Rechtsanwalt Markus Roscher vertritt einen Mandanten aus Neukölln, der viel Zeit hat, aus dem Fenster zu schauen. Dabei fiel ihm auf, dass seine Straße nur unregelmäßig gereinigt wird.
BSR Berlin
Das neue Müllkonzept des rot-grünen Senats wird von der Berliner Wirtschaft und Umweltverbänden heftig kritisiert. Das BSR-Konzept sei ungeeignet, die Entsorgungskosten zu dämpfen und eine stoffliche Verwertung zu Methanol sicherzustellen, sagte BUND-Experte Michael Dahlhaus in einer Anhörung vor dem Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses.
In den Berliner Hafen- und Lagerhaus-Betrieben (Behala) herrscht Unruhe. Die Arbeitnehmer in dem städtischen Unternehmen, das in der Stadt Häfen und Lagerkapazitäten für die Binnenschifffahrt unterhält, fürchten eine Übernahme durch die ebenfalls städtische Berliner Stadtreinigung (BSR) und einen Abbau von Arbeitsplätzen.
Sind politische Parteien einfach nur Produktmarken wie Coca-Cola oder Milka? Sind Wähler einfach nur Kunden?
Die rot-grüne Regierungskoalition in Berlin hat sich mit der BSR auf ein Abfallkonzept ab 2005 geeinigt. Die Kernpunkte: 1.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist erfinderisch. Seit Sonntag erhebt sie von Hausbesitzern und damit Mietern eine Gebühr für die "Schlüsselverwaltung".
Es ist ein gewaltiger Markt, um den derzeit gestritten wird: Eine Million Tonnen Berliner Hausmüll müssen jährlich entsorgt werden, ein Umsatz von etwa 200 Millionen Mark winkt. Nach dem Entsorgungsunternehmen Alba hat jetzt auch die landeseigene BSR ein Konzept zur künftigen Hausmüllentsorgung vorgelegt - der Senat hat nun das letzte Wort, wem er den Zuschlag erteilt.
Die Müllkippe, Synonym für die Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, für Massenkonsum, Verpackungswahn und Landschaftszerstörung - die Müllkippe stirbt langsam aus. "Das Deponieren ist ein Auslaufmodell", sagt Carlo Zandonella von der Senatsumweltverwaltung.
In Neukölln sind lange Güterzüge im Straßenbild durchaus keine Seltenheit. Ob Kohle für das Heizkraftwerk Rudow, Mineralöle für die Tanklager an der Stubenrauch- und Gradestraße oder Sand für die Abdeckung der ehemaligen Hausmülldeponie in Groß Ziethen, mit vernehmbarem Brummen ziehen die kräftigen Diesellokomotiven der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME) ihre schweren Lasten vom Bahnhof Hermannstraße zu den Entladestellen und ersparen so täglich hunderte zusätzlicher Lastwagenfahrten auf den Straßen.
Die Müllkippe, Synonym für die Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, für Massenkonsum, Verpackungswahn und Landschaftszerstörung - die Müllkippe stirbt aus. "Das Deponieren ist ein Auslaufmodell", sagt Carlo Zandonella von der Senatsumweltverwaltung.
Durch die Osterfeiertage verschiebt sich die Leerung der Müllbehälter in allen Berliner Bezirken um einen Tag. Das teilt die Berliner Stadtreinigung BSR mit.
Wenn es je einen Grund gegeben hätte, einen ausgedienten Fernseher am Straßenrand oder im Park zu "entsorgen" - er entfiele jetzt. Seit Anfang des Monats nimmt die Stadtreinigung die so genannte braune Ware wie PC, Fernseher, Stereoanlagen und andere elektronische Geräte entgeltfrei an, gratis also.
Der jahrelange Streit um die Mülldeponie Wannsee scheint beendet. Am Mittwoch haben die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) einen öffentlich-rechtlichen Vertrag unterschrieben.
Das Berliner Verfassungsgericht soll feststellen, ob die "Einmalzahlung" von 805 Millionen Mark der Berliner Stadtreinigung (BSR) an die Landeskasse rechtmäßig war. Die Abgeordnetenhausfraktion der Grünen hat eine Organklage eingereicht.
Schnee und Eis gehen vor, erst dann kommen zerfetzte Böller und geleerte Sektflaschen. Weihnachtsbäume werden nebenbei mit erledigt.
So genanntes Blitzeis wollte gestern Mittag Meteofax-Mitarbeiter Thomas Globig noch nicht für den weiteren Verlauf des ersten Tages im neuen Jahr bestätigen. "Wahrscheinlich kommt kein Blitzeis, und ich wehre mich eigentlich auch gegen diese Bezeichnung", sagte der Meteorologe.
250 Tonnen Müll: ein Klacks, verglichen mit den 600 Tonnen im Vorjahr. So lautet die vorläufige Bilanz, die BSR-Sprecher Bernd Müller gestern nach der großen Silvesterfete im Tiergarten zog.
