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Thema

Bundestagswahl

Linke sieht Zukunft der SPD mit Skepsis: Die anstehende Resozialdemokratisierung der SPD brauche Zeit, der zum Fraktionschef gekürte SPD- Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sei "als einer der Schröderianer" dafür "völlig ungeeignet".

Von Matthias Meisner

Zum Ergebnis der Bundestagswahlam 27. SeptemberEines ist mit dieser Wahl besiegelt: Die Brandstifter und Nutznießer dieser beispiellosen Wirtschaftskrise sind fein raus, die Party kann weitergehen.

Das Tabu war rhetorisch schnell gekippt. Aber zur linken Koalition auf Bundesebene ist noch ein weiter Weg. Dabei drängt die Zeit.

Von Christoph Seils

Der rechte SPD-Flügel, soweit er im "Aufbruch Berlin" organisiert ist, lässt nicht locker. Er warnt vor einem Rückfall hinter das Godesberger Programm von 1959.

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Nach der Bundestagswahl gehören die Personalia des neuen Kabinetts zu den Top-Tuschelthemen des politischen Alltags. Während sich bei der Union wahrscheinlich nicht viel verändern wird, ist bei der FDP noch einiges offen. Spannend ist vor allem das Rennen um das Gesundheitsministerium.

Von Robert Birnbaum
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Die Sozialdemokratie nach der Bundestagswahl – ein bürgerliches Trauerspiel.

Von Jan Schulz-Ojala
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Nach der Pleite der SPD im Bund werden Forderungen nach rot-rot-grünen Bündnissen auf Länderebene lauter. Ein rot-rot-grüner Sammlungsversuch über die Länder hat aber seine Tücken.

Von Albert Funk
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In Fachkreisen wird dem Projekt Stadtschloss keine Realisierungschance mehr eingeräumt. Landesweit gibt es kein Bauvorhaben seit dem Krieg, das unter einem derart ungünstigen Stern gestanden hätte. Es droht ein Debakel.

Von Falk Jaeger

Die Wahl ist gelaufen, aber nicht immer lief alles nach Plan. Es gab Überraschungen, negative und positive, es gab Ausreißer nach unten oder nach oben. Wir haben in dieser Banderole notiert, was neben den ganz großen Fragen auch noch wichtig war.

Nach der Bundestagswahl die Wohnungswahl? Wie Sie die detaillierten Zahlen aus den Berliner Wahllokalen als Umzugshilfe nutzen können. Eine Glosse von Sylvia Vogt.

Von Sylvia Vogt

Vier Berliner Landespolitiker wechseln in den Bundestag – mehr haben es nicht geschafft. Insgesamt werden im neuen Bundesparlament insgesamt 23 Berliner Abgeordnete sitzen.

Von Jan Oberländer

Die Linke ist nicht mehr nur Anwalt der Ostens, sondern gewinnt auch im Westteil. Die Partei hat ein gesteigertes Selbstbewusstsein in Berlin gewonnen – und fünf Bundestagssitze.

Von Claus-Dieter Steyer

Parteichef Oskar Lafontaine und der Chef der Bundestagsfraktion Gregor Gysi umwerben die SPD – viele Neulinke stehen aber für Totalopposition.

Von Cordula Eubel

Rot-Rot will trotz des SPD-Desasters bis zur Abgeordnetenhauswahl 2011 regieren. Innerparteilich wird über die Defizite der Regierungsarbeit in Berlin debattiert – doch man vermeidet Kritik an Klaus Wowereit.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Schlecht ging's der SPD schon lange, doch nun steckt sie in einer existenziellen Krise. Das Debakel für die Partei bei der Bundestagswahl verändert das Land mehr als der schwarz-gelbe Wahlsieg

Von Tissy Bruns

Die Grünen wollen auch nach der Bundestagswahl am Fahrplan für die Sondierungen zur Regierungsbildung im Saarland festhalten. Daran habe sich nichts geändert, sagte Grünen-Landeschef Hubert Ulrich am Montag.

Nicht nur auf Bundesebene, sondern auch auf Landesebene hat die FDP kräftig zugelegt: In Berlin haben die Liberalen ihr Ergebnis von 2005 (8,2 Prozent) um 3,3 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent steigern können. Jetzt peilen sie Jamaika an

Von Sabine Beikler

Nach der Bundestagswahl haben die Wirtschaftsverbände ihre Wunschliste an die künftige Regierung erneuert. Unter dem Stichwort Flexibilisierung verstehen sie vor allem eines: eine Aufweichung des Kündigungsschutzes. Die CDU reagiert zögerlich.

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Alfons Frese

Positiv hat der deutsche Aktienmarkt auf die Ergebnisse der Bundestagswahl reagiert. Der Dax legte am Montag wesentlich stärker als die anderen europäischen Börsen zu und stieg bis kurz vor Handelsschluss um 2,8 Prozent auf 5736 Punkte.

Potsdam - Auch im Untergang bleibt die Fraktion der DVU trotzig. Trotz des Desasters bei der Landtags- und Bundestagswahl in Brandenburg (1,2 Prozent und 0,9 Prozent) ist sich Liane Hesselbarth, die Chefin der sechs Noch-Abgeordneten, „nicht bewusst, einen Fehler gemacht zu haben“.

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Wie die Grünen ihre Oppositionsarbeit planen: Spitzenkandidat Jürgen Trittin warb in Berlin dafür, mit Nachdruck die Chancen für rot-rot-grüne Bündnisse auszuloten.

Von Matthias Meisner

Wären sie allesamt Anhänger einer einzigen Partei, könnten sie die politische Landschaft gehörig umkrempeln: Die Nichtwähler und Wähler der sonstigen kleineren Parteien in Berlin erreichten bei der Bundestagswahl am Sonntag zusammengerechnet einen Anteil von 37,7 Prozent.

Die SPD im Bund ging unter, nur in Brandenburg legte die Partei noch zu: Das ist vor allem der Popularität des Ministerpräsidenten zu verdanken. Matthias Platzeck kann auch nach zwanzig Jahren Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten Glaubwürdigkeit vermitteln. Im Land ist er weithin unangefochten – auch weil er mehr auf die Menschen hört als auf die Parteiprogrammatik

Von Thorsten Metzner

Nach dem Desaster für die SPD bei der Bundestagswahl hat der Parteivorsitzende der SPD seinen Rücktritt nicht abgestritten. Auf die Frage, ob er im November nicht noch einmal antreten wolle, antwortete Franz Müntefering: "Sie können davon ausgehen, dass Sie nahe an der Wahrheit sind."

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