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Thema

Helmut Kohl

Das Kreuz mit der Messe. Papst Benedikt XVI. wird im September zum Besuch in Berlin erwartet. Geplant ist eine Staatsvisite ohne großen Gottesdienst – ein kluger Schritt? Foto: dpa

Der Papst will im kommenden Herbst Berlin besuchen. Eine Großmesse soll es aber nicht geben. Ist das ein kluger Schritt?

Von Claudia Keller
Oft zitiert, nie erreicht. Helmut Kohl, damals noch Kanzler, während der Abschlusspressekonferenz des Brüsseler Euro-Gipfels im Mai 1998.

Am Mittwoch hat der Bundestag eine sehr eigenartige Debatte über die Euro-Krise geführt: Kämpferisch einerseits, mit ungewohnt hoher Pathos-Dosierung – und zugleich doch ziemlich vorsichtig.

Von Robert Birnbaum
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundeskanzleramt in Berlin zwischen den Gemälden ihrer Amtsvorgänger Helmut Kohl (CDU, l) und Helmut Schmidt (SPD).

Schmidt, Kohl, das waren noch Europäer. Doch unter der Kohl-Enkelin Angela Merkel enteinigt sich Deutschland von Europa. Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff erläutert im heutigen Kontrapunkt, warum der Bundeskanzler gleichwohl recht hat.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Sigmar Gabriel.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, mit einer "völlig verfehlten Europa-Politik" den Interessen Deutschlands zu schaden. Merkel müsse ihren Kurs ändern, Deutschland werde sonst zum großen Verlierer der Eurokrise.

Von
  • Hans Monath
  • Stephan Haselberger
Ein Küsschen in Ehren. Nach dem erfolgreichen Ausgang der Wahl am 2. Dezember 1990 hatte sich Eberhard Diepgen erst mal ein Bier verdient – und die Glückwünsche seiner Frau Monika. Foto: pa/dpa

Heute vor 20 Jahren wurde nach der Teilung erstmals wieder ein Gesamtberliner Parlament gewählt. Berlins CDU-Chef Diepgen schaffte die Rückkehr ins Amt, was vor ihm noch keinem ehemaligen Bürgermeister glückte.

Von Brigitte Grunert
Auch in Pakistan bestimmen die Wikileaks-Veröffentlichungen die Schlagzeilen.

Was Wikileaks berichtet, zeigt einen Tiefstand der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Viel wichtiger ist aber, was aus Nah- und Mittelost berichtet wird, meint Stephan-Andreas Casdorff in seinem "Kontrapunkt". Dort kann es im Einzelfall gefährlich werden.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Volksparteien wird es in der alten Form wohl nicht mehr geben. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa unterscheidet zwischen einer Phase der Konsolidierung – Deutschland in der Nachkriegszeit bis 1969 –, der Phase der politischen Polarisierung unter der sozialliberalen Regierung und der Erosionsphase.

Koch, Rüttgers, Althaus, Oettinger: Der CDU-Parteitag verabschiedet sich von den Alten. Und damit auch von den Konkurrenten der Kanzlerin. Der Umbau zur Merkel-CDU ist vollzogen. "Aber im Raum für Kronprinzen herrscht schon wieder Gedrängel", spottet einer.

Von Robert Birnbaum

Er war immer hart. Nicht zuletzt gegen sich. Brutal war er nie, deswegen ist er nicht Kanzler. Im Herbst der Entscheidungen wirkt er aber so, erst recht seit dem Vorfall mit seinem Sprecher. Dabei war er nie weicher. Zu Besuch bei Wolfgang Schäuble.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Erst Berater, irgendwann Gegner? Umweltminister Norbert Röttgen wächst mit dem CDU-Vorsitz endgültig in die Führungsetage der CDU hinein. Foto: dpa

Der designierte CDU-Chef in Nordrhein-Westfalen, Norbert Röttgen, ist schon länger ein Hoffnungsträger, nun ist er es noch ein bisschen mehr.

