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Aufwärmen, Notunterkünfte, freier Eintritt: Hier gibt es Hilfsangebote für Betroffene des Stromausfalls
Strom weg, Heizung aus, Handy ohne Empfang: Viele sind aufgeschmissen durch den großen Ausfall in Steglitz-Zehlendorf. Diese Hinweise geben die Behörden – und so helfen Menschen auch privat.
Ein Brandanschlag hat Zehntausende Berlinerinnen und Berliner im Südwesten der Stadt seit Samstagmorgen ins Chaos gestürzt. Der Strom ist weg, die Heizung funktioniert nicht mehr, das Handy hat kaum Empfang – und das bei Eiseskälte. Erst nach und nach werden Haushalte wieder ans Netz angeschlossen.
Derweil versuchen Polizei und Feuerwehr, Bezirksamt und Hilfsorganisationen, Unterstützung für die betroffenen Menschen zu organisieren. Und viele bieten auch ehrenamtlich oder ganz privat ihre Hilfe an. In der Not haken sich die Menschen unter. Einen vollständigen Überblick können wir nicht leisten, aber doch möglichst viele Angebote zusammentragen.
Der Katastrophenstab des Bezirksamts hat eine Hotline geschaltet, die unter der Telefonnummer (030) 902993333 erreicht werden kann. Es wird darum gebeten, nicht die regulären Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr zu nutzen.
Eine analoge Tauschbörse hat sich an Pinnwänden im Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1-3, entwickelt: Unter „Ich biete“ und „Ich suche“ können hier private Hilfen vermittelt werden. Auf den Zetteln bieten zahlreiche Menschen Schlafplätze und dazugehörige Kontaktmöglichkeiten an. Es werden warme Zimmer oder sogar ganze Wohnungen in Lichterfelde, Spandau oder dem Bergmannkiez angeboten. Andere erklären sich bereit, warme Mahlzeiten zu kochen oder Fahrdienste zu übernehmen.

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Die Emmaus-Gemeinde in der Onkel-Tom-Straße 80 in Zehlendorf vermittelt ebenfalls Schlafplätze und nimmt Sachspenden an. Erwünscht sind zum Beispiel Kerzenspenden. Gesucht werden auch Übernachtungsangebote für Familien. Bis Donnerstag wird auch warmes Essen benötigt – Suppe oder Eintopf für jeweils 50 Menschen. Die Gemeinde ist unter (030) 8134008 erreichbar.
Auch im Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de sind Hilfsangebote zu finden, wie Leser dem Tagesspiegel berichteten. Das kann natürlich nur nutzen, wer ins Internet kommt.
In diesen Notunterkünften gibt es Schlafplätze:
- Goethe-Gymnasium Lichterfelde, Drakestraße 72, 12205 Berlin
- Rathaus Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring 10, 14532 Kleinmachnow
- Sporthalle in der Albert-Wiebach-Straße 4, 14153 Teltow
- Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin (Achtung: Eingang nur über Kirchstraße 1-3)
- Cole-Sport-Center, Hüttenweg 43, 14169 Berlin
- Sporthalle der Zinnowwald-Grundschule, Wilskistraße 78, 14163 Berlin (Achtung: Eingang über Hartmannsweilerweg)

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Zahlreiche Hotels stellen kurzfristig vergünstigte Zimmer für Betroffene zur Verfügung. Bis zur vollständigen Wiederherstellung der Stromversorgung bieten sie ihre Zimmer zu Sonderkonditionen an. Der Preis beginnt bei 70 Euro pro Doppelzimmer inklusive Frühstück. Betroffene können sich direkt an die Hotels wenden und mit dem Buchungscode „Stromausfall“ unkompliziert reservieren. Betroffene können sich das Geld hinterher vom Sozialamt zurückholen.
In folgenden Schwimmhallen können Betroffene rund um die Uhr kostenlos die Dusch- und Waschräume nutzen, ab 14 Uhr zudem kostenlos schwimmen:
- Schwimmhalle Finkensteinallee, Finkensteinallee 73, 12205 Berlin,
- Schwimmhalle Hüttenweg, Hüttenweg 41, 14195 Berlin, aktuell jedoch KEIN Badebetrieb (Duschen ist möglich),
- Stadtbad Lankwitz, Leonorenstraße 39, 12247 Berlin.
