Griechenlands Schuldenverwalter unter Druck: Auch wenn er an Geld kommt, bleibt die Gefahr.
Griechenland

Die Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland sind gestört – zumindest wenn man vielen Medien glaubt. Aphrodite mit dem Stinkfinger, die Siegessäule mit dem Hakenkreuz – wie fühlen sich Griechen in Berlin zurzeit?
Angesichts der Finanzkrise und des Schuldendebakels in Griechenland wird eine strengere Koordinierung der Wirtschaftspolitik auf EU-Ebene gefordert. Kommissionspräsident Barroso spricht sich für eine Stärkung der gemeinsamen Wirtschaftsaufsicht aus.

Höhere Verbrauchssteuern, eingefrorene Renten, gekürzte Einkommen für die Staatsbediensteten: Für die Griechen schlägt wegen der dramatischen Schuldenkrise ihres Landes die Stunde der Wahrheit. Regierungschef Papandreou stellte sein Sparprogramm vor.
Experten fordern einen europäischen Währungsfonds nach dem Vorbild des IWF in Washington.

Die schwarz-gelbe Koalition will Griechenland Hilfe zur Selbsthilfe leisten – wie, darüber ist man sich allerdings uneins.

Nach Angaben der US-Kontrollbehörde CFTC erreichte die Zahl der Wetten, die auf einen fallenden Euro-Kurs setzen, einen neuen Rekord. Auch gegen das britische Pfund wetten Spekulanten derzeit. Wie geht das?
Der Internationale Währungsfonds (IWF), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, wird nur auf Wunsch betroffener Mitgliedsländer tätig. Ist eine Kreditzusage erteilt, stellt der Fonds allerdings sogenannte Leistungsbedingungen.
Der Dax hat am Dienstag seine Erholung fortgesetzt. Der deutsche Leitindex stieg um 1,1 Prozent auf 5776 Punkte und schloss den dritten Tag in Folge mit Gewinnen.
Es klingt beinahe hilflos. Die „Folterwerkzeuge“ werde man den Spekulanten zeigen, droht nun Jean-Claude Juncker, der oberste Repräsentant der 16 Eurostaaten.
Die „Folterwerkzeuge“ werde man den Spekulanten zeigen, droht nun Jean-Claude Juncker, der oberste Repräsentant der 16 Eurostaaten. Das wirkt wie aus der Zeit gefallen.

Griechenlands Finanzminister sagt weitere Sparmaßnahmen zu – EU-Parlamentarier Schulz fordert mehr Solidarität und warnt davor das Land mit immer neuen Sparforderungen zu konfrontieren.
Experten raten, zur Lösung der Athener Haushaltskrise den IWF einzuschalten. Politiker aber fürchten, die USA könnten so Einfluss auf die Euro-Währungspolitik erlangen.
Das griechische Schuldendrama geht auf einen neuen Höhepunkt zu. Finanzminister Schäuble plant offenbar ein Hilfspaket – die EU droht der Regierung in Athen mit Strafen.
Allianz, BASF, Telekom, Postbank, RWE, Bayer, Henkel, Commerzbank – die Börsianer wurden in der abgelaufenen Woche mit Bilanzen überschüttet. Die waren nicht immer gut, aber sie machten zum Teil auch Hoffnung. Die Allianz erhöht die Dividende, die Telekom garantiert eine Ausschüttung, sogar für die nächsten drei Jahre.
Griechenland kämpft gegen den Staatsbankrott und die Wut in der Bevölkerung auf die Deutschen wächst. Ein Boykottaufruf verschärft den Ton. Nächste Woche kommt Papandreou nach Berlin
In Griechenland wächst die Wut auf Deutschland: Auf Flugblättern wird zum Boykott deutscher Produkte aufgerufen, Abgeordnete fordern gar Kriegsreparationen.
Die Schuldenkrise Griechenlands könnte sich verschärfen: Einer Branchenumfrage zufolge erwägen deutsche Banken, nicht mehr in Staatsanleihen des Landes zu investieren.
Er kann seit Monaten nicht gut schlafen. „Das Problem ist die Angst“, sagt der 14-jährige Iraner.
Die schwachen Konjunkturdaten aus den USA belasteten am Donnerstag den deutschen Aktienmarkt.
Der Name von Ali Derakhshan ist zu einem Politikum in Berlin geworden. Die Behörden haben seine Duldung bis Ende des Schuljahres verlängert. Danach hängt seine Zukunft von der seines Vaters ab, dessen Asylverfahren noch in der Schwebe ist.
Wenn sich jemand in der EU über Deutschland ärgert, wird gerne mal an die Vergangenheit erinnert

Flüge fielen aus, Fähren sowie Busse verkehrten nicht, Ministerien blieben geschlossen und auch die Akropolis konnte nicht besichtigt werden: Die Griechen streiken gegen das von der landeseigenen Regierung verhängte Sparprogramm – und hadern mit dem großen Partner im Norden.
Deutschlands Staatsverschuldung ist 2009 stärker gestiegen als bislang bekannt. Mit 3,3 Prozent liegt sie deutlich über der Grenze des EU-Stabilitätspakts.

