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Thema

VfB Stuttgart

Parolen statt Punkte: Der VfB Stuttgart hofft im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga angesichts fehlender spielerischer Mittel nun auf die Kraft der Worte. "Jeder muss enttäuscht sein von unserer Leistung, aber wir werfen die Flinte nicht ins Korn", sagte Trainer Felix Magath nach der 0:3 (0:2)-Niederlage gegen den 1.

Den genauen Zeitpunkt der Midlife-Krise kann kein Psychiater terminieren; sie klingelt ja nicht Sturm an unserer Seele, sondern schleicht sich eher langsam ins Unterbewusstsein. Die Vorstellung, er sei im Bundesliga-Trainergeschäft nicht mehr richtig am Platz und beim VfB Stuttgart in einer ihm immer mehr entfremdeten Welt gelandet, ist Felix Magath zum ersten Mal gekommen, als er nach zehn Tagen in der neuen Stadt zum Friseur musste.

Mit einer einvernehmlichen Einigung über die Abfindung endete für Trainer Felix Magath endgültig das Kapitel Eintracht Frankfurt. Über die Details des vierstündigen Schlichtungsverfahrens in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

Felix Magath feiert ein überraschend schnelles Comeback in der Fußball-Bundesliga: Knapp vier Wochen nach seinem Rauswurf bei Eintracht Frankfurt betreut der für seine Härte bekannte Trainer schon am Sonntag (17.30 Uhr, live auf Premiere World) den abstiegsbedrohten VfB Stuttgart, und das gleich im sogenannten Kellerduell beim Tabellenschlusslicht VfL Bochum.

Pierre Littbarski hat die Kritik von Manfred Amerell zurückgewiesen und das Mitglied des Schiedsrichterausschusses des Deutschen Fußball-Bundes scharf angegriffen. "Die Strafen im deutschen Fußball spricht immer noch das Sportgericht aus und nicht er.

Ausgerechnet Ralf Rangnick hat mit der missglückten Suche nach dem besonderen taktischen Trick beim VfB Stuttgart für Verwirrung gesorgt und seine Position als Trainer weiter geschwächt. Sichtlich verunsichert agierten die Schwaben am Donnerstag beim 0:0 im Achtelfinal-Hinspiel um den Uefa-Pokal gegen Celta de Vigo.

Recht überschaubar war die Expedition von Hertha BSC, die sich gestern Nachmittag auf den Weg nach Stuttgart machte. Nicht dabei waren Stefan Beinlich, Marko Rehmer, Alex Alves, Sebastian Deisler, Ali Daei, Piotr Reiss, Kai Michalke und Sixten Veit.

Am 2. Dezember des vergangenen Jahres tanzte Gerhard Schröder auf dem Bonner Presseball, Friedrich Merz prahlte im Tagesspiegel mit seiner rabaukenhaften Jugend, und der VfB Stuttgart verlor ein Fußballspiel.

Von Sven Goldmann

Die Aufstellung ist fast Nebensache, wie viele Zuschauer kommen, ist praktisch egal. Vor diesem Spiel im Achtelfinale des Uefa-Cups am Donnerstagabend im Gottlieb-Daimler-Stadion ist wichtig geworden, gegen wen der VfB Stuttgart in Zukunft antreten könnte.

Von Oliver Trust

Es soll vorkommen, dass einem so ein Fußballspiel als unwirkliches Stück Fantasie in Erinnerung bleibt, das mehr den virtuellen Errungenschaften moderner Computertechnik gleicht als einem wirklich erlebten Sportereignis in frischer Luft bei drei Grad plus und leichtem Nieselregen. Vielleicht waren es nur die kleinen Tröpfchen auf den Brillengläsern, die manchem Anhänger des VfB Stuttgart an diesem Abend verrieten, dass er tatsächlich bei diesem wundersamen 6:1-Sieg über den 1.

Von Oliver Trust

Basketballer fordert FußballerstreikItaliens farbiger Basketballstar Carlton Myers hat die Fußballer im Kampf gegen den latenten Rassismus in italienischen Stadien zum Spielerstreik aufgerufen. "Hört bei den nächsten rassistischen Sprechchören auf zu spielen", forderte der Nationalmannschaftskapitän, der in Sydney Italiens Flagge ins Olympiastadion getragen hatte.

Jürgen Röber (47) spielte Fußball für Werder Bremen, Bayern München, Calgary Boomers, Nottingham Forest, Bayer Leverkusen und Rot-Weiß Essen. Bevor er im Januar 1996 zu Hertha BSC wechselte, hatte er als Trainer den Zweitligisten Rot-Weiß Essen bis ins DFB-Pokalhalbfinale geführt und dann beim VfB Stuttgart gearbeitet - damals wie heute mit Manager Dieter Hoeneß.

Die Reizfigur bemüht sich um Ruhe: Vorstandsmitglied Hansi Müller richtet bei Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart im Trainingslager im spanischen La Manga nach dem unerwarteten Rücktritt von Sportdirektor Karlheinz Förster den Blick nach vorne. "Als Vorstand haben wir eine Vorbildfunktion und müssen dieser Aufgabe auch gerecht werden.

Der 81-malige Fußball-Nationalspieler Karlheinz Förster hat seinen Rücktritt als Sportdirektor des Bundesligisten VfB Stuttgart erklärt. "Mein Amt war aus meiner Sicht nicht mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet, was die interne Zusammenarbeit zunehmend erschwert hat", teilte der 42-Jährige, der auch dem Vorstand angehörte, am Freitag in einer persönlichen Erklärung mit.

Die Trauer bei Trainer Andreas Brehme hielt sich in Grenzen. Entspannt lehnte er sich an eine Klinkerwand in der Hanns-Martin-Schleyerhalle, lachte schallend und sah aus als habe gerade jemand zur großen Pause geläutet.

Von Oliver Trust
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