Doch zunächst wollen sie über eine Übernahme der neuen bundesweiten Tarife für Berlin verhandeln
BSR Berlin
Abfallbeseitigung ist in Berlin eine hoheitliche Aufgabe. Ein Privater kann sie nicht erfüllen
BSR startet Neujahrsputz, mancherorts liegen noch Herbstblätter
Bis Ende Januar will die BSR allen Silvestermüll und 400 000 Weihnachtsbäume beseitigen
Die Straßen sauber geputzt – und das für ein Drittel billiger als die Berliner Stadtreinigung (BSR). Dies hat die private Reinigungsfirma „ReTec“ beim Neujahrsputz auf dem Gelände der großen Silvesterparty am Brandenburger Tor geschafft und damit die BSR herausgefordert.
Schneller als die BSR: Eine kleine Firma räumte den Silvestermüll
Die Firma „ReTec“ kündigt ihr Meisterstück an – mit Fegekolonnen, rollenden Müllschluckern und einer Armada von Kleinstlastern. Immerhin muss sie zeigen, dass sie den Müll der großen Silvesterparty in Mitte mindestens genauso gut „bis zur letzten Dose“ beseitigen kann wie bisher die Berliner Stadtreinigung (BSR).
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Lindner sieht sich als Kämpfer gegen altes Denken in Berlin
Vor 25 Jahren berichteten wir: BERLINER CHRONIK Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) versuchen seit einiger Zeit, verlorenes Terrain wiederzugewinnen, das sie vor etwa fünf Jahren freiwillig räumten. Seit dieser Zeit lassen nahezu alle Eigenbetriebe des Landes Berlin ihre Abfälle von der privaten Firma Alba abholen.
Die GebührenSchlamperei bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) war deren Vorstand und dem Senat nach Auffassung von FDP-Fraktionschef Martin Lindner seit 1998 bekannt. Er widersprach damit BSR-Chef Peter von Dierkes und Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS).
Senat will Abfallberge verkaufen und verbrennen lassen – und hofft auf günstige Tarife
Die Flüsse sind noch vielerorts gefroren – die Straßen bleiben glatt
Wo Sie den Arbeitskampf zu spüren bekommen
Der Weg zur Arbeit könnte heute gefährlich werden. Es soll gefrierenden Regen geben. Die BSR steht streubereit
Der Entsorger Alba und die Grünen kritisieren das neue Abfallkonzept der Stadtreinigung
Die Folgen des frühen Winters: Flughafentunnel wegen Glätte gesperrt, Autos springen nicht an, Leitungen frieren zu – und es bleibt bitterkalt
gesiebt und getrennt werden
Betrifft: „Zurückgeschrieben: Fegt die BSR zu selten?“ vom 1.
Stadtreinigung arbeitet Gebührenpanne ab / Finanzchef hatte Fehler über Jahre vertuscht
Personelle Konsequenzen sind bislang unklar
Unsere Leserin Kriemhild Graeber vermutet, dass die Stadtreiniger deshalb zu viel Gebühren kassierten, weil sie ihre Aufgaben nicht erfüllen. Der BSR-Chef antwortet.
SPD-Politikerin schlägt 150 statt 120 Euro im Jahr vor – die Mehreinnahmen sollen der BSR helfen. Doch diese hält wenig von der Idee
BSR soll auf Ausbau in Ruhleben vorerst verzichten und den Abfall außerhalb von Berlin entsorgen lassen
„Schon in den 60ern wurden Müllverbrennungsanlagen als ,Müllheizkraftwerke’ schöngeredet“, sagt Gudrun Pinn, Abfallexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Dass hierbei die entstehende Energie so weit wie möglich genutzt werde, sei eine Selbstverständlichkeit.
Umweltpolitiker: „Stadtreinigung trickst und rechnet die Kosten billig“
Brandenburger Firma will Biotonne retten
Angeblich Preissteigerung um 50 Prozent/Stadtreinigung erwartet moderate Erhöhung
Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben bei der Nachprüfung der Tarifkalkulation für 1999–2002 eine weitere Fehlberechnung entdeckt. Im Gegensatz zur Straßenreinigung, wo die BSR 60 Millionen Euro zu viel kassierte, haben sich die Müllwerker bei der Hausmüllentsorgung allerdings zu ihren Ungunsten verrechnet.
Behala will Spreegrundstück verkaufen und so das Zusammengehen mit der BSR verhindern / Fusion heute Thema im Parlament
Allerdings gibt es kaum Vorbilder in deutschen Städten
Wohnungsgesellschaften wollen überhöhte Gebühren mit Betriebskosten verrechnen
Berlin: Noch mehr Abrechnungsfehler bei der BSR? Jetzt fordern die Hausbesitzer eine Gebührensenkung
Der Berliner Haus- und Grundbesitzerverband erwartet, dass weitere Tariffehler bei der Stadtreinigung aufgedeckt werden. „Wir haben deutliche Hinweise gefunden, dass auch in der Müllentsorgung zu hohe Gebühren kassiert wurden“, sagte Verbandssprecher Dieter Blümmel dem Tagesspiegel.
Die Berliner Stadtreiniger haben sich gründlich verrechnet. Seit 1999 kassierten sie von den Hausbesitzern zu viel für die Straßenreinigung – insgesamt 60 Millionen Euro.
Verdi kritisiert „Verbandsflucht“
der Verbrennungsanlage Ruhleben
PRO & CONTRA Gut die Hälfte unserer Leser ist dafür, dass die Biotonne bleibt. 54 Prozent der Anrufer nach unserem Pro und Contra vom vergangenen Sonntag wandten sich somit gegen die Pläne der BSR, die braune Tonne für kompostierbare Abfälle abzuschaffen, 46 Prozent der Anrufer waren dafür.
Wachsender Widerstand gegen neue Entsorgungspläne: Gebührenanstieg um 45 Euro und schlechtere Ökobilanz?
Die BSR will Bio-Abfall nicht mehr getrennt sammeln. Umweltschützer finden den Plan absurd. Ein Pro & Contra
Der Müllmann kommt in Berlin mit dem con brio eines Wagner-Helden; bei Sonnenaufgang, mit blinkenden Lichtern, quietschenden Bremsen, begleitet vom Donner der Tonnen, die über die unebenen Pflastersteine gezogen werden. Die Müllmänner sind für drei sehr frühe Minuten die Stars in einem Drama, das von der BSR geschrieben wurde; temperamentvoll, besser bezahlt als ein Assistenzarzt – der Stolz von Berlin.
Senat sucht nach neuem Entsorgungskonzept: Stadtreinigung will mehr Verbrennung und die Biotonne abschaffen