
Mit dem drohenden Einmarsch in die Ostukraine ist endgültig deutlich geworden, dass Putin kein Partner mehr sein will. Der Westen kann der Ukraine militärisch nicht helfen. Eine Mitgliedsperspektive für die Europäische Union aber gibt es sehr wohl.

Mit dem drohenden Einmarsch in die Ostukraine ist endgültig deutlich geworden, dass Putin kein Partner mehr sein will. Der Westen kann der Ukraine militärisch nicht helfen. Eine Mitgliedsperspektive für die Europäische Union aber gibt es sehr wohl.

Viele Menschen im Osten der Ukraine sind bitterarm. Jahrelang wurden sie von der Politik vergessen. Gerade die Jungen fühlen sich um ihre Zukunft betrogen und fragen: Was ist, wenn hier Krieg ausbricht?

Im Osten der Ukraine nehmen die Spannungen zu. Die EU weitet jetzt ihre Sanktionen aus. Und Übergangspräsident Alexander Turtschinow setzt Spezialeinheiten gegen pro-russische Separatisten in Marsch.

Rot-Rot-Grün dürfte sich angesichts der Krim-Krise für lange Zeit erledigt haben. Nun rächt sich bitter, dass die SPD ihre früheren Einsichten zur Außenpolitik der Linken zugunsten einer neuen Machtoption begraben hat, meint Malte Lehming.

Die schweren Unruhen in der Ost-Ukraine erinnern fatal an die Krim. Wladimir Putins Machtgebärden können aber nicht über die schlechte Lage Russlands hinwegtäuschen.

Die Spannungen in der Ostukraine sind in blutige Gewalt umgeschlagen: Bei Zusammenstößen in Charkiw und in Slawjansk gab es Verletzte, wie auch Tote. Der ukrainische Geheimdienstchef erhebt schwere Vorwürfe gegen die pro-russische Opposition.

In immer mehr Städten der Ostukraine tauchen maskierte und bewaffnete Kämpfer auf. Sie bringen öffentliche Gebäude mit Gewalt unter ihre Kontrolle – und es gibt Tote. Die Ereignisse in den Städten erinnern immer mehr an die auf der Krim.

Die bisher von der EU verhängten Strafmaßnahmen gegen Russland wegen der Besetzung der Krim sind weitgehend symbolisch - in Deutschland wurde kein einziges Konto eines Verantwortlichen eingefroren.

Russland handelte im Fall der Krim nicht aus einer Position der Stärke heraus, sondern aufgrund von Furcht, argumentiert Michael Paul von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Er schlägt einen "Kiew-Vertrag" zur Lösung der Ukraine-Krise vor.

Nach der Krim könnte Russland als nächstes nach der abtrünnigen Region Transnistrien greifen. Im benachbarten Moldawien werden die Truppen deshalb in Alarmbereitschaft versetzt.
Die Umtriebe pro-russischer Separatisten in der Ostukraine gefährden die Stabilität der gesamten Region. Wie ernst ist die Situation?

Innerhalb von 48 Stunden will die Regierung in Kiew die Krise in der Ostukraine lösen, hat sie angekündigt. Russland versucht derweil die USA und die Nato zu besänftigen und versucht mit China Gasgeschäfte zu machen.

Für ihre Verhältnisse geradezu lebhaft war die Kanzlerin bei der Generaldebatte. Dissens hat die GroKo bei der Steuerpolitik, und die Opposition tut sich generell schwer gegen die Übermacht von Schwarz-Rot. Dafür arbeitet sie sich an Peer Steinbrück ab. Unser Blog zum Nachlesen.

Abgeordnete der rechtspopulistischen ukrainischen Swoboda-Partei attackieren bei einer Parlamentsdebatte Kommunistenchef Pjotr Simonenko. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen warnt Russland derweil vor einer Intervention im Osten des Landes.
Nach der Krim geht es nun um den Einfluss Moskaus in der Ostukraine. In der Industriestadt Donezk haben Demonstranten eine unabhängige "Volksrepublik" ausgerufen. Viele vermuten dahinter eine Provokation aus Russland.

Nach Proklamierung der Volksrepublik Donezk werden erneut Vorwürfe laut, Putin befeuere die Abspaltung eines weiteren Teils der Ukraine. Und sowohl Regierungssprecher Seibert als auch der tschechische Präsident Milos Zeman sprechen erneut von Sanktionen gegen Russland.

Die Welt lehnt aus Sündenstolz Vergleiche ab, kommt sich am Kabinettstisch wieder näher und hat sich zwölf Jahre lang listig an der Macht gehalten

Der Präsident des Bauernverbands, Joachim Rukwied, über die Befindlichkeit der Landwirte, den Einsatz von Antibiotika im Stall und die Energiewende.

