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Thema

Apple

In den 19 Jahren, als Terry Wallis im Koma lag, hat sich die Welt immens verändert – und das nicht politisch, sondern auch in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Aber die ersten neuartigen Produkte erschienen bereits zu Beginn der 80er: So müsste ihm zum Beispiel die Laserdisk für Daten also schon bekannt gewesen sein, auch die MusikCD (1981).

Die Geschichte lehrt, dass nicht gerade wenige Unternehmen das Zeitliche segneten, weil sie sich neuen Technologien nicht anpassten. In nicht allzu ferner Zukunft wird sich zeigen, ob die großen Plattenlabels und Filmstudios dasselbe Schicksal ereilt.

Von Henrik Mortsiefer Die Zeiten für die Technologiebranche wollen sich einfach nicht bessern. Intel, Apple und Motorola – die Großen der Branche – geben mit ihren Geschäftsaussichten keinen Anlass zur Entspannung.

Von Dirk Benninghoff Seit Monaten wird vom Konjunkturaufschwung geredet. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte gehe es aufwärts, glauben Wissenschaftler und Politiker.

Bei den weltgrößten Technologieunternehmen setzt sich der Optimismus durch. Nach den überraschend guten Zahlen von Philips vom Vortag bestätigten am Mittwoch Intel und Motorola die positiven Erwartungen der Analysten.

Als Apple-Chef Steve Jobs vor rund zwei Jahren das Wunderbetriebssystem MacOS X vorstellte, wählte er zur Leistungsdemonstration das Medium Film. 50 der kugelig-bunten iMac-Computer wurden mit einem Server verbunden und erhielten von dort die Videodaten.

Von Kurt Sagatz

Die amerikanischen Computer-Hersteller Compaq und Apple sowie der Chip-Produzent AMD machten im vierten Quartal 2001 bessere Geschäfte, als von Experten erwartet. Dank eines regen Weihnachtsgeschäfts konnten die Technologieunternehmen einen Teil der während des Jahres erlittenen Verluste wieder wett machen.

Sollte es zur geplanten Übernahme von Compaq durch Hewlett-Packard kommen, stehen auch die anderen Computerhersteller vor einer entscheidenden Frage: Spezialisieren oder Zusammenschließen? Aus der Fusion ginge ein 87-Millionen-Dollar schwerer Gigant hervor, der die Branche nachhaltig verändert.

Weltweit führende Computer- und Softwarekonzerne haben am Donnerstag mit Meldungen über steigende Gewinne die zuletzt düstere Stimmung in der High-Tech-Branche aufgehellt. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres schlugen die Schwergewichte SAP, IBM, Apple und AMD die Erwartungen der Börse.

Die größten Turbulenzen an den Finanzplätzen in USA und Deutschland scheinen überstanden zu sein. Obwohl mehrere amerikanische Technologie-Unternehmen am Donnerstag sinkende Umsätze und Gewinne für das abgelaufene Quartal meldeten, reagierten die Händler gelassener, als sie das noch vor Wochen getan hätten.

Der Desktop-Computer wird künftig zwar eine andere Rolle spielen, von den mobilen Alternativen aber nicht in den Hintergrund gedrängt werden. Dieses Szenario entwarf jetzt Apple-Chef Steve Jobs auf der Firmenmesse Macworld in San Francisco.

Trotz roter Zahlen im letzten Quartal und stagnierender Umsätze versuchte Apple-Vorstandschef Steve Jobs bei der Eröffnung der Fachmesse MacWorld in San Francisco einen Hoffnungsschimmer zu entdecken. "Die letzten Monate waren eine Herausforderung für Apple und unsere Branche", gab Jobs zu.

Von Rita Neubauer

Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) erwartet für das Schlussquartal 2000 niedriger als erwartete Umsätze und Gewinne. AMD aus Sunnyvale in Kalifornien folgte damit den zurückgeschraubten Erwartungen des Chip-Branchenführers Intel sowie mehrerer großer PC-Hersteller wie Apple Computer, Dell Computer und Gateway.

Wer einen Apple auf dem Schreibtisch stehen hat, zählt sich klammheimlich zu einer Elite der Computer-Gemeinde: Macs sind etwas teurer, dafür sind sie auch etwas schöner und etwas besser als die öde-grauen Kisten der Konkurrenz. Tatsächlich waren die Apple-Maschinen lange leistungsfähiger und nutzerfreundlicher als die PCs mit Intel- oder Windows-Standard.

Von Henrik Mortsiefer

Der US-Computerkonzern Apple hat für das laufende Quartal eine Umsatz- und Gewinnwarnung ausgegeben und auch seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2001 gesenkt. "Der rasche industrieweite Rückgang bei den PC-Umsätzen wird zu Apples erstem nicht profitablen Quartal seit drei Jahren führen," kündigte Apple-Chef Steve Jobs am Dienstag nach US-Börsenschluss an.

Nach einer Gewinnwarnung sind die Aktien des US-Computerkonzerns Apple am Freitag vorbörslich um fast die Hälfte eingebrochen. An den europäischen Börsen trübten Händlern zufolge die schlechten Nachrichten aus den USA den Aufwärtstrend der Technologie- und Medienwerte.

Endlich hat sich auch der Exmonopolist Telekom auf die Macintosh-Benutzer besonnen, zumindest was die Produktpalette für ISDN angeht. Seit kurzem gibt es einen externen ISDN-Adapter für den Mac mit dem schicken Namen: omni.

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