Wahrscheinlich muss jemand, der alle Sportarten vertreten soll, so etwas fordern. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen solle "die ganze Vielfalt des Sports abbilden", sagte Manfred von Richthofen bei einer Versammlung der Landessportverbandes Baden-Württemberg.
Formel 1
Wer sich von Michael Schumacher täuschen lässt, ist selber schuld. Nach für ihn nur durchschnittlichen Zeiten am Freitag und dem Ausfall im vierten Freien Training durch ein Hydraulikproblem steht der Weltmeister heute erneut auf der Poleposition.
Nach dem Training hat es den Anschein, als sollten Sie auf dem Nürburgring - im Gegensatz zu Ihren früheren Aussagen - doch eine Siegchance haben.Wir stehen besser da, als wir es erwartet haben, aber das Ganze geht nur über zwei über drei Runden so gut.
Die Brüder Ralf und Michael Schumacher fuhren im Freien Training beim Großen Preis von Europa hinter den beiden Silberpfeilen auf die Plätze drei und vier. Dabei war auf dem Nürburgring wie zuletzt beim Rennen in Kanada BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher schneller als sein großer Bruder Michael im Ferrari.
Es ist kein Scherz: David Coulthard lag fast eine Sekunde vor Michael Schumacher. Das Problem für den McLaren-Mercedes-Fahrer ist allerdings, dass es um nichts ging.
Ralf Schumacher verlängerte seinen Vertrag und bleibt bis 2004 bei Williams- BMW. Der von mehreren Teams umworbene Aufsteiger hat vorzeitig einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag bei dem britisch-bayerischen Formel-1-Rennstall unterschrieben.
25 Jahre danach kann Niki Lauda längst wieder lachen. Sein Unfall auf dem Nürburgring im Jahr 1976 hätte ihn fast das Leben gekostet, und er hat lebenslange Spuren im Gesicht hinterlassen.
Als Symptome traten Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindelgefühle und Müdigkeit auf. Die Leidtragenden hießen Nick Heidfeld, Heinz-Harald Frentzen und Eddie Irvine.
Ralf Schumacher darf jetzt in der Mitte sitzen, flankiert von Bruder Michael und Heinz-Harald Frentzen. Seit seinem Sieg in Montreal, als der jüngere der beiden Schumachers nicht nur den zweiten Grand-Prix-Sieg in dieser Saison einfuhr, sondern vor allem den Weltmeister in der Familie direkt bezwang, steht er im Mittelpunkt.
Gedrückte Stimmung herrschte in Kanada bei den Silberpfeilen. Der Ausfall von David Coulthard warf erneut Fragen auf.
"Ein Glück, dass es von denen nicht drei gibt, sonst hätten wir wirklich ein Problem." Mika Häkkinen, früherer Formel-1-Weltmeister, über die Familie Schumacher.
Ralf siegt vor Michael - Der Grand Prix von Kanada wurde am Sonntag zur Formel Schumacher, bei der der kleine Bruder Ralf vor dem großen siegte und damit die Hierarchie auf den Kopf stellte. Trotz der Niederlage gegen Ralf mit 20,2 Sekunden Rückstand durfte sich auch Michael Schumacher als Sieger fühlen, denn er kam der Titelverteidigung im achten Saisonrennen wieder ein Stück näher.
Der Streit um den besten Aerodynamik-Ingenieur der Formel 1 wird immer heftiger. Jaguar besorgte sich vor einem Londoner Gericht eine einstweilige Verfügung, die es McLaren untersagt, Newey nach Ablauf seines Vertrages Ende Juli 2002 weiter zu beschäftigen.
Newtown heißt ein neuer Bar-Restaurant-Discotheken-Komplex in der Crescent Street, einer der In-Straßen im nächtlichen Montreal. Newtown, das ist nichts anderes als die englische Übersetzung des Namens des Besitzers, der am vergangenen Samstag auch zur großen Eröffnung kam, womit die kanadische Grand-Prix-Woche offiziell begann.
Peter Krebs (43) hat den kleinen mit dem großen Ball getauscht. Der frühere Handballer von TuSEM Essen ist beim Deutschen Sportfernsehen (DSF) Produktmanager für Basketball.