Angesichts der Krim-Krise halten die Bauern eine Einschränkung bei Biogasanlagen für bedenklich. Verbandspräsident Rukwied ruft zudem beim Preiskampf der Discounter nach dem Staat.

Linken-Fraktionschef Gregor Gysi spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über russenfeindliche Grüne, eine EU-Perspektive für die Ukraine und Englisch für Grundschüler in Europa.

Gregor Gysi geht auf Abstand zu Genossen, die SPD und Grüne in der Ukraine-Politik scharf kritisiert haben. Der Bundesregierung bescheinigt der Linksfraktionschef, "nicht der Scharfmacher" zu sein.

Wie ernst meint die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik ihr Versprechen zu mehr Engagement in Afrika? Im Moment lässt sie jedenfalls die Gelegenheit verstreichen, an einem anderen Krisenort einzugreifen

Die beiden Fußballteams von der Krim würden gerne in Russland spielen – aber dürfen sie auch? Der ukrainische Verband will das nicht zulassen.
Die Potsdamer Universität arbeitet mit mehreren russischen Hochschulen zusammen. Durch die Krim-Krise wachsen nun die Sorgen um die Zukunft der Kooperationen

Der deutsche Botschafter in Moskau ist wegen Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zur Situation auf der Krim einbestellt worden. Das russische Außenministerium sieht dessen "pseudohistorische Exkurse" als "Provokation".

Auch im Ukrainekonflikt ist die Erfolgsmaxime des Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt aktuell: Wandel durch Annäherung.

Als Reaktion auf die russische Haltung in der Krim-Krise hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa die Beziehungen zu Russland weitestgehend ausgesetzt – auf die Zusammenarbeit bei der Internationalen Raumstation ISS können die USA aber nicht verzichten. Deutschland will an der Zusammenarbeit festhalten.

Der US-Kongress hat die vorgesehenen Finanzhilfen für die Ukraine gebilligt. Nach dem Verlust der Schwarzmeerhalbinsel droht der Ukraine ein finanzielles Desaster. Zudem werden die Beziehungen zwischen der Nato und Russland immer eisiger.

Am Nachmittag kamen in Brüssel die Nato-Außenminister zusammen, sie verkündeten nun, verstärkt mit der Ukraine zusammenarbeiten zu wollen. Die Ukraine will Russland nun vor dem Internationalen Gerichtshof wegen der Krim verklagen.

So sehr Rechte und Linke in Ungarn verfeindet sind, ein gemeinsames Ziel haben sie: Einen weiteren Wahlsieg der Regierung Viktor Orbán verhindern. Doch eine Mehrheit hat sich gut eingerichtet mit einer Existenz am Rand der EU.

Frieden entsteht durch Diplomatie. Das hätte Wolfgang Schäuble den Schülern erklären sollen - statt in die Geschichtskiste zu greifen. Vergleiche mit Hitler sind in jedem Fall nie zielführend.

Deutschland, Frankreich und Polen sind um eine gemeinsame Kursbestimmung in der Ukraine-Krise bemüht. Derweil informiert Russlands Präsident Wladimir Putin Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Telefonat über einen Teilrückzug der russischen Truppen an der ukrainischen Grenze.

Russland und die Russen in der Ukraine: Von Diskriminierung kann in Wahrheit keine Rede sein. Selbst ukrainische Popstars singen russisch

Hitler habe "solche Methoden im Sudetenland übernommen", sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble heute bei einer Diskussion mit Berliner Schülern mit Blick auf die Krim und Wladimir Putin.
Pressekompass.net liefert die tägliche Presseschau zu aktuellen Topthemen.

Thomas Struth gilt als einer der bedeutendsten Fotokünstler der Gegenwart. Aus Anlass seiner Ausstellung in der Berliner Galerie Hetzler spricht er über das veränderte Leben in der Stadt und warum er sich auch weiterhin als Idealist sieht.

Inmitten der Krim-Krise hat eine Firmengruppe um den russischen Oligarchen Michail Fridman die RWE-Öl- und Gasfördertochter RWE Dea gekauft. Das befeuert auch die Debatte um umstrittene Schiefergas-Bohrungen in Deutschland neu.

Die Öl- und Gasfördertochter von RWE kommt in russische Hände - ausgerechnet jetzt. Kritik ficht den Konzern nicht an. Der Dax steigt nach guten Vorgaben am Montagmorgen weiter an.

Stundenlang verhandeln Russlands Außenminister und sein US-Kollege zur Ukraine-Krise. Die Erklärungen anschließend bleiben sehr allgemein. Dafür betont der Kreml die Bedeutung von guten Kontakten zu Merkel.

Der Krim-Sekt ist für die Ukraine ein wichtiges Exportprodukt. Deutsche kaufen jährlich 200.000 Flaschen.
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