Die Ausgaben für Medikamente sind im Dezember explodiert – das gefährdet die Beitragssenkungen
Nina Warken
ENDE DER REFORMEN?
CDU: Stopp der Pflege-Reform ist Schlappe für Ulla Schmidt
KANZLER BREMST REFORM DER PFLEGEVERSICHERUNG
Private kritisieren die Regierung
Pflichtversicherte können jetzt billige Zusatzpolicen abschließen / Aber: Wer seine Krankenkasse wechselt, verliert den privaten Sondertarif
Ärzte und Kassen einigen sich darauf, wer als chronisch krank gilt – und wann das Taxi zur Praxis bezahlt wird
Die Gesundheitsministerin kann die stille Macht der Standesvertretungen kaum eindämmen
Kardinal Sterzinsky vertraut Gott, weniger aber seinen Mitmenschen
Diabetiker entlasten
Regierung und Opposition streiten um die Gesundheitsreform: Wer soll von der Praxisgebühr befreit werden?
Peter Wagner: „Unprofessionell und schlampig“ erarbeitet
Eigentlich sollen nach dem Willen der Bundesgesundheitsministerin die Kassenbeiträge sinken, doch das ist offenbar so einfach nicht: Die Betriebskrankenkasse Securvita will ihre geplante Beitragssenkung daher nun per Gerichtsbeschluss durchsetzen. Das Bundesversicherungsamt (BVA) solle mit einer Klage gezwungen werden, der Senkung von 14,5 auf 12,9 Prozent zuzustimmen, sagte SecurvitaVorstand Ellis Huber: „Wir haben im Vorjahr Überschüsse erzielt und wollen angesichts der Einsparungen durch die Gesundheitsreform unsere Mitglieder und die Arbeitgeber finanziell entlasten“.
Zwar hat die Gesundheitsministerin Recht mit dem Hinweis, dass bisher schon für monatlich ausgezahlte Direktversicherungen Kassenbeiträge zu entrichten sind. Es ist aber ein Unding, alte Ungleichbehandlung zu beseitigen, indem neues Unrecht geschaffen wird.
Krankenversicherer ignorieren Drohung des Ministeriums
(raw). Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPDFraktion, Helga Kühn- Mengel, soll Patientenbeauftragte der Bundesregierung werden.
Als erster Anbieter präsentiert die DKV ein Modell für Wahlfreiheit zwischen privaten Krankenversicherungen
Plan der Gesundheitsministerin geht nicht auf – Betriebs- und Ortskrankenkassen zögern mit der Beitragssenkung
Für Medikamente, Arztbesuche, Brillen und Krankenhausaufenthalte müssen Kassenpatienten künftig tiefer in die Tasche greifen
(pet). Die Union geht davon aus, dass die Kassenbeiträge 2004 nicht so stark abgesenkt werden, wie von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gefordert.
Versicherer arbeiten an Sondermodellen / AOK-Mitglieder können bis zu 300 Euro Belohnung bekommen
Über Sex reden viele, über ihren Glauben wenige. Weil sie sich nicht trauen, sagt Andrea Fischer.
Von Maren Peters Das Ziel von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), die Kassenbeiträge zum 1. Januar 2004 zu senken, gerät zum schönen Traum.
Viel Applaus für Dieter Hildebrandt
CDU-Reformkommission unter Roman Herzog legt Entwurf vor /Für Privatisierung der Pflegeversicherung
PATIENTEN STÜRMEN DIE ARZTPRAXEN
Minister bricht wegen Abstimmung im Bundestag USA-Reise ab / Angst vor Kosten treibt Menschen zum Arzt
Die Koalition diskutiert über Bürgerversicherung und längere Arbeitszeiten für Beamte – zu Gunsten der Gemeinden
Von Carsten Brönstrup Rauchen ist schlecht, sagt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, jedes Jahr stürben deswegen 110000 Deutsche. Rauchen ist nicht so schlecht, sagt Finanzminister Hans Eichel, immerhin bringe es dem Fiskus pro Jahr 14 Milliarden Euro Einnahmen aus der Tabaksteuer.
Die Moderatorin und Ex-Politikerin Andrea Fischer über Politiker in Talkshows, Gefühlsausbrüche und die Wahrheit
Auch Union trägt jetzt Kompromiss in der Gesundheitsreform mit /Arbeitgeber zahlen nicht mehr für Krankengeld
nicht an der Nase herumführen
Unser Leser Reinhard Rodiger wirft der Gesundheitsministerin Zynismus vor. Ulla Schmidt antwortet
West-Mediziner wollen nicht für Angleichung im Osten zahlen
Familienministerin rügt JU-Chef für Vorstoß, bei Alten zu sparen
Die große Mehrheit der Deutschen hält weitere Änderungen im Gesundheitswesen für nötig / Seehofer büßt an Sympathie ein
Entlastung für die Sozialämter
KRANKENKASSENBEITRÄGE STEIGEN
KRANKENKASSENBEITRÄGE
Der Gesundheitskonsens ist erst wenige Tage alt – schon schwenken Rot-Grün und Union auf alte Positionen ein