
Altkanzler Helmut Kohl wird im Deutschen Historischen Museum in Berlin geehrt. Dabei heben die Redner seinen Beitrag zur Einheit, zu Europa und zum Euro hervor. Doch auch kleinere Gesten der Anerkennung bleiben nicht unbemerkt.

Altkanzler Helmut Kohl wird im Deutschen Historischen Museum in Berlin geehrt. Dabei heben die Redner seinen Beitrag zur Einheit, zu Europa und zum Euro hervor. Doch auch kleinere Gesten der Anerkennung bleiben nicht unbemerkt.
Es ist ein großes Treffen berühmter Menschen am 17. August 1991 auf der oberen Terrasse des Schlosses Sanssouci.
Abgemagert ist er, im Rollstuhl sitzt er mittlerweile: Nach zehn Jahren ist Helmut Kohl in die CDU/CSU-Fraktion zurückgekehrt. Obwohl er sich so lange Zeit gelassen hat, hat er sich doch sehr danach gesehnt.

Der ehemalige ZDF-Intendant Dieter Stolte hat seine Erinnerungen an Mainzer Zeiten aufgeschrieben.

Eine ganze Generation kannte lange keinen anderen Kanzler als ihn - Helmut Kohl siegte immer wieder. Er schaffte vieles und verschliss vieles, auch die Union. Wenn er heute die Fraktion besucht, ist er für viele da wie eine Ikone. Wie groß ist die Distanz zu seiner Partei?
25 Jahre Frühstücksfernsehen: Was damals ein Kulturschock war, wird heute von Millionen eingeschaltet.

Die Union feiert ihren ehemaligen Kanzler, der vor 30 Jahren angetreten ist. Aber sie sieht ihn nicht als Ratgeber in der Euro-Krise.
Frauenquote, Mindestlohn, Altersarmut: Gleich drei Parteifreundinnen fahren Angela Merkel mit ihren Vorstößen in die Parade. Doch was nach Krach aussieht, könnte der Kanzlerin in Wahrheit sogar nützen.
Jetzt erinnert eine Gedenktafel an Ronald Reagans Rede vor 25 Jahren am Brandenburger Tor.
Wolfgang Schäuble war der Architekt der Einheit, jetzt will er der für Europa sein. Freier denn je fühlt er sich, und der Rollstuhl hindert ihn immer weniger, je älter er wird. Am Dienstag wird er 70. Doch die Kanzlerin hält ihn, so wie er sie. Warum sollte er da aufhören?

Die deutschlandweite größte Wachsfigurensammlung lagerte Jahre in Kisten, jetzt ziehen die Promi-Abbilder vom Ku’damm weg.

Friedrich Zimmermann ist tot. Der langjährige ehemalige Bundesinnenminister starb im Alter von 87 Jahren in Österreich. Unter Helmut Kohl brachte der CSU-Politiker später auch als Verkehrsminister wichtige Entscheidungen auf den Weg.
Das Bundesverfassungsgericht hat geurteilt: Es macht den Weg zum Start des Euro-Rettungsschirms ESM frei. Das Urteil bestimmt auch die Generaldebatte - aber nicht nur.

Vor 25 Jahren besuchte der SED-Generalsekretär Erich Honecker die Bundesrepublik und sprach mit Kanzler und Wirtschaftsbossen. In Ost-Berlin sahen es seine Gegner mit Grauen – und schwärzten ihn in Moskau an. Dort aber erkannte Michail Gorbatschow die Zeichen der Zeit: Der künftige Partner würde Helmut Kohl sein.

In seiner monumentalen Kohl-Biografie versorgt der Historiker Hans-Peter Schwarz die Leser mit reichlich Verurteilungs- und Bestätigungsmaterial. Aber auch nach mehr als 1000 Seiten bleiben Kernfragen zu diesem Zentralpolitiker Europas unbeantwortet.
Gertrud Höhler liefert eine persönliche Abrechnung mit Angela Merkel: Doch ihrem Buch liegt ein Missverständnis zugrunde.

2013 wird Wolfgang Thierse nicht erneut für den Bundestag kandidieren. Im Interview spricht der SPD-Politiker über „Ossi-Bären“, eine unvergessliche Begegnung mit Gerhard Schröder und sein Verhältnis zur Linkspartei.

