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Update

Bundesliga-Übersicht: HSV in der Relegation, Freiburg und Paderborn sind abgestiegen

Letztlich hat es den SC Freiburg und den SC Paderborn erwischt, der HSV darf sich in der Relegation versuchen. Der dramatische letzte Bundesliga-Spieltag zum Nachlesen.

17:26 Uhr: Die Teilnahme an der Europa League sicherten sich der FC Augsburg, der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. Der FCA gewann mit 3:1 bei Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach und beendete die Saison als Fünfter. Die Königsblauen fielen durch die Niederlage in Hamburg auf Rang sechs zurück. Borussia Dortmund besiegte im letzten Heimspiel unter Trainer Jürgen Klopp Werder Bremen mit 3:2 und landete auf Rang sieben. Gewinnt der BVB am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg den DFB-Pokal, bleibt ihm die Qualifikationsrunde für die Europa League erspart. Der FC Bayern München stimmte sich mit einem 2:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05 auf die Meisterfeier am Sonntag ein. Als Vizemeister beendete der VfL Wolfsburg nach dem 2:2 beim 1. FC Köln die Saison.

17:22 Uhr: Abpfiff in Hannover! Die Abschlusstabelle im unteren Drittel: Hannover (13.) Stuttgart (14.) Hertha (15.) Hamburg (16.) Freiburg (17.) Paderborn (18.).

17:19 Uhr: Abpfiff in Paderborn, Tor in Hannover, Petersen macht den Anschluss zum 1:2. Wenn Freiburg noch ein Tor macht, rutscht Hannover auf den Relegationsplatz und der HSV auf Platz 17. Blitztabelle: Hannover (13.) Stuttgart (14.) Hertha (15.) Hamburg (16.) Freiburg (17.) Paderborn (18.)

17:11 Uhr: Tor in Hannover, der Freiburger Krmas drischt den Ball gedankenabwesend aus einem Meter ins eigene Tor, unfassbare Szene, 96 führt 2:0. Blitztabelle: Hannover (13.) Stuttgart (14.) Hertha (15.) Hamburg (16.) Freiburg (17.) Paderborn (18.)

17:09 Uhr: Wenn Freiburg jetzt noch ein Tor erzielt, fällt Hertha auf den Relegationsrang zurück.

17:08 Uhr: Tor in Sinsheim, Kraft kann einen abgefälschten Ball nicht festhalten und Firmino staubt aus Nahdistanz ab. Blitztabelle: Hannover (13.) Stuttgart (14.) Hertha (15.) Hamburg (16.) Freiburg (17.) Paderborn (18.)

17:02 Uhr: Freiburg noch immer ohne Tor und Petersen sitzt noch immer auf der Bank. Zitat aus der Redaktion: "Der [Trainer] muss doch besoffen sein." Noch 15 Minuten zu spielen in dieser Saison.

16:57 Uhr: Tor in Paderborn, Ginczek macht das 2:1 für den VfB. Tor in Sinsheim, Roy Beerens macht den Ausgleich für Hertha BSC. Blitztabelle: Hannover (13.) Hertha (14.) Stuttgart (15.) Hamburg (16.) Freiburg (17.) Paderborn (18.)

16:44 Uhr: Und noch ein Tor in Hamburg, Rajkovic trifft per Kopf nach Holtby-Freistoß. Kurz darauf vergibt Paderborn im Spiel gegen den VfB die Chance zum 2:1. Blitztabelle: Hannover (13.) Hertha (14.) Hamburg (15.) Freiburg (16.) Stuttgart (17.) Paderborn (18.)

16:36 Uhr: Tor in Hamburg! Nach einem Eckball landet die Kugel irgendwie bei Olic und der Angreifer bringt den HSV in Führung. Blitztabelle: Hannover (13.) Hertha (14.) Hamburg (15.) Freiburg (16.) Stuttgart (17.) Paderborn (18.)

16:13 Uhr: Lasogga hat übrigens 27 Minuten für den HSV durchgehalten, dann musste er verletzungsbedingt raus. Aber keine Sorge liebe HSV-Fans, der diesjährige Lasogga heißt Kacar und ist noch auf dem Platz.

