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Thema

RAF

Nur die Dummen bleiben sich treu, sagte Georges Pompidou. Eine ebenso einfache wie überzeugende Maxime, die die ergrauten deutschen Herrn Minister, vom Wendland in die Toskana emigriert, immer wieder gerne zitieren dieser Tage.

Von Pascale Hugues

Deutliche Kritik an den Plänen von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) zur Einrichtung einer Konten-Evidenzzentrale hat der Präsident der OECD-Kommission gegen Korruption, Mark Pieth, geübt. Der Baseler Strafrechtsprofessor erklärte, auf einem Symposium des Bundesnachrichtendienstes (BND) zum Thema Geldwäsche in dieser Woche, sollte wie geplant eine zentrale Datei mit allen in Deutschland geführten Konten und deren Inhabern eingerichtet werden, "bekommen wir doch nur ein Telefonbuch der Strohmänner.

Eine frühere Bundesjustizministerin von der FDP wirft Otto Schily vor, er wolle mit seinem Sicherheitspaket totalitäre Strukturen schaffen. Dieser Vorwurf zeigt, worin bei der Debatte über die Innere Sicherheit die größte Gefahr besteht - darin, die neue Bedrohung in alten Kategorien zu denken.

Willkommen in Deutschland - das sollte das Signal sein an die qualifizierten Köpfe der Welt. Die Regierung hatte die Akzente gesetzt, die Union war nachgezogen.

Von Jost Müller-Neuhof

Im deutschen Herbst 1977, auf dem Höhepunkt des Terrors der Rote Armee Fraktion (RAF) in Deutschland, gab es noch keine Nachrichtenkanäle. Dennoch war das Fernsehen, besonders die damals noch als quasi-offiziell wahrgenommene "Tagesschau", ein bevorzugtes Medium der Terroristen für die Kommunikation ihrer Botschaften.

Nach den amerikanischen Vergeltungsschlägen gegen das afghanische Taliban-Regime wurden am Sonntag die Sicherheitsmaßnahmen in Berlin verschärft. Wie der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) im Inforadio Berlin-Brandenburg erklärte, müsse man "davon ausgehen, dass demnächst in der Stadt auch Kontrollstellen eingerichtet werden".

Zum Thema Online Spezial: Terror gegen Amerika Militärische Reaktionen: Die Vorbereitungen auf einen Gegenschlag Osama bin Laden: Amerikas Staatsfeind Nummer 1 Fahndung: Der Stand der Ermittlungen Rettungsarbeiten: Die Suche nach den Verschütteten Fotos: Die Ereignisse seit dem 11. September in Bildern In Deutschland läuft zurzeit die größte Terroristen-Fahndung seit der Suche nach den Mitgliedern der Rote-Armee-Fraktion (RAF) in den siebziger und achtziger Jahren.

Er ist ein intellektuelles Multitalent: Rechtsanwalt, Filmemacher, Autor, Interviewer. Zudem ist Alexander Kluge, 69, verantwortlich für Sendungen wie "10 vor 11" (RTL) und "News & Stories" (Sat 1); er gründete die Firma DCTP, zu deren Programm "Stern TV" und "Spiegel TV" gehören.

Als Frank Steffel geboren wurde, da war Alexander Prechtel bereits Student der Rechtswissenschaften. Als Frank Steffel dann die Schule abschloss, war Prechtel schon seit vielen Jahren Sprecher des Generalbundesanwalts in Karlsruhe.

Von Christian Tretbar

Über alle möglichen Aspekte der deutschen Geschichte - von der Reichsgründung bis zur RAF - sind Filme gedreht worden, die selbst Geschichte gemacht haben. Eine Ausnahme bildet kurioserweise die Berliner Mauer.

Von Frank Noack

"Wanted" heißt ein Spielfilm über die Rote Armee Fraktion (RAF), der im September in Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen gedreht wird. Rund 15 Millionen Mark kostet die mit deutschen, englischen und skandinavischen Geldern finanzierte Produktion.

Andres Veiel, 1959 in Stuttgart geboren, studierte in Berlin Psychologie, bevor er eine Regieausbildung absolvierte; sein wichtigster Lehrer war Krzysztof Kieslowski. Für seinen Dokumentarfilm "Balagan" über eine junge israelische Theatertruppe, die sich kritisch mit dem Holocaust als Staatsreligion auseinandersetzt, gewann er 1994 einen Deutschen Filmpreis.

