Nein, großflächige Werbeplakate, auf denen die Moderatoren und das Programm angepriesen werden, sind nichts für "94,8 metropol FM", dem türkischsprachigen Radiosender in Deutschland. Die Radioleute aus der Potsdamer Straße setzen lieber auf den "persönlichen Kontakt zu den Hörern", sagt der Programmleiter und Moderator Nizam Namidar.
Fußball
Vassilis Daniil wird in seiner Heimat "Der Deutsche" genannt. Das liegt daran, dass der Trainer der griechischen Fußball-Nationalmannschaft den Fußball deutscher Art mag.
Theater müsse wie Fußball sein, verkündete die Off-Szene der achtziger Jahre: hinaus aus der bürgerlichen Guckkasten-Bühne. Auf die Publikumsbeschimpfung folgten Mitbestimmung und Mitmachtheater.
Die innige Liebe der englischen Fans zum FA Cup ist für Fans in anderen Ländern nicht immer nachvollziehbar. Auch in Deutschland nicht, wo der DFB-Pokal nur noch von unterklassigen Klubs ernst genommen wird.
Unser Sohn spielt Fußball in der E-Jugend. In der Berliner E-Jugend sieht die Welt so aus: Ungefähr die Hälfte der Spieler hat türkische Eltern.
Die siebte Flanke passte. Sie kam von rechts, endlich einmal hatte der Außenstürmer das richtige Gefühl gehabt.
Oliver Bierhoff hat vor fünf Jahren ein wichtiges Tor geschossen, das dem deutschen Fußball den letzten großen Erfolg seit Jahren beschert hat. Ganz nebenbei hat das Golden Goal im EM-Finale von Wembley gegen Tschechien Bierhoff und seinen Nachfahren materielle Sicherheit auf Generationen hinaus ermöglicht.
Der Aberglaube im Fußball treibt bisweilen seltsame Blüten. Der 1.
Nach Fußball kommt in Deutschland lange Zeit nichts. Von den Mannschaftssportarten kann am ehesten Eishockey in der Gunst der Fans mithalten.
Die ARD-Intendanten haben es eilig. Heute um neun Uhr morgens werden sie in einer Schaltkonferenz darüber abstimmen, ob sie dem Vertrag mit der Kirch-Gruppe über die Senderechte zu den Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 zustimmen.
Man spielt Basketball, Fußball oder Tennis. Aber man spielt nicht Boxen.
Das Traineramt ist im bezahlten Fußball kein Job mit Pensionsanspruch. Und vielleicht ist es daher ordentlich dotiert.
Pierre Littbarski hat die Kritik von Manfred Amerell zurückgewiesen und das Mitglied des Schiedsrichterausschusses des Deutschen Fußball-Bundes scharf angegriffen. "Die Strafen im deutschen Fußball spricht immer noch das Sportgericht aus und nicht er.
In der Debatte um eine Ausländerbegrenzung im deutschen Sport deutet sich eine Kurskorrektur an. Am 13.
Der französische Fußball kommt nicht zur Ruhe. Seit Anfang Dezember hält ein Skandal um "faux passeports" (falsche Reisepässe) den Weltmeister in Atem.
Das beste am Fußballprofi Claudio Pizarro ist sein Großvater. Nicht, weil der besonders gut Fußball spielen konnte, darüber gibt es ungenaue Angaben.
Die Diskussion über die Reform des Transfersystems im internationalen Fußball hat am Freitag bei der Europäischen Kommission in Brüssel den Status einer geheimen Kommandosache erhalten. Trotz der Wiederaufnahme der Verhandlungen an einem erst kurzfristig bestimmten und der Öffentlichkeit nicht bekannt gemachten Ort, war kein Durchbruch zu erkennen.
Der gestrige Besuch des Moskauer Oberbürgermeisters Jurij Luschkow in Berlin war kurz, aber intensiv. Mittags flog Luschkow ein, um im Kranzler-Eck Berlins Polizeipräsidenten sowie Polizei- und Verwaltungsbeamte mit dem Abzeichen "Für besondere Verdienste um die Städtepartnerschaft Berlin-Moskau" auszuzeichnen.
Franz-Josef Brüggemeier, Ulrich Borsdorf und Jürg Steiner: Der Ball ist rund. Die Fußballausstellung.
Fünfeinhalb Jahrzehnte hat es gedauert, bis sich der Deutsche Fußball-Bund dazu durchrang, seine Rolle in der Nazi-Zeit wissenschaftlich erforschen zu lassen. Zweieinhalb Jahrzehnte ist es her, dass der Politologe und Fußballfan Walter Jens auf der 75-Jahr-Feier des DFB sagte: "Fast scheint es, als habe es während der dreizehn Jahre der faschistischen Herrschaft nur ein einziges Problem gegeben: Wie bringen wir es fertig, die verschiedenen Spielsysteme, das kraftvolle im Altreich geübte WM-System und den eleganten Offensivfußball aus Wien, zu verbinden.
Mit geradezu vatikanischer Beharrlichkeit pflegt der Deutsche Fußball-Bund die Legende vom ausgebombten Archiv. Noch vor zwei Tagen teilte DFB-Generalsekretär Horst R.
Das Reisebüro Hirsch liegt mitten in Karlsruhe. Ein Gründerzeitbau mit Schnörkeln.