16:05 Uhr: Tor in Paderborn, der VfB gleicht aus nach einem Fehler von Uwe Hünemeier. Ausgerechnet der Kapitän patzt erneut, wie schon in der vergangenen Woche gegen Schalke. Blitztabelle: Hannover (13.) Hertha (14.) Freiburg (15.) Stuttgart (16.) Hamburg (17.) Paderborn (18.). Abstiegskampf lähmt übrigens, selbst beim Jubel...

Pures Glück im Gesicht: Torschütze Daniel Didavi (l.) und Vorbereiter Filip Kostic beim, nunja, Torjubel nach dem 1:1.

© dpa

15:37 Uhr: Und nun ist auch endlich ein Tor in Sinsheim gefallen, leider für Hoffenheim. Keine Veränderung in der Blitztabelle: Hannover (13.) Hertha (14.) Freiburg (15.) Paderborn (16.) Stuttgart (17.) Hamburg (18.).

15:35 Uhr: Tor in Hannover, Tor in Paderborn, jeweils für den Gastgeber. Blitztabelle: Hannover (13.) Hertha (14.) Freiburg (15.) Paderborn (16.) Stuttgart (17.) Hamburg (18.). Die Tore der anderen Begegnungen spare ich mir an dieser Stelle mal.

15:30 Uhr: Und los geht's mit dem letzten Spieltag der Saison.

Letzte Infos zum Bundesliga-Abstiegskampf vor dem Anstoß

15:20 Uhr: Abpfiff in der Dritten Liga und der erste Absteiger des Tages steht fest: Unterhaching muss runter.

15:10 Uhr: Neue Klassenerhalts-Wünsche aus der Redaktion: Lars Spannagel, will sich die Bundesliga ohne Berliner Verein nicht vorstellen und drückt Hertha BSC die Daumen. Und wer soll runter? Dem HSV "würde eine Reinigung in der Zweiten Liga wahrscheinlich gut tun". Michael Rosentritt hat sich kürzlich ja mit dem Abstiegsszenario beim HSV beschäftigt. Seine Gedanken zum möglichen Abstieg des Bundesliga-Dinos können Sie hier nachlesen.

15:00 Uhr: Kann natürlich sein, dass es beim HSV wieder auf Gojko Kacar ankommt...

14:55 Uhr: So, noch etwas mehr als eine halbe Stunde, dann wird der letzte Spieltag der Saison in der Bundesliga angepfiffen. Auf folgende Spieler wird es nach Meinung der Redaktion in den Spielen besonders ankommen: Thomas Kraft (Hertha BSC), Nils Petersen (SC Freiburg), Lars Stindl (Hannover 96), Christian Gentner (VfB Stuttgart), Heiko Westermann (HSV) und Uwe Hünemeier (SC Paderborn). Warum? Hier erklären wir es.

14:30 Uhr: Während in der Dritten Liga die zweite Hälfte angepfiffen wird, trudeln die ersten Startaufstellungen aus der Bundesliga ein:

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14:18 Uhr: Halbzeit in der Dritten Liga: Dynamo Dresden gelang der Ausgleich durch Torjäger Justin Eilers, Mainz II führt gegen Chemnitz mit 1:0 und Unterhaching liegt in Erfurt nach einem Kopfballtor von Abwehrspieler Baumgarten. Damit steht Unterhaching derzeit auf dem letzten Abstiegsplatz.

14:15 Uhr: User Hannibal hat sich festgelegt: "HSV Relegation und Freiburg und Paderborn bekommen ihre Chance in der 2. Liga". Fotograf hingegen wünscht sich, dass Hertha BSC den Klassenerhalt schafft und fordert auf: "Also los, echte Herthafans drücken die Daumen!". Was hoffen, glauben, träumen, befürchten Sie, wie geht das Rennen um den Klassenerhalt aus? Die Kommentarfunktion finden Sie unter dem Artikel.

14:00 Uhr: Weiter geht's mit Klassenerhalts-Wünschen aus der Redaktion: Unser Ressortleiter Friedhard Teuffel drückt dem SC Freiburg die Daumen, weil sich "in Deutschland eine gute Ausbildung weiter lohnen soll". Praktikant Stefan Bröhl wünscht derzeit eigentlich allen Vereinen den Verbleib in der ersten Liga. Für die kommende Saison steht sein Abstiegsfavorit allerdings bereits fest: Der 1. FC Ingolstadt soll bitte nicht so lange im Oberhaus bleiben.

13:50 Uhr: "Roter Heinz" aus der Region, Talismann aus Japan? Der VfB Stuttgart bewirbt sich lieber mit einem Klassiker in 25-facher Ausführung um Fortunas Gunst.

