
Wer in diesen Tagen mit früheren deutschen Notenbankern spricht, dem schlägt das blanke Entsetzen entgegen. Ursache sind die Ankäufe italienischer und spanischer Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) seit dem 8. August.

Wer in diesen Tagen mit früheren deutschen Notenbankern spricht, dem schlägt das blanke Entsetzen entgegen. Ursache sind die Ankäufe italienischer und spanischer Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) seit dem 8. August.

Helmut Kohl und die Union sagen, dass es ein Fehler war, Griechenland in die Eurozone aufzunehmen. Eine Rede von 1998 lässt Zweifel aufkommen, ob der Altkanzler Athen den Euro aber wirklich verweigert hätte.

Hauptsache der Pranger ist groß genug: EU-Kommissar Günter Oettinger will Pleitestaaten in Zukunft härter bestrafen. Bernd Matthies meint: Man könnte auch einfach mit der Entsendung des RTL-Schuldnerberaters Peter Zwegat drohen.
Die Sparprogramme in Paris, Rom und Madrid setzen auf Steuererhöhungen, um aus den Schulden herauszukommen.
Herr Minister, vergangene Woche sind die Finanzexperten der Troika von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Weltwährungsfonds unzufrieden aus Athen abgereist. Seither zweifeln viele deutsche Politiker wieder am Spar- und Reformwillen Griechenlands.

Für Athen wird die Zeit immer knapper. Doch die Reformen und Privatisierungen laufen schleppend an. Ohne die acht Milliarden Euro aus dem EU-Rettungspaket droht Griechenland Mitte Oktober erneut die Pleite.
Wenn es in Zukunft um Kredite oder beispielsweise darum geht, einem Schuldnerland wie Griechenland mehr Zeit zu geben, seine Verpflichtungen zu erfüllen, dann sind sie das Nadelöhr: die 41 Mitglieder des Haushaltsausschusses im Bundestag. Sie müssen Entscheidungen, die den Bundeshaushalt betreffen könnten, absegnen.

SPD-Chef Gabriel wettert gegen die „Euro-Populisten“ in der Regierungskoalition – und lässt Kanzlerin und Finanzminister missmutig erscheinen
Der Fahrplan des Bundestages bei der Euro-Rettung
Der Weg aus der Krise wird nicht leicht. Umso wichtiger ist es, dass die Regierung das Vertrauen der Bürger genießt. Doch davon kann bei schwarz-gelb keine Rede sein. Zu Zeiten der großen Koalition war das noch anders.
Das Bundesverfassungsgericht billigt sowohl den Euro-Rettungsschirm als auch die Griechenlandhilfe – allerdings unter Auflagen. Die Richter in Karlsruhe wiesen am Mittwoch mehrere Verfassungsbeschwerden ab.
Wer in der Generaldebatte des Bundestags "alles wird gut" hören wollte, wurde enttäuscht. Die Kanzlerin geht in der großen Krise weiter ihren Weg der kleinen Schritte – und vorerst weiter unbeirrbar.
Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt ihre Politik. Die Verantwortung für die Schuldenkrise in Europa schiebt sie auf die rot-grüne Regierung unter Schröder ab.

Der renommierte US-Geologe David R. Montgomery mahnt nachhaltige Bodennutzung an. Indirekter Bodenabbau und exzessiver Ackerbau heute sei Raubbau an unserer Lebensgrundlage.

Merkel muss weiter um eine Koalitionsmehrheit für die Reform des Eurorettungsschirms bangen. Am Mittwochvormittag urteilt das Verfassungsgericht über die Rettungsbeschlüsse von 2010. Für die Regierung steht viel auf dem Spiel.

Der EU-Politiker Martin Schulz äußert sich im Gespräch mit Albrecht Meier über Staatsschulden, das Griechenlandhilfspaket und die SPD.

Der Euro-Rettungsschirm von 2010 ist verfassungskonform. Skeptiker der geplanten Reform des Rettungsfonds sehen sich durch das Urteil dennoch bestätigt.
Der Finanzminister sieht den Etatentwurf 2012 als solide an – für die Opposition ist er ohne Arme, Beine und Kopf.
Das Privatisierungsprogramm in Griechenland soll noch schneller vorangetrieben werden. Trotzdem schreckt Papandreous Regierung vor einschneidenden Reformen zurück. Drohen nun neue Demonstrationen?

