
Der Papst will im kommenden Herbst Berlin besuchen. Eine Großmesse soll es aber nicht geben. Ist das ein kluger Schritt?

Der Papst will im kommenden Herbst Berlin besuchen. Eine Großmesse soll es aber nicht geben. Ist das ein kluger Schritt?

Am Mittwoch hat der Bundestag eine sehr eigenartige Debatte über die Euro-Krise geführt: Kämpferisch einerseits, mit ungewohnt hoher Pathos-Dosierung – und zugleich doch ziemlich vorsichtig.

Schmidt, Kohl, das waren noch Europäer. Doch unter der Kohl-Enkelin Angela Merkel enteinigt sich Deutschland von Europa. Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff erläutert im heutigen Kontrapunkt, warum der Bundeskanzler gleichwohl recht hat.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, mit einer "völlig verfehlten Europa-Politik" den Interessen Deutschlands zu schaden. Merkel müsse ihren Kurs ändern, Deutschland werde sonst zum großen Verlierer der Eurokrise.

Egon Bahr im Tagesspiegel-Interview über Willy Brandts Geste in Warschau, politische Symbole und über DDR-Leberwurststullen.

Heute vor 20 Jahren wurde nach der Teilung erstmals wieder ein Gesamtberliner Parlament gewählt. Berlins CDU-Chef Diepgen schaffte die Rückkehr ins Amt, was vor ihm noch keinem ehemaligen Bürgermeister glückte.
Tagesspiegel-Leser spenden Millionen

Was Wikileaks berichtet, zeigt einen Tiefstand der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Viel wichtiger ist aber, was aus Nah- und Mittelost berichtet wird, meint Stephan-Andreas Casdorff in seinem "Kontrapunkt". Dort kann es im Einzelfall gefährlich werden.
Volksparteien wird es in der alten Form wohl nicht mehr geben. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa unterscheidet zwischen einer Phase der Konsolidierung – Deutschland in der Nachkriegszeit bis 1969 –, der Phase der politischen Polarisierung unter der sozialliberalen Regierung und der Erosionsphase.
Koch, Rüttgers, Althaus, Oettinger: Der CDU-Parteitag verabschiedet sich von den Alten. Und damit auch von den Konkurrenten der Kanzlerin. Der Umbau zur Merkel-CDU ist vollzogen. "Aber im Raum für Kronprinzen herrscht schon wieder Gedrängel", spottet einer.
Er war immer hart. Nicht zuletzt gegen sich. Brutal war er nie, deswegen ist er nicht Kanzler. Im Herbst der Entscheidungen wirkt er aber so, erst recht seit dem Vorfall mit seinem Sprecher. Dabei war er nie weicher. Zu Besuch bei Wolfgang Schäuble.
Erste Bundesratstagung in Berlin seit 1959 Kohl zeigt Gorbatschow sein Haus

20 Jahre Deutsche Einheit: Rudolf Seiters und Lothar de Maizière in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums

Mal banalisiert er das Original, mal dämonisiert er die Vergleichsperson. Selten ist er treffend. Aber immer hat er Konsequenzen - der Nazi-Vergleich.

Der designierte CDU-Chef in Nordrhein-Westfalen, Norbert Röttgen, ist schon länger ein Hoffnungsträger, nun ist er es noch ein bisschen mehr.
Kanzler tadeln ist nicht schwer, stürzen aber sehr. Viele wollen offenbar ihren Unmut über die Regierungschefin auf irgendeine Lichtgestalt projizieren.
W ahrscheinlich lässt sich Karl- Theodor zu Guttenberg selber noch am wenigstens verführen von dem Gerede, dass er bald der nächste Bundeskanzler sein könnte, falls Angela Merkel ein paar für die CDU verlorene Landtagswahlen zur Last gelegt werden könnten. Schon aus Gründen der Klugheit muss er diese um ihn herum gesponnene Faszination für Unfug erklären, mag sie ihm auch noch so sehr in der Nase kitzeln.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus spricht mit dem Tagesspiegel über Stuttgart 21, die Aussichten bei der Landtagswahl und seine letzte eigene Demo.

"Das Christentum gehört zur Türkei", sagte Christian Wulff vor dem türkischen Parlament. Türkischstämmige Deutsche äußern sich positiv zur Rede des Bundespräsidenten.

