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Thema

Bundestagswahl

Blüm

Man kann aus Schaden klug werden. Man muss es aber nicht. Kopfpauschale und Pflege-Riester sind ein Angriff auf den Sozialstaat, schreibt der frühere Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm (CDU) in einem Gastkommentar für den Tagesspiegel.

Von Norbert Blüm

Selten ist ein Wunschbündnis derart mürrisch in die Realität überführt worden. Vier Wochen nach der Bundestagswahl ist die schwarz-gelbe Koalition perfekt. Davon muss sie sich jetzt erst mal erholen.

Von Robert Birnbaum

Die Partei sei in einem "katastrophalen Zustand", schreibt Sigmar Gabriel, der designierte Vorsitzende der SPD, an die Mitglieder. Er fordert innerparteiliche Reformen und rechnet mit seinen Vorgängern ab. In der Parteizentrale ist man über diese fundamentale Kritik nicht gerade amüsiert.

In einer "Münsteraner Erklärung" fordert die JU einen dreistufigen Steuertarif und die Deckelung des Rentenbeitrags. Ungeachtet der Koalitionsverhandlungen mehren sich Stimmen nach Aufarbeitung des schlechten Abschneidens von CDU/CSU bei der Bundestagswahl.

Dass Edmund Stoiber 2007 das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten räumen musste, hatte mit zunehmendem Realitätsverlust zu tun. Er merkte nicht, dass die Bayern und die CSU seiner überdrüssig geworden waren.

Zu den Koalitionsverhandlungen von SPD und Linkspartei in BrandenburgWieder wird deutlich, wie sehr führende Mitglieder der CDU Nachhilfeunterricht in Mathematik benötigen: die Entscheidung von Ministerpräsident Platzeck für Rot-Rot wird von Ronald Pofalla als „gegen die Interessen Brandenburgs“ bezeichnet: nun sind aber 60,2 Prozent ein deutliches Zeichen für diese Koalition im Vergleich zu 19,2 Rozent für die CDU; wie angenehm dagegen die sachliche Stellungnahme von Frau Wanka.Schon in der Vergangenheit wurden 21,7 Prozent für den Flughafen Tempelhof und die mageren 14,1 Prozent Wahlbeteiligung beim Volksentscheid Pro Reli als Siege dargestellt.

Die Nationale Akademie präsentiert ihre Studie zur Energieforschung – und erläutert, wie sie künftig die Politik beraten will.

Von
  • Ralf Nestler
  • Tilmann Warnecke

Berlins mittelständische Unternehmen sehen ihre derzeitige Situation kritisch. Dennoch wollen sie versuchen, so lange wie möglich an ihren Mitarbeitern festzuhalten. Auch Investitionen sollen weiterhin getätigt werden - soweit das möglich ist.

Seehofer

Nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Bundestagswahl steht Seehofer in der Kritik – doch der will Ruhe um jeden Preis.

Von Mirko Weber
Ich will da rauf! Landesväter, politische Freunde und Konkurrenten: Klaus Wowereit und Matthias Platzeck. Wowereit muss ein schlechtes Wahlergebnis verarbeiten und will trotzdem in die Parteispitze aufsteigen, Platzeck trotzt dem Abwärtstrend der SPD.

Bald zwei rot-rote Länder und zwei unterschiedliche Cheftypen: Klaus Wowereit und Matthias Platzeck regieren unterschiedlich. Eine Gegenüberstellung von Thorsten Metzner und Ulrich Zawatka-Gerlach

Der „Spiegel“ druckt Peer Steinbrücks Abschiedsrede im SPD-Vorstand: Und dann ist da ein Landesverband Berlin, der bei dieser Bundestagswahl 300 000 Stimmen gegenüber 2005 verloren hat. Dieser Landesverband und seine Spitzenvertreter haben noch am Freitag, den 25.

Nach der Bundestagswahl findet nicht nur im Bundestag Stühlerücken statt. Auch im Abgeordnetenhaus werden bis auf die SPD in allen Fraktionen neue Gesichter zu sehen sein – Nachrücker für die Politiker, die in den Bundestag ziehen.

Von
  • Sabine Beikler
  • Lars von Törne

Opposition muss nicht immer Mist sein, sie kann auch Spaß machen. Das ist, derzeit jedenfalls, herrschende Meinung in der Berliner CDU. Sie findet sich neuerdings richtig gut – und moderner als die SPD.

Linken-Parteichef Lafontaine will offenbar sein Bundestagsmandat abgeben und sich auf seine Arbeit im Saarland konzentrieren. Eigentlich sollte er auf einer heute beginnenden Klausurtagung wieder an die Fraktionsspitze gewählt werden.

Müsste man eine Hauptstadt der NPD benennen, dann läge sie hier: im Südosten Deutschlands, in Sachsen, und sie hieße Riesa. Manche halten das nicht aus. Viele andere dagegen schon. Irgendwie

Von Martin Machowecz

Klaus Wowereit hat sich um seine Partei nie wirklich gekümmert und war doch so etwas wie ihr heimlicher Star. Am Sonnabend droht ihm die Entzauberung. Beim Landesparteitag in Berlin muss er tun, was er bisher meist erfolgreich vermeiden konnte: eine Grundsatzrede halten.

Von Lorenz Maroldt
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Integration soll in der schwarz-gelben Regierung mehr Gewicht bekommen. Vieles deutet darauf hin, dass das Familienministerium neu geschneidert wird - als Ministerium für Familie, Integration und Kultur.

Von Andrea Dernbach
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Zwei Länder, zwei Cheftypen: Klaus Wowereit und Matthias Platzeck regieren auf sehr unterschiedliche Weise. Ihr Führungsstil, ihre Erfolge, Themen und Ambitionen – eine Gegenüberstellung von Thorsten Metzner und Ulrich Zawatka-Gerlach.

Von
  • Thorsten Metzner
  • Ulrich Zawatka-Gerlach

Auch in Mecklenburg-Vorpommern traf es die SPD hart – Ministerpräsident Sellering hat noch zu wenig eigenständiges Profil

Von Andreas Frost
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