Heftig diskutierte das Parlament über die für 2004 geplante RAFAusstellung. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, die staatliche Förderung zu widerrufen und die ausgezahlten Fördermittel zurückzufordern.
RAF
Friedrich Küppersbusch produziert den Westdeutschen ihre Nostalgie-Show. ZDF zeigt drei Dokumentarfilme über die 70er, 80er und 90er Jahre
Die Dokumentation von Lutz Hachmeister recherchiert das Leben und Sterben von Hanns Martin Schleyer als „Eine deutsche Geschichte“
Zum Streit um die Berliner RAF-Ausstellung: Was bitte schön heißt hier eigentlich „die Opfer berücksichtigen“?
Ministerin Weiss mahnt, der Kulturrat protestiert
Die RAF war eine Erfindung ihrer Anhänger und Gegner. Das müsste man zeigen – auch in einer Ausstellung
Der frühere Präsident des Bundeskriminalamtes plädiert für eine RAF-Ausstellung in Berlin
Bevor der Pragmatismus zum Dynamit wird: Warum die umstrittene RAF-Ausstellung in den Berliner Kunstwerken stattfinden sollte
Besser absagen. Zum Streit um die geplante RAF-Ausstellung in den Berliner Kunstwerken
Harald Martensteinüber die Schwierigkeit, die RAF auszustellen In Berlin wird für 2004 eine Ausstellung über die RoteArmee-Fraktion geplant, die RAF. Es gibt schon jetzt eine Menge Streit, weil in einem Ausstellungskonzept der Satz stand: „Welche Ideen, Ideale haben ihren Wert durch die Zeit behalten und können nicht als naiv abgetan werden?
Harald Martenstein fordert eine Retroshow mit Osama bin Laden Über den Medientheoriker Boris Groys, Russland, zurzeit hinter Peter Sloterdijk, Deutschland, auf Platz zwei der internationalen MedientheoretikerHitparade, steht ein Aufsatz im neuen „Merkur“. Drei der berühmtesten Thesen von Boris Groys lauten: Hitler ist heute eine Ikone der Massenkultur.
Streit um eine Ausstellung: Über unseren Umgang mit der Rote-Armee-Fraktion.
Adrienne Goehler fordert Sorgfalt beim Umgang mit RAF-Geschichte
Klaus Biesenbach, Chef der Berliner Kunst-Werke, über seine geplante RAF-Ausstellung – und die öffentliche Erregung
Wir brauchen eine Ausstellung, die die RAF entmythisiert
Der Streit um die geplante RAFAusstellung der „Kunst Werke“ geht weiter. Immer mehr Politiker fordern, das für den Herbst 2004 geplante Projekt aufzugeben, das mit 100 000 Euro aus dem Hauptstadtkulturfonds unterstützt wird.
VON TAG ZU TAG Werner van Bebber über eine noch unsichtbare Ausstellung Gut gedacht, schlecht gemacht: So kann man erklären, wie eine noch gar nicht konzipierte Ausstellung über die Terroristen der Roten Armee Fraktion Empörung hervorruft. Da kündigen die „Kunst Werke“, ein Haus, das ambitionierte und streitbare Ausstellungen organisiert, eine Schau zur „RAF“ an.
Projekt will Terroristen ohne Weichzeichner in den Blick nehmen. Deswegen wird die Schau ein Jahr später eröffnet
Vor zehn Jahren starben am Bahnhof von Bad Kleinen ein Polizist und ein RAF-Terrorist. Wer wen erschoss, ist bis heute umstritten. In dem Ort will kaum jemand mehr über den Vorfall reden
Theologin Renate Riemeck mit 82 Jahren gestorben
Das Tommy-Weissbecker-Haus feiert seinen 30. Geburtstag. Noch immer werden hier Trebegänger aufgenommen
Thomas Lackmann über deutsche Stimmungen zwischen den Stühlen Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Spiele soll man ernst nehmen, gewiss, aber wann ist aus dem Spiel Ernst geworden?
In einer seiner letzten Reden zitierte der Deutsche-Bank-Chef, Alfred Herrhausen, Ingeborg Bachmann: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ Diesen Satz stellt Andres Veiel seinem Buch „Black Box BRD“ (Deutsche Verlags-Anstalt, 19,90 Euro) voran.
Romantisch: Gillian Armstrongs „Die Liebe der Charlotte Gray“
Die Festnahme von drei Islamisten in einer Pariser Vorstadt zeigt gleichzeitig die extreme Aktivität der nebulösen Al Qaida und die ebenfalls intensive Arbeit der französischen AntiTerror-Ermittler. Die Bedrohung hat einen neuen Charakter: Es ist kein Terrorismus, bei dem man verhandeln könnte wie etwa bei der RAF oder den Roten Brigaden.
Caroline Fetscher über den verblassten Mythos „Konkret“ Wer Ende der 70er Jahre nach Hamburg kam und dort die publizistische Landschaft erforschen durfte, lernte nicht nur „Spiegel“ Leute und Rowohlt-Lektoren kennen, sondern auch „Konkret“. War man mit den Leuten dieses Monatsmagazins in der Stadt unterwegs, erklärten sie bisweilen: „In dieser Kneipe hatte ich mal mit Ulrike eine klasse Diskussion.
Pressefreiheit in Gefahr: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Überwachung von Journalistenhandys
Die RAF und kein Ende: Ulrich Woelks Krimi verschiebt den Terror ins Private
Berlin (Tsp). Zum 25.
„Black Box BRD“ als Buch und Frankfurter Streitthema
Die Karlsruher Richter im NPD-Verbotsverfahren wollen Auskunft über V-Leute unter den Parteifunktionären – und bekommen vor allem Zahlen zu hören
Mehr Gerechtigkeit, weniger Elend: Der Physiker Oliver Moldenhauer, 31, ging zu Attac, weil er glaubt, Veränderung entsteht in den Köpfen der Menschen. Karl-Heinz Dellwo, 50, war bei der RAF, weil er die Gesellschaft mit Gewalt verändern wollte. Ein Gespräch über Grenzen und Grenzverletzungen des Widerstands.
Ex-RAF-Mitglied Christof Wackernagel spielt einen Polizisten
Wenn sich Fuchs und Hase Gute Nacht gesagt haben, kehrt in der Wuhlheide gewöhnlich Ruhe ein. Sollte man jedenfalls meinen.
Ein Foto hat Klaus Croissant schlagartig bekannt gemacht. Zu sehen ist der greise Jean-Paul Sartre in einem Auto auf dem Weg nach Stammheim.
Eine Frage nach Foltermethoden in Konzentrationslagern ist nicht unbedingt das, was man in einer Quizshow erwartet. Wenn ein Talkmaster euphorisch ruft "Ja, Auschwitz, das ist richtig!
Ihr Todesurteil war es nicht. 1994, als die Richter über Adelheid Schulz ein zweites Mal Lebenslang verhängt hatten, nannten ihre Anwälte das Urteil so.
Christian Klar ist 49 und sitzt seit 19 Jahren im Gefängnis, davon lange Zeit in Einzelhaft. Klar, Kind einer Lehrerfamilie, war führender Kopf der terroristischen "Rote Armee Fraktion" (RAF), verurteilt wurde er wegen mehrfachen Mordes.
Ob er auf seine Freiheit hofft, im Jahre 2008 oder später? Günter Gaus fragt das, er fragt den inhaftierten RAF-Terroristen Christian Klar.
Beim österreichischen Fernsehen ORF fand am 13. Juni 1978 eine denkwürdige Talkshow der Reihe "Club 2" statt.