zum Hauptinhalt

Immobilien

Überleben in Berlin – Roman über Mieter in Neukölln Als die Berliner Autorin Inger-Maria Mahlke, Jahrgang 1977, beim Klagenfurter Wettbewerb um den Bachmannpreis 2012 aus ihrem zweiten Roman „Rechnung offen“ las, erntete sie viel Kritikerlob und schaffte es bis ins „Halbfinale“. Nie moralisierend und überwiegend düster schildert sie darin den Alltag der Bewohner eines Mietshauses im halb untergehenden, halb aufstrebenden Bezirk Neukölln, ihren Kampf um soziales und inneres Überleben – vom Erdgeschoss bis ins Dach: eine demente alte Frau; der durch seine Kaufsucht abgestürzte Vermieter, der plötzlich selbst einziehen muss; dealende Zuwanderer und der Junge Lucas, der von seiner Mutter, einer Kurzzeitdomina, verlassen wird.

Des einen Leid ist des anderen Freud – auch und gerade am Kapitalmarkt. Während Anleger sich mit historisch niedrigen Zinssätzen für ihre Sparguthaben und verzinsten Wertpapiere arrangieren müssen, profitieren Bauherren und Immobilienkäufer von den günstigen Kreditzinsen für Baudarlehen.

Außen hui, innen hui Jeder Bauherr hat bestimmte Vorstellungen und Wünsche, die er beim Bau seines Eigenheims gerne realisieren möchte, von der Art der Hülle bis hin zur Raumaufteilung und der Energieversorgung. Das eigene Haus soll im Idealfall nicht nur funktional und bezahlbar sein, sondern auch ästhetischen, ökologischen und formalen Ansprüchen genügen.

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })