Seit Brandenburg Lehrer abwirbt, wird in Berlin wieder über das Beamtentum diskutiert. Die Frage, wo hoheitliche Aufgaben beginnen und enden, ist dabei weiterhin schwer zu definieren.
Griechenland
Dirk Meyer ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Bundeswehruniversität in Hamburg. Ein Verbleib Griechenlands in der Währungsunion wird für alle Beteiligten teuer, warnt er.
Berlin und Brüssel dementieren Berichte über endgültige Einigung auf Hilfspaket in Milliardenhöhe.
Liquiditätshilfen, eine Stärkung Europas, Sanktionen bei Budget-Defiziten, Staatsinsolvenz: Finanzminister Schäuble hat seine Idee des Euro-Währungsfonds konkretisiert.
Warum die Krise in Griechenland nicht zur Stunde der Eurogegner werden darf / Von Hans-Dietrich Genscher
Aus Protest gegen das drastische Sparprogramm der griechischen Regierung haben die beiden großen Gewerkschaften GSEE und ADEDY das öffentliche Leben in Griechenland erneut mit Streiks lahmgelegt. In den großen Verbänden sind fast alle Gewerkschaftsmitglieder organisiert.

Warum die Krise in Griechenland nicht zur Stunde der Eurogegner werden darf / Von Hans-Dietrich Genscher

Der Verkehr steht still, öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen und die Polizei setzt Tränengas ein. Die Menge in Athen ruft das griechische Volk zum Aufstand auf. Allein in der griechischen Hauptstadt gingen heute 50.000 Menschen aus Protest gegen die Sparpläne der Regierung auf die Straße.

Details eines europäischen Währungsfonds sind noch offen – aber die Zahl seiner Unterstützer wächst. So könnte schnell auf weitere Schuldenkrisen reagiert werden.

Die Schulden und die Frage der Schuld: Anmerkungen zum deutsch-griechischen Verhältnis.
Der EU-Währungsfonds ist eine Idee für später. Erst muss Griechenland sich selbst retten
Im Kampf gegen Spekulanten wirbt das hoch verschuldete Griechenland nach Gesprächen mit den Europäern nun bei der größten Wirtschaftsmacht der Welt um Unterstützung. Am Dienstag wollte der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou US-Präsident Barack Obama treffen.

Angela Merkel und der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker reden über Griechenland und den Euro. Beide wollen einen europäischen Währungsfonds.
Der EU-Währungsfonds ist eine Idee für später. Erst muss Griechenland sich selbst retten
Die griechische Regierung erwartet beim nächsten Treffen der G-20-Staaten Beratungen über Maßnahmen gegen Spekulationsgeschäfte. Nach einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama sagte Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou am Dienstag, er habe dazu positive Signale erhalten: „Das bedeutet, dass diese Sache beim nächsten G-20-Treffen auf der Tagesordnung stehen wird.
Erste Staaten sagen dem riskanten Handel mit Kreditausfallversicherungen den Kampf an und drohen mit Alleingang. Auf Partner wie USA und China will Europa nicht warten.
Wie die griechische Wirtschaft wieder flottgemacht werden kann
Wie die griechische Wirtschaft wieder flottgemacht werden kann.
In Brüssel stößt Wolfgang Schäubles Vorschlag auf Wohlwollen – doch sollen EU-Verträge nicht geändert werden.
Um künftig eine Schuldenkrise wie die Griechenlands zu verhindern, plant der Minister die Einrichtung eines Fonds nach Vorbild des IWF. Jetzt sind erste Details bekannt.

Die Regierung denkt über einen Europäischen Währungsfonds als Konsequenz aus der Griechenland-Krise nach. Ist die SPD damit einverstanden, Herr Gabriel?

