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Thema

Helmut Kohl

Herausragende Gestalt. Eingerahmt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und seiner Frau Maike Kohl-Richter nahm Altkanzler Kohl an dem Festakt im Deutschen Historischen Museum in Berlin teil.

Altkanzler Helmut Kohl wird im Deutschen Historischen Museum in Berlin geehrt. Dabei heben die Redner seinen Beitrag zur Einheit, zu Europa und zum Euro hervor. Doch auch kleinere Gesten der Anerkennung bleiben nicht unbemerkt.

Von Robert Birnbaum

Abgemagert ist er, im Rollstuhl sitzt er mittlerweile: Nach zehn Jahren ist Helmut Kohl in die CDU/CSU-Fraktion zurückgekehrt. Obwohl er sich so lange Zeit gelassen hat, hat er sich doch sehr danach gesehnt.

Von Robert Birnbaum
Helmut Kohl. In Westdeutschland kannte eine ganze Generation lange keinen anderen Kanzler.

Eine ganze Generation kannte lange keinen anderen Kanzler als ihn - Helmut Kohl siegte immer wieder. Er schaffte vieles und verschliss vieles, auch die Union. Wenn er heute die Fraktion besucht, ist er für viele da wie eine Ikone. Wie groß ist die Distanz zu seiner Partei?

Von Stephan-Andreas Casdorff

Frauenquote, Mindestlohn, Altersarmut: Gleich drei Parteifreundinnen fahren Angela Merkel mit ihren Vorstößen in die Parade. Doch was nach Krach aussieht, könnte der Kanzlerin in Wahrheit sogar nützen.

Von Robert Birnbaum

Wolfgang Schäuble war der Architekt der Einheit, jetzt will er der für Europa sein. Freier denn je fühlt er sich, und der Rollstuhl hindert ihn immer weniger, je älter er wird. Am Dienstag wird er 70. Doch die Kanzlerin hält ihn, so wie er sie. Warum sollte er da aufhören?

Von Stephan-Andreas Casdorff
Friedrich Zimmermann (CSU) war unter Helmut Kohl Bundesinnen- und Verkehrsminister.

Friedrich Zimmermann ist tot. Der langjährige ehemalige Bundesinnenminister starb im Alter von 87 Jahren in Österreich. Unter Helmut Kohl brachte der CSU-Politiker später auch als Verkehrsminister wichtige Entscheidungen auf den Weg.

Von Albert Funk
Staatsbesuch. SED-Generalsekretär Erich Honecker und Bundeskanzler Helmut Kohl am 7. September 1987 in Bonn.

Vor 25 Jahren besuchte der SED-Generalsekretär Erich Honecker die Bundesrepublik und sprach mit Kanzler und Wirtschaftsbossen. In Ost-Berlin sahen es seine Gegner mit Grauen – und schwärzten ihn in Moskau an. Dort aber erkannte Michail Gorbatschow die Zeichen der Zeit: Der künftige Partner würde Helmut Kohl sein.

Helmut Kohl. Sein Lebenswerk wird zertrümmert. Foto: dapd

In seiner monumentalen Kohl-Biografie versorgt der Historiker Hans-Peter Schwarz die Leser mit reichlich Verurteilungs- und Bestätigungsmaterial. Aber auch nach mehr als 1000 Seiten bleiben Kernfragen zu diesem Zentralpolitiker Europas unbeantwortet.

Gertrud Höhler liefert eine persönliche Abrechnung mit Angela Merkel: Doch ihrem Buch liegt ein Missverständnis zugrunde.

Von Ursula Weidenfeld
Vor einem Jahr waren Olaf Glaeseker und Christian Wulff noch unzertrennlich und hätten sicherlich erklärt, sie seien Freunde. Jetzt sehen sie sich wohl bald vor Gericht wieder.

