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Thema

BSR Berlin

Das neue Müllkonzept des rot-grünen Senats wird von der Berliner Wirtschaft und Umweltverbänden heftig kritisiert. Das BSR-Konzept sei ungeeignet, die Entsorgungskosten zu dämpfen und eine stoffliche Verwertung zu Methanol sicherzustellen, sagte BUND-Experte Michael Dahlhaus in einer Anhörung vor dem Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses.

Von Thomas Loy

In den Berliner Hafen- und Lagerhaus-Betrieben (Behala) herrscht Unruhe. Die Arbeitnehmer in dem städtischen Unternehmen, das in der Stadt Häfen und Lagerkapazitäten für die Binnenschifffahrt unterhält, fürchten eine Übernahme durch die ebenfalls städtische Berliner Stadtreinigung (BSR) und einen Abbau von Arbeitsplätzen.

Von Ingo Bach

Es ist ein gewaltiger Markt, um den derzeit gestritten wird: Eine Million Tonnen Berliner Hausmüll müssen jährlich entsorgt werden, ein Umsatz von etwa 200 Millionen Mark winkt. Nach dem Entsorgungsunternehmen Alba hat jetzt auch die landeseigene BSR ein Konzept zur künftigen Hausmüllentsorgung vorgelegt - der Senat hat nun das letzte Wort, wem er den Zuschlag erteilt.

Von
  • Ingo Bach
  • Thomas Loy

Die Müllkippe, Synonym für die Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, für Massenkonsum, Verpackungswahn und Landschaftszerstörung - die Müllkippe stirbt langsam aus. "Das Deponieren ist ein Auslaufmodell", sagt Carlo Zandonella von der Senatsumweltverwaltung.

Von Thomas Loy

In Neukölln sind lange Güterzüge im Straßenbild durchaus keine Seltenheit. Ob Kohle für das Heizkraftwerk Rudow, Mineralöle für die Tanklager an der Stubenrauch- und Gradestraße oder Sand für die Abdeckung der ehemaligen Hausmülldeponie in Groß Ziethen, mit vernehmbarem Brummen ziehen die kräftigen Diesellokomotiven der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME) ihre schweren Lasten vom Bahnhof Hermannstraße zu den Entladestellen und ersparen so täglich hunderte zusätzlicher Lastwagenfahrten auf den Straßen.

Die Müllkippe, Synonym für die Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, für Massenkonsum, Verpackungswahn und Landschaftszerstörung - die Müllkippe stirbt aus. "Das Deponieren ist ein Auslaufmodell", sagt Carlo Zandonella von der Senatsumweltverwaltung.

Von Thomas Loy

Wenn es je einen Grund gegeben hätte, einen ausgedienten Fernseher am Straßenrand oder im Park zu "entsorgen" - er entfiele jetzt. Seit Anfang des Monats nimmt die Stadtreinigung die so genannte braune Ware wie PC, Fernseher, Stereoanlagen und andere elektronische Geräte entgeltfrei an, gratis also.

Hauseigentümer erfüllten häufig ihre Räumpflicht nicht / Stadtreinigung streute auf Hauptstraßen und Kreuzungen auch Salz / Busse der BVG an Steigungen umgeleitetDie Stadtreinigung (BSR) setzt heute zur Schneebeseitigung auch Hilfskräfte ein, die von den Arbeitsämtern zugeteilt wurden. Sie sollen nach Angaben von BSR-Sprecher Bernd Müller vor allem die erste Schicht entlasten und an Kreuzungen und Fußgängerüberwegen den Schnee und Matsch zur Seite räumen.

Von Annette Kögel

Über vier Millionen Mark werden die wichtigsten Berliner Ver- und Entsorgungsunternehmen in den Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter zahlen. An der Stiftungs-Initiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" wollen sich die Berliner Stadtreinigungsbetriebe BSR, die Verkehrs- und Wasserbetriebe BVG und BWB, der Strom- und Erdgasversorger Bewag und Gasag sowie die Hafen- und Lagerhausbetriebe Behala beteiligen.

Fassen wir doch einmal kurz alles Unheil zusammen, das das Kind über diese Welt gebracht hat. Schon in seinen ersten Lebenstagen hat es Möbel und Kleidungsstücke bespuckt; irgendwann begann es zu beißen.

