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Thema

VfB Stuttgart

Es zählt zu den Erfahrungen des Älterwerdens, dass sich im Laufe der Zeit die Prioritäten ein wenig verschieben: Als wir noch Panini-Fußballbilder gesammelt haben, war uns ein Ralf Bödeker genauso wichtig wie ein Karl-Heinz Rummenigge. Aber irgendwann in der Nach-Panini-Ära haben wir uns nur noch auf die großen Spieler konzentriert: auf Sammer und Völler, Möller und Effenberg.

Zehn Spieltage sind vorbei, und die einzige Mannschaft ohne Niederlage heißt Bayer Leverkusen. Das macht optimistisch, und so gibt es schon heute erstaunliche Äußerungen von dem Werksklub: "Wir sind gesteuert, um in dieser Saison etwas zu erreichen - einen Titel", sagte Trainer Klaus Toppmöller nach dem Sieg gegen den VfB Stuttgart, bei dem Ze Roberto, Lucio, Zivkovic und Berbatow aus einem 0:1-Rückstand nach dem Tor von Ganea ein 4:1 gemacht hatten.

Mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart hat Bayern München den Ausrutscher von Spitzenreiter Kaiserslautern genutzt und seine Fans in die rechte Oktoberfest-Stimmung versetzt. Der Erfolg bringt außerdem Licht in die erbitterte Debatte, ob die aktuelle Mannschaft der Bayern nun noch besser sei als die der vorigen Saison, wie Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge sagt, oder ob sie sich lediglich "nicht verschlechtert" habe, wie der verletzte Kapitän Stefan Effenberg meint.

Ein vorlauter Fan glaubte die Lösung für die Probleme des VfL Wolfsburg gefunden zu haben und schrie sie lauthals durchs Fenster. Während Trainer Wolfgang Wolf vergeblich nach Erklärungen für die desolate Vorstellung seines Teams beim 0:2 gegen den VfB Stuttgart suchte, brüllte der enttäuschte VfL-Anhänger: "Schmeißt den Wolf raus!

Die Vorwürfe sind heftig: Joseph Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes Fifa, leitet eine Institution, in der Korruption als durchaus probates Mittel der Politik angesehen wird. Es geht um die Vergabe des höchsten Gutes, das der Weltsport derzeit zu vergeben hat - die Übertragungs- und Vermarktungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 und 2006.

Günter Netzer (56) geriet ins Schwärmen: "Solche Jungs muss man suchen, Jungs, für die Fußball noch Hobby und Spaß ist." Zum Tagesspiegel-Gespräch traf sich der Star der siebziger Jahre zum ersten Mal mit dem Jungstar von Hertha BSC und Spielmacher der Nationalmannschaft, Sebastian Deisler (21).

Rauschender Sieg, grandioses Scheitern, der große Durchbruch oder der Anfang vom Ende: In unserer Serie "Mein Schicksalsspiel" erinnern sich Fußballer an Spiele, die ihre sportliche Karriere maßgeblich beeinflusst haben. Heute: Dieter Hoeneß.

Borussia Dortmund hat sich wahrscheinlich ausgerechnet vor den heimischen Fans aus dem Titelrennen verabschiedet. Zwei Runden vor dem Saisonfinale der Fußball-Bundesliga kamen die Westfalen nach einer schwachen Vorstellung nicht über ein 0:0 gegen den abstiegsbedrohten VfB Stuttgart hinaus.

Ernährungswissenschaftlich ist die Maßnahme zwar höchst umstritten, weil weder Kaffee noch Kuchen im Sport als besonders leistungsfördernd gelten. Aber so ein richtig schöner Kaffeeklatsch mit dem Trainer, dies kühne Rezept wirkte sich zumindest beim Fußballklub VfB Stuttgart positiv aus.

Von Oliver Trust

Als Gerhard Mayer-Vorfelder vor einiger Zeit verwundert nach seiner Einladung für ein Bankett beim VfB Stuttgart fragte, vertröstete ihn ein sichtlich verlegener Hansi Müller auf eine Präsidiumssitzung am anderen Tag. Dort erst, so der damalige Öffentlichkeitsdirektor, werde entschieden, ob noch ein Stuhl für Mayer-Vorfelder, den Ehrenpräsidenten des Vereins, frei sei.

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