13:45 Uhr: Hansa Rostock ist übrigens durch Mittelfeldspieler Ikeng in Dresden mit 1:0 in Führung gegangen. Bei derzeitigem Stand müsste Unterhaching in die vierte Liga. Für alle Kurzentschlossenen: MDR, NDR und BR übertragen die relevanten Partien live.

13:25 Uhr: Weitere Stimmen aus der Redaktion: Martin Einsiedler drückt heute dem VfB Stuttgart aus lokalpatriotischen Gründen die Daumen und könnte sich mit einem HSV-Abstieg sehr gut anfreunden. Claus Vetter hingegen wünscht den Herthanern den direkten Klassenerhalt. Außerdem soll Hannover 96 bitte in der Liga bleiben. Grund: Unser Eisbären-Experte wurde in Hannover eingeschult. Und wer soll absteigen? "Freiburg und Stuttgart sind mir egal, kannst ja nicht alle retten."

13:10 Uhr: Regional? Klingt so nach Provinz. Und von diesem Image hat Paderborn, immerhin 144.000 Einwohner, wohl genug. Ein Talisman aus Japan soll Abhilfe schaffen und den Verein nebenbei in der Bundesliga halten.

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13:00 Uhr: Der Faktor Glück wird heute sicherlich auch eine wichtige Rolle spielen. Hannover 96 hat sich daher die Unterstützung vom "Roten Heinz" geholt, der ältesten regionalen Tomatensorte. Anscheinend sollen die Augen des Schiedsrichters beeinflusst werden.

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12:55 Uhr: Der SC Freiburg hat bei Facebook Stellung zu der Idee von Rudi Völler genommen, indirekt zumindest...

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12:45 Uhr: Zum Thema Abstiegskonferenz hat Rudi Völler übrigens eine fiese Idee: Extra-Anstoßzeiten für alle Vereine, die noch gegen den Abstieg spielen. "Alle Fans würden jubeln, fänden die vier Spiele um den Klassenerhalt gleichzeitig abends statt, zum Beispiel um 18.30 Uhr“, wurde Völler von der „Bild“-Zeitung (Samstag) zitiert. "Das wäre ein tolles Modell für die Zukunft, entscheidende Duelle am letzten Spieltag aus dem Programm der neun Spiele rauszulösen." Ob sich die Fans der abstiegsbedrohten Vereine wirklich über drei weitere Stunden voller Angst und Qualen freuen würden? Und wie oft kommt es zu einer solchen Konstellation, dass keiner der Abstiegskandidaten gegen Mannschaften spielen, die noch um europäische Startplätze spielen?

12:30 Uhr: Wem der Bundesliga-Abstiegskampf nicht ausreicht, dem empfehle ich den Kampf um den Klassenerhalt in der Dritten Liga. Jahn Regensburg und BVB II stehen bereits als Absteiger fest, Unterhaching (39 Punkte, Tordifferenz - 15), Hansa Rostock (41, -13) oder Mainz II (41, -9) werden sich noch dazugesellen, einen Relegationsplatz gibt es nicht. Der Auftritt von Rostock bei Dynamo Dresden wird live im MDR übertragen, die Spiele von Unterhaching (in Erfurt) und Mainz II (gegen den Chemnitzer FC) können Sie in der Konferenz im BR und im NDR verfolgen. Anstoß ist um 13.30 Uhr, viel Spaß.

12:00 Uhr: Gibt es im Bundesliga-Abstiegskampf eigentlich neutrale Zuschauer? Den meisten Umfragen zufolge scheint sich die Mehrheit einen Abstieg des HSV zu wünschen, außerhalb Hamburgs zumindest. Frage an alle, die nicht mit ihrem Klub im Abstiegskampf stecken: Welcher Verein hat denn Ihre Antipathien, drücken Sie einem bestimmten Verein heute die Daumen? Ich mach mal den Anfang: Eine HSV-Rettung würde mir definitiv ein Schmunzeln entlocken, dem SC Paderborn drücke ich aus ethischen und Hertha BSC aus patriotischen Gründen die Daumen.

11.45 Uhr: Die Fingernägel sind bereits bis zur Nagelplatte runter, der Puls kratzt durchgehend an der 200, das ist Abstiegskampf, liebe Bayern-Fans. Für alle Unbeteiligten gibt es hier noch einmal einen Überblick, wer wann gerettet ist. Und für alle Betroffenen ein kleiner Trost: Ihr seid nicht allein.