Von Robert Birnbaum

Kanzler tadeln ist nicht schwer, stürzen aber sehr. Viele wollen offenbar ihren Unmut über die Regierungschefin auf irgendeine Lichtgestalt projizieren.

Von Robert Leicht

W ahrscheinlich lässt sich Karl- Theodor zu Guttenberg selber noch am wenigstens verführen von dem Gerede, dass er bald der nächste Bundeskanzler sein könnte, falls Angela Merkel ein paar für die CDU verlorene Landtagswahlen zur Last gelegt werden könnten. Schon aus Gründen der Klugheit muss er diese um ihn herum gesponnene Faszination für Unfug erklären, mag sie ihm auch noch so sehr in der Nase kitzeln.

Von Robert Leicht
Bundespräsident Christian Wulff vor dem türkischen Parlament.

"Das Christentum gehört zur Türkei", sagte Christian Wulff vor dem türkischen Parlament. Türkischstämmige Deutsche äußern sich positiv zur Rede des Bundespräsidenten.

Von Daniela Martens

Das Ende des Kalten Krieges ist ihr schlecht bekommen. Kurz darauf wurde sie von ihren eigenen Tories aus der Downing Street gejagt. Doch dem Land hatte sie da längst ihren Stempel aufgedrückt. Margaret Thatcher im Porträt.

Von Moritz Schuller

Ihr Urteil über Deutschland, sagt Margaret Thatcher, hatte sich im Krieg gebildet. Als sie 1984 den Deutschen, in Person des Kanzlers, dann noch einmal eine Chance gab, wurde sie wieder enttäuscht: Helmut Kohl, den sie an seinem Urlaubsort am Wolfgangsee aufgesucht hatte, um über konservative Politik zu reden, entschuldigte sich schon bald mit dem Verweis auf einen weiteren Termin.

Von Moritz Schuller

Thomas Brechenmacher:Die Bonner Republik. Politisches System und innere Entwicklung der Bundesrepublik.

Wechselnde Politiker, Investitionsflops, Skandale, fehlende Jobs und unerfüllte Wünsche: 20 Jahre gibt es das Land Brandenburg, zwei Jahrzehnte kämpfte es sich durch die Nach-Wende-Zeit. Mit eigenem Kopf, mit Mut zum Risiko und zum Widerstand – und manchmal allzu leichtgläubig

Von
  • Thorsten Metzner
  • Claus-Dieter Steyer

Über 100 000 Menschen feierten am Reichstag und Brandenburger Tor den Tag der deutschen Einheit

Von
  • Lothar Heinke
  • Jan Ludwig
Bundespräsident Christian Wulff beim Festakt in Bremen am 3. Oktober.

"Deutschland muss Verschiedenheit aushalten": Anlässlich von 20 Jahren Einheit sprach Bundespräsident Christian Wulff in Bremen über Integration und Zusammenhalt, Rechte und Pflichten und die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig.

René Stadtkewitz.

Den Islam nennt er "totalitär". Den holländischen Rechtspopulisten Geert Wilders trifft er heute zum Gespräch. Von seiner CDU hat er sich verabschiedet. Nun will der Berliner René Stadtkewitz eine eigene Partei gründen. Die Geschichte einer Entfremdung.

Von Werner van Bebber
Helmut Kohl und Angela Merkel.

"Die CDU ist und bleibt eine Volkspartei": Helmut Kohl schwört die Partei auf ihre Werte ein - und macht Wolfgang Schäuble ein Versöhnungsangebot.

Von Robert Birnbaum
1983 oder 2010? Das Motiv der Anti-Atomkraft-Bewegung ist noch immer das gleiche.

Nach einem Jahr Schwarz-Gelb fühlt sich ein ganzes Land wie in der Zeitmaschine: Anti-AKW-Sticker überall, Guido Westerwelle fordert die geistig-politische Wende. Ist schon wieder 1983?

Guido Westerwelles Hochzeit, der neue Freund von Ole von Beust: Was uns das angeht

Von Stephan-Andreas Casdorff
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