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Thema

Helmut Kohl

Das hat schon etwas Denkwürdiges, was da am Donnerstag im Aachener Rathaus vor sich gehen wird: Mitten in der größten Bewährungskrise Europas seit Jahrzehnten wird der Karlspreis verliehen, jener Nobelpreis für Europa, der reserviert ist für die renommiertesten Persönlichkeiten, die sich um europäische Einigung verdient gemacht haben – und wer bekommt ihn? Ein Pole.

Von Sebastian Bickerich

Das hat schon etwas Denkwürdiges, was da am Donnerstag im Aachener Rathaus vor sich gehen wird: Mitten in der größten Bewährungskrise Europas seit Jahrzehnten wird der Karlspreis verliehen, jener Nobelpreis für Europa, der reserviert ist für die renommiertesten Persönlichkeiten, die sich um europäische Einigung verdient gemacht haben – und wer bekommt ihn? Ein Pole.

Von Sebastian Bickerich

Wenn Angela Merkel, die Nüchterne, den ganz hohen Ton anschlägt, dann ist die Lage für gewöhnlich ernst. Nicht nur die des Landes, nicht nur die des vereinten Europa, sondern auch die Lage der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden.

Von Robert Birnbaum
Bundeskanzlerin Angela Merkel während einer Kundgebung der CDU zum Europawahlkampf 2009.

Gerade jetzt ist die Frage, wer Angela Merkel ist, besonders wichtig, jetzt, da der Euro gefährdet ist und mit ihm das geeinte Europa. Das ist keine kleine Münze, hier geht es ums große Ganze.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Gibt es genetische Unterschiede zwischen Parteien?

Warum aus Guido Westerwelle kein Punker wurde. Zur Debatte um die "genetischen Unterschiede" zwischen Grünen und FDP. 

Von Carsten Kloth

Am Montagabend wurde Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Roland-Berger-Preis für Menschenwürde ausgezeichnet. Allerdings konnte Kohl an der Gala aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Gefeiert wurde er dennoch.

Von Elisabeth Binder

Ed Stuhler entlockt den Akteuren der untergehenden DDR nach 1989 bemerkenswert freimütige Erkenntnisse – und eine Prise Selbstmitleid.

Von Matthias Schlegel

Ich habe eine Schwäche für Lokalbesitzer – und zwar in dem Maße, in dem ich PR-Manager mag. Sie sind freundlich und merken sich immer die Namen deiner Kinder.

Von Roger Boyes

Ich habe eine Schwäche für Lokalbesitzer – und zwar in dem Maße, in dem ich PR-Manager mag. Sie sind freundlich und merken sich immer die Namen deiner Kinder.

Von Roger Boyes

Der große weise Alte – diese Rolle wird die Mehrheit der Deutschen ihm nicht zubilligen, in die wird er auch nicht mehr hineinwachsen. Dazu bedürfte es der inneren Einkehr und der Umkehr in mancher Meinung, sprich: der kritischen Selbstreflexion.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Der Satz des Altkanzlers, mag er banal klingen, ist doch auch wahr: dass wir hierzulande zum Lamento neigen, dass wir uns im Klein-Klein zu verlieren drohen, wiewohl wir alle Ressourcen und Möglichkeiten haben.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Kohl

16 Jahre Kanzler, 25 Jahre Parteivorsitzender und nun 80 Lebensjahre. Über Helmut Kohl, den Kanzler der Einheit, den großen Europäer aus der Pfalz, den Spendensünder, ist viel gesagt, gerichtet und gespottet worden. In unzähligen Büchern kommt er vor, manche hat er selbst geschrieben. Heute lobt ihn der Bundespräsident hoch. Und dennoch: Es bleiben Fragen.

Nirgendwo in der EU leben so viele Türken wie in Deutschland. Doch die Frage der Integration ist nicht gelöst. Darum legt die Bundesregierungen Wert darauf, dass die Annäherung der Türkei an westliche Standards klar dokumentiert ist. Nur: Ganz so offen, wie der Aufnahmeprozess sein sollte, ist er nicht.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Nahsicht. Kohl im vergangenen Dezember. Foto: ddp

Herrscherpersönlichkeit: Hans-Joachim Noacks und Wolfram Bickerichs Biographie von Helmut Kohl

Von Werner van Bebber

Helene Hegemann hat den Preis der Leipziger Buchmesse am Donnerstag nicht gewonnen und Lena Meyer-Landrut fährt nach Oslo, um für Deutschland beim Eurovision Song Contest zu singen. Das sind Fakten, Tatsachen, die kann man so hinschreiben, die kann man auch nachvollziehen, die kann man verstehen.

Walser, Grass, Weizsäcker, Schmidt: Große alte Männer braucht das Land – nur wozu eigentlich?

Von Christine Lemke-Matwey
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Manche haben den 18. März 1990 immer noch nicht verstanden, den Tag, an dem die ersten und letzten freien Wahlen der DDR stattfanden. Manche schämen sich. Und einer drehte einen Film darüber, wie die CSU in Sachsen Wahlkampf machte.

Von Kerstin Decker

Die glücklichen Siebziger, die verrückten Achtziger – alles kommt zurück, nicht nur in der Musik, in Anklängen, oder in der Mode. Auch in der Politik.

Von Stephan-Andreas Casdorff
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