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Thema

Krim

Angela Merkel bei ihrer Regierungserklärung im Bundestag

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einer Regierungserklärung eine "entschlossene und geschlossene Antwort" der EU auf den Anschluss der Krim an Russland angekündigt. Von großer Emotionalität war ihre Erklärung nicht geprägt.

Von Christian Tretbar
Russlands Präsident und Europa-Schreck Wladimir Putin.

Strategische Partner sind zu strategischen Idioten geworden, Angst vor einem neuen Kalten Krieg geht um - und Deutschland steht jetzt in der Verantwortung. Das ist der Tenor einen Tag nach der Blut-und-Boden-Rede des russischen Präsidenten zur Krim.

Pflichtlektüre für jeden Gymnasiasten in Deutschland: Ein Atlas wie zum Beispiel dieser von Klett.

Deutschland, Osttimor, Kosovo, Südsudan: Alle paar Jahre werden politische Grenzen neu gezogen. Dann sind Millionen von Schulbüchern überholt. Deutsche Atlas-Verlage bleiben angesichts der Krim-Krise gelassen. Dieser Flecken Erde ist ihnen schlicht zu klein.

Von Maris Hubschmid
Russlands Präsident Wladimir Putin verteidigt seine Politik auf der Krim.

Russland holt sich zurück, was immer Russlands war: In einer selbstbewussten Rede verteidigt Wladimir Putin seinen Griff nach der Krim - und gibt dem Westen deutlich zu verstehen, wie sehr er ihn verachtet.

Von Jens Mühling
Wladimir Putin will ein russisches Unterlegenheitsgefühl heilen - durch betonte Überlegenheit.

Die Zeiten der Herausforderung will Wladimir Putin mit Kaltblütigkeit beherrschen. Sein Druck presst zusammen, sein Land – wie zugleich das Ausland. Das kann nun gar nicht anders, als ihm gemeinsam die Stirn zu bieten

Von Stephan-Andreas Casdorff
Moderator Frank Plasberg talkt ohne Ukrainer über das Land

Deutsche Talkshows scheitern am Thema Krim-Konflikt. In Plasbergs Sendung "Hart aber fair" war kein einziger Ukrainer geladen – und dass der russische Gast für Staatsmedien arbeitet, erfuhr der Zuschauer gar nicht erst.   

Von Claudia von Salzen
Moderator Frank Plasberg talkt ohne Ukrainer über das Land

Deutsche Talkshows scheitern am Thema Krim-Konflikt. In Plasbergs Sendung "Hart aber fair" war kein einziger Ukrainer geladen – und dass der russische Gast für Staatsmedien arbeitet, erfuhr der Zuschauer gar nicht erst.   

Von Claudia von Salzen
Wie weit wird Wladimir Putin gehen?

Die Krim hat entschieden. Ihre Bevölkerung hat sich im umstrittenen Referendum für eine Angliederung an Russland ausgesprochen. Im Vorfeld protestierte der Westen hefig. Die Sanktionen aber blieben zahnlos. Wie geht es nun weiter? Ist Putin Gewinner oder Verlierer?  „Leider ist zu befürchten, dass die Krim nur der Anfang ist“, urteilt der Tagesspiegel. „Die Krim-Annektion wird ein teurer Spaß für Putin“, meint die Wirtschafts-Woche.

Eine Raffinerie von Shell gehört zu den wenigen Anlagen der deutschen Schwerindustrie, die bis 2020 überhaupt Kohlendioxid-Zertifikate ersteigern muss. Die meisten energieintensiven Industrieunternehmen haben mehr Zertifikate zugewiesen bekommen, als sie verbrauchen können.

Das Öko-Institut hat ausgerechnet, dass die energieintensive Industrie in Deutschland eine Milliarde CO2-Zertifikate kostenlos zugeteilt bekommen hat, die die Unternehmen gar nicht gebraucht hätten. Manche haben ein Geschäftsmodell daraus gemacht. Und alle haben ihre Bilanzen geschönt.

Von Dagmar Dehmer

Das Referendum vom Sonntag hat über die Zukunft der Krim entschieden. Was erwartet die Bewohner der Halbinsel, wenn sie sich von der Ukraine trennen und Russland anschließen?

Von Elke Windisch
US-Außenminister John Kerry mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow.

Das Referendum auf der Krim ist offenbar eindeutig pro-russisch ausgegangen. Zuvor hatte US-Außenminister Kerry noch einmal bekräftigt, dass die USA die Abstimmung für illegal halten. Alle Nachrichten des Tages hier noch einmal zum Nachlesen.

Von
  • Jens Mühling
  • Elke Windisch
Die Wahllokale auf der Krim waren am Sonntag gut besucht.

„Wir werden erst besser leben, wenn wir ein Teil Russlands sind“, sagen sie im Nordwesten von Simferopol. Selbstverständlich also, wohin ihr Kreuz gehört. Ein Tag im Wahllokal 08062, wo sich lange niemand findet, der das anders sieht.

Von Jens Mühling
Übergangsministerpräsident Arseni Jazenjuk sprach am 13. März 2014 auf der UN-Vollversammlung in New York.

Auf seiner Reise in die USA warb der ukrainische Übergang-Regierungschef Arseni Jazenjuk für Unterstützung durch die USA. Das Ergebnis des Referendums werde die Ukraine nicht anerkennen, es gebe jedoch noch Chancen für eine friedliche Lösung des Konflikts.

Von Nina Jeglinski
Eine Frau in Simferopol in der Ukraine gibt ihre Stimme zum Krim-Referendum ab.

Die Bewohner der Krim stimmen am Sonntag über den Anschluss an Russland ab. In den Städten herrscht Begeisterung, in den Kasernen Verzweiflung.

Von Jens Mühling
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