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Thema

Irland

Keine Entspannung in der Euro-Zone in Sicht: Die US-Ratingagentur Moody's setzte Irlands Bonitätsnote weiter herab und selbst die EU-Finanzminister schließen eine Pleite Griechenlands nicht mehr aus.

Von Carsten Brönstrup
Steiler Abstieg. Die Herabstufung griechischer Staatsanleihen verschärfte die Schuldenkrise des Landes.

Weil die Ratingagenturen den Krisenländern weiterhin schlechte Bewertungen ausstellen, verpuffen die EU-Hilfen - so die Kritik der Regierungen. Die EU-Kommission will deshalb die Benotung von Staaten aussetzen, die internationale Finanzhilfe erhalten.

Von Christopher Ziedler

Griechenlands Premier Papandreou kämpft gegen Gewerkschaften und die konservative Opposition um eine Mehrheit für sein Sparprogramm. Am Mittwoch fällt die Entscheidung. Auf dem Athener Syntagmaplatz spielen sich unterdessen Chaosszenen ab.

Von Gerd Höhler

Angela Merkel muss in Europa führen, aber keiner darf das merken – auch Sarkozy nicht

Von Malte Lehming

Angela Merkel muss in Europa führen, aber keiner darf das merken – auch Sarkozy nicht

Von Malte Lehming

Der Euroist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, zu der sich diverse EU-Länder zusammengefunden haben. Er wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgegeben und ist die gemeinsame Währung von inzwischen 17 EU-Staaten, die zusammen die Eurozone bilden: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.

Seit 60 Jahren stützt Prinz Philip die Queen. An diesem Freitag wird er 90 Jahre alt. Noch immer ist er schneidig, von schärfster Arroganz, pragmatisch, unsentimental und oft unkonventionell.

Von Matthias Thibaut

Europa hat es derzeit nicht leicht. Aber woher rührt eigentlich der Irrglaube, die Deutschen hätten es leichter ohne Europa? Die politische Überheblichkeit und strategische Kurzsichtigkeit wirkt nachgerade beunruhigend.

Von Robert Leicht

Berichterstattung zum Euro-Rettungsschirm Ich bin weiß Gott alles andere, als ein Anhänger von Frau Wagenknecht und teile auch keineswegs ihre Umverteilungsansichten. Aber, nachdem ich kürzlich die Maischberger-Diskussion im Fernsehen miterlebt habe und jetzt auch die Aufforderung von Kanzlerin Merkel lese, die gefährdeten Länder sollten fleißiger sein, wird mir klar: Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen, eine gemeinsame Währung ist immer und solange gefährdet, als in den einzelnen Ländern keine weitgehend gleichen Wirtschaftsbedingungen herrschen.

Die Höhe von Schmerzensgeld und Entschädigungszahlungen hängt nicht nur von der Schwere der Taten ab, sondern auch davon, was in den Ländern üblich ist und was die jeweiligen Opferentschädigungsgesetze vorschreiben. In Irland haben die katholische Kirche und der Staat im Schnitt 60 000 Euro an Betroffene gezahlt, die als Kinder oder Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen missbraucht wurden.

Barack Obama ist in Irland gelandet. Anschließend besucht er Großbritannien, Frankreich und Polen. Deutschland steht nicht auf seinem Reiseplan - dafür begibt er sich in Irland auf die Spuren seiner Vorfahren.

Von Christoph von Marschall

Der letzte Donnerstag war ein aufregender Tag für Literaturpreisexegeten. Zunächst gab die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung bekannt, dass Friedrich Christian Delius den Georg-Büchner-Preis 2011 erhält; und ein paar Stunden später kam aus Sydney die Meldung, dass Philip Roth mit dem Man Booker International Prize ausgezeichnet wird.

Von Gerrit Bartels

Lars von Trier hat etwas mit Hitler gesagt und wurde daraufhin vom Filmfest in Cannes verbannt. Seitdem gibt es dort kein anderes Thema mehr. Übrig bleibt ein Scherbenhaufen, für den nicht allein der Provokateur verantwortlich ist.

Von Jan Schulz-Ojala

Was Angela Merkel am Dienstag vor CDU-Anhängern im nordrhein-westfälischen Meschede sagte, klang wie die politische Begleitmusik zum Hickhack um die Milliardenhilfen für Griechenland, Irland und Portugal. Vor allem die südlichen Euro-Länder bekamen ihr Fett weg.

Von Albrecht Meier

Die Iren haben ein gespanntes Verhältnis zur britischen Krone und ihren Vertretern. Beim Besuch von Elizabeth II. in Dublin hatten sie Angst vor unterwürfiger Höflichkeit. Doch die Queen ist gar nicht so anspruchsvoll.

Von Matthias Thibaut
In Dublin wurden die Sicherheitsmaßnahmen bereits verschärft.

Unmittelbar vor dem historischen Besuch von Queen Elizabeth II. in Irland hat die Polizei eine funktionsfähige Bombe gefunden. Der Sprengsatz wurde am Montagabend in einem Bus in Maynooth in der Nähe von Dublin entdeckt und entschärft.

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muss vorerst weiter in Haft bleiben, da Fluchtgefahr bestehe.

Dominique Strauss-Kahn wehrt sich gegen die Vergewaltigungsvorwürfe. Laut der Zeitung "Le Monde" soll er angeblich ein Alibi haben. Der IWF-Chef muss aber vorerst wegen "Fluchtgefahr" in Haft bleiben.

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