
Maximilian Zimmerer, Chef der Allianz Lebensversicherung, spricht im Interview über Krise, Zinsen und Policen.

Maximilian Zimmerer, Chef der Allianz Lebensversicherung, spricht im Interview über Krise, Zinsen und Policen.
Europa hat es derzeit nicht leicht. Aber woher rührt eigentlich der Irrglaube, die Deutschen hätten es leichter ohne Europa? Die politische Überheblichkeit und strategische Kurzsichtigkeit wirkt nachgerade beunruhigend.

Der EZB-Chef Jean-Claude Trichet wünscht sich ein EU-Finanzministerium, das die Länder-Etats kontrolliert. Krisenländern wie Griechenland soll notfalls sogar die Souveränität entzogen werden können.

Der Finanzminister will private Investoren an den Kosten der Rettungsaktion beteiligen. Die Banken sollen Kredite freiwillig verlängern.

Millionen und Milliarden sind nicht alles. Das Land braucht die Solidarität Europas - ob beim Sparen, beim Einkaufen oder im Urlaub. Was den Griechen wirklich hilft: Ein Überblick.
Weiße Rosen aus Athen? Wer die im Blumenladen verlangt, bekommt wahrscheinlich Ware aus Holland.
GEGRÜNDET Der Internationale Währungsfonds (IWF, im Amerikanischen IMF) wurde 1944 bei den Verhandlungen zum Wiederaufbau der Weltwirtschaft im US-Städtchen Bretton Woods gegründet, zeitgleich mit der Weltbank. AUFGABEN Während sich die Weltbank um die ärmeren Länder kümmert, schauen die rund 2700 Experten des IWF auf Währungspolitik und Wechselkurse, um die Zahlungsbilanzen und damit die Entwicklung der Weltwirtschaft zu stützen.
Griechenland ist die Wiege der europäischen Kultur. Finanziell aber nutzen die Dichter und Denker der Antike dem Land heute nichts mehr.
Wer den Griechen wirklich helfen will, besucht sie am besten: der Tourismus steuert etwa 18 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei, sorgt für jeden fünften Arbeitsplatz und ist damit eine wichtige Säule der griechischen Wirtschaft. 2010 brachten ausländische Besucher 9,6 Milliarden Euro nach Griechenland – rund 800 Millionen weniger als im Vorjahr.
Am Ende des Tunnels kommt meist Licht in Sicht. Aber damit das Ende des Tunnels überhaupt erreicht wird, braucht Griechenland noch viel Unterstützung.

Griechenland hofft auf weitere Hilfskredite – und muss noch härter sparen
Ratingagenturen werden seit Ausbruch der Finanzkrise scharf kritisiert. Dabei haben sie längst an Einfluss verloren
Schwache US-Arbeitsmarktzahlen haben am Freitag dem deutschen Aktienmarkt einen neuen Dämpfer versetzt. Die Stimmung hellte sich am Nachmittag allerdings wieder auf, nachdem die EU, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenland ein positives Zeugnis über die Sparpolitik ausstellten.
Am Ende des Tunnels kommt meist Licht in Sicht. Aber damit das Ende des Tunnels überhaupt erreicht wird, braucht Griechenland noch viel Unterstützung.
In der dramatischen Schuldenkrise haben die Griechen Zeit gewonnen. Der EU, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) stellten den Sparplänen der griechischen Regierung ein positives Zeugnis aus.
Bankenkrise und Schuldenkrise bedingen sich oft gegenseitig: Ein Rettungsfonds für Europas Geldinstitute ist der Schlüssel zur Krise.

Schuldenkrise in Griechenland: Der Staat will privatisieren, doch attraktiv sind seine Angebote nicht. Der Protest im Land nimmt zu und wird militanter.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag an seine Verluste vom Vortag angeknüpft. Neben den zuletzt enttäuschenden Daten zur US-Konjunktur lastete in einem insgesamt ruhigen Feiertagshandel auch die neuerliche Abstufung Griechenlands auf dem Markt.
Berichte, wonach der Internationale Währungsfonds die nächste Teilzahlung für Griechenland nicht mittragen werde, sorgen für Verunsicherung. Teile der FDP drohen bereits mit einem Ausstieg Deutschlands aus der Rettungsaktion.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich einem Zeitungsbericht zufolge nicht an der nächsten Teilauszahlung von Finanzhilfen für Griechenland beteiligen.
Neue Hoffnungen auf eine Rettung des von einer Staatspleite bedrohten Griechenlands haben der Wall Street am Dienstag Auftrieb gegeben. Schon zuvor war der Deutsche Aktienindex (Dax) kräftig gestiegen.