Samstag 23.05.2015, 11.30 Uhr: Herzlich willkommen zu unserem Bundesliga-Ticker zum Abstiegskampf der 52. Bundesligasaison. Welche Tricks packen die Trainer am Spieltag noch aus, wer steht in der Startelf, wie ist die Stimmung in den Stadien und in den sozialen Medien? Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Was haben die Abstiegskandidaten am letzten Tag vor dem Spiel gemacht?

16.30 Uhr: Mit einer Einheit am Freitagvormittag beendete Hannover das Kurztrainingslager in Harsewinkel. Am Donnerstagabend hatte das ganze Team bereits ein Gütersloher Kino besucht und beim Actionfilm "Run All Night" versucht, den Abstiegskampf kurzzeitig auszublenden. Gegner SC Freiburg trainierte am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Trainer Streich wollte vor dem Abflug nach Hannover zu große Anspannung bei den Spielern vermeiden: "Wenn du verkrampfst, bist du angstgesteuert und triffst zu viele falsche Entscheidungen."

16.10 Uhr: Der VfB Stuttgart kann am Samstag beim SC Paderborn auf den Einsatz der beiden Verteidiger Antonio Rüdiger und Timo Baumgartl sowie Spielmacher Daniel Didavi hoffen. Die Stammkräfte bestritten am Freitag das komplette Mannschaftstraining des Bundesligisten und traten die Reise nach Ostwestfalen mit an, sagte ein VfB-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Wie auch Ersatzspieler Oriol Romeu hatten die drei Profis zuletzt unter
muskulären Problemen gelitten und mit dem Training aussetzen müssen. Damit fehlt Trainer Huub Stevens nur der angeschlagene Mittelfeldspieler Carlos Gruezo.

15.30 Uhr: Der FC Bayern musste sich in den vergangenen Tagen einiges anhören. Wettbewerbsverzerrung wurde den Münchnern nach dem 1:2 beim SC Freiburg vorgeworfen, Hannovers Dieter Schatzschneider bezeichnete die Bayern deshalb sogar als "Piss-Mannschaft". Doch nun schlägt das Imperium zurück: "Es sprechen zu viele Leute hier in Deutschland. Sie müssen ein bisschen mehr Respekt haben für den Deutschen Meister und die Spieler", erklärte Trainer Pep Guardiola am Freitag und ergänzte im Hinblick auf die Abstiegskandidaten: "Wir haben unsere Arbeit gemacht, es ist ihr Problem".

14.45 Uhr: Und was passiert derzeit beim HSV? Das Team stimmt sich bei einem Survival-Training in Malente auf das Spiel gegen Schalke ein. "Es geht hier nicht darum, geheime Dinge einzustudieren. Die Bedingungen passen und wir können uns noch einmal besinnen. Die Geschlossenheit ist das Wichtigste für uns", kommentierte Trainer Bruno Labbadia die von ihm verordneten Kanu-Touren und Wettschieß-Einlagen. Sportlich gilt es für den Coach Ersatz für den gesperrten Rafael van der Vaart und den verletzten Marcell Jansen zu finden. Die Entscheidung wird kurzfristig fallen. Dass der HSV mit ihm als Trainer erstmals absteigen könnte, blendet Labbadia bewusst aus. "Mir geht's gut. Und ich beschäftige mich nur damit: Wie können wir Schalke schlagen?"

13.50 Uhr: Das Thema Abstieg beschäftigt auch unsere Leser. Zum Beispiel User "southcross", der zum HSV bemerkt: "3 Trainer in einer Saison, 12 in den letzten 5 Jahren und vor dieser Saison 42 Mille (4-2 M-I-L-L-E) ausgegeben. Lewis Holtby, Matthias Ostrzolek, Pierre Michel Lasogga, Valon Behrami, Ivica Olic, Nicolai Müller... Und TROTZDEM spielt dieser Verein Jahr für Jahr gegen den Abstieg." Dem stimmt "shiraz" zu und schreibt: "Der HSV ist wohl der ineffektivste, am schlechtesten geführte Verein der Bundesliga. Stuttgart hat ein Konzept und gute junge Spieler. Bleiben die dieses Jahr drin, haben sie eine gute Zukunft." Unserer Umfrage zufolge ist der HSV dann auch nicht mehr zu retten. Zusammen mit Paderborn sind die Hamburger für die Tagesspiegel-Leser die sichersten Absteiger mit zusammen derzeit mehr als 80 Prozent der abgegebenen Stimmen. Stuttgart kommt nur auf vier Prozent und liegt damit im Moment noch hinter Hertha. Aber man kann ja weiter abstimmen.