Politiker sprechen gerne von ihren Freunden. Doch Schlagzeilen machen politische Freundschaften in der Regel vor allem dann, wenn die einstigen Gefährten öffentlich miteinander abrechnen. Es gibt einen Grund, warum die Politik nur Klüngel, Seilschaften und Netzwerke hervorgebracht hat.

Von Christoph Seils
Kult. Modelle wie der Manta machten Opel in den 70er Jahren zur Erfolgsmarke. Der Hersteller lag vor Volkswagen.

Opel wird 150 Jahre alt, doch von Feierlaune keine Spur. Das Unternehmen, das zwei Weltkriege überstanden hat und Kultautos wie Kapitän, Manta oder Kadett gebaut hat, kämpft ums Überleben

Von Rolf Obertreis
Bildungsministerin Annette Schavan will nicht wieder als CDU-Vize kandidieren.

Die Bundesbildungsministerin will nicht mehr als CDU-Vize kandidieren. Was sind ihre Gründe und was bedeutet die Entscheidung für die Partei?

Von Albert Funk
Wer kann Kanzler? Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel oder Peer Steinbrück?

Die SPD sucht den Weg zur Macht, und zwar über die FDP. Wenn Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat antreten sollte, dann wäre das ein Sieg - für Parteichef Sigmar Gabriel.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Seehofer ist ein Grenzgänger, die Ein-Mann-Opposition in der schwarz-gelben Bundesregierung.

Die Politik beherrscht das Spiel mit dem Populismus. Der Bedeutungsverlust der Parteien und die schwindende Bindekraft in die Gesellschaft tragen ihren Anteil dazu bei. Gefährlich wird es aber dann, wenn populistische Äußerungen Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen.

Von Christoph Seils
In der guten alten Zeit. Anja Fichtel holte 14 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympia für Tauberbischofsheim. Heute kritisiert sie den Niedergang des Standortes. Foto: Imago

Tauberbischofsheim war einst das Synonym für erfolgreiches Fechten. Inzwischen ist das Erbe verspielt. In London sind nur noch drei Sportler des Klubs am Start – als Außenseiter.

Von Matthias Wolf
Haben die Beruhigungspillen gewirkt? Angela Merkel bei der Abstimmung zu ESM und Fiskalpakt im Bundestag.

Für Merkels Nachgeben in Brüssel gab es gute Gründe. Es wird nur immer schwieriger, das den eigenen Leuten und dem Volk zu erklären, wenn sie zuvor Beruhigungspillen à la "so lange ich lebe" verteilt.

Von Robert Birnbaum
Leben und sterben lassen: Eine Car-Boy-Episode.

Der Sammelband „Container“ bringt erstmals Max Anderssons frühe Underground-Comics in einem Band zusammen. Geschmackliche Grenzüberschreitungen im Sekundentakt verleihen dem warmherzigen Nihilismus des Schweden die komische Fallhöhe.

Von Oliver Ristau
Ruckelt an Gewissheiten: Joachim Gauck.

An einen politischen Bundespräsidenten müssen sich die Deutschen erst wieder gewöhnen. Und der Präsident sich an die Deutschen. Im Moment sagt Joachim Gauck viel Bedenkenswertes - aber zu viel in zu kurzer Zeit.

Von Gerd Appenzeller
Israelisches U-Boot der Delfin-Klasse vor Tel Aviv.

Seit mehr als 20 Jahren baut und liefert Deutschland U-Boote nach Israel. Auch die Schröder-Regierung genehmigte ein solches Geschäft. Der damalige Bundeskanzler zögerte aber sehr lange mit seiner Unterschrift.

Von Andrea Nüsse
Müssen sich für einen Kopf entscheiden: SPD-Troika Steinbrück, Gabriel, Steinmeier (von links).

Der deutsche Wähler setzt auf starke Kandidaten. Die Parteien dagegen entpersonalisieren sich zusehends. Da laufen zwei Entwicklungsstränge dramatisch auseinander, meint Malte Lehming und fordert Konsequenzen für die Bundestagswahl 2013.

Von Malte Lehming
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