Hier gibt es die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, Handys aufzuladen und etwas Warmes zu trinken:
- Heidehaus Babelsberg, Nachbar*innenschafts- und Begegnungshaus, Großbeerenstraße 98a, 14482 Potsdam, tagsüber von 8 bis 20 Uhr, Spielsachen und Küche für max. zehn Personen (barrierefrei)
- FC Viktoria 1889 Berlin e.V., Konferenzraum der Geschäftsstelle, Krahmerstraße 15 12207 Berlin, am 06.01.2026 von 10 Uhr bis 18 Uhr, am 07.01. von 10 bis 16 Uhr, am 08.01. von 10 bis 17:30 Uhr
- Rathaus Wannsee, Königstraße 42, 14109 Berlin
- Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1/3, 14169 Berlin (Achtung: Eingang nur über Kirchstraße 1/3),
- Evangelische Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf, Gemeindehaus Teltower Damm 6, 14169 Berlin, Dienstag, 06.01. von 10 bis 16 Uhr. Das Gemeindehaus ist barrierearm zugänglich und innen mit Aufzug und WC für Rollstuhlfahrer ausgestattet
- Gemeindehaus der Emmaus-Kirchengemeinde, Onkel-Tom-Str. 80, 14169 Berlin – aktuell täglich von 9 bis 22 Uhr – solange Bedarf besteht
- Paulus-Gemeinde, Jugendkeller, Hindenburgdamm 101, 12203 Berlin, tagsüber ab 9 Uhr
- Matthäus Gemeindehaus am Steglitzer Kreisel tagsüber von 8 bis 20 Uhr für etwa 50 Menschen
- Mittelhof e.V., Königsstraße 42-43, 14163 Berlin, Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 20 Uhr. Es gibt warme Getränke, Suppe und ein Spielzimmer. Ab Mittwoch, 07.01., gibt es wieder einen Mittagstisch.
- Hellenische Gemeinde, Mittelstraße 33, 12167 Berlin, täglich von 10 bis 20 Uhr
- Käseglocke Lankwitz, Leonorenstraße 65, 12247 Berlin, von 10 bis 16 Uhr
- Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V., Mörchinger Straße 49, 14169 Berlin, täglich von 10 bis 20 Uhr
- Johann-Sebastian-Bach-Kirchengemeinde, Luzerner Straße 10-12, 12205 Berlin, täglich von 9 bis 20 Uhr
- Lukaskirche, Friedrichsruher Straße 1-2 / Jeverstraße, 12169 Berlin, täglich von 8 bis 20 Uhr
- Patmosgemeinde, Gritznerstraße 18-20, 12163 Berlin, tagsüber von 9 bis 17 Uhr
- Pfarrsaal der Gemeinde Herz Jesu, Riemeisterstraße 2, 14169 Berlin, tagsüber
- Gemeindesaal Heilige Familie, Kornmesserstraße 2, 12205 Berlin, tagsüber
- Reha Steglitz gGmbH, Kontakt-und Beratungsstelle, Albrechtstr. 15, 12167 Berlin, täglich von 9 bis 17 Uhr
- Reha Steglitz gGmbH, Kontakt-und Beratungsstelle, Kamenzer Damm 1A, 12249 Berlin (Lankwitz), täglich von 9 bis 17 Uhr
- SozialRaum Berlin, Deitmerstraße 2, 12163 Berlin, von 10 bis 16 Uhr
- GPVA Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Finckensteinallee 42, 12205 Berlin, es besteht die Möglichkeit zum Duschen, von 10 bis 17:30 Uhr (da der Standort nicht dauerhaft besetzt, bitte vorher telefonische Kontaktaufnahme unter Tel.: 030 28 443 761 oder mobil: 0151-21436122)
- Jugendwerkstatt Ostpreußendamm, Ostpreußendamm 108-110, 12209 Berlin, von 13 bis 20 Uhr (Duschen; Küche mit kleinem Kochfeld vorhanden)
- JFE Albrecht Dürer, Memlingstraße 14a, 12203 Berlin, von 10 bis 18 Uhr (warmer Aufenthalt, Küche vorhanden)
- JFE und Mehrgenerationenhaus Phoenix, Teltower Damm 228, 14167 Berlin, von 10 bis 18:30 Uhr (Aufwärmen, heiße Getränke, Strom)
- Nachbarschaftshaus Lilienthal, Schütte-Lanz-Straße 43, 12209 Berlin, von 10 bis 18 Uhr (Nachbarschaftscafé: Aufwärmen, heiße Getränke, Strom)
- Containeranlage der BVG am U-Bahnhof „Krumme Lanke“. Dort stehen Ihnen Möglichkeiten zum Aufwärmen sowie zum Aufladen mobiler Endgeräte zur Verfügung. Die BE-Fläche ist im 24-Stunden-Betrieb geöffnet und über die Kreuzung Argentinische Allee / Fischerhüttenstraße erreichbar.