Autoritär, ideologiefrei, leidenschaftslos - So beschreibt Gertrud Höhler Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie reiht sich ein in eine Phalanx von Kritikern in der Union. Doch deren Waffen sind stumpf.

Politiker sprechen gerne von ihren Freunden. Doch Schlagzeilen machen politische Freundschaften in der Regel vor allem dann, wenn die einstigen Gefährten öffentlich miteinander abrechnen. Es gibt einen Grund, warum die Politik nur Klüngel, Seilschaften und Netzwerke hervorgebracht hat.

Opel wird 150 Jahre alt, doch von Feierlaune keine Spur. Das Unternehmen, das zwei Weltkriege überstanden hat und Kultautos wie Kapitän, Manta oder Kadett gebaut hat, kämpft ums Überleben

Die Bundesbildungsministerin will nicht mehr als CDU-Vize kandidieren. Was sind ihre Gründe und was bedeutet die Entscheidung für die Partei?

Die SPD sucht den Weg zur Macht, und zwar über die FDP. Wenn Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat antreten sollte, dann wäre das ein Sieg - für Parteichef Sigmar Gabriel.
Die SPD sucht den Weg zur Macht. Über die FDP

Die Politik beherrscht das Spiel mit dem Populismus. Der Bedeutungsverlust der Parteien und die schwindende Bindekraft in die Gesellschaft tragen ihren Anteil dazu bei. Gefährlich wird es aber dann, wenn populistische Äußerungen Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen.

Die wichtigsten Wirtschaftsverbände bekommen neue Präsidenten: In diesem Jahr der DIHK, der BDI und Gesamtmetall, im nächsten Jahr die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände.

Tauberbischofsheim war einst das Synonym für erfolgreiches Fechten. Inzwischen ist das Erbe verspielt. In London sind nur noch drei Sportler des Klubs am Start – als Außenseiter.
Vor 25 Jahren berichteten wir über Zigarettenschmuggel im Westteil.

Joachim Gauck tadelt die Kanzlerin öffentlich, er schaut den Bürgern aufs Maul und legt dann los. Er macht sich größer auf Kosten anderer. Dabei ist er doch der Herr Bundespräsident. Reicht das nicht?

Für Merkels Nachgeben in Brüssel gab es gute Gründe. Es wird nur immer schwieriger, das den eigenen Leuten und dem Volk zu erklären, wenn sie zuvor Beruhigungspillen à la "so lange ich lebe" verteilt.

Der Sammelband „Container“ bringt erstmals Max Anderssons frühe Underground-Comics in einem Band zusammen. Geschmackliche Grenzüberschreitungen im Sekundentakt verleihen dem warmherzigen Nihilismus des Schweden die komische Fallhöhe.
Bundespräsident Joachim Gauck sagt viel Bedenkenswertes, aber zu viel in zu kurzer Zeit

An einen politischen Bundespräsidenten müssen sich die Deutschen erst wieder gewöhnen. Und der Präsident sich an die Deutschen. Im Moment sagt Joachim Gauck viel Bedenkenswertes - aber zu viel in zu kurzer Zeit.

Ex-Minister Töpfer appelliert an Merkel, ihr Fernbleiben vom Gipfel in Brasilien noch einmal zu überdenken.

Seit mehr als 20 Jahren baut und liefert Deutschland U-Boote nach Israel. Auch die Schröder-Regierung genehmigte ein solches Geschäft. Der damalige Bundeskanzler zögerte aber sehr lange mit seiner Unterschrift.
Der Reichstag soll eine Kuppel erhalten, Moskau pocht auf Statusfragen.

Das EM-Turnier 1988 findet in Deutschland statt, nicht aber in West-Berlin. Auch Kanzler Helmut Kohl kann daran nichts ändern.

Der deutsche Wähler setzt auf starke Kandidaten. Die Parteien dagegen entpersonalisieren sich zusehends. Da laufen zwei Entwicklungsstränge dramatisch auseinander, meint Malte Lehming und fordert Konsequenzen für die Bundestagswahl 2013.
Wähler personalisieren, Parteien entpersonalisieren
Warum Thilo Sarrazin erneut eher auf- als anregt
Warum Thilo Sarrazin erneut eher auf- als anregt.
öffnet in neuem Tab oder Fenster