Einigung mit Gläubigern steht offenbar bevor
Athens "Empörte Bürger" versammeln sich allabendlich auf dem Syntagmaplatz. Immer mehr Menschen strömen zusammen. Wogegen sie sind, ist klar – wofür, weniger.
Der Abschlussbericht der Prüfkommission von IWF, EZB und EU in Griechenland soll bis zum Ende der Woche vorliegen. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Berlin.
Gestern waren es die „Wahren Finnen“, heute sind es die stolzen Dänen, die den Europamotor stottern lassen. Nichts ist derzeit so unpopulär wie die europäische Integration.
Gestern waren es die "Wahren Finnen", heute sind es die stolzen Dänen, die den Europamotor stottern lassen. Nichts ist derzeit so unpopulär wie die europäische Integration. Europa würde abgewählt werden.
Auf einmal steht Berlin in Deutschland wieder so ähnlich da wie Griechenland in Europa, als verschwenderischer, fauler und ein bisschen auch asozialer Nachbar, der zwar gerettet wird, zähneknirschend, aber nur um den Preis seiner Haushaltskapitulation.
Es gibt gar keinen Wahlkampf. Der Regierende Bürgermeister scheint zu glauben, dass die Berliner ihn so oder so wählen werden.
Einen Moment lang hatte ich Angst, Klaus Wowereit könnte wegen der Aschewolke in Moskau stranden. Ganz allein, ohne Journalisten, und das in diesem strategisch wichtigen Moment, kurz vor Beginn des Wahlkampfsommers, eine brutale Unterbrechung seines Dialogs mit den Wählern.

Athen kann sich nicht auf einen Sparkurs einigen: Nach einem dreieinhalbstündigen Krisentreffen unter Vorsitz von Staatspräsident Karolos Papoulias gingen die Führer der im Parlament vertretenen Parteien am Freitagnachmittag ohne Einigung auseinander.

Schäuble will von Schuldenschnitt für Athen nichts wissen – auch EU-Ratschef Van Rompuy ist dagegen. Griechenland tut sich indessen weiterhin schwer damit, die Auflagen der Troika zu erfüllen.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Donnerstag wieder Verluste verzeichnet. Der Leitindex Dax ging mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 7114 Punkten auf dem tiefsten Stand seit mehr als einem Monat aus dem Handel.
Das Ende der "exception sexuelle": Wie die Affäre um Dominique Strauss-Kahn die Franzosen neu nachdenken lässt – über das Verhältnis von Männern und Frauen, Macht und Moral.

Entweder Griechenland bringt "große Opfer" oder es freundet sich mit dem Abschied aus der Euro-Zone an: Mit drastischen Worten macht EU-Kommissarin Maria Damanaki ihren protestierenden Landsleuten den Ernst der Lage klar.
Die deutschen Aktienindizes haben sich am Mittwoch trotz leichter Abschläge weiter stabilisiert. Der Dax startete im Minus, holte aber auf und lag gegen Abend 0,3 Prozent im Plus bei 7171 Punkten.
Fraport interessiert sich für Athener Flughafen
Berlin - Für den VfL Bochum war er irgendwann nicht mehr gut genug, Trainer Friedhelm Funkel hatte ihn im Winter aussortiert. Nun darf sich Marc Pfertzel beim 1.

Ausverkauf in Griechenland: An den geplanten Privatisierungen von Häfen, Gas- und Wasserwerken könnten sich auch deutsche Unternehmen beteiligen.
An der Börse in Frankfurt hat der deutsche Leitindex Dax den Tag mit einem leichten Plus beendet. Vor allem ein Bericht der OECD gab den Anlegern neue Zuversicht.

Die Bad Bank der Hypo Real Estate macht im ersten Geschäftsjahr ein Minus von drei Milliarden Euro. Wahrscheinlich muss der Bund bald Geld nachschießen.
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