
GDL-Chef Claus Weselsky wirft der Bahn personalpolitisches Versagen und eine Kampagne gegen die Mitarbeiter vor - und glaubt dennoch an einen Kompromiss.

GDL-Chef Claus Weselsky wirft der Bahn personalpolitisches Versagen und eine Kampagne gegen die Mitarbeiter vor - und glaubt dennoch an einen Kompromiss.

Der jüngste Streik der Lokführer bei der Bahn ist eine Weile her. Am Montag wird weiter verhandelt. GDL-Chef Weselsky ruft nun in Erinnerung: Die Gewerkschaft könne schnell wieder in den Arbeitskampfmodus wechseln.

Eigentlich war alles wie immer. Einige Protagonisten fielen 2014 jedoch mit grandiosen Leistungen oder besonderen Enttäuschungen auf – sie wurden an der Börse reich, sie unterlagen in Machtkämpfen, gerieten unter Korruptionsverdacht oder landeten im Gefängnis.

Die Deutsche Bahn hat sich im Tarifstreit mit der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) offenbar geeinigt. Sie hätten einen Durchbruch erzielt, hieß es am Mittwochnachmittag.

Nach der sechsten Verhandlungsrunde zeichnet sich noch immer keine Lösung im Bahn-Tarifstreit ab. Immerhin: Bis Donnerstag und an Weihnachten gibt es keine GDL-Streiks.

Die Lokführer-Gewerkschaft GDL verhandelt an diesem Freitag erneut mit der Deutschen Bahn. GDL-Weselsky zeigt sich kampfbereit.

In seiner Lokführer-Gewerkschaft GDL galt der Ex-Vorsitzende Manfred Schell als Denkmal - bis er den Kurs im Streit mit der Deutschen Bahn kritisierte. Sein Nachfolger will ihn ausschließen lassen - das hat bislang nicht geklappt.

Im Konflikt mit der Deutschen Bahn bleiben die Lokführer weiter streikbereit. Doch während der Weihnachtstage wird es keinen Arbeitskampf geben, verspricht GDL-Chef Claus Weselsky.

Auch wenn die Bahn und die beiden Gewerkschaften jetzt endlich mal über Inhalte verhandeln, ist die Gefahr von weiteren Streiks nicht gebannt. Dass die Züge an Weihnachten fahren - weiter ungewiss.

Im Streit zwischen GDL-Chef Weselsky und der Bahn-Spitze stand Alexander Kirchner im Hintergrund. Ob es nun eine Lösung gibt, hängt auch vom Vorsitzenden der Eisenbahnergewerkschaft EVG ab.

Mit tagelangen Streiks haben die Lokführer der GDL eine Menge Ärger auf sich gezogen. Gewerkschaftschef Claus Weselsky spricht jetzt von einer regelrechten "Pogromstimmung". Das Ausmaß der Angriffe habe er nicht erahnt.

Einen Termin gibt es noch nicht, aber die Deutsche Bahn und die GDL streben eine Einigung an. Es sieht aber nicht danach aus, dass sich einer von beiden bewegen würde.

Pendler können aufatmen: Nach dem Streik der Lokführer von der GDL hat die Bahn wieder ihren normalen Fahrplan aufgenommen. Züge im Fern- und Regionalverkehr sowie die S-Bahnen fahren wieder wie gewohnt.

Nach Ende des Streiks bei der Bahn rollen die Züge nicht nur bei der S-Bahn in Berlin bereits wieder fahrplanmäßig. Bahn-Chef Grube will nun möglichst schnell mit den Lokführern verhandeln.

Seit Samstagabend ist der GDL-Streik beendet. In Berlin rollen die Züge der S-Bahn wieder. Schon im Verlauf des Sonntags fuhren fast alle S-Bahnen wieder nach Plan - früher als gedacht. Am Montag ist also mit keinen Behinderungen mehr zu rechnen - anders als im Fernverkehr.

Die Deutsche Bahn ist zwar vor Gericht damit gescheitert, den Lokführer-Streik zu verbieten. Jetzt hat die GDL aber von sich aus eingelenkt: Noch vor dem Mauer-Jubiläum am Sonntag sollen die Züge wieder rollen. Alles dazu hier in unserem Liveblog.

Der GDL-Chef siegt vor Gericht gegen die Bahn. Die Mitglieder feiern ihn - auch auf einer Demonstration in Berlin.

GDL-Chef Claus Weselsky ist zum Buhmann der Nation geworden. So ist das in einem Land, das den Konsens höher hält als alles andere. Wenn die Gegensätze aufeinander prallen, dann nehmen die Leute auch das nicht mehr so wichtig, was doch sonst beklagt wird. Ein Kommentar.

Wieder bestreiken die Lokführer der GDL den Bahnverkehr - und das vier Tage lang. Lesen Sie in unserem Live-Blog nach, wie der erste Streiktag Donnerstag verlief - in Berlin und bundesweit.

