
Die EU hilft den infolge der Ehec-Krise geschädigten Bauern. Über die Summe wurde in Brüssel heftig gestritten. Erst sollten es 150 Millionen sein, jetzt gibt es 210 Millionen Euro.

Die EU hilft den infolge der Ehec-Krise geschädigten Bauern. Über die Summe wurde in Brüssel heftig gestritten. Erst sollten es 150 Millionen sein, jetzt gibt es 210 Millionen Euro.
Es wurde bis in den Abend heftig diskutiert beim Euro-Finanzministertreffen am Dienstag in Brüssel. Griechenland und seine schwierige Finanzlage standen auf der Tagesordnung, in manchen Ländern gibt es starken Widerstand gegen die Hilfen.

Die Verträge, die Deutschland den Euro brachten, tragen seine Unterschrift; der Name der Gemeinschaftswährung ist von ihm. Der frühere Finanzminister Theo Waigel erklärt, warum Griechenland kein Mitglied der Eurozone sein sollte und fordert mehr Europabegeisterung.

Bundesbankpräsident Weidmann hat sich gegen eine zusätzliche Beteiligung der Notenbanken zur Unterstützung Griechenlands ausgesprochen. Derweil hat die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands weiter herabgestuft.
Am Feiertag war wenig los an den deutschen Börsen. Der Aktienmarkt pendelte am Pfingstmontag angesichts der anhaltenden Sorgen um das Weltwirtschaftswachstum zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten hin und her.

Ratingagentur stuft Kreditwürdigkeit Griechenlands stark herab / Politiker beraten über Rettungspläne

Ob Griechenland-Krise, Atom oder innere Sicherheit: Das Misstrauen in der Koalition nimmt zu – und ein gemeinsames Ziel fehlt

Kleinkredite galten lange als Revolution in der Entwicklungshilfe. Staaten und private Investoren unterstützen damit den Aufbau in Südosteuropa. Zum Beispiel in Albanien. Manchmal übertreiben sie es.

Finanzminister Wolfgang Schäuble erklärt den Deutschen die Vorteile der Gemeinschaft – und bekommt Applaus von der Opposition.
Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt
Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt. Da sprach der wahrscheinlich letzte große, überzeugte Europäer der CDU nach Helmut Kohl.

Erneut wirbt die Bundesregierung für eine Laufzeitverlängerung. Diesmal geht es nicht um Atomkraftwerke, sondern um griechische Staatsanleihen. Doch dies reicht nicht aus, um private Gläubiger an den Lasten zu beteiligen.

Atom, Libyen und Griechenland: Die Kanzlerin ist bei den wichtigen Themen derzeit nah beim Volk, meint Malte Lehming. Nur es nützt ihr nichts, weil die Falsche zur falschen Zeit die richtige Politik macht.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung kann mit einer Mehrheit für ihren Griechenland-Kurs rechnen. Gegenstimmen aber wird es geben. Und deshalb warb Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nachdrücklich für weiter Hilfen.

Ungeachtet der Verschuldung Griechenlands will die Europäische Zentralbank die geldpolitischen Zügel weiter anziehen. EZB-Präsident Trichet beobachtet die steigenden preise mit "starker Wachsamkeit".
In Athen droht der Staatsbankrott. Ein neues Rettungspaket soll helfen. Gibt es dazu überhaupt noch Alternativen?
Der Dax hat am Donnerstag trotz der Aussicht auf eine Leitzinserhöhung zu einer deutlichen Erholung angesetzt. Dank der wieder freundlicheren Stimmung am Markt kletterte der Leitindex um 1,4 Prozent auf 7159 Punkte nach oben.

Dem ersten Hilfspaket für Griechenland aus dem vergangenen Jahr soll nun ein zweites folgen. Die FDP tut sich schwer damit
Mit einem neuen Hilfspaket soll Griechenland vor einem drohenden Staatsbankrott bewahrt werden. Doch in Deutschland sind neue, weitergehende Hilfen heftig umstritten.
Die Geldflut an den Märkten treibt die Inflation in der Eurozone. Doch wegen der Schuldenkrise kann die EZB den Geldhahn nicht so rasch zudrehen wie sie möchte.

Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den zurückgetretenen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn haben inzwischen die Werbebranche im schuldengeplagten Griechenland inspiriert.
Wir brauchen einen Marshallplan für Südeuropa
Mit der Forderung einer Umschuldung Griechenlands will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch Union und FDP beruhigen.

In Sachen Schuldenkrise zeichnet sich ein weiteres Hilfspaket der EU für Griechenland ab. In der schwarz-gelben Koalition in Berlin führt dieses und andere Streitthemen zu Spannungen - die beide Seiten noch vor dem Sommer lösen wollen.

Berlin - Die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission hält eine baldige Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte für ausgeschlossen. „Griechenland wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, 2012 auf die Märkte zurückzukehren“, heißt es in dem Prüfbericht der drei Institutionen, der dem „Handelsblatt“ vorlag.

Ausländische Institute sind bereit, sich an neuen Hilfen für Griechenland zu beteiligen – die Deutschen geben sich reserviert.
Griechenland braucht nach Einschätzung der Troika von IWF, EZB und EU-Kommission neue Finanzhilfen von außen, um seine Schuldenprobleme zu lösen.
Wir brauchen einen Marshallplan für Südeuropa

Der Berliner Liberale und stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzender im Bundestags, Martin Lindner, hält die Distanzierung vom Atomausstieg für "nicht zielführend" und fordert, dass die Partei bei anderen Themen punkten muss.
Finanzminister Schäuble hält eine Umschuldung Griechenlands inzwischen für dringend geboten. Die EZB setzt er damit unter Druck - die deutschen Banken auch.
Mit den Hiobsbotschaften aus Hellas wächst die Zahl der Koalitionäre, die den dauerhaften Euro-Rettungsschirm kritisch sehen

Während sich die FDP von den Atom-Beschlüssen distanziert, fordert die Union die Liberalen auf, zu gemeinsam getroffenen Entscheidungen zu stehen. Das eigentliche Konfliktthema lauert aber noch im Hintergrund.

Es wird spannend, wie die Griechen das Problem mit ihren toten, aber gut bezahlten Rentnern lösen. Doch, Vorsicht: Wer mit einem Finger auf die Griechen zeigt, steht selbst schon mit drei Fingern im Gefängnis.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus bemühten sich Angela Merkel und Barack Obama darum, den Eindruck von Einigkeit zu vermitteln. Fragen mit Konfliktpotenzial beantwortete der US-Präsident diplomatisch.
Die anhaltenden Sorgen um die US-Konjunktur haben den Dax am Montag leicht belastet. Der Leitindex fiel unter die Marke von 7100 Punkten und sank zum Handelsschluss um 0,3 Prozent auf 7084 Punkte.

Viele Griechen melden den Tod ihrer Angehörigen nicht an die Rententräger, um weiter Geld zu erhalten. Die griechische Arbeitsministerin will das ändern.
In Athen haben Zehntausende gegen das Sparprogramm der Regierung demonstriert. Unionsfraktionschef Volker Kauder hat sich unterdessen für weitere Finanzhilfen für Griechenland unter Beteiligung der Bankengläubiger ausgesprochen.

Ganz Radikale fordern den Austritt Griechenlands aus dem Euro. Das aber wäre eine Katastrophe, nicht nur für die Wirtschaft des Landes, sondern auch für das Projekt Europa. Und wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa.
Europa hat es derzeit nicht leicht. Aber woher rührt eigentlich der Irrglaube, die Deutschen hätten es leichter ohne Europa?

Höhere Steuern, weniger Ausgaben – und mögliche Beiträge der Banken. Die Athener Regierung muss ihr neues Sparpaket in trockene Tücher bringen.
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