Athen hat sich mit einer Staatsanleihe ein wenig Luft verschafft. Aber andere Krisenherde bedrohen den Euro. Wie kann die europäische Währung geschützt werden?
Der Krach in den Meeren macht vielen Tieren zu schaffen. Welche Geräusche besonders gefährlich sind, ist kaum bekannt
Zur Berichterstattung über Griechenland und dieEurokriseDass Herr Juncker George Soros und Co. mit Konsequenzen für den Fall droht, dass sie gegen den Euro spekulieren, ist sicher mehr als gerechtfertigt.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy betonte, es sei unmöglich, ein Land der Eurozone "fallen zu lassen". Wenn Griechenland nicht unterstützt werde, wäre es „nicht nötig gewesen, den Euro einzuführen“, sagte Sarkozy am Samstag in Paris.
Ägypten Halle 21Albanien 3.2Algerien 21Andorra 4.
Die Neuverschuldung des Bundes liefert brutale Erkenntnisse. Diese Schulden wird keiner mehr abzahlen können. Doch es ist nicht allein die Schuldenlast, die kommenden Generationen zu schaffen macht.
Die Bundesregierung bietet dem hochverschuldeten griechischen Staat ihre Hilfe an, um die Wirtschaft zu erneuern und sich auf die Herausforderungen der Globalisierung einzustellen.
Tore, so sagt man, sind die besten Argumente eines Stürmers. Herthas Stürmer Theofanis Gekas sollte der Trumpf im Abstiegskampf werden. Doch seine Bilanz ist so mager wie die seines Teams.
Positiv aufgenommene Daten vom US-Arbeitsmarkt und die Hoffnung auf eine Lösung der griechischen Schuldenkrise haben den europäischen Aktienmärkten am Freitag Auftrieb gegeben. Der Dax gewann 1,42 Prozent auf 5877 Zähler.

Die Griechen streiken und demonstrieren. Ihr Ministerpräsident wirbt in Europa für sein Sparpaket.
UPDATE Die Regierung in Griechenland hat Sparmaßnahmen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro beschlossen. Bei den Protesten kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen jungen Demonstranten und der Polizei.
Das Sparprogramm der griechischen Regierung schafft Vertrauen an den Anleihemärkten. Investoren zeigten am Donnerstag reges Interesse für eine neue zehnjährige Staatsanleihe, die mit Spannung erwartet worden war.
Athen setzt EU-Recht am langsamsten um
Da dies keine Wahlveranstaltung ist, sondern die Wirklichkeit, fangen wir mit dem Unangenehmen an: Am Ende werden wir alle zahlen müssen, und dieses Ende kommt relativ bald. Ob direkt oder indirekt, ist ziemlich egal, und auch, dass der EU-Vertrag eigentlich ausschließt, dass einzelne Staaten der Union in Saus und Braus leben können und sich hinterher bei den solideren Nachbarn schadlos halten – für die Staatspleite der Griechen müssen die anderen Länder der Eurozone mit aufkommen.
Ermutigende Konjunkturdaten aus den USA und die Hoffnung auf eine Lösung der Probleme in Griechenland haben am Mittwoch erneut für Gewinne am deutschen Aktienmarkt gesorgt.
In Griechenland beschließt die Regierung: Steuern rauf, Renten einfrieren, Gehälter kürzen. Aber auch die EU ist gefragt. Der Premier fordert Europas Solidarität.
In einem offenen Brief an die "Lieben Deutschen" bittet der griechische Parlamentspräsident Philippos Petsalnikos um Hilfe in der dramatischen Haushaltskrise seines Landes. Dabei gehe es aber nicht um Geld, sondern um Solidarität und um eine faire Darstellung der griechischen Probleme.
Der Euro hat seit Dezember fast zehn Prozent im Vergleich zum Dollar verloren. Hintergrund sind die Verschuldungsprobleme in Griechenland und anderen Euroländern. Wohin treibt die Gemeinschaftswährung und welche Konsequenzen sollten Anleger ziehen? Eine Anlegerfrage an Oliver Borgis, Leiter des Portfoliomanagements der Weberbank

Athen beschließt Sparpaket – Regierungschef Papandreou sieht sein Land im „nationalen Überlebenskampf“.