Beleuchten ist wohl das beste Wort für die jetzt einsetzende Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des deutschen Fußballs durch Verbände und Vereine. Denn nach bisheriger Lesart herrschte während der Jahre 1933 bis 1945 vor allem ein Elektrifizierungsproblem.
April 1933: Hitler ernennt den SA-Gruppenführer Hans von Tschammer und Osten zum "Reichssportkommissar" (später: "Reichssportführer"). Schon vorher hatte der Deutsche Fußball-Bund im Fachmagazin "Kicker" bekannt gemacht, dass er "Angehörige der jüdischen Rasse" in führenden Stellungen der Landesverbände und Vereine "nicht für tragbar" hält.
Der Regen prasselt auf die Windschutzscheibe, der Fanschal weht durch die Nacht. Es ist Sonntag, die Fahrt dauert noch Stunden.
Wenn es um die wirklich wichtigen Sachen geht, ist in Österreich alles beim Alten geblieben: Im Fußball sind die Österreicher grottenschlecht, dafür gewinnen sie beim Schifahren. Jedenfalls meistens.
Ein britischer Forscher hat ein Patent entwickelt, mit dem Tätlichkeiten im Fußball künftig handfest nachgewiesen werden können: Sobald ein Spieler einen Gegner am Trikot zieht, löst sich ein Stofffetzen ab und liefert dem Schiedsrichter damit ein klares Beweisstück. Die von dem Erfinder Philip Perseval entwickelte Kleidung wird nur von dünnen Nähten zusammengehalten, wie der "New Scientist" berichtet.
Kein Ende der Rassismus-Skandale im italienischen Fußball: Giambattista Pastorello, Präsident des Erstligisten Hellas Verona, hat verlauten lassen, dass er Patrick Mboma, Nationalspieler Kameruns und derzeit beim AC Parma, nicht verpflichten werde, weil "die Anhänger meines Klubs keinen Spieler mit schwarzer Haut akzeptieren würden". Zwar nannte er das tags darauf einen "dummen Spruch", doch da hatte es bereits Proteste im ganzen Land gegeben, von der für den Sport zuständigen Kulturministerin Giovanna Melandri ("Ich mißbillige das aufs Schärfste") über den nationalen Fußballverband bis zum Nationalen Olympischen Komitee.
Im Fußball sagen Gesichter oft mehr als Worte. Zumindest in den Stunden nach dem Spiel.
Jürgen Röber (47) spielte Fußball für Werder Bremen, Bayern München, Calgary Boomers, Nottingham Forest, Bayer Leverkusen und Rot-Weiß Essen. Bevor er im Januar 1996 zu Hertha BSC wechselte, hatte er als Trainer den Zweitligisten Rot-Weiß Essen bis ins DFB-Pokalhalbfinale geführt und dann beim VfB Stuttgart gearbeitet - damals wie heute mit Manager Dieter Hoeneß.
Das Dementi kam rasch. Da habe jemand laut nachgedacht, der das gar nicht dürfe.
Lothar Matthäus weiß Bescheid. Über den deutschen Fußball im Allgemeinen und über die Zukunft des Berliner Nationalspielers Sebastian Deisler im Besonderen.
Marko Rehmer (28) fing bei Empor HO mit dem Fußball an und kam über TZ Prenzlauer Berg zum 1. FC Union, bis er 1994 bei Hansa Rostock zum ersten Mal einen Profivertrag unterschrieb.
So, liebe Kinder, wir wollen jetzt mal ein wenig von früher erzählen. Es gab da mal eine Zeit, in der es keinen Fußball gab.
Die Bayern sind gerne Primus. Das gilt für den FC Bayern München im Fußball wie für den Freistaat Bayern in der Politik.
Oliver Bierhoff hat sich nach Wochen voller Zweifel und Rückschläge einen lang gehegten Traum erfüllt und hofft nach seinem ersten Treffer im Mailänder Derby auf den Beginn einer wunderbaren Erfolgsserie. "Das Duell gegen Inter ist immer etwas Besonderes.
Es ist nur ein paar Wochen her, da hat der deutsche Fußball ein kleines Zeichen setzen wollen mit roten Karten gegen den Fremdenhass. Auch hat Opel, Sponsor des FC Bayern München, mit einer netten Plakataktion die Folgen von Ent-Fremdung auf dem Sportplatz demonstriert: Aus Münchens erster Elf war da ohne ihre Ausländer schnell eine erste Drei geworden.
Auch Eishockey-Trainer können heute - wie die Kollegen beim Fußball - kaum noch in Ruhe arbeiten, zumal in Berlin. Uli Egen, zurzeit mit dem EHC Eisbären in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) sehr erfolgreich, weiß, dass in Zeiten solcher Erfolge der Jubel im Umfeld nicht allzu ernst genommen werden sollte.
Im Fußball ist es so: Die Kölner sind arme Schlucker, die Berliner schwimmen im Geld. Deswegen spucken die von Hertha gerne auch mal große Töne, erzählen, mit welchen Stars sie für die Zukunft planen, und dass sie eigentlich auch schon Meister sind; wenn nicht in diesem, dann spätestens im nächsten Jahr.
Heimlich ist "Schorsch" Buschner noch immer Auswahltrainer - zumindest am Fernsehschirm. Ansonsten ist Fußball für den erfolgreichsten Coach der DDR nur noch ein schönes Hobby.