
Zum Prozessauftakt gegen Deniz Yücel in Istanbul fordert der Verteidiger des „Welt“-Journalisten einen sofortigen Freispruch. Das Gericht lehnt das ab - und vertagt die Verhandlung auf den 20. Dezember.

Zum Prozessauftakt gegen Deniz Yücel in Istanbul fordert der Verteidiger des „Welt“-Journalisten einen sofortigen Freispruch. Das Gericht lehnt das ab - und vertagt die Verhandlung auf den 20. Dezember.

Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel war nach seiner Haftentlassung im Februar ausgereist - aber eine Verurteilung droht ihm noch immer. Nun beginnt der Prozess in Istanbul.

Die Männer hatten mit ihrem Recht auf Privatleben argumentiert. Dem folgten die Richter in Straßburg nicht und verwiesen unter anderem auf die Pressefreiheit.

Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, außenpolitisch mehr für den Schutz von Homosexuellen und Transsexuellen zu tun. Diese seien in vielen Ländern noch immer von Verfolgung bedroht.
Das Rettungsschiff "Lifeline" darf in einem Hafen in Malta anlegen. Mehrere europäische Länder und einige deutsche Bundesländer haben sich bereiterklärt, einige der Flüchtlinge an Bord aufzunehmen - darunter Brandenburg.

Auf der "World Food Convention" in Berlin haben internationale Experten aus Politik und Wirtschaft über Instrumente gegen Hunger und Umweltzerstörung diskutiert. Es gab erschreckende Zahlen.

"Ich sehe zwei Konflikte": Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel über den Existenzkampf der Sozialdemokratie und die Debatte um offene Grenzen. Ein Interview.

Sahra Wagenknecht trommelt noch immer für ihre linke Sammlungsbewegung. Der Reformerflügel in der Linken geht sehr deutlich auf Distanz.

Wie bekommen wir die Welt satt? Anlässlich des Tagesspiegel-Kongresses "World Food Convention", schreibt Welthungerhilfe-Chefin Bärbel Dieckmann, wie die Not bekämpft werden könnte.

Die EU hat ihre Sanktionen gegen die politische Führung Venezuelas abermals verschärft. Den Beschluss dazu fassten die Außenminister der Mitgliedsstaaten am Montag.

Die Verfassungsbeschwerde eines trans* Mannes, der offiziell als der Vater seines Kindes anerkannt werden möchte, ist gescheitert.

Obwohl er als Gefährder gilt, war lange unklar, ob ein 42-jähriger Tunesier aus Deutschland abgeschoben werden kann. Durch einen neuen Bescheid des Bamf ist dies nun möglich.

Zeichen des Neubeginns, wider den Zerfall: Die europäische Wanderbiennale Manifesta verwandelt die sizilianische Hauptstadt Palermo.

Die USA begründen den Rückzug mit der Israelfeindlichkeit des Gremiums. Die Bundesregierung teilt die Kritik an den Beratungen– bleibt aber.

„Schläge, Drohungen und Angriffe“: Türkische Oppositionspolitiker klagen über Bewaffnete, die Wahlbeobachter drangsalierten. Erdogan verspricht eine „demokratische Revolution“.

Der US-Präsident hat das Dekret unterzeichnet, um die umstrittene Praxis zu stoppen. Zuvor hatte sich eine Abstimmung im Kongress angedeutet.

Wiederholt haben die USA den UN-Menschenrechtsrat kritisiert und ihm Ressentiments gegenüber Israel vorgeworfen. Nun zieht die Regierung von Donald Trump die Konsequenz.

Die Weltgesundheitsorganisation will Transsexualität künftig von der Liste der psychischen Krankheiten streichen. Verbände sprechen von einer "historischen Entscheidung".

Der AfD sieht den Regierungsstreit als "Geschenk", die Linkspartei sieht Horst Seehofer als Buhmann, die FDP setzt auf Neuwahlen - und die Grünen auf Humanität.

