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Thema

Irland

Von Anleihen bis Zinsen. Welche Begriffe muss man kennen, um die Vorgänge in Griechenland und der Eurozone zu verstehen?

Von Albrecht Meier
Neuanfang. Die Griechin Iro T- kam vor dreieinhalb Monaten nach Berlin. An der Volkshochschule Charlottenburg lernt die 30-jährige Tourismusmanagerin jetzt Deutsch und hofft, danach einen Job zu finden.

Griechen, Spanier und Portugiesen, die in der Heimat keinen Job finden, zieht es vermehrt in die deutsche Hauptstadt - denn Berlin bietet Neuankömmlingen einen Standortvorteil. Viele Einwanderer wollen dauerhaft bleiben.

Von Hadija Haruna
Europa lässt grüßen: Das EU-Parlament hat mit einem sechsteiligen Gesetzespaket den Stabilitätspakt verschärft. Wen will Brüssel künftig stärker kontrollieren?

Der deutsche Bundestag stimmt heute über den erweiterten Euro-Rettungsschirm ab. Es ist zu erwarten, dass die Mehrheit im Parlament mit Ja votiert. In anderen Ländern ist das nicht so sicher.

Von Christopher Ziedler

Unser Autor beschreibt, wie er aus Zorn über die Politik in der europäischen Schuldenkrise zum Spekulanten wurde. Wem nutzt die Euro-Rettung wirklich?

Von Harald Schumann

Für seinen Artikel "Mit Dummheit Geld machen" ist Tagesspiegel-Redakteur Harald Schumann mit dem Ernst-Schneider-Preis für Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet worden. Aus diesem Anlass präsentieren wir erneut den Text, in dem unser Autor beschreibt, wie er in der Euro-Krise aus Zorn zum Spekulanten wurde.

Von Harald Schumann

Rettung für Irlands Bankengläubiger Mit dem Zusammenbruch der Immobilienblase sind Irlands Großbanken insolvent geworden. Weil der irische Staat für alle Bankschulden garantiert hat, muss er die Gläubiger auszahlen und ist nun selbst von der Zahlungsunfähigkeit bedroht.

Berlin - Im Zuge der geplanten Verschärfung des EU-Stabilitätspaktes drohen Deutschland finanzielle Sanktionen durch die EU-Kommission, wenn es durch fortgesetzte Überschüsse im Handel mit den anderen EU-Staaten zur Destabilisierung der Euro-Zone beiträgt. Das ergibt sich aus dem Kompromiss, den Vertreter des Europäischen Parlaments und des Ministerrats am Donnerstag über die Reform ausgehandelt haben.

Selbst ewiger Verzicht dürfte den Griechen kaum helfen, wieder kreditwürdig zu werden – das zeigt die

Griechenland wankt am wirtschaftlichen Abgrund. Aus eigener Kraft kann sich Athen nicht mehr retten – nur ein Schuldenverzicht hilft, sagen Ökonomen.

Von Carsten Brönstrup
EZB-Präsident Trichet

Wer in diesen Tagen mit früheren deutschen Notenbankern spricht, dem schlägt das blanke Entsetzen entgegen. Ursache sind die Ankäufe italienischer und spanischer Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) seit dem 8. August.

Von Marietta Kurm-Engels
An vorderster Front. Housam Najjair, eigentlich in Irland lebender Bauunternehmer, erreichte mit seinem Jeep als Erster der Rebellen das Zentrum der Hauptstadt.

Während viele Rebellen in Camps gedrillt wurden, planten fünf Männer in einem Villenvorort von Tripolis den Tag X. Die Geschichte eines Aufstands.

Von Martin Gehlen

Auch die Frauen gewannen ihr Auftaktspiel der Hockey-Europameisterschaft in Mönchengladbach. Gegen Irland gelang dem Team ein 3:0 (2:0)-Erfolg.

Aus Liebe zur Revolution. Die schönen Seiten der Protestbewegung auf dem Puerta del Sol in Madrid.