Jeder vierte Arbeitnehmer ein Staatsdiener, Rente mit 50 – damit ist Schluss. Athens Regierung will drastisch sparen, um Land und Euro zu retten. Die Gewerkschaften aber machen nicht mit. Sie haben für heute zum Generalstreik gerufen.

Der Streit über Griechenlands Schulden und gefälschte Bilanzen schlägt sich jetzt auch im Berliner Stadtbild nieder - zumindest medial. Eine griechische Zeitung montierte aus Ärger über die deutsche Berichterstattung ein Hakenkreuz an die Siegesgöttin.
Im europäischen Luftverkehr herrscht trotz Aussetzung des Pilotenstreiks bei der Lufthansa weiterhin Chaos. Auch am Flughafen Berlin-Tegel kommt es zu zahlreichen Ausfällen.
Das überschuldete Griechenland muss Geduld haben, was Hilfen anderer Euro-Staaten angeht.
Die Hysterie ist nicht angebracht. Man muss nicht gleich den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören, um in unseren Gesellschaften auf Vergleichbares zur Spätantike zu stoßen.
Die Hysterie ist nicht angebracht. Man muss nicht gleich den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören, um in unseren Gesellschaften auf Vergleichbares zur Spätantike zu stoßen. Was Westerwelles Wortwahl angreifbar macht, ist nicht die Kritik an sich, sondern ihre Eindimensionalität.

Ein 14-jähriger Gymnasiast soll abgeschoben werden - seine Mitschüler protestieren dagegen. Doch die Chancen stehen schlecht. Für die Behörden stellt eine Ausweisung kein Problem dar.
Frankfurt am Main - Daimler-Chef Dieter Zetsche und Ben Bernanke, der Chef der US-Notenbank Fed, spielen den Griechen in die Hände. Jedenfalls an der Börse.
Griechische Oppositionspolitiker haben eine Lösung für die Finanzmisere ihres Landes gefunden: Deutsche Reparationszahlungen für Leid und Zerstörungen, die Wehrmachtsoldaten als Besatzer im Zweiten Weltkrieg in Griechenland anrichteten, könnten die zerrütteten Athener Staatsfinanzen sanieren.
Die überraschend positiv ausfallenden Quartalsberichte der Unternehmen und die Erholung der US-Konjunktur scheinen den Aktienmarkt kalt zu lassen. Die Kurse sind kräftig gefallen. Ist die schlechte Stimmung übertrieben? Eine Anlegerfrage an Helmut Kaiser, Chefinvestmentstratege für Privatkunden der Deutschen Bank.
Unterstützt von Kursgewinnen der Finanzwerte hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch erneut kräftig zugelegt. Der Dax stieg zum Handelsschluss um ein Prozent auf 5648 Punkte und baute damit seine Vortagesgewinne aus.
Der Anteil der Entwicklungshilfe liegt in Deutschland bei 0,40 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist weniger als in der EU vereinbart. Dafür gibt es Kritik von OECD und Verbänden.
Immer daran denken, nie öffentlich darüber reden – so könnte man die Haltung der europäischen Finanzminister zusammenfassen, wenn es um mögliche Hilfen für Griechenland geht. Zähneknirschend gesteht der luxemburgische Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker ein, dass im Notfall schon die richtigen Instrumente zur Unterstützung der schuldengeplagten Griechen zur Verfügung stehen würden.

Die EU-Finanzminister fordern zusätzliche Sparanstrengungen und regelmäßige Erfolgsberichte. Im April muss Griechenland einen Teil seiner Schulden zurückzahlen.
Die EU-Finanzminister setzen Griechenland weiter unter Druck. Insbesondere die Bundesregierung will nicht, dass bei einer Nothilfe Steuergelder fließen müssen.
Verkleidet als Piraten, Scheichs oder auch Clowns haben Aktienhändler am Dienstag auf dem Börsenparkett in Frankfurt ihren traditionellen Börsenfasching gefeiert. Aus Lautsprechern dröhnte Karnevalsmusik, Händler stießen mit Sekt an oder leerten Bierfässer. Den Kursen tat dies keinen Abbruch.