13.40 Uhr: Im zweiten "Endspiel" ist die Situation nicht ganz so existenziell, "einigen" sich Hannover und Freiburg beispielsweise auf ein Unentschieden, ist ihnen zumindest die Relegation sicher. Aber davon will keine der beiden Mannschaften etwas wissen. Denn mit drei Punkten ist der Klassenerhalt definitiv sicher. SC-Trainer Christian Streich zeigte sich vor dem Spiel in Hannover dann auch ziemlich unaufgeregt: "Ich erwarte nichts. Ich erhoffe mir, dass die Jungs mit Freude ins Spiel gehen und die Balance finden zwischen Anspannung und Leichtigkeit. Wichtig ist vor allem, dass das ein faires Aufeinandertreffen wird. Man ist nicht immer nervenstark, das ist nicht im Menschen verankert." Streich würde wohl auch im Falle eines Abstiegs der Freiburger Trainer bleiben. Bei Gegner Hannover 96 sieht das etwas anders aus. Michael Frontzeck wurde erst fünf Spieltage vor Saisonende geholt und hat nur die Aufgabe, die Klasse zu halten. Gelingt ihm das, könnte er aber durchaus weiter für die Niedersachsen arbeiten. "Er ist unser erster Ansprechpartner", sagte Vereinspräsident Kind schon mehrfach. 

13.30 Uhr: Der Spielplan will es so, dass es gleich zwei Abstiegsendspiele am Samstag gibt. Zum einen trifft der SC Paderborn auf den VfB Stuttgart, zum anderen spielen Hannover 96 und der SC Freiburg gegeneinander. In Paderborn herrscht so etwas wie Endzeitstimmung - in positiver Hinsicht. "Wir sind bereit. Wenn keiner mehr an uns glaubt, stehen meine Jungs immer wieder auf", sagte Trainer André Breitenreiter vor dem Duell gegen die Schwaben. Anders als andere Konkurrenten haben die Paderborner auf eine spezielles Trainingslager verzichtet. "Das brauchen wir nicht. Mannschaft und Trainer sind ein ganz verschworener Haufen. Wir sind ganz eng beieinander", so Breitenreiter. Und wenn dann am Ende doch der Abstieg unvermeidlich ist, dann passiert nur das, was alle vor der Saison erwartet haben und auch jetzt wieder erwarten. Die Stuttgarter haben da schon mehr zu verlieren, gerade jetzt, nach dem starken Schlussspurt mit zuletzt zwei Siegen aus zwei Spielen. "In Paderborn wird die Hütte kochen. Das ist ein kleines Stadion, aber da wird es rund gehen", sagte VfB-Sportvorstand Robin Dutt und ergänzte: "An so einem Spieltag kann in einem Spiel alles passieren. Aber wir haben uns dieses Endspiel erarbeitet. Wir wollen dieses Finale gewinnen."

13.00 Uhr: Der frühere Frankfurter Jan-Age Fjørtoft sieht den SC Freiburg im Abstiegskampf im Vorteil. In einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte der Norweger: "Ein Christian Streich kann seinen Freiburgern noch sagen, sie haben gerade die Bayern, eine der besten Mannschaften der Welt, geschlagen. HSV-Trainer Bruno Labbadia könne seinen Spielern dagegen "eigentlich nichts sagen. Weder "weiter so", noch "jetzt müsst ihr aber alles zeigen, sonst seid ihr die, die den HSV nach 51 Jahren in die 2. Liga schicken". Das wäre demotivierend." Fjørtoft war 1999 der entscheidende Torschütze im bislang spannendsten Abstiegskampf-Finale der Bundesliga-Geschichte. Sein Treffer zum 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern sicherte Eintracht Frankfurt in letzter Sekunde den Klassenverbleib.

12.45 Uhr: Zwei Teams steigen bekanntlich direkt ab, ein weiterer Klub muss in die Relegation. Auf welche Mannschaft könnten Sie, liebe Leser, in der kommenden Saison gern verzichten? Stimmen Sie ab in unserer Umfrage nach dem vermeintlich sichersten Absteiger.