In Spanien ist jeder zweite Jugendliche arbeitslos. In Griechenland, Italien, Irland und Portugal sieht es nicht viel besser aus. In Deutschland schon. Aber die Glückseligkeit trügt. Europa hat ein massives Problem.

Von Christian Tretbar
Goldstück. Das Sonntagsbrötchen ist vielen Deutschen ein Heiligtum. Mehr als 1200 Sorten Kleingebäck sind hierzulande amtlich registriert.

Jeden Sonntag gehen die Deutschen zum Bäcker. Doch Brötchen werden teurer – nicht nur wegen höherer Getreidepreise. Mit Flugblättern wirbt dieser Tage eine Berliner Filiale um Verständnis dafür, dass sie die Preise erhöht.

Von Maris Hubschmid

STAATSVERSCHULDUNG: 114 Prozent KURSVERLUST SEIT DEM 1. JULI: 17 Prozent (Dow Jones Ireland) Unter Europas größten Schuldensündern gilt Irland als Musterfall.

Gegen die Krise des Euros scheint es derzeit kein probates Mittel zu geben. Eurobonds, deren Sicherheit von alle Euro-Staaten garantiert wird, wären ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma.

Die Finanzmärkte treiben die Regierungen der Eurozone weiter vor sich her. Kurzfristig kann jetzt nur die EZB handeln, sagt Daniela Schwarzer von der Stiftung Wissenschaft und Politik, mittelfristig wären Eurobonds sinnvoll.

Von Daniela Schwarzer
Kein Währungskrieg! Die Statue der Kriegsgöttin Athene im Zentrum Athens ist eines von vielen Wahreichen der griechischen Hauptstadt.

Der Euro und die Aktienkurse steigen, die Ratingagentur Fitch spricht von einem „beschränkten Kreditausfall“ und will Griechenland wie angekündigt nur für kurze Zeit herabstufen.

Von Henrik Mortsiefer

Die Unruhe der Anleger vor dem EU-Krisengipfel hat dem Dax am Mittwoch eine Berg-und-Talfahrt beschert. Kursstützend wirkte indes die sehr starke Quartalsbilanz des US-Technologiekonzerns Apple.

Fast ein Drittel der gesamten Staatsschulden der Euro-Problemstaaten Griechenland, Irland und Portugal stecken im europäischen Bankensystem. Das zeigt eine „Handelsblatt“-Analyse der am Freitag veröffentlichten Ergebnisse des Stresstests der European Banking Authority (EBA).

Im Gegensatz zu den wohlhabenden Euro-Nationen findet unter den Krisenstaaten keine erkennbare Koordination statt. Vielmehr legen beispielsweise irische oder portugiesische Diplomaten größten Wert darauf, die grundlegenden Unterschiede zu Griechenland zu betonen und möglichst nicht in einem Atemzug mit Athen genannt zu werden.

Portugal, Griechenland, Italien, Irland: Die EU kommt aus dem Retten nicht mehr raus. Eine E-Mail der Bundeskanzlerin an ihren Finanzminister aus Angola gibt überraschende Einblicke in die Euro-Krise.

Von Moritz Rinke

Die Europäische Union sucht nach einer Lösung der Schuldenkrise, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Die Politik kommt dabei aber nicht voran. Bundesbankpräsident Jens Weidmann kritisiert dazu auch Berlin.

Von Albrecht Meier
Wacklig. Immer mehr Länder stürzen in die Euro-Krise.

Die Politiker bringen mit ihrer Taktiererei nicht nur den Euro in Gefahr, sondern das gesamte Projekt der europäischen Einigung. Nötig ist eine völlig andere Herangehensweise an das Problem.

Von Carsten Brönstrup

Der deutsche Aktienmarkt ist nach den Turbulenzen des Vortages wieder in ruhigere Fahrwasser zurückgekehrt und hat ein deutliches Plus eingefahren. Der Dax legte am Mittwoch um 1,3 Prozent auf 7267 Punkte zu, nachdem er am Dienstag noch zeitweise unter die Marke von 7000 Punkten abgerutscht war.

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