Ein Sektempfang zu einer Filmpremiere ist nichts Ungewöhnliches für die meisten Gäste, die am Dienstagabend ins Delphi an die Kantstraße kommen. Für Rainer Grams schon.

Von Stephan Wiehler

Ehemalige Mitglieder der RAF-Kommandoebene haben nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft 1999 eine neue Terrorvereinigung gebildet. Daran beteiligt seien die früheren RAF-Angehörigen Daniela Klette und Ernst Volker Staub, sagte eine Sprecherin der Behörde in Karlsruhe am Samstag.

"Generalstabsmäßig vorbereitet" - und genauso mustergültig wie geplant sollte auch der Anti-Terror-Einsatz auf dem Bahnhof des mecklenburgischen Bad Kleinen am 27. Juni 1993 ablaufen.

Die neuen Erkentnisse der Generalbundesanwaltschaft im Mordfall Rohwedder in Auszügen. Zum Thema Porträt: Detlev Karsten Rohwedder Hintergrund: Auszüge aus der Pressemitteilung der Generalbundesanwaltschaft Chronologie: Attentate der RAF "Mehr als 10 Jahre nach den Mordanschlag auf den Vorstandsvorsitzenden der Treuhandanstalt Dr.

Zum Thema Porträt: Detlev Karsten Rohwedder Hintergrund: Auszüge aus der Pressemitteilung der Generalbundesanwaltschaft Chronologie: Attentate der RAF Menschen wollen Gewissheit, Juristen aber sind vorsichtig in ihren Formulierungen. Die Bundesanwaltschaft bezeichnet den vor acht Jahren umgekommenen RAF-Terroristen Wolfgang Grams nicht als Tatbeteiligten, sie nennt ihn nicht einmal einen Tatverdächtigen.

Mehr als zehn Jahre nach dem Mord an Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder hat ein Haar den Verdacht auf den 1993 getöteten RAF-Terroristen Wolfgang Grams gelenkt. Der neuen Spur sei ein Durchbruch bei der kriminaltechnischen Genanalyse vorangegangen, teilte eine Sprecherin von Generalbundesanwalt Kay Nehm am Mittwoch in Karlsruhe mit.

Dass dies das letzte "autonome" Hauptseminar am Deutschen Seminar der Universität Freiburg sein würde, ahnten im Grunde schon alle. "Mir ist heiß", schrieb eine der ganz Jungen an die Tafel, weil Nina Hagen das im Wintersemester 1978 / 79 öffentlich gemacht hatte, und sie schien das schon ein bisschen anders zu meinen als die hundert altgedienten Recken, die noch einmal abseits der Lehrstühle ein Seminar organisieren und sich selbst die Scheine ausstellen wollten.

Die mutmaßliche RAF-Terroristin Andrea Klump hat erstmals ihre Beteiligung an einem gescheiterten Anschlag auf einen US-Militärstützpunkt in Spanien im Jahr 1988 gestanden. Klump sagte am Dienstag vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht: "Ich war an ihm beteiligt.

Es geht um viel: um Pressefreiheit und Persönlichkeitsrechte, um Stasi-Akten und RAF, um politische Vergangenheit und Zukunft. Heute verhandelt das Berliner Landgericht einen Antrag des Grünen-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele auf einstweilige Verfügung gegen die "Welt am Sonntag", weil sie aus Stasi-Akten Ströbeles zitiert hatte.

Von Robert Ide

Die Kritik am Vorgehen der israelischen Armee in den Palästinensergebieten wird immer heftiger in der arabischen Welt. Die aufgewühlte Stimmung schien zwei revisionistischen Organisationen gerade recht, um eine Konferenz über "Revisionismus und Zionismus" in Beirut abzuhalten.

Von Andrea Nüsse

Die Worte klingen nach mehr als nur Zufriedenheit. Auf die Frage nach dem größten Erfolg des Bundeskriminalamts nennt Jürgen Stoltenow prompt "die Bekämpfung des linksextremen Terrorismus".

Von Frank Jansen
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