
Ilka Brombach leitet Potsdams neues Filmfestival Moving History, das sich dem historischen Film verschrieben hat. Hier spricht sie über die Aktualität des Deutschen Herbsts und eine Skulptur aus dem 3D-Drucker

Ilka Brombach leitet Potsdams neues Filmfestival Moving History, das sich dem historischen Film verschrieben hat. Hier spricht sie über die Aktualität des Deutschen Herbsts und eine Skulptur aus dem 3D-Drucker
Das erste Festival des historischen Films in Potsdam, Moving History, findet vom 20. bis 24.

Vor 40 Jahren wurde Hanns Martin Schleyer entführt. Es war der Auftakt zum Deutschen Herbst. Bereuen die Terroristen heute ihre Mordtaten?

Am 5. September 1977 wurde Hanns Martin Schleyer entführt - der Beginn des "Deutschen Herbstes". Klaus Pflieger war damals als junger Jurist bei den Ermittlungen dabei. Ein Interview.

Der „Deutsche Herbst“ 1977 hat die Bundesrepublik verunsichert – und gestärkt. Er war ein Alptraum, doch nicht mehr.

Generalbundesanwalt Peter Frank spricht über politisch motivierte Gewalt, islamistischen Terror und die Personallage der Justiz.

1985, die Stasi ist alarmiert. Ein DDR-Bürger bedroht als RAF-Sympathisant Außenminister Genscher. Der Verdacht: In Erfurt operiert eine Terrorzelle.

Babybomben, Stalinorgeln und Handgranaten: Sie waren Laien, trotzdem erfanden die Terroristen Mordinstrumente – und setzten sie ein.

Einige Male standen die Ermittler kurz davor, Top-Terroristen der RAF zu verhaften - und scheiterten doch. Schuld waren die Bürokratie - und eigene Fehler.
Der Mord am Rechtsnationalen Freypen beschäftigt auch die Politik. Ganz ungelegen kommt die Tat nicht. Ein Fortsetzungsroman, Teil 46.
Die Polizei sucht den Lösungsansatz im Mordfall Freypen beim Verleger Schwarzkoff. Die Reporterin kündigt eine Reise an. Ein Fortsetzungsroman, Teil 45.

Sie prägen unser Bild von der Vergangenheit, bewegen emotional und vermitteln Identität: Filme sind ein fester Bestandteil der historisch-politischen Bildung und stoßen immer wieder gesellschaftliche Debatten an. In diese Kerbe schlägt auch das erste „Moving History – Festival des historischen Films Potsdam“, das vom 20.
Messerwürfe, Spitzenschleier: Die Akademie der Künste zeigte Plakate der Kollwitz-Preisträgerin Katharina Sieverding.

Lutz Taufer war Mitglied eines RAF-Kommandos, das zwei Menschen ermordete. Jetzt blickt er in einem Buch zurück.
Horst Mahler wollte Asyl in Ungarn beantragen und wurde abgeschoben. Am Dienstagmittag landete er in Berlin, wo bereits Justizbeamte auf ihn warteten. Nun muss er seine Reststrafe in der JVA Brandenburg/Havel absitzen.

Welche Impulse hat der 2. Juni 1967 für die heutige Gesellschaft gesetzt? Bei einer Podiumsdiskussion gab es verschiedene Antworten.

Berlin/Potsdam - Kein Asyl in Ungarn, Auslieferung nach Deutschland und bald wieder Haft im Gefängnis von Brandenburg/Havel – obendrein bricht dem Holocaust-Leugner, Neonazi und Ex-RAF-Terroristen Horst Mahler eine Finanzquelle weg. Die Berliner Sparkasse hat das Spendenkonto für den 81-Jährigen gekündigt.

Die Berliner Sparkasse hat das Spendenkonto für den 81-Jährige gekündigt. Das Berliner Landgericht bestätigt Entscheidung des Kreditinstituts.

Rechtsextremist Horst Mahler hatte über ein Konto der Berliner Sparkasse Spenden von der rechten Szene erhalten. Die Bank muss das nicht dulden, bestätigt das Landgericht Berlin.