FDP-Chef Guido Westerwelle spricht mit dem Tagesspiegel über Aufschwung, Umfragen und die Lage der Koalition nach dem ersten Jahr.
Friedensnobelpreis für Gorbatschow und ein Großbetrug mit Ost-Waren
Das Ende des Kalten Krieges ist ihr schlecht bekommen. Kurz darauf wurde sie von ihren eigenen Tories aus der Downing Street gejagt. Doch dem Land hatte sie da längst ihren Stempel aufgedrückt. Margaret Thatcher im Porträt.
Ihr Urteil über Deutschland, sagt Margaret Thatcher, hatte sich im Krieg gebildet. Als sie 1984 den Deutschen, in Person des Kanzlers, dann noch einmal eine Chance gab, wurde sie wieder enttäuscht: Helmut Kohl, den sie an seinem Urlaubsort am Wolfgangsee aufgesucht hatte, um über konservative Politik zu reden, entschuldigte sich schon bald mit dem Verweis auf einen weiteren Termin.
Thomas Brechenmacher:Die Bonner Republik. Politisches System und innere Entwicklung der Bundesrepublik.
Die Messe begleitet einen in diesen Frankfurter Tagen auf Schritt und Tritt. Überall in der Stadt trifft man auf Buchmessenbesucher.

Die Einheit wäre ohne Kohls Mut, seine Beharrlichkeit und seine tiefe europäische Gesinnung nicht möglich geworden. Deutschland wäre heute nicht das, was es ist, Angela Merkel nicht Bundeskanzlerin.
Was, er hat ihn noch nicht, den Friedensnobelpreis? Wahrscheinlich denken viele Deutsche – und auch Ausländer –, dass Helmut Kohl damit längst ausgezeichnet worden ist, er, der „Kanzler der Einheit“.
Wechselnde Politiker, Investitionsflops, Skandale, fehlende Jobs und unerfüllte Wünsche: 20 Jahre gibt es das Land Brandenburg, zwei Jahrzehnte kämpfte es sich durch die Nach-Wende-Zeit. Mit eigenem Kopf, mit Mut zum Risiko und zum Widerstand – und manchmal allzu leichtgläubig

Seit zwei Jahrzehnten kämpft sich das Land Brandenburg durch die Nach-Wende-Zeit. Mit eigenem Kopf, mit Mut zum Risiko und zum Widerstand – und manchmal allzu leichtgläubig.

Zehntausende feierten am Reichstag und Brandenburger Tor den Tag der deutschen Einheit

20. Tag der Deutschen Einheit: Festkonzert in der Nikolaikirche, CDU-Feier an der Glienicker Brücke
Über 100 000 Menschen feierten am Reichstag und Brandenburger Tor den Tag der deutschen Einheit

"Deutschland muss Verschiedenheit aushalten": Anlässlich von 20 Jahren Einheit sprach Bundespräsident Christian Wulff in Bremen über Integration und Zusammenhalt, Rechte und Pflichten und die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig.
JURIST 1920 in Stuttgart geboren, macht Weizsäcker 1937 in Berlin sein Abitur. Den Krieg erlebt er an der Ostfront vom ersten Tag an, danach studiert er in Göttingen Rechtswissenschaft und Geschichte, 1955 promoviert er.

Den Islam nennt er "totalitär". Den holländischen Rechtspopulisten Geert Wilders trifft er heute zum Gespräch. Von seiner CDU hat er sich verabschiedet. Nun will der Berliner René Stadtkewitz eine eigene Partei gründen. Die Geschichte einer Entfremdung.
Helmut Kohl schwört die CDU auf ihre Werte ein – und macht Wolfgang Schäuble ein Versöhnungsangebot

"Die CDU ist und bleibt eine Volkspartei": Helmut Kohl schwört die Partei auf ihre Werte ein - und macht Wolfgang Schäuble ein Versöhnungsangebot.

Nach einem Jahr Schwarz-Gelb fühlt sich ein ganzes Land wie in der Zeitmaschine: Anti-AKW-Sticker überall, Guido Westerwelle fordert die geistig-politische Wende. Ist schon wieder 1983?
Guido Westerwelles Hochzeit, der neue Freund von Ole von Beust: Was uns das angeht
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