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Thema

Irland

Irland hat einen riesigen Schuldenberg abzutragen.

Irland hat eine neue Regierung gewählt und die übrigen Eurostaaten ein Problem. Denn der Wahlsieger Enda Kenny wird die Bedingungen des Hilfspakets im Zuge der Finanzkrise neu verhandeln.

Von Harald Schumann

Potsdam – Das ausgerechnet von dem Linken Helmuth Markov geführte brandenburgische Finanzministerium soll hochriskante Geschäfte mit enorm spekulativen Geldanlagen machen. Laut Bild-Zeitung, die sich auf Markovs internen „Bericht über die Entwicklung des Versorgungsfonds“ für Landesbeamte beruft, legte Brandenburg in der Hoffnung auf höhere Renditen von bis zu 8,7 Prozent Millionen-Summen in Staatsanleihen Irlands an, das derzeit mit drastischen Folgen der Finanzkrise zu kämpfen hat und gegen eine Staatsbankrott ankämpft.

Von Alexander Fröhlich

Hochtief-Chef klagt über PolitikFrankfurt am Main - Der im Übernahmekampf gegen ACS unterlegene Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter will weiter für die Unabhängigkeit kämpfen. Die Hochtief AG, an der die spanische ACS nun gut 33 Prozent hält, werde durch den neuen Großaktionär „keine spanische Filiale“.

Krise, welche Krise? Die Schuldenprobleme in Euroland, die kritische Verschuldungslage in den USA und in Japan scheinen derzeit ein wenig in den Hintergrund gerückt zu sein.

Von Rolf Obertreis

Irlands Premierminister Brian Cowen hat eine Vertrauensabstimmung in seiner Partei erfolgreich überstanden. Gleichzeitig spitzte sich die politische Krise in Irland weiter zu: Außenminister Martin, Cowens Widersacher, trat zurück.

„No fees“ – keine Studiengebühren. Studierende protestieren im irischen Dublin gegen Regierunsgpläne. Auch in Skandinavien sind Studiengebühren kein Tabu mehr. 

Fast überall auf dem Kontinent wird drastisch bei den Hochschulen gekürzt. Besonders Studierende leiden: Das Studium wird für sie immer teurer - und gleichzeitig werden die Hörsäle immer voller.

Von Tilmann Warnecke

Im Magazin der „New York Times“ analysiert Nobelpreisträger Paul Krugman unter der Überschrift „Kann Europa gerettet werden?“ den Aufstieg und Fall des Euro:Europa ist in einer schweren Krise – weil seine größte Leistung, die von den meisten europäischen Nationen eingeführte gemeinsame Währung, in Gefahr ist.

Im Magazin der „New York Times“ analysiert Nobelpreisträger Paul Krugman unter der Überschrift „Kann Europa gerettet werden?“ den Aufstieg und Fall des Euro: Europa ist in einer schweren Krise – weil seine größte Leistung, die von den meisten europäischen Nationen eingeführte gemeinsame Währung, in Gefahr ist.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag Verluste hinnehmen müssen. Analyst Christian Falkner von Alpha Wertpapierhandel verwies auf erneute Sorgen um die Eurozone, was auch der schwache Euro zeigte.

2011 muss die Euro-Gemeinschaft entscheiden, ob und wie sie ihre Währung zusammenhalten will. „Wir werden alles Nötige tun, um die Stabilität des gesamten Euro-Währungsgebiets sicherzustellen“, haben die Staats- und Regierungschefs der EU kurz vor Weihnachten noch verkündet.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fordert als Konsequenz aus der Eurokrise eine engere Verzahnung der Euro-Mitgliedsstaaten und beschreibt in seinem Gastbeitrag, wie wir sicherstellen können, dass der Euro stabil bleibt.

Von Wolfgang Schäuble
Grund zum Feiern. Deutsche Aktien ließen 2010 europäische Papiere hinter sich.

Der Dax ist 2010 um 17 Prozent gestiegen – und verspricht weitere Gewinne. Die Banken- und Analystenwelt ist sich ungewohnt einig: 2011 werde ein gutes Jahr für Aktien.

Von Veronika Csizi

Ab Mai 2011 muss Deutschland seinen Arbeitsmarkt auch für Bürger aus den acht neuen EU-Beitrittsländern vollständig öffnen: Menschen aus Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen dürfen sich dann ohne jede Beschränkung in Deutschland einen Job suchen.

Von Cordula Eubel

Zur Berichterstattung über die Euro-Krise Das ganze Hin und Her um den Euro-Rettungsschirm macht vor allem eines deutlich: Die Stabilität des Gemeinschaftswährung krankt vor allem daran, dass einige Staaten nicht in der Lage oder nicht bereit sind, ihre Haushalte in den Griff zu bekommen. Kein Wunder, sind doch die anderen eher mehr als weniger gezwungen, die Suppe auszulöffeln, die Ihnen Griechenland und Irland und bald wahrscheinlich auch Spanien, Portugal oder Italien eingebrockt haben.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. Foto: dpa

Ralf Christoffers von den Linken ist seit einem Jahr Landeswirtschaftsminister in Brandenburg. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel gibt er Auskunft darüber, was sich seit seinem Amtsantritt alles verändert hat - für das Land und für ihn persönlich.

Von Alfons Frese

Da flattert uns dieser Tage das neue Heft der sogenannten „Sympathie Magazine“ auf den Tisch: „Griechenland verstehen“, so der Titel. Na, das wollen wir spätestens seit dem vergangenen Frühjahr.

Die Ratingagentur Moody’s bewertet die Bonität des Landes um fünf Stufen schlechter als bisher. Auch für andere Staaten haben Ratingagenturen Warnsignale gesetzt.

Merkel, der in der Krise die entscheidende Rolle zukommt, hat in Brüssel ihre beiden Gesichter gezeigt. Sie hat sich als unbeirrbare Vertreterin deutscher Interessen gezeigt und die Diskussion um die Euro-Anleihen erst einmal auf die lange Bank geschoben. Gleichzeitig hat sich die Kanzlerin als gute Europäerin präsentiert.

Von Albrecht Meier

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Zum ersten Mal in ihrer zwölfjährigen Geschichte erhöht die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Kapital.

Von Rolf Obertreis
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