Männer wurden in diesem Jahr in Marseille erschossen, alle aus der Drogenszene. Der Innenminister schickte Sondertruppen in die künftige Kulturhauptstadt Europas, aber das Morden geht weiter. Besuch bei einer Mutter, deren Sohn ein Dealer ist und der Nächste sein könnte.

Von Veronica Frenzel
„Sieben Millionen gemeldete Waffen sind zu viel“, sagt der der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD).

Nach dem Amoklauf in einer US-Grundschule hat sich der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) für eine weitere Reduzierung der Waffen auch in Deutschland ausgesprochen. Als Konsequenz nach Amokläufen in Deutschland gilt bereits ein verschärftes Waffenrecht. Reicht das?

Zur Fahndung ausgeschrieben: In Bonn wird die Bevölkerung von der Polizei um "sachdienliche Hinweise" zum Bombenfund gebeten.

Wollten Islamisten auf dem Bahnhof eine Bombe zünden? Ermittler halten das für denkbar und gehen derzeit von zwei Haupttätern aus.

Von Frank Jansen
Wir müssen leider draußen bleiben. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) tagte gestern hinter verschlossenen Türen, rund 1000 angereiste Fans protestierten friedlich. Foto: dpa

Die deutschen Profivereine verabschieden mit deutlicher Mehrheit die umstrittenen Maßnahmen für mehr Sicherheit im Fußball.

Von Lars Spannagel
Viel Rauch um Dynamo. Oft raucht es auf den Rängen, wenn die Dresdner spielen.

Oft raucht es auf den Tribünen, wenn Dynamo spielt: Kaum ein Verein in Deutschland leidet derart unter Teilen seiner Fans wie der Klub aus Dresden.

Von
  • Sebastian Stier
  • Matthias Koch

Zurzeit wird diskutiert, ob die NPD als verfassungsfeindliche Partei auch juristisch bekämpft werden kann. Es ist keineswegs eine neue Debatte. Schon vor mehr als 40 Jahren gab es den Versuch, die rechtsextreme Partei loszuwerden. Und manche Argumente von heute ähneln denen von damals auf verblüffende Weise.

Von Frank Jansen
Über die NPD wurden mehr als 1000 Seiten Material gesammelt, das die Verfassungsfeindlichkeit der Partei beweisen soll. Noch vor Weihnachten sollen Abgeordnete in der Geheimschutzstelle des Bundestages Akteneinsicht erhalten.

Ob sich Bundestag und Bundesregierung einem NPD-Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht anschließen, ist derzeit völlig offen. Die Abgeordneten erhalten nun das bisher unter Verschluss gehaltene Material, mit dem das Verbot begründet werden soll. Der Bericht hat aber Tücken.

Von Frank Jansen

Der Druck auf die Deutsche Fußball-Liga (DFL) wächst: Fünf Tage vor der DFL-Hauptversammlung forderte die Innenministerkonferenz in Warnemünde den Verband auf, das umstrittene Sicherheitskonzept „Sicheres Stadionerlebnis“ zu verabschieden. Sollte das Konzept scheitern, drohen die Innenminister damit, den Klubs künftig Polizeieinsätze im Rahmen von Bundesligaspielen in Rechnung zu stellen.

Der rechte Ungeist in den Köpfen verschwindet nicht mit einem Verbot der NPD.

Die Innenminister wollen einen neuen Anlauf zu einem NPD-Verbot. Um das Verfahren in Gang zu setzen, würde ein Beschluss des Bundesrats genügen. Nur eine Hoffnung würde sich mit dem Verbot dennoch nicht erfüllen.

Von Jost Müller-Neuhof

Während Hessens Innenminister Boris Rhein am Dienstag verkündete, sein Bundesland werde sich einem NPD-Verbotsantrag „nicht entgegenstellen“, warnen Rechts- und Innenpolitiker der Grünen aus mehreren Landtagen und dem Bundestag „eindringlich“ vor diesem Schritt. Es sei „ein Scheitern vor dem Bundesverfassungsgericht oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu erwarten“, heißt es in einer Erklärung vom Dienstag.

Ein zweites Mal in Karlsruhe zu scheitern, wäre für Befürworter eines NPD-Verbots eine politische Blamage ersten Ranges. Deshalb tun sich alle so schwer mit dem Gang vor die Richter. In dieser Woche dürfte sich entscheiden, ob es einen neuen juristischen Anlauf gibt. Welche Entscheidung ist zu erwarten?

Von Frank Jansen
Vieles deutet auf einen neuen NPD-Verbotsantrag hin.

Erst hat Niedersachsen seine ablehnende Haltung aufgegeben, nun machen vermutlich auch Hessen und das Saarland mit bei einem neuen NPD-Verbotsantrag. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zeigte sich meist skeptisch, nun sieht man sich im Bundesinnenministerium gut gerüstet.

Von
  • Frank Jansen
  • Christian Tretbar
Sachsen-Anhalt will verpflichtende HIV-Tests für Risikogruppen einführen.

Ein Gesetzentwurf in Sachsen-Anhalt sorgt für Aufruhr. Demnach sollen Personen zwangsweise auf HIV getestet werden dürfen, wenn ein besonderer Verdacht besteht. Zunächst hieß es, dazu zählten auch Homosexuelle. Doch das Innenministerium fühlt sich falsch verstanden.

Von Sidney Gennies
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