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Thema

Energiewende

Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Altmaier wollen beim Thema Energiewende Harmonie demonstrieren.

Sozialtarife beim Strom? Nicht mit uns! Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Altmaier lehnen Maßnahmen gegen die steigenden Energiepreise ab. Eine Experten-Kommission widerspricht den Ministern in wichtigen Punkten.

Von Kevin P. Hoffmann
Hochseriös – „Mr. Tagesschau“. Der in den 1970er und 1980er Jahren sehr beliebte Chefsprecher Karl-Heinz Köpcke wirkt auf dem Foto fast wie ein Hollywoodstar. Die älteste bestehende Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen startete am 26. Dezember 1952. Foto: NDR

Hier lehnt sich niemand aus dem Fenster, rudert keiner zurück. Die „Tagesschau“ wird 60 Jahre alt – und unterscheidet sich weiter auf betörend altmodische Weise von Google News.

Von Bernd Gäbler

Wie einige Wirtschaftsverbände zurzeit vor den Kosten der Energiewende warnen, ist schlicht scheinheilig und perfide – und ein Schlag für Unternehmer, die am langfristigen Erfolg interessiert sind. Einrichtungen wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft oder das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln haben sich nie ernsthaft um Belange von Verbrauchern geschert, rechnen aber nun vor, dass es Geringverdiener sind, die die Hauptlast der Energiewende zu stemmen haben.

Deutschland stellt immer mehr Windräder und Solaranlagen auf. Damit es nicht zum Kollaps der Stromnetze kommt, müssen diese ausgebaut werden. Mit den nötigen neuen Kabeln könnte man die Erde bis zu fünf Mal umrunden. Das wird teuer.

Von Kevin P. Hoffmann
Re-Kommunalisierung von Strom ist auch in Berlin ein Thema.

Berlin will eine eigene Netzgesellschaft gründen und in die Produktion von Öko-Strom einsteigen. Das klingt gut und ist Mainstream in Deutschland. Doch Stadtwerke in kommunaler Hand bergen auch Risiken - gerade in einer Stadt wie Berlin.

Vor dem Weltklimagipfel in Doha sind die Hoffnungen groß, die Erwartungen aber eher niedrig.

Beim Weltklimagipfel in Doha beginnt die entscheidende Schlusswoche. Eine Brandenburgerin ist Deutschlands-Verhandlungsführerin. Katherina Reiche spricht im Tagesspiegel-Interview darüber, warum Doha entgegen allen Unkenrufen vielleicht doch ein Erfolg wird. 

Von Thorsten Metzner

Eine Brandenburgerin wird Deutschlands Verhandlungsführerin auf dem Weltklimagipfel in Doha: Katherina Reiche, CDU, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, leitet die 80-köpfige Delegation der Bundesrepublik. Im PNN-Interview spricht sie darüber, warum Doha entgegen allen Unkenrufen vielleicht doch ein Erfolg wird, Deutschland als Klimaschutz-Vorbild gilt, obwohl die Energiewende holpert. Über Hürden für Schwarz-Grün und Braunkohle-Tagebaue mit teuren Spätfolgen.

Sonne und Wind stehen bei den Deutschen weiterhin hoch im Kurs. Auch ganz in ihrer Nähe sehen mehr als 60 Prozent der Bürger gerne Windräder oder Solaranlagen, oder beides, wie hier.

In Umfragen kommen Wind- und Solarstrom weiterhin auf überwältigende Zustimmungswerte. Allerdings macht sich die Strompreisdebatte vor allem in Ostdeutschland bemerkbar. Die Kostenverteilung wird als ungerecht empfunden.

Von Dagmar Dehmer
Bohrmaschine. Um in ausreichend heiße Schichten vorzudringen, müssen kilometertiefe Löcher in den Untergrund getrieben werden.

Geothermie liefert Strom rund um die Uhr. Aber noch ist das Verfahren sehr teuer. Forscher aus Niedersachsen wollen das ändern - unter anderem mit faltbaren Rohren und Bohrtürmen auf Schienen.

Von Roland Knauer

Das DIW sieht in der Energiewende keinen Bedarf mehr für neue Tagebaue und Kohlekraftwerke. Der Energiekonzern Vattenfall sieht das ganz anders.

Von
  • Dagmar Dehmer
  • Alexander Fröhlich
Kein Bedarf. Das DIW sieht für den Braunkohletagebau keine Zukunft. Braunkohle schadet dem Klima, und ihre Verbrennung bringt auch kaum noch etwas ein. Foto: dpa

Das DIW sieht für Braunkohle keinen Bedarf mehr. Die Solar-Förderung bleibt umstritten.

Von Dagmar Dehmer
Günther Oettinger, Peter Müller, Roland Koch (v.l.).

In Berlin treffen sich drei ehemalige CDU-Ministerpräsidenten. Ihr Thema: der deutsche und europäische Föderalismus. Roland Koch stichelt ein bisschen gegen die Bundesregierung, Günther Oettinger meint, dass man in Brüssel nicht alles regeln muss, und Peter Müller hat etwas gegen zu viel Einheitlichkeit.