12.15 Uhr: Der HSV macht sich selbst Mut und twittert eine beachtliche Statistik. "Gegen keinen der deut. Champions-League-Teilnehmer kassierten wir bislang Zuhaus ein Gegentor." Das stimmt, zumindest für die Bundesliga. Fakt ist aber auch. Die Hamburger erzielten selbst nur ein Tor - beim 1:0 gegen Leverkusen. Ein 0:0 wie gegen den FC Bayern oder Borussia Dortmund würde den Hamburgern gegen den FC Schalke 04 angesichts ihres schlechten Torverhältnisses aber wohl kaum reichen. Also noch mehr Mutmacher-Fakten von der HSV-Homepage: Der Gegner aus Gelsenkirchen hat auswärts in der Rückrunde kein Spiel gewonnen. Und Schiedsrichter Tobias Welz pfiff genau ein Hamburg-Spiel. Das war das 3:2 gegen Augsburg. Was soll da jetzt noch schief gehen für den HSV?

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11.45 Uhr: In Hannover ist heute schon Abstiegskampf. Um 15 Uhr sollen die Anhänger der 96er ihre Liebe am Stadionhaupteingang zu ihrem Klub auf dem größten Fan-Foto der Welt zum Ausdruck bringen. Aufgerufen zu der Aktion hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung mit den Sätzen: "... zeigt Hannover 96 damit, dass Ihr hinter der Mannschaft steht. Denn die Bürger der ganzen Region stehen hinter ihrer Mannschaft und zeigen es: mit Fahnen, Fanschals, Trikots. Es soll ein Foto werden, das die Mannschaft motiviert, fordert, zum Sieg gegen Freiburg und Klassenerhalt führt. Die Fans versammeln sich an dem Ort, wo es am Sonnabend um alles geht. Am Stadion, am Haupteingang. Eine erstklassige Aktion." Versuchen kann man es ja mal.

11.00 Uhr: Letzter Spieltag in der Fußball-Bundesliga - und noch immer zittern sechs Mannschaften um den Erstliga-Verbleib. Die Ausgangspositionen sind dabei unterschiedlich. Während Hertha BSC zum Beispiel auch trotz einer Niederlage die Klasse halten kann, sind andere Mannschaften auf Schützenhilfe angewiesen oder können wie der SC Paderborn maximal noch die Relegation erreichen. Was sich vor den finalen Spielen in den Vereinen tut, lesen Sie in unserem Abstiegsticker. Zunächst einmal haben wir für Sie zusammengefasst, wie die Beteiligten die Lage selbst beurteilen.

Hertha BSC: Vor dem letzten Spiel der Saison ist die erneut drohende Abstiegs-Relegation ein Tabu-Thema. "Jetzt darüber zu reden, was wäre wenn, ist blöd. Wir haben eine super Ausgangsposition", unterstrich Trainer Pal Dardai vor dem Auftritt der am Samstag bei der TSG Hoffenheim. Die Erinnerung an die Relegation 2012 gegen Fortuna Düsseldorf, an deren Ende der Abstieg stand, wird in der Hauptstadt von den Fans zwar wieder aufgefrischt. Doch bei Hertha-Manager Michael Preetz weckt das keine Alpträume. "Nein. Ich schlafe gut", bemerkte der einstige Stürmer am Donnerstag. Unterliegt der Tabellen-Dreizehnte in Sinsheim mit zwei Toren oder mehr Differenz, gewinnt Stuttgart und trennen sich dazu Hannover und Freiburg remis, müsste Hertha in die Relegation. "Wir müssen nochmal ans Limit“, sagte Dardai, der außer dem gesperrten John Anthony Brooks und den Langzeitverletzten alle Mann dabei hat.

SC Freiburg: Mit deutlichen Worten hat Christian Streich die Konkurrenten im Abstiegskampf kritisiert, die dem FC Bayern Wettbewerbsverzerrung vorwerfen. Für ihn sei so etwas undenkbar, sagte der Trainer des SC Freiburg am Donnerstag. „In solchen Extremsituationen kommen die Charaktere heraus. Viele können mit dem Druck nicht umgehen“, meinte Streich. Seine Mannschaft hatte vergangenen Samstag mit 2:1 gegen den bereits feststehenden Meister aus München gewonnen. Danach hatte sich unter anderem Hannovers Sportdirektor Dirk Dufner über die Münchner beklagt: "In der Regel werden in der Liga alle von den Bayern hingerichtet, plötzlich ist es anders." Für Streich sei es eine "Anmaßung", einer anderen Mannschaft so etwas zu unterstellen. Falls Hamburg am Samstag gegen Schalke gewinnen sollte, würde er „niemals so eine Äußerung machen“.