Gustav Svensson musste fliehen, als Russland die ukrainische Krim besetzte. Nun findet er deutliche Worte.

Innenminister Seehofers Idee, Flüchtlinge an der Grenze zurückzuweisen, ist verfassungskonform. Der Alleingang politisch aber Unrecht, findet der ehemalige Berliner Innensenator. Ein Gastbeitrag

Er möchte Europas Konservative stärken: Richard Grenell, neuer US-Chefdiplomat in Berlin, hält wenig von Diplomatie. Einer seiner Vorgänger rät: Seid froh, dass es so ist.

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth spricht im Interview über Fußball, Patriotismus und die WM in Russland. "Jubeln mit Putin - das geht gar nicht", sagt die Grüne.

Fast 200 Menschen wurden in den vergangenen Wochen bei Unruhen in Nicaragua getötet. Jetzt rufen Regierung und Opposition zu einem Ende der Gewalt auf.

Viele Geflüchtete finden in Deutschland Aufnahme, Chancen und Integration. Doch die Wehmut über die verlorene Heimat und Gesellschaft zerreißt sie weiterhin.

Die Menschenrechtslage in Afghanistan ist laut Amnesty International so schlecht wie nie. Die Bundesregierung möchte künftig auch straffreie Asylbewerber dorthin abschieben.

„Es handelt sich um schwerste Diskriminierung“: Interessensverbände kritisieren den Gesetzentwurf zum dritten Geschlecht von Innenminister Horst Seehofer.

Es gibt viele gute Ansätze, Kindern mit Behinderungen das Menschenrecht zu gewähren, an einer Regelschule zu lernen. Höchste Zeit, es flächendeckend umzusetzen, meint unsere Gastautorin.

Die Reaktionen auf das Abschlussdokument des Gipfels fallen in den USA vor allem kritisch aus, auch jene aus dem konservativen Lager. Manche Äußerungen sind sogar vernichtend.

Kein Streikrecht für Beamte - der Richterspruch aus Karlsruhe ist bemerkenswert spießig. Dabei kann ein Arbeitskampf viel leisten. Ein Kommentar.

Die Kulturwissenschaftler Aleida und Jan Assmann haben die Debatte über Erinnerung und Identität maßgeblich geprägt. Dafür erhalten sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Donald Trump hat dem Diktator von Nordkorea die Hand gereicht. Das verdient Lob. Reden ist besser als schießen. Nun sollte er ebenso mutig auf die Mullahs im Iran zugehen. Ein Kommentar.

Auch wenn Beamte sich höhere Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen wünschen: Streiken dürfen sie nicht. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Dienstag in einem Urteil bekräftigt.

Vollmundig loben Trump und Kim ihre Abschlusserklärung. Aber konkrete Schritte oder einen Zeitplan für die atomare Abrüstung Nordkoreas gibt es auf ihrem Gipfel nicht.

Donald Trump will kein Weichei sein. Und kein Appeaser. Bei seinem Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un kann er zeigen, was in ihm steckt. Ein Kommentar.

Achille Mbembe erforscht seit Jahren den Zusammenhang Kolonialismus, Kapitalismus und die Geschichte Afrikas. Jetzt wird er mit dem Gerda Henkel Preis ausgezeichnet.

Die Zustände beim WM-Gastgeber sind schwierig - und der Deutsche Fußball-Bund macht es sich selbst schwer. Eine Spurensuche zwischen Distanz und Nähe.

Die Botschaft des Gründungsdirektors des Kriegsmuseums war der polnischen Regierung zu pazifistisch. Jetzt hat er ein Buch über den Streit verfasst.

Deutschland sitzt wieder im Kreis der Großmächte und will im UN-Sicherheitsrat Verantwortung bei der Lösung von Krisen übernehmen. Dabei ist auch militärischer Einsatz gefragt.

Mit dem Aurora Preis werden Menschen geehrt, die den Schwächsten der Schwachen helfen. Am Sonntag wird die Auszeichnung zum dritten Mal in Armenien vergeben.
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