Der Tod von Benno Ohnesorg hat Deutschland bewegt und verändert - bis heute: Eine liberale, offene und partizipative Gesellschaft ist ohne die Studentenbewegung undenkbar. Ein Kommentar.
Potsdam - Wieder ist ein makabres Kapitel im Leben des Holocaust-Leugners und Ex-RAF-Terroristen Horst Mahler beendet. Die Polizei in Ungarn hat Montagmorgen in Sopron, einer Stadt nahe der Grenze zu Österreich, den aus Deutschland geflüchteten Rechtsextremisten festgenommen.

Der Haft in Deutschland hatte sich der verurteilte Rechtsextremist Mahler entzogen - und bat nun in Ungarn um Asyl. Doch die Behörden lehnten ab und nahmen ihn fest.

Selbstbewusst zum Theatertreffen: Der junge Berliner Theaterregisseur Ersan Mondtag über die bedrohte Demokratie, den eitlen Theaterbetrieb und seine Karrierepläne.

Linksextrem, rechtsextrem - und ein Stück deutscher Geschichte. Horst Mahler saß zuletzt wegen Volksverhetzung in Haft. Jetzt ist der 81-Jährige auf der Flucht.

Der Tod Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 markiert den Anfang der antiautoritären Studentenrevolte

Die RAF wollte noch Eliten treffen, islamistischer Terror entlädt sich heute als sinnloser Exzess. Deutschland hat auf ziviler und gesetzlicher Ebene noch Spielräume, diesem zu begegnen. Ein Kommentar.

Vor vierzig Jahren wurde Generalbundesanwalt Siegfried Buback von der RAF ermordet. In einer ZDFinfo-Dokumentation erhebt sein Sohn schwere Vorwürfe gegen Justiz und Politik.

Vor vierzig Jahren wurde Generalbundesanwalt Siegfried Buback von der RAF ermordet. In einer ZDFinfo-Dokumentation erhebt sein Sohn schwere Vorwürfe gegen Justiz und Politik.

Horst Mahler soll seine Haftstrafe wegen Volksverhetzung eigentlich noch bis 2018 in der JVA Brandenburg/Havel absitzen. Der Holocaust-Leugner kann die Haft aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht antreten - hält aber wieder Vorträge bei Neonazis.

Von Auschwitz nach Pullach: Der Filmemacher und Autor Chris Kraus erzählt im Roman „Das kalte Blut“, wie zwei SS-Brüder ihre Biografien reinwaschen.

In der "Landshut" befreite die GSG 9 im Herbst 1977 die von palästinensischen Terroristen entführten deutsche Geiseln. Die bekannteste Boeing Deutschlands soll nun vor der Verschrottung gerettet werden.

Peter-Michael Diestel, letzter DDR-Innenminister und einst CDU-Spitzenkandidat im Land, wird 65

Eine Kindheit in der Mauerstadt, mit allen möglichen Freiheiten: Tanja Dückers beschreibt ihr "altes West-Berlin" in einem Buch. Ein Spaziergang mit der Autorin.

Was das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK) einst für die Medizin bedeutete - jenseits der RAF: In der Berliner Charité wurde die Studie "Wir wollten ins Verderben rennen" vorgestellt.

Butz Peters und Klaus Pflieger beschäftigen sich mit den Verbrechen der RAF.

Authentisch, transparent, post-privacy-mäßig: Das schlägt Scham, Takt, Verzicht. Deshalb wird der Lastwagen vom Breitscheidplatz bald in einem Museum stehen. Ein Kommentar.

Wie sollte Berlin an die Opfer des Terroranschlags erinnern? Könnte der Lkw als Schaubild des Terrors ausgestellt werden? Der Beginn einer vorsichtigen, aber wichtigen Debatte.

Der ehemalige Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer im Alter von 85 Jahren gestorben. Er war ein Mann, der einen Kanzler stürzte und der RAF entkam. Ein Nachruf

SPD-Vize Stegner setzt statt auf schärfere Gesetze auf mehr Polizei. Innenminister de Maizière bestreitet Versagen der Sicherheitsbehörden. Ermittler suchen weiter nach Unterstützern von Anis Amri.

Das Archiv der Freien Universität bewahrt wichtige Zeugnisse der Hochschulgeschichte. Der Blick in die Vergangenheit ist spannend – die politischen Auseinandersetzungen um die Studentenbewegung und andere Ereignisse haben ihre Spuren hinterlassen.
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