Hannover 96: Die Niedersachsen können im Abstiegs-Endspiel gegen Freiburg am Samstag wieder auf Manuel Schmiedebach zurückgreifen. Der Defensivspieler meldete sich nach Oberschenkelproblemen zurück. "Er ist fit", sagte 96-Trainer Michael Frontzeck am Donnerstag im Rahmen des Kurz-Trainingslagers in Harsewinkel-Marienfeld. Durch den ersten Rückrundensieg am vergangenen Spieltag hat sich die Situation von 96 verbessert. Ein Sieg würde für den Tabellen-15. die Rettung bedeuten. "Wir haben uns eine Ausgangslage erspielt, in der wir nur auf uns schauen", erklärte Frontzeck. Zu seiner Zukunft wollte sich der 51-Jährige auch am Donnerstag nicht äußern. Auch wenn 96 die Klasse halten sollte, würde der Vertrag am Samstag vorerst enden. "Ich habe mir keine Gedanken über meine Zukunft gemacht“, sagte Frontzeck.

VfB Stuttgart: Der Tabellensechzehnte bangt vor der Begegnung beim SC Paderborn am Samstag um den Einsatz gleich mehrerer Spieler. Timo Baumgartl, Antonio Rüdiger, Daniel Didavi und Oriol Romeu mussten das Training am Donnerstag wegen muskulärer Probleme abbrechen. "Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Ich weiß nicht, ob sie spielen können, aber ich hoffe es", sagte Trainer Huub Stevens. Der angeschlagene Carlos Gruezo falle dagegen sicher aus. Mit einem Sieg gegen Schlusslicht Paderborn hätte der VfB den Klassenverbleib sicher. "Wir schauen nur auf uns, du hast es in den eigenen Händen", sagte Stevens. Der 61 Jahre alte Niederländer räumte jedoch ein, dass er bei seinen Spielern vor dem entscheidenden letzten Saisonspiel eine "bestimmte Spannung" spüre: "Die versuche ich, ihnen wegzunehmen."

Hamburger SV: Sportdirektor Peter Knäbel will auch im Fall des Abstiegs seinen Vertrag beim Hamburger SV erfüllen. "Weglaufen gibt es bei mir nicht. Ich bin erst seit Oktober hier, wir wollen die Dinge in die richtige Richtung lenken. Da sind Dietmar Beiersdorfer und ich uns einig", sagte Knäbel dem "Kicker". Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat der Klub-Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am Dienstagabend Knäbel und Vorstandschef Beiersdorfer das Vertrauen auch bei einem Abstieg ausgesprochen. Zum Klassenverbleib bräuchte der HSV im Heimspiel am Samstag gegen Schalke einen Sieg. Darüber hinaus ist der HSV auf Schützenhilfe der Mitkonkurrenten angewiesen. Fehlen wird den Norddeutschen neben dem gesperrten Kapitän Rafael van der Vaart auch Marcell Jansen, der mit einer Muskelzerrung im Oberschenkel ausfällt.

SC Paderborn: Nur mit einem Erfolg am Samstag gegen den mitgefährdeten VfB Stuttgart kann der SC Paderborn den direkten Abstieg aus der Bundesliga verhindern. "Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand. Wir sind auf Schützenhilfe angewiesen", sagte Trainer André Breitenreiter. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen benötige nun "ein Stück weit die Hilfe von Schalke 04". Die Gelsenkirchener müssen beim Hamburger SV punkten – nur dann hat Paderborn, einen Sieg gegen Stuttgart vorausgesetzt, noch die Chance auf den Relegationsplatz. "Die Jungs brennen", sagte Breitenreiter am Donnerstag. Auf dem Platz habe sein Team während der gesamten Spielzeit nach dem Aufstieg "das Maximum" gegeben. Gegen Stuttgart muss Breitenreiter lediglich auf den gelbgesperrten Daniel Brückner verzichten. Ihn ersetzt auf der Linksverteidigerposition Florian Hartherz. (Tsp/dpa)

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