Brille, Pille, Zahnersatz, Klinik – für die Versicherten wird ihre Gesundheit immer teurer. Bei SPD und Patientenverbänden regt sich Unmut gegen neue Lasten
Nina Warken
Die ersten Krankenkassen kündigen nun Beitragssenkungen an. Die Mehrheit aber denkt gar nicht daran – und begründet das mit Seriosität
mehrere Jahre gestreckt werden
Ministerin plant Härtefallregelung
Schmidt will notfalls per Gesetz niedrigere Sätze vorschreiben / Grüne fordern Einstieg in die Bürgerversicherung
Schröder will Urlaub unterbrechen, wenn Schmidt und Seehofer nicht einig werden / Zehn Prozent Selbstbeteiligung
Die Konsensrunde zur Gesundheitsreform hat begonnen – alle Seiten beteuern, ein Ergebnis zu wollen
Bundestag soll Gesundheitsgesetz später als geplant verabschieden
Stoiber lässt sie mit dem Kanzler nur über Gesundheit reden
Regierung und Opposition wollen gemeinsamen Gesetzentwurf vorlegen / Verhandlungen beginnen am Sonntag
Rot-Grün verhandelt mit sechs Politikern, die Union muss mit vier auskommen. Alle sind Experten, aber nicht einer Meinung
BÜRGERVERSICHERUNG
BÜRGERVERSICHERUNG
Vier Gesundheitspolitiker von Rot-Grün und Union sollen auslotsen, wo es Gemeinsamkeiten für die Reform gibt
In der kommenden Woche sollen informelle Gespräche über die Reform beginnen. Der CSU-Politiker ist nicht dabei
Nach Spitzengespräch zwischen Finanzminister Eichel und Sozialministerin Schmidt gibt es keine Alternative mehr
Der CSU-Experte Seehofer präsentiert sich als Wahrer sozialer Balance – auf Kosten von CDU-Chefin Merkel
Einen nicht gerade uneigennützigen Vorschlag zur Reform des Gesundheitssystems hat die Pharmaindustrie am Donnerstag vorgelegt. Statt, wie von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geplant, ein unabhängiges „Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin“ einzurichten, das bei neuen Arzneimitteln die effizienten von den weniger effizienten trennt, schlägt der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie vor, ein „Zentrum für vergleichende Versorgungsforschung“ zu gründen.
Berlin (ce). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Einnahmensituation der gesetzlichen Krankenkassen als „bedrohlich“ bezeichnet.
Berlin (ce). Trotz der Spargesetze der Bundesregierung bleibt die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen angespannt.
Wissenschaftler wollen aufwändige Behandlungen nur noch für Menschen bis 75 Jahre / Ethikratsmitglied: Nicht zu rechtfertigen
Auf dem Kirchentag präsentieren sich so viele Minister und Abgeordnete wie nie – nur wenige reden über Religion
Sozialexperte Rürup kritisiert mögliche Senkung der Altersbezüge um 3,5 Prozent / Eichel: Wir kürzen nicht
Versicherer müssen im ersten Quartal hohe Verluste hinnehmen / Regierung bringt Gesundheitsreform auf den Weg
Kanzler mahnt zur Einigung / Erhöhung soll in drei Stufen erfolgen / Eichel beginnt Gespräche zum Haushalt 2004
Gesundheitsreform überarbeitet – Grünen-Fraktionschefin Sager fordert Union auf, „Hinhaltepolitik“ zu beenden
Betrifft: „Seid umschlungen, Millionäre!“ vom 21.
Zum Auftakt des Ärztetages lieferten sich Gesundheitsministerin Schmidt und Mediziner offenen Schlagabtausch
Der Pflichtbesuch beim Hausarzt spaltet die Mediziner
Entscheidung über Finanzierung der Krankenkassen noch 2003
Berlin (hej). Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat deutliche Kritik an den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums geübt, Betriebsrentner (siehe Lexikon) in der gesetzlichen Krankenversicherung künftig mit dem vollen Beitragssatz zu belasten.
Die Koalition diskutiert darüber, wie viele Filialen ein Apotheker eröffnen darf – Im Juni entscheidet das Parlament
Von Cordula Eubel Von der Gesundheitsreform sollen Versicherte und Arbeitgeber finanziell profitieren, das verspricht die Gesundheitsministerin. Deshalb sollen die gesetzlichen Krankenkassen die milliardenschweren Einsparungen brav an die Beitragszahler weitergeben, die Ulla Schmidt ihnen im kommenden Jahr verschaffen will.
Gesundheitsministerin Schmidt möchte die Sätze senken – aber die Anbieter wollen selbst entscheiden
GESUNDHEITSREFORM
Regierung denkt an 60 Cent pro Schachtel zusätzlich / DGB für höhere Schulden / SPD-Linke will Vermögensteuer
(ce). Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die umstrittene Positivliste für Arzneimittel gegen Kritik der Arzneimittelindustrie verteidigt.
Die pathologische Sammlung der Charité braucht einen neuen Ort. Die Gesundheitsministerin hat sich mal umgeschaut
Mit der Abrechnung über Pauschalen sollen die Kosten für Klinikaufenthalte sinken. Die Krankenkasse DAK fürchtet das Gegenteil
Schmidt macht Zugeständisse an Ärzte und Krankenkassen – Gewerkschaften protestieren