Die Koalitionsfraktionen haben grünes Licht zur Einbringung des Gesetzentwurfs zum reformierten Euro-Rettungsschirm EFSF ins Parlament gegeben. Aber mit weniger Stimmen als erhofft. Und auch der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone macht wieder die Runde.
Anhaltende Sorgen um die Konjunktur und die Schuldenkrise haben den Dax am Montag auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gedrückt. Angeführt von einbrechenden Aktien der Deutschen Bank rutschte der Leitindex um 5,3 Prozent auf 5246 Punkte ab.
Nach dem Aussetzen der Gespräche der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) mit Griechenland hat SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ein umfassendes Aufbauprogramm für das südeuropäische Land gefordert.

Trotz Hilfszahlungen erreicht Griechenland das rettende Ufer nicht. Die Partner sind verärgert, das Volk verunsichert. Mit gutem Willen allein ist die Krise nicht zu bewältigen.

In der Koalition wächst der Ärger über Athens stockende Sparbemühungen. Politiker aus FDP und CSU warnen: Wenn Griechenland die Reformen nicht zügig umsetzt, könnte es die Unterstützung der EU-Partner verlieren.

Wenn Griechenland weiterhin Unterstützung durch die EU-Partner erhalten will, muss es seinen Reformkurs einhalten und die Sparpläne zügig umsetzen. Das fordert die CSU-Landesgruppenvorsitzende im Tagesspiegel-Interview.

Helmut Schmidt spricht im Interview über die Kritik an der aktuellen Bundesregierung - und stimmt dabei Helmut Kohl ausdrücklich zu.

Der Ökonom Jakob von Weizsäcker über seine Euro-Bond-Idee und die Stärke der gemeinsamen Währung

Regierungschef Coelho will den einschneidenden Reformkurs fortsetzen. Portugals Bevölkerung stehen Rentenkürzungen und Steuererhöhungen bevor.
In den Kulissen von Cambridge: Angelika Meiers Wissenschaftsfarce „England“

Durch das Festhalten am ideologischen Europa gefährdet die Bundesregierung den Kern der Währungsunion – den Euro.
In der Koalition wird heftig über Europa diskutiert. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen prescht provokant voran.

In Athen soll aus Alpha und Eurobank das größte Geldhaus Südeuropas werden

Der Ruf der Finanzwelt ist nicht der beste. Um das zu ändern, steht jetzt in der Ausbildung für Jobs an der Börse immer häufiger das Thema Ethik auf dem Stundenplan

In der Diskussion um die Macht der Märkte haben viele Politiker eine Sache nicht verstanden: Die Märkte funktionieren als Kasino. Den Regierungen bleibt da nur eines übrig: mitspielen - und gut bluffen.
Ursula von der Leyen (CDU) fordert eine stärkere Absicherung der Griechenland-Hilfe und verärgert mit diesem Vorstoß Parteikollegen.
In Griechenland weckt die Forderung, das Land müsse seine Goldreserve als Sicherheit hinterlegen, ungute Erinnerungen. Schon einmal griffen Deutsche nach dem Gold der Griechen, während der Nazi-Besatzung im Zweiten Weltkrieg.
In der schwarz-gelben Koalition regt sich Widerstand gegen den EU-Rettungsschirm und das geplante Hilfspaket. Wer widerspricht der Bundeskanzlerin?

Helmut Kohl sieht Deutschland außenpolitisch als unberechenbar. Außerdem befürchtet er ein Auseinanderbrechen Europas.

In der Union kritisieren immer mehr die Euro-Politik der Kanzlerin. Deshalb stellte sie sich der Fraktion und versuchte Überzeugungsarbeit zu leisten. Großen Unmut erregte aber eine ganz andere.
Das Bundesverfassungsgericht verkündet sein Urteil zur Griechenlandhilfe und dem Euro-Rettungsschirm am 7. September.
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