
„Tüchtig“ sei sie gewesen, die Angela Merkel, sagt Lothar de Maizière, der letzte DDR-Ministerpräsident. Damals als seine Regierungssprecherin und ebenfalls „in allen weiteren Verwendungen“.

„Tüchtig“ sei sie gewesen, die Angela Merkel, sagt Lothar de Maizière, der letzte DDR-Ministerpräsident. Damals als seine Regierungssprecherin und ebenfalls „in allen weiteren Verwendungen“.

Seit dem Rückzug Oskar Lafontaines ist Klaus Ernst gemeinsam mit Gesine Lötzsch Vorsitzender der Linken. Mit dem Tagesspiegel spricht er über Opposition, Demokratie – und Kuscheln mit seiner Freundin statt mit Parteifreunden.
Nun naht sich bald der 3. Oktober – und damit der 20. Jahrestag der staatlichen Herstellung der zweiten deutschen Einheit. Die Bedeutung des 3. Oktober 1990 wird unterschätzt.
Thilo Sarrazin ist man für 1000 Euro losgeworden, nachdem er die Rassenideologie der Nazis auf skandalöse Weise wiederbelebt haben soll. Was bleibt ist ein Unbehagen über das gesamte politische Establishment, das auf der Suche nach Profil nichts mehr findet.
Nun naht sich bald der 3. Oktober – und damit der 20.
Thilo Sarrazin bekommt nun 1000 Euro mehr Pension. Das ist die bisher greifbarste Folge der ganzen Affäre.
Nun naht sich bald der 3. Oktober – und damit der 20.
Thilo Sarrazin bekommt nun 1000 Euro mehr Pension. Das ist die bisher greifbarste Folge der ganzen Affäre.

Vor 20 Jahren wurde der 2-plus-4-Vertrag unterzeichnet – zuvor hatten Kohl und Genscher internationale Ängste vor einer neuen deutschen Großmacht abgebaut.

Das Volk hat nicht nur die Mauer niedergedrückt, die Diktatur weggefegt, sondern selbst das Land verändert. Lothar de Maizière erinnert sich an den Weg zur Einheit. Wie sich die DDR vor 20 Jahren selbst demokratisierte.
Wie sich die DDR vor 20 Jahren selbst demokratisierte / Von Lothar de Maizière
Vorstoß für Potsdamer Schlossneubau: Außenamt und Kulturstaatsminister werden eingeschaltet

Ein Buch zeigt deutsche Politiker im Urlaub

Roland Koch verabschiedet sich mit Pomp und Gloria – sein Nachfolger bildet das Kabinett komplett um.
Der 3. Oktober löst den 17. Juni als gesetzlicher Feiertag ab
Am Sonnabend starb der Regisseur Christoph Schlingensief. Seine Arbeit hat begeistert, aufgewühlt – und verstört. Erinnerungen an einen großen Künstler. Tagesspiegel-Redakteur Christian Schröder ging im Wolfgangsee mit ihm baden.
Die Radieschen der Kanzlerin: Auch die Interviews von Christoph Schlingensief sind Kunstwerke – eine kleine Kulturgeschichte des letzten Jahrzehnts.

Er ist noch nicht ganz fit und will doch wieder voll dabei sein – Michael Ballacks Zukunft im Nationalteam kann sich schon diese Woche entscheiden. Es sei denn, Bundestrainer Löw gewinnt noch mehr Zeit
Die Chefin des Unternehmerverbandes mittelständische Wirtschaft, Ursula Frerichs, hat gefordert, den Urlaub der deutschen Arbeitnehmer auf vier Wochen zu verkürzen. Wie realistisch ist das?
Die Deutschen wollen Führung – und fürchten sie zugleich davor. Die Kanzlerin spiegelt die Zerrissenheit wider.
Die Deutschen wollen Führung – und fürchten sie zugleich
Norbert Bolz sieht im politischen Spektrum ein Vakuum auf der Rechten. Der Kampf gegen die Nazis hat sich für ihn zu einer Denkblockade entwickelt, der rechte Gedanken oft zu Unrecht tabuisiert.
In Deutschland ist Platz für eine Partei auf der politischen Rechten
Es gibt Streit um den Termin für die gesamtdeutsche Bundestagswahl

Die Hauptstadtpresse verabschiedet Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Er wird Intendant des Bayerischen Rundfunks.
Die Sowjetunion gibt ihre Zustimmung zur deutschen Einheit

Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sich Steffen Seibert ausgesucht hat. Der ZDF-Journalist soll in rund vier Wochen der Regierungspolitik ein freundliches Gesicht verleihen und mit dem Bundespresseamt aus dem Stand eine Behörde mit mehr als 450 Mitarbeitern leiten.
Mit der Einheit kam die Ernüchterung: Das Deutsche Historische Museum nimmt das Jahr 1990 unter die Lupe.
Merkel ist dagegen froh um jeden, der ihr nicht mehr gefährlich werden kann. Doch genau darum wird sie sich selbst gefährlich.
Die Union kommt nicht zur Ruhe. Das ist es, was sich die SPD und die Grünen gewünscht hatten für die Zeit nach der Bundespräsidentenwahl.
Führende Unions-Politiker sprechen sich für ein Bleiben Roland Kochs in der Politik aus. Dieser hält jedoch an seinem Rückzug fest. Die Abschiede und Umorientierungen der letzten Zeit setzen der CDU offenkundig zu.

Planwirtschaft trifft auf Marktwirtschaft: Vor 20 Jahren kam die D-Mark in die DDR – und die ostdeutsche Wirtschaft brach zusammen.
Sie fassen es kaum. Dass es einen Denkzettel geben könnte, damit mussten sie bei Schwarz-Gelb rechnen. Aber dass Christian Wulff bei der Wahl zum Bundespräsidenten erst im dritten Anlauf durchkommt, ist für Angela Merkel ein Misstrauensvotum.
Geld für Kurzarbeit – als Reaktion auf Umbrüche in der Wirtschaft reicht das nicht
Sie haben das Ende der DDR vorausgesagt. Und einen Plan zur Verwandlung von Volkseigentum in Privateigentum entworfen, den Vorläufer der Treuhandanstalt, die am 17. Juni 1990 ins Leben gerufen wurde. Heute sagen die beiden Forscher: Es wird bald wieder eine Zeitenwende geben.

Helmut Kohl trotzte im Juli 1990 in seiner blauen Strickjacke dem Zeitenwind. Bei der WM versuchte es Joachim Löw mit dem gleichen Trick - gegen Serbien ohne den erhofften Effekt.
Wenn für Stunden möglich wird, was sonst unmöglich ist, nennen pathetische Geschichtsschreiber das Zeitfenster. Es öffnet sich für einen kurzen Moment, dann schließt es sich wieder, vielleicht für immer.
Die CDU akzeptiert Oder-Neiße-Grenze und ein Datum für Wahlen wird gesucht
Der Traum von einer bürgerlichen Koalition ist zum Albtraum geworden. Jeder misstraut im schwarz-gelben Bündnis jedem, das zentrale Wort heißt Nein. Was Kanzlerin Merkel nicht kann, wird immer deutlicher. Eine Bestandsaufnahme.
Das jüngste Präsidentenpaar können sie werden. Sie, Bettina, hat ein Tattoo und war alleinerziehend. Er, Christian, ist CDU pur. Gemeinsam wollen sie nach Berlin.
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