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Thema

Griechenland

Es wurde bis in den Abend heftig diskutiert beim Euro-Finanzministertreffen am Dienstag in Brüssel. Griechenland und seine schwierige Finanzlage standen auf der Tagesordnung, in manchen Ländern gibt es starken Widerstand gegen die Hilfen.

Von Albrecht Meier
Theo Waigel.

Die Verträge, die Deutschland den Euro brachten, tragen seine Unterschrift; der Name der Gemeinschaftswährung ist von ihm. Der frühere Finanzminister Theo Waigel erklärt, warum Griechenland kein Mitglied der Eurozone sein sollte und fordert mehr Europabegeisterung.

Von Christopher Ziedler

Am Feiertag war wenig los an den deutschen Börsen. Der Aktienmarkt pendelte am Pfingstmontag angesichts der anhaltenden Sorgen um das Weltwirtschaftswachstum zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten hin und her.

Sie beäugen einander kritisch. Auch nach dem Wechsel an der FDP-Spitze blieb der erhoffte Neuanfang in der Koalition aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Vizekanzler Philipp Rösler ist es bisher nicht gelungen, die Wogen zu glätten.

Ob Griechenland-Krise, Atom oder innere Sicherheit: Das Misstrauen in der Koalition nimmt zu – und ein gemeinsames Ziel fehlt

Von Antje Sirleschtov
„Die Lage ist ernst“. Trotz der mahnenden und grundsätzlichen Worte von Finanzminister Wolfgang Schäuble, mit denen er einen weiteren Rettungsschirm für Griechenland im Bundestag verteidigte, gab es während der Debatte Momente der Entspannung.

Finanzminister Wolfgang Schäuble erklärt den Deutschen die Vorteile der Gemeinschaft – und bekommt Applaus von der Opposition.

Von Antje Sirleschtov

Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt

Von Stephan-Andreas Casdorff

Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt. Da sprach der wahrscheinlich letzte große, überzeugte Europäer der CDU nach Helmut Kohl.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU, l) informiert den FDP-Vorsitzenden Rainer Brüderle über die Finanzkrise in Griechenland.

Erneut wirbt die Bundesregierung für eine Laufzeitverlängerung. Diesmal geht es nicht um Atomkraftwerke, sondern um griechische Staatsanleihen. Doch dies reicht nicht aus, um private Gläubiger an den Lasten zu beteiligen.

Von Carsten Kloth
Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Atom, Libyen und Griechenland: Die Kanzlerin ist bei den wichtigen Themen derzeit nah beim Volk, meint Malte Lehming. Nur es nützt ihr nichts, weil die Falsche zur falschen Zeit die richtige Politik macht.

Von Malte Lehming
Jean-Claude Trichet.

Ungeachtet der Verschuldung Griechenlands will die Europäische Zentralbank die geldpolitischen Zügel weiter anziehen. EZB-Präsident Trichet beobachtet die steigenden preise mit "starker Wachsamkeit".

Von Rolf Obertreis

In Athen droht der Staatsbankrott. Ein neues Rettungspaket soll helfen. Gibt es dazu überhaupt noch Alternativen?

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Antje Sirleschtov

Der Dax hat am Donnerstag trotz der Aussicht auf eine Leitzinserhöhung zu einer deutlichen Erholung angesetzt. Dank der wieder freundlicheren Stimmung am Markt kletterte der Leitindex um 1,4 Prozent auf 7159 Punkte nach oben.

Reparaturbedarf. Die Akropolis, das Wahrzeichen Athens, steht nicht zum Verkauf. Allerdings erwarten die EU-Partner von den Hellenen, dass sie ein umfangreiches Programm zur Privatisierung in Angriff nehmen. Der Verkauf staatlicher Immobilien und Privatisierungen könnten rund 50 Milliarden Euro in die Kassen Athens spülen.

In Sachen Schuldenkrise zeichnet sich ein weiteres Hilfspaket der EU für Griechenland ab. In der schwarz-gelben Koalition in Berlin führt dieses und andere Streitthemen zu Spannungen - die beide Seiten noch vor dem Sommer lösen wollen.

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Albrecht Meier
  • Antje Sirleschtov
Unter den Augen der EZB. Die Europäische Zentralbank in Frankfurt (Foto) schickte gemeinsam mit dem IWF und der EU-Kommission Buchprüfer nach Athen. Foto: pa/dpa

Berlin - Die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission hält eine baldige Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte für ausgeschlossen. „Griechenland wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, 2012 auf die Märkte zurückzukehren“, heißt es in dem Prüfbericht der drei Institutionen, der dem „Handelsblatt“ vorlag.

Bernd Matthies

Es wird spannend, wie die Griechen das Problem mit ihren toten, aber gut bezahlten Rentnern lösen. Doch, Vorsicht: Wer mit einem Finger auf die Griechen zeigt, steht selbst schon mit drei Fingern im Gefängnis.

Von Lars von Törne

Die anhaltenden Sorgen um die US-Konjunktur haben den Dax am Montag leicht belastet. Der Leitindex fiel unter die Marke von 7100 Punkten und sank zum Handelsschluss um 0,3 Prozent auf 7084 Punkte.

Hassfigur. Premier Georgios Papandreou hat wenige Freunde im eigenen Land.

Höhere Steuern, weniger Ausgaben – und mögliche Beiträge der Banken. Die Athener Regierung muss ihr neues Sparpaket in trockene Tücher bringen.

Von Gerd Höhler
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