Bei Potsdams Firmen und Forschungseinrichtungen waren am Donnerstag die Folgen des Ausstandes bereits deutlich zu spüren. IHK fordert Tarifpartner auf, Schlichtung in Anspruch zu nehmen

Claus Weselsky ist der Buhmann der Nation. Jeder meint, er dürfe auf Deutschlands obersten Lokführer schimpfen. Es wird jetzt endlich einmal Zeit, die Dinge etwas gerade zu rücken. Ein Kommentar.
Ziehen die Lokführer der GDL das durch, wäre es ihr bisher längster Streik gegen die Deutsche Bahn. Hier die wichtigsten Fragen zu dem Arbeitskampf.

Mit Pathos ruft die S-Bahn zum Streikbruch auf. Doch Lokführer und Zugbegleiter wollen der Gewerkschaft nicht in den Rücken fallen. An der Basis gibt es aber auch Streit über den Streik und Claus Weselsky.

Rund 100 Stunden Streik bei der Bahn machen deutlich: Den Lokführern geht es nicht nur um höhere Löhne. Mit ihrer kompromisslosen Haltung macht sie die GDL auch im Gewerkschaftslager keine Freunde.

Die Tarifforderungen nach mehr Geld bieten der Lokführer-Gewerkschaft GDL nur das rechtliche Alibi für den Streik. Eigentlich geht es um viel mehr – und zwar um Macht. Ein Kommentar.

Die Lokführergewerkschaft GDL hat zu einem mehrtägigen Streik im Güter- und Personenverkehr aufgerufen. Die Bahn ist "sprachlos". Reisende müssen ab Donnerstag mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Den Berlinern und ihren Gästen droht ein ungemütliches Wochenende, die Wirtschaft ist sauer. Es gibt aber auch Profiteure.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer will wieder zum Arbeitskampf aufrufen - den Zeitpunkt aber lässt sie weiter offen. Ihr Chef, Claus Weselsky, bemängelt eine "Hetzkampagne" gegen seine Organisation "und gezielt gegen meine Person".

Die Streiks bei der Deutschen Bahn könnten bald weitergehen. Die Gewerkschaft der Lokführer GDL denkt über neue Arbeitsausstände nach - die Streikpause könnte am 2. November enden.

Ilja Schulz macht sich rar. Im April, beim ersten Streik der Lufthansa-Piloten in Sachen Übergangsversorgung am Frankfurter Flughafen, gab sich der Präsident der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) noch kämpferisch.

Der Bahnstreik ist fürs erste beendet und in dieser Woche soll es auch keinen weiteren Ausstand geben. Am Montagmorgen normalisiert sich der Zugverkehr in Berlin. Im Live-Ticker können Sie nachlesen, wie Berlin den Streik erlebt hat.

Familien, Pendler, Fußballfans - betroffen sind alle vom Lokführer-Streik. Der beginnt mit dem Start der Herbstferien. Betroffen sind alle Züge - außer der Hertha-Zug. Der Ausstand soll das gesamte Wochenende andauern. Ein Ersatzfahrplan für Fernzüge wird eingerichtet.

Die Bahn steht am Wochenende still. Das liegt auch an Ulrich Weber und Claus Weselsky – zwei unversöhnlichen Kontrahenten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier die wichtigsten Fragen zum Streik.

Spätestens zum Arbeitgebertag am 4. November will Angela Merkel einen Gesetzentwurf über die Tarifeinheit präsentieren. Die Kanzlerin steht seit Jahren im Wort.

Der Streik der Lokführer hat den Schienenverkehr in Berlin am Mittwoch weitgehend lahmgelegt. In unserem Blog können Sie die Ereignisse des Tages nachlesen.
Die Bahn-Tarifparteien sind unversöhnlich. Und nun soll auch noch bei Germanwings gestreikt werden. Für die bevorstehenden Herbstferien gibt es noch keine Notfallplanung.

Millionen blieben auf der Strecke, weil GDL-Chef Claus Weselsky es so wollte. Zum vierten Mal seit Juni streiken die Lokführer. Aber dieser Arbeitskampf ist anders. Denn um mehr Lohn geht es nur am Rande.

Die Gewerkschaft GDL erhöht den Druck: Nach dem neunstündigen Streik vergangene Woche sollen die Züge ab Mittwochnachmittag 14 Stunden stehen. Schon am Morgen fallen zahlreiche Züge aus.

Der Arbeitskampf bei der Bahn ist festgefahren. Die Gewerkschaft GDL hat nun bundesweit zu einem 14-stündigen Streik bei der Deutschen Bahn aufgerufen. Dort gilt ab Mitternacht ein Ersatzfahrplan.

In der Nacht sind nach Angaben der Lokführergewerkschaft bis zu 90 Prozent der Züge ausgefallen. Die GDL feiert den Erfolg - Bahn-Reisende müssen den ganzen Tag noch mit den Streikfolgen kämpfen.

Die Lokführer setzen ihren Streikkurs unbeirrt fort: Von Dienstagabend an will die Gewerkschaft GDL bundesweit für einen neunstündigen Stillstand auf der Schiene sorgen. Fern- und Regionalzüge sollen dann ebenso ruhen wie Güterzüge und S-Bahnen.
öffnet in neuem Tab oder Fenster