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Thema

Nina Warken

Renate Künast hat sich vom Rinderwahn nicht kleinkriegen lassen. Nachdem ihr Vorgänger KarlHeinz Funke (SPD) und die grüne Gesundheitsministerin Andrea Fischer zurückgetreten waren, weil sie in der BSE-Krise unterzugehen drohten, musste die 47-jährige Rechtsanwältin als Krisenmanagerin einspringen.

Von Maren Peters Der Vorschlag des SPDGesundheitsexperten Klaus Kirschner, eine Regresspflicht für Ärzte einzuführen, die zu teure Medikamente verschreiben, ist konsequent. Denn ohne Zwang geht es offenbar nicht.

Betrifft: „Die 13 im Blick“ im Tagesspiegel vom 10. April 2003 Da gibt die gedungene Expertenkommission zur „Reform“ des Gesundheitswesens ihre Ergebnisse bekannt.

Eintrittsgebühr beim Arzt und Null Zuzahlung für die Brille – zwei Beispiele dafür, wie die Patienten tiefer in die Tasche greifen sollen, damit die Krankenkassenbeiträge sinken. Diese zwei von mehreren Vorschlägen der Rürup-Kommission und der Gesundheitsministerin stoßen bei Berliner Ärzten, Krankenkassen und Patientenvertretern auf einhellige Ablehnung.

Von Ingo Bach

Betrifft: Gesundheitsreform Die Gesundheitsministerin will, dass künftig auch chronisch Kranke bei Medikamenten zuzahlen. Ich bin seit 10 Jahren schwer krank und habe nur eine kleine Rente.

Schröder wollte von der Rürup-Kommission keine Ergebnisse – und kriegt auch keine

Von Ursula Weidenfeld

Sollten die Reformpläne von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt im Bundesrat scheitern, droht den Kassen in diesem Jahr erneut eine drastische Ausgabensteigerung bei den Arzneimitteln. „Ein Plus von bis zu zehn Prozent ist realistisch“, sagt der Bremer Gesundheitsökonom Gerd Glaeske.

Die elektronische Patientenakte besitze „das Potential, die Kommunikation im Gesundheitswesen und damit die Behandlungs und Lebensqualität erheblich zu verbessern und gleichzeitig Milliardenbeträge einzusparen“, schreiben die Ärzte Nikolai von Schroeders und Christian Thielscher in ihrer Studie für den Behindertenbeauftragten. Bis 2006, so Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), soll eine Patientenkarte eingeführt werden.

Ulla Schmidt will Apothekenketten und Versandhandel für Arzneien erlauben – die Union sieht keinen Bedarf

Von Cordula Eubel

Die Gesundheitsministerin will ein Zentrum, um die Qualität der Medizin zu prüfen. Das will sonst fast niemand. Ihre anderen Ideen haben mehr Aussicht auf Erfolg

Von Cordula Eubel

D ie Bundesregierung hat sich ein Mammutprojekt vorgenommen: Bis spätestens Mitte Mai soll ein fertiger Gesetzentwurf für die Gesundheitsreform auf dem Tisch liegen. Die groben Eckpunkte für eine Reform der Strukturen hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) an diesem Donnerstag vorgelegt.

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