Von Dorothee Nolte

Am Dienstag demonstrierten in Spandau nach Veranstalterangaben rund 2000 Beschäftigte umliegender Betriebe und Einrichtungen, darunter von BMW, Bosch, Siemens, Osram und der BSR, gegen den Entwurf der Bundesregierung für eine Rentenreform. Auf einer Kundgebung an der Gartenfelder Straße / Ecke Haselhorster Damm äußerten Vertreter der IG Metall sowie Betriebsratsvorsitzende nachdrücklichen Protest gegen das nach ihrer Ansicht zu niedrig angesetzte Rentenniveau und die ungerechte Umverteilung der Beitragslasten zum Nachteil der Arbeitnehmer.

Mit einer ungewöhnlichen Maßnahme versuchen die Berliner Forstämter, dem Müllproblem in den Wäldern zu Leibe zu rücken. Statt mehr Abfallbehälter bereitzustellen, tun die Forstämter das genaue Gegenteil: Sie montieren die Mülleimer in den Erholungsgebieten ab.

Von Ingo Bach

Wegen einer Personalversammlung am Mittwoch bei der Stadtreinigung verschieben sich in dieser Woche die Abholtermine sowohl bei den grauen Restmüll- als auch bei Biogut- und Papierbehältern. Die Stadtreiniger kommen vom 18.

Die Europäische Kommission will den neuen Vertrag zwischen Berliner Stadtreinigung (BSR) und Senat prüfen, der dem öffentlichen Unternehmen für weitere 15 Jahre das Müllabfuhr- und Straßenreinigungsmonopol sichert. Die Generaldirektion "Binnenmarkt" teilte einem Berliner Bürger, der sich in Brüssel beschwerte, jetzt mit, dass die "deutschen Behörden ersucht werden, das Vertragsverhältnis zwischen dem Land Berlin und der BSR ausführlich zu erläutern".

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Die "Einmalzahlung" der Stadtreinigung (BSR) von 805 Millionen Mark in die Landeskasse soll vollständig über Kredite finanziert werden. Dies wird, verteilt auf 15 Jahre, 465 Millionen Mark Zinsen kosten.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

In einer dramatischen Rettungsaktion hinderten gestern Mittag Polizeibeamte und BSR-Mitarbeiter eine 23-jährige lebensmüde Frau daran, von der Autobahnbrücke an der Seidelstraße auf die Fahrbahn zu springen. Gegen 11 Uhr kletterte die in Hermsdorf wohnende Frau über das Brückengeländer und wollte sich in die Tiefe stürzen.

Zum zweiten Mal hat die BSR vor einem Amtsgericht jetzt einen Prozess um die Straßenreinigung verloren. Wegen mangelhaften Fegens am Tempelhofer Weg entschied das Amtsgericht Neukölln, dass dem Betrieb nur die knappe Hälfte der Gebühren von einem seiner Kunden zusteht.

Sollten sich die Tarifparteien am Wochenende nicht auf einen Abschluss im öffentlichen Dienst einigen können, wird auch Berlin frühestens ab Mittwoch mit Arbeitskampfmaßnahmen rechnen müssen. Allerdings ist auch dann nicht davon auszugehen, dass so zentrale Bereiche wie die BVG, die Kitas oder auch die BSR zu einem frühen Zeitpunkt bestreikt werden und Berlin zu einem Schwerpunkt des bundesweiten Arbeitskampfes wird.

Von Sigrid Kneist

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) wollen die Kosten für die Abfallentsorgung in Kitas, Schulen und öffentlichen Verwaltungen um mindestens zehn Prozent senken. Die Zauberformel lautet: "Bezirkliche Abfallwirtschaftsoptimierung" (Bawo), wie BSR-Vorstandschef Peter von Dierkes am Montag erläuterte.

Heftiger Protest regt sich im Bezirk gegen die von der Berliner Stadtreinigung geplante Schließung des Recyclinghofes in der Frohnauer Burgfrauenstraße. Nachdem Anwohner 800 Unterschriften gesammelt hatten, fordert der Umweltstadtrat Thomas Gaudszun (SPD), die BSR auf, die Schließungspläne aufzugeben.

Von Rainer W. During
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