
75 Millionen Euro für Energieeffizienz im Mittelstand. Industrie profitiert von zahlreichen Ausnahmen.

75 Millionen Euro für Energieeffizienz im Mittelstand. Industrie profitiert von zahlreichen Ausnahmen.
Gorleben sollte es sein, so stand es fest. Radioaktiver Müll im Salzstock versenkt, so wollte es 1995 auch die Umweltministerin – Angela Merkel, die heute sagt: „Da war ich noch nicht so perfekt.“ Damals, als die Welt noch geteilt war in Atomkraft-Gegner und ihre Befürworter.
Der Branchenverband BDEW sieht die Energiewende in Gefahr, warnt die Politik vor Eingriffen in den Markt und plädiert für eine strategische Kraftwerksreserve.
aus erneuerbaren Quellen

Zum Auftakt des Tags der Deutschen Industrie haben BDI-Präsident Keitel und Bundeskanzlerin Merkel gesprochen. Keitel äußerte sich unter anderem zu den Wachstumsprognosen für das laufende Jahr.

FDP und Grüne haben am Montag den Wahlkampf um die Energiewende eröffnet: Die Liberalen legten ein Konzept zur Abschaffung des Fördergesetzes für erneuerbare Energien vor, und von fünf grünen Umweltministern gibt es einen Gegenvorschlag.

In Hannover und Berlin haben sich die ersten Bewerber um die grüne Spitzenkandidatur innerparteilich präsentiert.

Veranstaltung zu Chancen und Risiken der energetischen Gebäudesanierung in der Kommune
Tausende Einwände gegen Eignungsgebiete / Regionalplanung teilt Sorge vor erhöhter Waldbrandgefahr
Hans-Joachim Mengel galt als „Don Quijote der Uckermark“, weil er gegen Windräder kämpfte Doch jetzt gibt er auf und verdient sogar mit an der alternativen Energie. Gezwungenermaßen, wie er sagt.

Geschickt verteidigt Angela Merkel ihre Politik der kleinen Schritte. Ein Jahr vor der Wahl weiß die „Eiserne Kanzlerin“ ganz offensichtlich, wo es langgeht und was gerade getan werden muss.

Es ist zwar fast Herbst, aber für den jährlichen Sommerauftritt von Kanzlerin Angela Merkel vor der Bundespressekonferenz reicht es noch. Sommerfrische ist aber nicht zu spüren.
Die einzige Abgeordnete der Brandenburger Grünen im Bundestag, Cornelia Behm, hat bei einen Treffen der Partei am Samstag in Potsdam erklärt, zur Wahl im September 2013 nach 11 Jahren nicht erneut als Spitzenkandidatin anzutreten. Diese Entscheidung habe sie nach gründlichem Nachdenken getroffen, sagte die bald 61-Jährige. Stattdessen will Landesparteichefin Annalena Baerbock, 31, in den Bundestag. Wahlparteitag ist im März 2013.
Das Riesenwindrad auf Helgoland floppte und die Insulaner hatten die Nase voll von Ökoenergie. Aber die lässt sich nicht abhalten.

Japan will auf Kernenergie verzichten, und Frankreich kann den Ersatz nicht bezahlen.
Kehrtwende in Japan: Eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima will das Land seine Kernkraftwerke in den nächsten Jahrzehnten schrittweise stilllegen. Japan folgt damit dem Beispiel Deutschlands, das bereits in zehn Jahren aus der Atomkraft ausgestiegen sein will.
Hans-Joachim Mengel war der „Don Quijote der Uckermark“. Jetzt verpachtet er selbst sein Land für Windräder.
Das Bundesverfassungsgericht hat geurteilt: Es macht den Weg zum Start des Euro-Rettungsschirms ESM frei. Das Urteil bestimmt auch die Generaldebatte - aber nicht nur.
Von der Energiesparrichtlinie der EU profitieren Verbraucher und Wirtschaft zugleich

Von der Energiesparrichtlinie der EU profitieren Verbraucher und Wirtschaft zugleich - obwohl die Liberalen den Kern des Gesetzes aufgeweicht haben.
Das Vorwerk liegt mitten in einem geplanten Windpark. Die Resauer kämpfen erbittert um ihre Idylle

Wer Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird, entscheiden die Grünen-Mitglieder in einer Urwahl. Vier Bewerber haben auf einem kleinen Parteitag das Rennen eröffnet. Claudia Roth verbindet mit dem Ergebnis sogar ihren Verbleib im Parteivorsitz.