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Diese Bibliotheken sind geöffnet
„Als offene, konsumfreie und warme Orte bieten die Bibliotheken die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, zu verweilen, zu arbeiten oder zur Ruhe zu kommen – auch ohne Bibliotheksausweis“, teilen die Berliner Bibliotheken mit. Besucher können mobile Geräte aufladen, das WLAN nutzen und kinderfreundliche Aufenthaltsbereiche in Anspruch nehmen.
Konkret geht es um folgende Büchereien:
- Gottfried-Benn-Bibliothek (Nähe S-Bahnhof Zehlendorf): Plätze zum Aufladen von Mobiltelefonen bei einer heißen Tasse Tee (Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag: 10 bis 14 Uhr)
- Ingeborg-Drewitz-Bibliothek (im Einkaufszentrum Das Schloss): großzügiger Kinder- und Jugendbereich, zahlreiche Computerarbeitsplätze und gemütliche Sitzgelegenheiten (Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag: 11 bis 16 Uhr)
- Bücherbus: Conradstraße, Wannsee (Dienstag, 6.1., 17.30–19 Uhr) und Schopenhauerstraße, Schlachtensee (Mittwoch 16 bis 19 Uhr)
Die BVG stellt beheizte Pausenbusse zur Verfügung. Diese stehen zwischen 15 und 21 Uhr an folgenden Standorten:
- Endstelle Zehlendorf (Andréezeile)
- Endstelle Düppel-Süd (Neuruppiner Straße)
- Endstelle Nikolassee (Lissabonallee)
- Haltestelle Schäferstraße / Wilhelmplatz in Wannsee
Nachdem auch viele Supermärkte am Samstag geschlossen waren, weil Strom und damit Kühlung, Licht und Kassen ausgefallen waren, meldete Edeka am Sonntag, dass am Montag wieder alle Märkte öffnen, vielfach mit Notstrom. Im Edeka-Markt an der Potsdamer Chaussee wird zudem kostenloses heißes Wasser für betroffene Anwohner ausgegeben. Kunden können dort auch Handys und Powerbanks kostenlos aufladen.
Alle betroffenen Edeka-Märkte öffneten am Montag regulär:
- Hildburghauser Straße 252
- Sundgauer Straße 109
- Berlepschstraße 74
- Breisgauer Straße 20
- Fischerhüttenstraße 68
- Königstraße 14
- Königstraße 49
- Potsdamer Chaussee 80
Freier Eintritt für Schüler, Familien und Lehrer
Schülerinnen und Schüler, deren Schulen vom Stromausfall betroffen sind, können kostenfrei den Berliner Zoo besuchen. Das teilte die Senatsverwaltung für Finanzen am Montag mit. Um die betroffenen Schüler und deren Familien sowie Lehrkräfte zu unterstützen, können sie bis zum 8. Januar 2026 in den Zoo gehen. Nur das Aquarium sei aufgrund von Bauarbeiten ausgenommen.
Um kostenfrei Zutritt zu erhalten, muss lediglich ein gültiger Schülerausweis der betroffenen Schule vorgelegt werden. Pro Ausweis können bis zu zwei Begleitpersonen (die Eltern) mitgenommen werden, heißt es in der Mitteilung. Lehrkräfte benötigen einen Tätigkeitsnachweis.
