zum Hauptinhalt
Thema

Frank-Walter Steinmeier

Nun ist er in Israel, Joachim Gauck, der Bundespräsident. Und hat er seinen Besuch – in Israel kurzerhand vom Antritts- zum Staatsbesuch aufgewertet – auch als „Herzensanliegen“ beschrieben, den Nachweis, dass es so ist, muss er erst erbringen.

Schwieriger Besuch: Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei ihrer Ankunft Flughafen Ben Gurion in Israel.

Bundespräsident Joachim Gauck hat seinen Besuch in Israel als "Herzensanliegen" beschrieben. Den Beweis dafür muss er allerdings noch erbringen. Immerhin befindet sich das Gastgeberland im seelischen Ausnahmezustand.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt auf dem Flughafen Tegel vor Beginn ihrer Israel-Reise.

Bundespräsident Joachim Gauck ist zu einer mehrtägigen Reise nach Israel aufgebrochen. Der israelische Botschafter in Berlin warnt unterdessen vor zunehmendem Antisemitismus in Deutschland. Bei dem Staatsbesuch werde auch das umstrittene Gedicht von Günter Grass eine Rolle spielen.

In Zukunft wird der Organspende-Ausweis in seiner alten Form nicht mehr gebraucht. Alle Versicherten werden regelmäßig zu ihrer Spendebereitschaft befragt.

Tausende schwerkranke Menschen warten auf eine Organtransplantation. Doch die Zahl der Spenden stagniert seit Jahren. Das soll sich nun ändern.

Von Rainer Woratschka
Christian Wulff.

Ein Verfahren in Berlin ist bald vorbei, eine Entlastung bedeutet das aber nicht. Denn die Staatsanwälte in Hannover werden noch lange gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff ermitteln.

Von Jost Müller-Neuhof

Bundespräsident Gauck hat am Dienstag den von der Kanzlerin geschassten Umweltminister Norbert Röttgen abberufen und Peter Altmaier zum Nachfolger ernannt. Wie war das Klima beim Wechsel?

Von Robert Birnbaum
Angela Merkel gibt den Kurs vor: Norbert Röttgen ist nicht der erste Mann, der sich ihrem strikten Richtungsdiktat beugen musste.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat der Bundestagswahlkampf begonnen. Merkel demonstriert nach dem Wahldesaster eiskalt ihre Macht. Die SPD-Troika hingegen wirkt trotz Wahlsiegs in Düsseldorf ratlos. Vielleicht wünschen sich die Sozialdemokraten irgendwann, sie hätten in NRW nicht gewonnen.

Von Christoph Seils

Was für eine Woche! Man könnte meinen, die Bundesregierung habe Probleme, große Probleme. Doch SPD, Grüne, Linke und Piraten haben weder weniger noch kleinere.

Von Stephan-Andreas Casdorff

„Made in Germany“: Was taugt die junge deutsche Kunst? Eine Bestandsaufnahme in Hannover, im Vorfeld der Documenta.

Von Nicola Kuhn
Mit einem Rauswurf hatte er nicht gerechnet. Am Mittwoch ging dann alles sehr schnell.

Mit allem hatte der Umweltminister gerechnet, als ihn Angela Merkel zum Gespräch bat, aber nicht mit seiner Entlassung. Doch die Kanzlerin spürte, dass er ihr gefährlich wurde. Gefährlich schwach.

Von Robert Birnbaum
Die drei von der Troika: Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier vor der Bundespressekonferenz.

Offiziell wollten SPD-Chef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück nur ihre Forderungen zu einem "Ja" beim Fiskalpakt vorstellen. Tatsächlich aber wollten sie vor allem sich selbst präsentieren.

Von Christian Tretbar
Politischer Klimawandel? Sigmar Gabriel (SPD) liest das aus der NRW-Wahl heraus.

Sigmar Gabriel träumt nach der NRW-Wahl vom politischen Klimawandel. Aber Prognosen für die Bundestagwahl sollte noch niemand wagen, immerhin ist sie noch anderthalb Jahre hin - da kann noch viel geschehen, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.

Von Antje Sirleschtov

Die NRW-Wahl ist ein Debakel, finden manche Christdemokraten. Sie werden das Gefühl nicht los, dass die Schlappe auch Merkels Macht bedroht - ein Gefühl, das die SPD dagegen ziemlich sympathisch findet. Und Merkel? Die hat ganz andere Dinge im Kopf.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Hans Monath
Die Wahlsiegerin Hannelore Kraft (SPD). Künftig hat sie gemeinsam mit den Grünen eine komfortable Mehrheit.

Der Wahlsieg von Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen lässt die Machtoption Rot-Grün auch für die Bundestagswahl 2013 wieder wahrscheinlicher erscheinen. Intern fordert sie die SPD-Troika heraus.

Von
  • Cordula Eubel
  • Hans Monath

Beim Golfturnier am Seddiner See spielten die Ex-Fußballprofis Franz Beckenbauer und Oliver Kahn für einen guten Zweck

Von Johannes Radke
Schlag auf Schlag. Gestern spielte Beckenbauer Golf, heute geht’s ins Stadion. Foto: dpa

Nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck sitzen am Samstagabend auf einem der schwarzen Ledersessel im Olympiastadion, auch Franz Beckenbauer wird für das Pokalendspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund in die Stadt reisen und es sich auf der Vip-Tribüne bequem machen. Am Tag zuvor machte sich der 66-Jährige auf den Weg über die Avus, um am Seddiner See – einige Kilometer südlich von Potsdam – eine Runde Golf zu spielen, unter anderem mit Oliver Kahn, ehemaliger Torwart des Münchner Klubs.

Ist sie vorbereitet für die Turbulenzen innerhalb ihrer Partei nach der NRW-Wahl? Hannelore Kraft trägt bei einem Wahlkampfauftritt in der Aluminiumproduktion in Essen jedenfalls schon einmal einen Schutzhelm.

Es sieht gut aus für Hannelore Kraft. Sie könnte die NRW-Wahl am Sonntag gewinnen. Der SPD brächte das allerdings auch Schwierigkeiten ein - nämlich in der Kanzler-Frage.

Von Lorenz Maroldt

Frank-Walter Steinmeier ist in einer wichtigen außenpolitischen Frage unterlegen. Das könnte Auswirkungen auf die Kanzlerkandidaten-Debatte haben.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Foto: dpa

Bundespräsident? Welche Partei sollte ihn denn nominieren? Moderator Günther Jauch übt sich beim 31. Mediengipfel in seiner Heimatstadt Potsdam wieder mal in Bescheidenheit.

Von Markus Ehrenberg
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })