
Die Basis der Union ist normalerweise folgsam. Doch die Unzufriedenheit mit Kanzlerin und Koalitionsvertrag wächst. Norbert Röttgen verlangt eine "Repolitisierung der CDU".

Die Basis der Union ist normalerweise folgsam. Doch die Unzufriedenheit mit Kanzlerin und Koalitionsvertrag wächst. Norbert Röttgen verlangt eine "Repolitisierung der CDU".

Die Parteien stellen sich frisch auf. Aber gilt dabei wirklich: Jung ist neu, und neu ist gut? Erinnert sich jemand an Karl-Theodor zu Guttenberg, Kristina Köhler, Philipp Rösler? Ein Kommentar.

Warum die Sozialdemokraten unbedingt das Finanzministerium wollten - und welchen Preis sie dafür zahlen.

Seit Jahren schon schart er in der CDU diejenigen um sich, die auf die Zeit nach Angela Merkel warten. Jetzt könnte Jens Spahn für ein Ministeramt reif sein.

Die Bundeskanzlerin gerät in ihrer Partei unter Druck: Sie soll Vorkehrungen für ihre Nachfolge treffen. Dazu werden Rufe nach einer Verjüngung im Kabinett laut.

Die schleppende Regierungsbildung in Berlin wirft auch bei den europäischen Partnern die Frage auf: Wer kommt nach Merkel? Ein Kommentar.

In der CDU gibt es vor dem Parteitag wachsenden Druck auf die Führung, neue Gesichter ins Kabinett zu schicken. Manche wollen damit bereits jetzt die Weichen für 2021 stellen.

Hinter der Kritik an der Kanzlerin steckt bei vielen der Wunsch nach personeller Veränderung und einem Übergang „möglichst ohne Schmerzen“. Merkel solle die Zeichen der Zeit erkennen.

Martin Schulz steht nach dem Verzicht auf das Außenministerium mit leeren Händen da. Parteigenossen zollen ihm Respekt, aus anderen Parteien setzt es scharfe Kritik.

Auch Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD sind mit ihren Ergebnissen nicht zufrieden. Immer wieder streiten sie öffentlich. Wo soll das alles enden?

Die Debatte um das "Avenidas"-Gedicht an der Hochschulwand ist vorbei. Das verhandelte Thema aber nicht erledigt. Es geht um Subjekt und Objekt, darum, wie Männer und Frauen sich ansehen. Ein Nachtrag.

Die SPD will die Arzthonorare für Kassen- und Privatpatienten angleichen - und die Union zeigt sich gesprächsbereit. Nur die Versicherer warnen.

Die Bürger seien des Wartens auf eine Regierung müde, sagt Unionfraktionschef Volker Kauder. Hoffnung auf wesentliche Zugeständnisse im Koalitionspoker macht er der SPD nicht.

Wollen die Volksparteien überleben, brauchen sie den Energieschub der Jüngeren. Das geht aber nicht über Revolutionen. Ein Kommentar.

Angela Merkel spricht die Sprache der politischen Mitte. Und wo bleibt das Konservative in der CDU? Nur Jens Spahn hat einen interessanten Ansatz. Ein Kommentar.

Philipp Jenninger war in den Achtzigern Präsident des Bundestags, nach seinem Rücktritt unter anderem Botschafter beim Vatikan. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren verstorben.

In Deutschland scheuen sich die meisten Politiker aus der U-50-Riege, einen deutlichen pro-europäischen Kurs zu ihrem Markenkern zu machen. Ein Kommentar.

Für die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel sowie SPD-Chef Martin Schulz beginnt der Abstieg. Was passieren müsste, damit sich die Ablösung beider glücklich fügt. Ein Kommentar.

An diesem Mittwoch beraten Union und SPD über einen Zeitplan für ihre Verhandlungen. SPD-Vize Ralf Stegner will sich dabei "zu nichts nötigen lassen".

Einer Minderheitsregierung wollen weder CSU noch CDU-Chefin Merkel zustimmen – dann schon lieber Neuwahlen im Sommer.

Israelfeinde zündeten bei ihren Demonstrationen in Berlin Fahnen an und skandierten beängstigende Parolen. Waren die "Tod Israel"-Rufe strafbar? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Politiker von CDU und CSU erheben zahlreiche Forderungen für Sondierungen. "Grundgesetzwidrige Obergrenzen" kämen nicht in Frage, sagt der SPD-Vize.

Die Union, SPD, FDP und Grüne wollen kurz vor dem ersten Jahrestag des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt einen entsprechenden Antrag im Bundestag beschließen.

Unionsfraktionschef Volker Kauder über das Jamaika-Aus, eigene Fehler und rote Linien für die Gespräche mit der SPD. Ein Interview.

Kein Familiennachzug für Subsidiäre, keine Bürgerversicherung, keine Vereinigten Staaten von Europa: Der Unionsfraktionschef zieht rote Linien für Gespräche über eine große Koalition.

EU-Chefverhandler Michel Barnier hat in Berlin Spekulationen gedämpft, dass es beim Brexit bereits eine Einigung in Finanzfragen gebe.

Die Union versucht, freundliche Signale an die SPD zu senden, um der den Weg in eine nächste große Koalition möglichst leicht zu machen.

Die SPD fordert eine Bürgerversicherung, der mögliche Koalitionspartner Union hält nichts davon. Worüber streiten die beiden Parteien? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Drei SPD-Politiker sprechen sich dafür aus, dass sich ihre Partei die Option zur großen Koalition offenhalten sollte. Unionsfraktionschef Kauder würde sich über eine Neuauflage freuen.

So etwas hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Zwei Monate nach der Wahl ist die Bildung einer neuen Regierung zunächst gescheitert. Wie geht es weiter? Besorgnis gibt es auch im Ausland.

Neuer Tag, neuer Endspurt: Union, FDP und Grüne wollen am heutigen Sonntag ihre Sondierungsgespräche abschließen. Doch die Hindernisse für eine Koalition scheinen weiter groß zu sein.

25 Seiten sollen die Pläne einer Jamaika-Bundesregierung skizzieren. Am Abend war es noch 61 Seiten und viele Fragen - und mitten in der Nacht stocken die Verhandlungen.

Die Jamaika-Sondierungen gehen heute Nacht zu Ende. Die Kanzlerin will ihren Beitrag leisten, sieht aber noch "gravierende Unterschiede". Der Grüne Kretschmann wird wütend. Und eine CDU-Politikerin lehnt eine Verlängerung schon mal ab.

Bei einem Besuch in Berlin wirbt Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire für eine Stärkung der Währungsunion - und warnt vor deren Auseinanderbrechen.

In der zweiten Runde der Jamaika-Verhandlungen wollen die Parteien jetzt konkret werden. Besonders umstritten ist der Kohleausstieg, die FDP will nur "vernünftigen" Lösungen zustimmen.

Unsere Autorin erlebt Gentrifizierung 2.0 im Ackerkiez. Auf die akustische Neutralisierung folgt die olfaktorische. Eine Glosse.

Wiederabschaffung der Rente mit 63? Wie der CDU-Politiker Jens Spahn das Ringen um ein Jamaika-Bündnis für seine Zwecke zu nutzen versucht.

Der Syrer Ahmad Al-Dali, 26,ist seit Mai 2015 in Berlin. Hier erzählt er, wie ihm die Stadt begegnet.

Nachdem es in den Jamaika-Sondierungen gekracht hatte, bemühten sich Union, FDP und Grüne am Montag um einen umgänglichen Ton - und einigten sich über Grundsätze der Bildungs- und Digitalpolitik.

Mit der neuen Koalition will Jens Spahn der Rente mit 63 an den Kragen. Gut so. Mit der Kritik daran stellt die SPD eigene Grundsätze in Frage. Ein Kommentar.
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