Auch das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg bietet Betroffenen für die Dauer des Ausfalls freien Eintritt an. Mit dieser Geste wolle sich das Museum solidarisch zeigen und einen offenen Ort zum Verweilen, Aufwärmen und Durchatmen bieten. Das Angebot gilt für alle Generationen, schreibt das Museum in einer Pressemitteilung. Ein kurzer Nachweis vor Ort genügt.
Betroffene Kinder und Familien können am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 10 bis 16 Uhr das Kindermuseum im Wedding kostenlos zum Spielen und Aufwärmen besuchen. Kommen können auch Kinder, deren Kitas und Schulen wegen des Stromausfalls geschlossen sind. Eine formlose Selbstauskunft an der Kasse genügt. Das Labyrinth Kindermuseum Berlin ist an der Osloer Straße 12 im Wedding zu finden.
Ebenso öffnet das Humboldt-Forum seine Ausstellungen bis Sonntag kostenlos für Betroffene. Für den Einlass reicht ein Nachweis des Wohnortes.
Im Urania-Kino gibt es bis zum Donnerstag kostenlose Filmvorführungen. Gespielt wird:
- Dienstag um 18 Uhr: WALL-E Der Letzte räumt die Erde auf (FSK 0)
- Mittwoch um 10 Uhr: Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen (FSK o.A.)
- Mittwoch um 18 Uhr: Kinofilm für die ganze Familie (FSK 6) – Der Filmtitel wird nach Lizenzfreigabe bekanntgegeben
- Donnerstag um 10 Uhr: Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten (FSK o.A.)
- Donnerstag um 18 Uhr: Kinofilm für die ganze Familie (FSK 6) – Der Filmtitel wird nach Lizenzfreigabe bekanntgegeben
Bei allen Vorführungen gibt es gratis Tee und Kaffee und eine Ladestation für Mobilgeräte. Tickets gibt es online oder an der Kasse vor Ort (An der Urania 17).
Dank einer Basisversorgung der Deutschen Telekom sind im Freien wieder Notrufe von Mobiltelefonen möglich. Demnach können Betroffene unabhängig von ihrem Netzanbieter Notrufe absetzen – selbst, wenn das Gerät weiterhin „keinen Empfang“ anzeigt. Innerhalb von Gebäuden sei dies allerdings nicht gewährleistet.
Polizei und Feuerwehr bitten aber darum, die Leitungen beim Notruf für akute Notfälle freizuhalten. Wer nicht telefonieren und damit auch nicht den Notruf erreichen kann, kann die verstärkt in den Straßen anzutreffenden Einsatzkräfte ansprechen. Außerdem besteht die Möglichkeit, über die öffentlichen Verkehrsmittel einen Notruf abzusetzen.
Die Berliner Feuerwehr hat neun Notrufannahmestellen eingerichtet. Dort ist es möglich, Notrufe abzusetzen, Hilfe und Informationen zu bekommen. Bei diesen Stellen wird vorerst aber keine Versorgung oder Betreuung darüber hinaus möglich sein.