Hildegard Müller ist Chefin des Energieverbandes BDEW. Mit dem Tagesspiegel spricht sie über das Erneuerbare-Energien-Gesetz, Versorgungssicherheit und steigende Strompreise.

Vier Bewerber für die Spitzenkandidatur der Grünen eröffnen auf einem Kleinen Parteitag das Rennen.

Für Privatverbraucher steigen die Energiekosten immer weiter. Deshalb schlägt die Energiewirtschaft vor, die Bundesregierung solle die Bürger entlasten. Die Förderung erneuerbarer Energien sei indes "so exakt wie eine Schrotflinte", sagt Branchenvertreterin Hildegard Müller.

Ein Vorstandspapier für den Kleinen Parteitag der Grünen am Sonntag weckt Kritik unter Experten und Parteimitgliedern. Warum fällt den Grünen so wenig zur Energiewende ein?

Hohe Benzinkosten sind nur ein Teil des Problems – Heizöl, Gas und Strom werden auch immer teurer.
Das Energiekonzept der Bundesregierung bewegt viele Hausbesitzer dazu, über eine Modernisierung ihrer Immobilie nachzudenken. Jeder vierte Eigentümer zieht eine Verbesserung der Energieeffizienz in Betracht.

Vor 25 Jahren haben Freiburger Solarforscher bewiesen, dass Photovoltaik auch im Schwarzwald funktioniert. Die neuen Solarpioniere wollen Klein-Panele für weniger Geld herstellen. Und halten sollen sie auch viel länger.

In Berlin wird das Wohnen immer teurer. Schuld daran sei die Energiewende, beklagt der Wohnungsverband BBU. Eine Entlastung ist für die Berliner so schnell offenbar nicht in Sicht. Woran liegt das?

Große Teile der Industrie sind für die Abschaffung des Erneuerbare Energien Gesetzes. Die Ökobranche hält mit hohen Kosten konventioneller Energie dagegen.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird vom eigenen Erfolg bedroht. Gesucht wird jetzt ein neues „Marktdesign“, mit dem der Strom einigermaßen bezahlbar bleibt.

Harald Friedrich, Geschäftsführer von Robert Bosch Hausgeräte, über Fotorealismus bei Geschirrspülern, die Grenzen der Technik und warum die Entwicklung trotzdem nie zu Ende geht.

Einst hielt Baden-Württembergs CDU große Stücke auf den Landesvater. Doch wie bei „Stuttgart 21“ ist ihm vieles misslungen. Nun gibt es neue Vorwürfe.

Eine Studie im Auftrag der Grünen kritisiert Energiekonzerne: Sie geben sinkende Strompreise zwar an Industriekunden weiter - aber nicht an private Haushalte.

Über die sexuelle Orientierung von Prominenten Bescheid wissen zu wollen, hat sich zum Volkssport entwickelt. Zuletzt im Blick der Deutschen: Umweltminister Peter Altmaier. In Russland sehen die Gepflogenheiten anders aus: Dortige Google-Nutzer wollen immer zuerst wissen, ob ein Promi Jude ist.
Was Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) kann, kann Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) auch. Nämlich ein Detail der Energiewende herauspicken, dessen Existenz skandalisieren und dann so tun, als ginge es um die Rettung der Menschheit (Niebel) oder wenigstens die Entlastung der Stromkunden (Aigner).

Strom und Wärme aus Eigenproduktion – Umweltminister Altmaier besuchte das Dorf Feldheim

Eine Studie über die Integration der Erneuerbaren zeigt: Ohne Kohle- und Gaskraftwerke geht es auch langfristig nicht. Und der Ausbau der Erneuerbaren sollte gedämpft werden.
Was Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) kann, kann Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) auch. Nämlich ein Detail der Energiewende herauspicken, dessen Existenz skandalisieren und dann so tun, als ginge es um die Rettung der Menschheit (Niebel) oder wenigstens die Entlastung der Stromkunden (Aigner).
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