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Thema

Griechenland

Freie Tage hatten 28 Stunden, und Urlaube im Luxushotel bezahlte der Fiskus. Staatsangestellte hatten in Griechenland viele Privilegien. Jetzt sind diese durch den Sparkurs bedroht, und Gewerkschafter Nikos Fotopoulos sagt: "Das werden wir nicht zulassen".

Von Gerd Höhler

Wortreich, aber unentschlossen bis feige: Die Außenpolitik Deutschlands und der Europäischen Union ist ein Desaster. Im Umgang mit der Griechenlandkrise kulminieren europäische Hilflosigkeit und deutsches Lavieren.

Von Gerd Appenzeller

Eine Meldung der Nachrichtenagentur Dow Jones, wonach Griechenland im Juni mit zusätzlichen Hilfen über 60 Milliarden Euro rechnen kann, haben am Dienstag den Aktien- und Devisenmarkt beflügelt. Trotz eines Dementis aus dem Athener Finanzministerium stieg der Deutsche Aktienindex (Dax) bis zum Abend um 1,2 Prozent auf 7501 Punkte.

Von Henrik Mortsiefer
Unter Beobachtung. Griechenlands Premierminister George Papandreou sucht einen Ausweg aus der Schuldenkrise. Foto: Aris Messinis/AFP

Die EU schaut Griechenland bei den Sparbemühungen auf die Finger – und erwägt weitere Milliardenhilfen. Spätestens 2012 könnte Griechenland in akute Liquiditätsschwierigkeiten kommen.

Von Gerd Höhler
Kopflos in Athen? Die Euro-Krise ist wieder akut.

Die Absicht, Griechenland zu helfen, koste es, was es wolle, lebt von einer großen politischen Idee, aber sie macht auch ökonomisch Sinn. Die 27 Staaten der EU wären heute die größte Volkswirtschaft der Welt, wenn sie geschlossen aufträten.

Von Moritz Döbler

Eine vorsichtige Haltung der Anleger hat dem deutschen Aktienmarkt am Montag einen schwachen Start in die neue Handelswoche beschert. Der Dax büßte bis zum Handelsschluss 1,1 Prozent auf 7410 Punkte ein.

Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Die Griechen und ihre desolate finanzielle Lage beschäftigen momentan die gesamte Euro-Zone. Noch ist unklar, wie das Land einen Weg aus dem Schuldensumpf finden soll.

Von Gerd Höhler

Es war eine Falschmeldung, aber sie klang plausibel, und daran zeigt sich die wahre Dimension des Problems. Griechenland raus aus der Euro-Zone – das wünschen sich tatsächlich nicht nur Einfaltspinsel, sondern durchaus fachkundige und ehrenwerte Leute wie Frank Schäffler von der FDP und der Ökonom Hans-Werner Sinn.

Bittere Zahlen. Telekom-Chef René Obermann steht vor Herausforderungen. Foto: dpa

Die Telekom verdient nur in Deutschland gut. Im Ausland laufen die Geschäfte schlecht

Von Corinna Visser

Der Risikoaufschlag für griechische Staatsanleihen erreicht ein Rekordhoch, weil Athen seinen Haushalt offenbar nicht in den Griff bekommt. Zudem kursieren weiterhin Gerüchte um eine Umschuldung, die die Politik jedoch ablehnt.

Von Carsten Brönstrup

Es nützt alles nichts: Griechenland ist offenbar ein Fass ohne Boden. Trotz umfangreicher Sparbemühungen schafft es Athen nicht, sein Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen. Das bringt die EU in eine Zwickmühle.

Von Carsten Brönstrup

Es nützt alles nichts: Griechenland ist offenbar ein Fass ohne Boden. Trotz umfangreicher Sparbemühungen schafft es Athen nicht, sein Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen.

Arbeitsagentur baut Stellen abDüsseldorf - Die defizitäre Bundesagentur für Arbeit (BA) streicht Tausende von Arbeitsplätzen. „Wir gehen davon aus, dass wir bis 2015 rund 10 000 unserer 115 000 Stellen abbauen werden“, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise der „Rheinischen Post“.

Foto: dpa

Premier Papandreou unter Druck: Griechenlands Gläubiger fordern von der Regierung Reformen, doch die Gewerkschaften meutern

Von Gerd Höhler

Ostern ist das Fest der Hoffnung – viele Christen im Nahen Osten jedoch sind hin und her gerissen zwischen dem Wunsch nach mehr Freiheit und der Angst vor Chaos und Gewalt.

Von Martin Gehlen

Der kräftige Gewinnanstieg beim weltgrößten Chiphersteller Intel hat am Mittwoch auch in Deutschland viele Anleger an die Aktienmärkte gelockt. Der Dax kletterte bis zum Handelsschluss um drei Prozent auf 7249 Punkte.

Gesenkten Hauptes. Sollte die Ratingagentur S&P die USA tatsächlich herabstufen, kommt es im schlimmsten Fall zu einer erneuten Finanzkrise. Ein solcher Schritt würde Schockwellen durch das Finanzsystem jagen, sagen Analysten.

Die USA wehren sich gegen den Vorwurf, ein schlechter Schuldner zu sein. Die Börsen verdauten den Schock der drohenden Abwertung durch die Ratingagentur Standard & Poor`s.

Von Carsten Brönstrup

Interesse an Autowerten und Erleichterung über den Quartalsbericht von Goldman Sachs haben am Dienstag an den europäischen Aktienmärkten zu leicht steigenden Kursen geführt. Allerdings sorgten die andauernden Sorgen um die Schulden Griechenlands und der USA bei vielen Anlegern weiter für ein mulmiges Gefühl.

Die Anleger haben am Montag angesichts der Diskussion um eine mögliche Umschuldung Griechenlands sowie des Wahlsiegs von Euro-Skeptikern in Finnland einen Bogen um Europas Aktienmärkte gemacht. Der Dax fiel bis zum Handelsschluss um 2,1 Prozent auf 7026 Punkte.

Portugals Premierminister Jose Socrates während seiner Fernsehansprache.

Nach Griechenland und Irland bittet nun auch Portugal bei der EU um Hilfe. Das hochverschuldete Land steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Die Schuld sieht Lissabon bei der Opposition, die die Sparpläne der Regierung zu Fall gebracht hat.

Erst Griechenland, dann Irland, demnächst Portugal: Bald wird auch dieses Land seinen Bankrott erklären und unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen. Die Finanzmärkte und Ratingagenturen haben ihr Urteil bereits gesprochen und den Daumen gesenkt.

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