Die Notrufannahmestellen befinden sich hier:
- Ehemaliges Rathaus Wannsee an der Chausseestraße 23, 14109 Berlin
- Mexikoplatz, 14163 Berlin
- Andréezeile Ecke Ladiusstraße, 14165 Berlin
- S-Bahnhof Wannsee, Kronprinzessinnenweg, 14109 Berlin
- OBI Heimwerkermarkt, Goerzallee 189, 14167 Berlin
- S-Bahnhof Zehlendorf, Teltower Damm, 14163 Berlin
- Feuerwache Wannsee, Kronprinzessinnenweg 20, 14109 Berlin
- Johannes-Niemayer-Weg Ecke Bernhard-Beyer-Straße, 14109 Berlin
- Schopenhauerstraße Ecke Spanische Allee, 14129 Berlin
Die Polizei hat mobile Wachen eingerichtet:
- Potsdamer Straße/Teltower Damm/Clayallee, 14169 Berlin, 9.30 bis 14.30 Uhr
- Cole-Sports-Center, Hüttenweg 43, 14169 Berlin, 7 bis 15.30 Uhr
- Rathaus Wannsee, Königstraße/Chausseestraße, 14109 Berlin, 14 bis 20 Uhr
Zudem gibt es Hilfe bei den nächstgelegenen Polizeiwachen:
- Abschnitt 43 – Alemannenstraße 10, 14129 Berlin
- Abschnitt 46 – Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
- Abschnitt 44 – Götzstraße 6, 12099 Berlin
- Abschnitt 45 – Augustaplatz 7, 12203 Berlin

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Die Feuerwehr ist in jedem Fall in den jeweiligen Wachen anzutreffen, falls der Notruf nicht funktioniert:
- Feuerwache Lichterfelde – Goethestraße 7, 12207 Berlin
- Feuerwache Steglitz – Südendstraße. 18 A, 12169 Berlin
- Feuerwache Wannsee – Kronprinzessinnenweg 20, 14109 Berlin
- Feuerwache Zehlendorf – Charlottenburger Straße 10-12, 14169 Berlin
- Freiwillige Feuerwehr Lichterfelde – Goethestraße 7, 12207 Berlin
- Freiwillige Feuerwehr Zehlendorf – Charlottenburger Straße 10-12, 14169 Berlin
- Rettungswache Lankwitz – Gallwitzallee 125, 12249 Berlin
Polizei und Feuerwehr geben außerdem folgende weitere Verhaltenshinweise:
- Prüfen Sie, ob Sie hilfsbedürftige Angehörige im betroffenen Gebiet haben und nehmen Sie Kontakt zu diesen auf. Prüfen Sie ebenfalls, ob Unterstützung benötigt wird. Nehmen Sie Angehörige gegebenenfalls bei sich auf.
- Aufgrund des Stromausfalls kann es auch zu Heizungsausfällen kommen. Prüfen Sie daher, ob Sie die Möglichkeit haben, bei Freunden oder Verwandten unterzukommen.
- Nutzen Sie Mobiltelefone sparsam, indem Sie Ihr Handy in den Flugmodus versetzen. Nutzen Sie das Handy prioritär zur Informationsgewinnung. Falls Sie Powerbanks zur Verfügung haben, können Sie diese heranziehen.
- Denken Sie an ältere oder hilfsbedürftige Personen und bieten Sie Hilfe an. Fragen Sie auch Ihre Nachbarn, ob diese Hilfe benötigen.
- Halten Sie für die Abendstunden Taschenlampen oder batteriebetriebene Leuchten bereit. Vorsicht beim Umgang mit Kerzen – diese sollten nicht unbeaufsichtigt sein.
- Mit Gas betriebene Heizgeräte und Einweggrills nicht in Innenräumen benutzen. Wärmen Sie sich mit Pullovern und Decken.
- Auch wenn es kalt ist, sollte man regelmäßig lüften, vor allem wenn Kerzen brennen.
- Heiße Getränke oder kleine Mahlzeiten kann man auf einem Gas-Campingkocher zubereiten, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert. Grillen mit Holzkohle oder Gas sollte man aber keinesfalls in der Wohnung. „Es besteht Erstickungsgefahr“, warnt das Bundesamt.
- Batteriebetriebene Radios oder sogenannte Kurbelradios funktionieren weiterhin. Darüber bekommen Sie alle wichtigen Informationen.
- Auch in Nachbarbezirken und dem Rest von Berlin funktioniert der Strom und man kann einkaufen.
- Unter anderem die S-Bahnen fahren, wie die S-Bahn Berlin mitteilte. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad sollte man wegen des Schnees besonders vorsichtig sein.
Aktuelle Informationen hält das Hauptstadtportal berlin.de bereit. Die Berliner Feuerwehr teilt aktuelle Informationen über Anlaufstellen auch auf einer speziellen Seite. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf listet Informationen und Anlaufstellen hier auf. Das Stromnetz Berlin informiert auf einer Krisenseite über die Reparaturen.
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- Hilfsorganisationen
- Kino
- Kleinmachnow
- Kunst in Berlin
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