Von Albert Funk

Deutschland ist ein Land der Beratung durch Experten geworden. Regierung und staatlichen Behörden stehen ungefähr 300 Beiräte oder Sachverständigenräte zur Seite.

Von Sven Titz
Peer Steinbrück und Angela Merkel am Mittwoch im Bundestag.

In einer Generaldebatte debattiert der Bundestag den Haushalt 2013. Es ist die Gelegenheit für einen zweiten großen Schlagabtausch zwischen Peer Steinbrück und Angela Merkel. Die Kanzlerin bezog außerdem zur Eskalation in Nahost und zum möglichen Bundeswehreinsatz an der türkisch-syrischen Grenze Stellung.

Psssst! Zu Bonner Zeiten hatten die Wirtschaftsverbände großen Einfluss. In Berlin versuchen fast 2100 Organisationen, sich Gehör zu verschaffen.

Immer mehr Interessengruppen kämpfen in der Hauptstadt um die Aufmerksamkeit der Politik. Mit ihren alten Lieblingsthemen Steuersenkung, Deregulierung oder Bürokratieabbau dringen die Verbände längst nicht mehr durch. Doch darin liegt auch eine Chance.

Von Carsten Brönstrup
Glanzvoll war der erste große Auftritt des neuen Spitzenduos Katrin Göring-Eckardt (links) und Jürgen Trittin.

Bürgerlichkeit ist für sie längst kein Schimpfwort mehr, im Gegenteil. „Mittendrin“ wollen die Grünen stehen. Aber was soll das bedeuten und wie kommt man dorthin? Das frisch gewählte Spitzenpersonal diskutiert. Dabei hat sich die Partei schon auf den Weg gemacht.

Von Sabine Beikler
Otto Kenzler steht an der Spitze des ZDH.

BUNDESVERBAND  DER DEUTSCHEN INDUSTRIE (BDI) „Fortschritt als Tradition“ ist das Motto der Duisburger Grillo-Werke. Der Chef des Metall- und Chemieunternehmens, Ulrich Grillo (53), wird in Zukunft den BDI führen.

Solardächer in einer Siedlung in Fürstenfeldbruck.

Mit der Energiewende soll Deutschland zum Vorbild für andere werden. Im Ausland interessiert das niemanden. Weltweit verschärft sich der Kampf um Öl und Gas. Niemand sollte glauben, Deutschland bliebe durchs Aufstellen weiterer Solardächer und Windräder von diesem Konflikt verschont. Jetzt muss eine große Lösung her.

Von Kevin P. Hoffmann
In Turbulenzen befindet sich der europäische Energiemarkt. Und zunehmend auch Eon. Der größte deutsche Energieversorger will künftig dezentraler aber auch internationaler agieren.

Eon korrigiert seine Erwartungen für die kommenden Jahre nach unten. Der Aktienkurs bricht um rund zwölf Prozent ein. Konzernchef Teyssen will internationaler werden.

Von Alfons Frese
Und der Präses blicket stumm ... Unter den Augen von Bundespräsident Joachim Gauck arbeitet sich Stefan Raab durch seine Show „Absolute Mehrheit“. Foto: Henning Kaiser/dpa

„Absolute Mehrheit“: Stefan Raab lädt zum Meinungskampf im Flohzirkus.

Von Joachim Huber

Erneuerbare Energien kosten. Das ist nicht neu, wird aber nach Ansicht der Internationalen Energie-Agentur tiefgreifende Änderungen in der Weltwirtschaft nach sich ziehen. Die USA könnten profitieren.

Von Kevin P. Hoffmann
Drüberfliegen, Scherz machen, Zwischenstand, weiter im Witz: Stefan Raab in seiner Talk-Sendung "Absolute Mehrheit".

Moderator oder Kommentator? Da war sich Stefan Raab in der ersten Folge seiner Talk-Sendung offenbar nicht ganz sicher. Die Sendung geriet spaßiger und kurzweiliger als andere Polit-Talks - aber was fehlte, war Substanz. Immerhin: Nebenbei zeigt Raab zumindest, wie journalistisch fundiert eine Anne Will ihre Aufgabe verrichtet.

Von Joachim Huber
Drüberfliegen, Scherz machen, Zwischenstand, weiter im Witz: Stefan Raab in seiner Talk-Sendung "Absolute Mehrheit".

Moderator oder Kommentator? Da war sich Stefan Raab in der ersten Folge seiner Talk-Sendung offenbar nicht ganz sicher. Die Sendung geriet spaßiger und kurzweiliger als andere Polit-Talks - aber was fehlte, war Substanz. Immerhin: Nebenbei zeigt Raab zumindest, wie journalistisch fundiert eine Anne Will ihre Aufgabe verrichtet.

Von Joachim Huber
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