Adrian Newey bleibt Technischer Direktor bei McLaren-Mercedes. Damit hat sich der Star unter den Formel-1-Konstrukteuren doch noch gegen Jaguar entschieden.
An der Rennstrecke von EuroSpeedway Lausitzring in Klettwitz (Kreis Oberspreewald Lausitz) entsteht seit Freitag ein 50 Millionen Mark teures Technologie-Zentrum der Prüforganisation DEKRA. Wirtschaftsminister Wolfgang Fürniß (CDU) wertete den gestrigen Baubeginn als "Signal für andere Investoren", hier ebenfalls einzusteigen.
Der britische Sprinter Linford Christie hatte mal springende Pumas in seinen Augen, ein PR-Gag seines Sponsors: Haftschalen mit dem Firmen-Logo. Formel-1-Patriarch Bernie Ecclestone trägt eine ganz normale Brille, aber als Motiv auf Haftschalen käme nur ein Logo in Frage: Dollarzeichen.
Friedensangebot von EcclestoneIm Machtkampf in der Formel 1 hat Bernie Ecclestone den unzufriedenen Automobilherstellern ein Friedensangebot unterbreitet. "Setzen wir uns an einen Tisch.
Ralf Schumacher ließ sich massieren, mehr passierte nicht. Das ist nicht viel, wenn einer gerade mit 190 Stundenkilometern in eine Leitplanke gerast war.
Michael Schumacher hat nach einem schwarzen Tag für die Mercedes-Silberpfeil-Piloten und seinem ungefährdeten Sieg in Monte Carlo nun beste Aussichten, zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister zu werden. Der Mann im Ferrari feierte vor 100 000 Zuschauern nach 78 Runden seinen fünften Sieg beim Großen Preis von Monaco.
Vor dem Gang ins Heiligste gibt es Wichtigeres. Rinderfilet mit Pommes frites, dazu ein milder Rotwein.
Extreme sind es, die Alexander Wurz liebt. Die Formel 1 bietet dem Österreicher sehr viele davon, aber sie genügen ihm nicht.
Traditionell einen Tag früher als auf den anderen Grand-Prix-Strecken stand in Monte Carlo das Freie Training zum Großen Preis von Monaco in der Formel 1 auf dem Programm. Vor dem rennfreien Freitag nutzte Mika Häkkinen (McLaren-Mercedes) den Tag, um sich bei seinen Fans noch einmal nachträglich in Erinnerung zu bringen.
Michael Schumacher bleibt Ferrari noch lange treu. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister verlängerte seinen Vertrag mit dem italienischen Traditionsteam vorzeitig bis 2004.
Für wen gibt es die Formel 1? Für die Fans?
Genussvoll pafft Peter Sauber den Rauch seiner Davidoff-Zigarre in den blauen Himmel über der Steiermark. "Wahnsinn", sagt der Chef des gleichnamigen Formel-1-Rennstalls zu einem Teamkollegen nach dem Qualifikationstraining - "Wahnsinn".
Ein großer Sieg von David Coulthard, aber nur verhaltene Freude ohne die übliche Champagnerdusche beim Schotten und dem McLaren-Mercedes-Team, für das Coulthard gewonnen hatte: Der Große Preis von Österreich in der Formel 1 endete in gedämpfter Stimmung - zumindest bei den Siegern. "Es ist ein traurigen Wochenende für uns, deshalb habe ich da nicht mitgemacht.
Vorsicht Wildwechsel! Fahrer und Formel-1-Fans trauten ihren Augen nicht, als während des zweiten freien Trainings für den Großen Preis von Österreich in Zeltweg plötzlich ein Reh neben der Strecke entlang rannte.
Kopfschütteln und ungläubige Blicke: In der McLaren-Mercedes-Box herrschte Ratlosigkeit. Dass David Coulthard und Mika Häkkinen mit den Silberpfeilen heute zum Großen Preis von Österreich in der Formel 1 in Spielberg nur aus der vierten Reihe starten würden, hatte niemand erwartet.
Wenn Michael Schumacher seinen Urlaub unterbricht, um zusätzlich Testrunden auf dem Ferrari-Hauskurs in Fiorano zu absolvieren, dann muss schon etwas Besonderes vorgefallen sein. Eigentlich ungewöhnlich für ihn, der nicht nur dreimaliger Weltmeister ist, sondern auch wieder die aktuelle Rangliste nach fünf Rennen anführt.
David Coulthard (30) ist im McLaren-Mercedes derzeit Michael Schumachers härtester Rivale um den WM-Titel in der Formel 1. Der Schotte (112 Grand Prix, 10 Siege) war gestern Schnellster im Freien Training vor dem Großen Preis von Österreich am Sonntag in Spielberg.
1953: neun Zuschauer bei einem Unfall von Guiseppe Farina (Italien), Großer Preis von Argentinien in Buenos Aires 1960: ein Zuschauer bei einem Unfall von Dan Gurney (USA), Großer Preis von Holland in Zandvoort 1961: 13 Zuschauer beim tödlichen Unfall von Wolfgang Graf Berghe von Trips (Horrem), Großer Preis von Italien in Monza 1962: ein Streckenposten bei einem Unfall von Richie Ginther (USA), Großer Preis von Monaco in Monte Carlo 1968: Jim Clark (Schottland), Formel-2-Rennen in Hockenheim 1971: Pedro Rodriguez (Mexiko), Sportwagenrennen auf dem Norisring/Nürnberg 1975: fünf Zuschauer bei einem Unfall von Rolf Stommelen, Großer Preis von Spanien in Montjuich 1977: ein Streckenposten beim tödlichen Unfall von Tom Pryce (England), Großer Preis von Südafrika in Kyalami; zwei Zuschauer bei einem Unfall von Gilles Villeneuve (Kanada), Großer Preis von Japan in Mont Fuji 1985: Stefan Bellof (Gießen), Sportwagenrennen in Spa/Belgien; Manfred Winkelhock (Waiblingen), Sportwagenrennen in Mosport/Kanada 1986: Jo Gartner (Österreich) in Le Mans 2000: ein Streckenposten bei einem Massenunfall mit fünf Autos, Großer Preis von Italien in Monza 2001: ein Streckenposten nach einem Unfall von Ralf Schumacher und Jacques Villeneuve, Großer Preis von Australien in Melbourne 2001: der italienische Rennfahrer Michele Alboreto stirbt am 25. April wegen eines Defektes am Hinterrad während einer Testfahrt auf dem Lausitzring.
Die Lippen schmal, die Schultern leicht hochgezogen - so verkündete der einst schillernde Medienunternehmer und Vorstandschef der EM.TV & Merchandising AG, Thomas Haffa, am Montag den wohl höchsten Verlust, den je ein Unternehmen am Neuen Markt geschrieben hat.
Der Verkäufer bei Wertheim in der Berliner Schloßstraße muss passen. "Einen Premiere-Decoder wollen Sie?
Mika Häkkinen verriet nichts, und das war irritierend. Er stand einfach da, im Fahrerlager, vor dem riesigen Motorhome seines Teams McLaren-Mercedes, und zeigte nichts.
Das Vorzelt, das Ferrari im Fahrerlager an seinen riesigen Motorhome gebaut hat, ist angenehm kühl. 30 Journalisten warten im Zelt.
Es hatte ein bisschen etwas von Industriespionage, aber in ihrer sanftesten Form. Michael Schumacher umrundete einen McLaren-Mercedes und blickte interessiert auf das Auto des Konkurrenten.
Michael Schumacher fiebert diesem Tag förmlich entgegen. Diesem Sonntag und diesem Rennen.
Erstmals seit 1993 ist in der Formel 1 wieder eine Traktionskontrolle erlaubt. Diese elektronische Fahrhilfe, die beim Beschleunigen ein Durchdrehen der Hinterräder verhindert, ist ab dem Großen Preis von Spanien am Sonntag (14 Uhr/live auf RTL) in Barcelona vom Automobil-Weltverband Fia für alle elf Teams zugelassen.