Hauseigentümer erfüllten häufig ihre Räumpflicht nicht / Stadtreinigung streute auf Hauptstraßen und Kreuzungen auch Salz / Busse der BVG an Steigungen umgeleitetDie Stadtreinigung (BSR) setzt heute zur Schneebeseitigung auch Hilfskräfte ein, die von den Arbeitsämtern zugeteilt wurden. Sie sollen nach Angaben von BSR-Sprecher Bernd Müller vor allem die erste Schicht entlasten und an Kreuzungen und Fußgängerüberwegen den Schnee und Matsch zur Seite räumen.
Über vier Millionen Mark werden die wichtigsten Berliner Ver- und Entsorgungsunternehmen in den Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter zahlen. An der Stiftungs-Initiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" wollen sich die Berliner Stadtreinigungsbetriebe BSR, die Verkehrs- und Wasserbetriebe BVG und BWB, der Strom- und Erdgasversorger Bewag und Gasag sowie die Hafen- und Lagerhausbetriebe Behala beteiligen.
Fassen wir doch einmal kurz alles Unheil zusammen, das das Kind über diese Welt gebracht hat. Schon in seinen ersten Lebenstagen hat es Möbel und Kleidungsstücke bespuckt; irgendwann begann es zu beißen.
Am Dienstag demonstrierten in Spandau nach Veranstalterangaben rund 2000 Beschäftigte umliegender Betriebe und Einrichtungen, darunter von BMW, Bosch, Siemens, Osram und der BSR, gegen den Entwurf der Bundesregierung für eine Rentenreform. Auf einer Kundgebung an der Gartenfelder Straße / Ecke Haselhorster Damm äußerten Vertreter der IG Metall sowie Betriebsratsvorsitzende nachdrücklichen Protest gegen das nach ihrer Ansicht zu niedrig angesetzte Rentenniveau und die ungerechte Umverteilung der Beitragslasten zum Nachteil der Arbeitnehmer.
Zum 1. April nächsten Jahres will die BSR die Tarife für Abfallentsorung und Straßenreinigung um durchschnittlich 5,6 Prozent senken.
Mit einer ungewöhnlichen Maßnahme versuchen die Berliner Forstämter, dem Müllproblem in den Wäldern zu Leibe zu rücken. Statt mehr Abfallbehälter bereitzustellen, tun die Forstämter das genaue Gegenteil: Sie montieren die Mülleimer in den Erholungsgebieten ab.
Berlin und Moskau wollen bei der Wohnungsbausanierung und der Müllverwertung zusammenarbeiten. Entsprechende Vereinbarungen unterzeichneten die Stadtoberhäupter Eberhard Diepgen (CDU) und Jurij Luschkow am Dienstag.
Nur noch die kleingehäckselten Reste erinnern an den dichten Bewuchs mit Efeu. Auf der Baumscheibe vor der Eosanderstraße 11 hat ein Unkrautkommando der BSR ganze Arbeit geleistet.
Wegen einer Personalversammlung am Mittwoch bei der Stadtreinigung verschieben sich in dieser Woche die Abholtermine sowohl bei den grauen Restmüll- als auch bei Biogut- und Papierbehältern. Die Stadtreiniger kommen vom 18.
Die Europäische Kommission will den neuen Vertrag zwischen Berliner Stadtreinigung (BSR) und Senat prüfen, der dem öffentlichen Unternehmen für weitere 15 Jahre das Müllabfuhr- und Straßenreinigungsmonopol sichert. Die Generaldirektion "Binnenmarkt" teilte einem Berliner Bürger, der sich in Brüssel beschwerte, jetzt mit, dass die "deutschen Behörden ersucht werden, das Vertragsverhältnis zwischen dem Land Berlin und der BSR ausführlich zu erläutern".
Die "Einmalzahlung" der Stadtreinigung (BSR) von 805 Millionen Mark in die Landeskasse soll vollständig über Kredite finanziert werden. Dies wird, verteilt auf 15 Jahre, 465 Millionen Mark Zinsen kosten.
In einer dramatischen Rettungsaktion hinderten gestern Mittag Polizeibeamte und BSR-Mitarbeiter eine 23-jährige lebensmüde Frau daran, von der Autobahnbrücke an der Seidelstraße auf die Fahrbahn zu springen. Gegen 11 Uhr kletterte die in Hermsdorf wohnende Frau über das Brückengeländer und wollte sich in die Tiefe stürzen.
Altlasten. Vorher: DDR-Betriebe wie Berlin-Chemie, Berliner Fertigteilwerke, Spezialfahrzeugbau Berlin, das Kabelwerk Adlershof, Technische Gase und das Heizwerk Adlershof haben bis zum Mauerfall auf ihren Flächen ein ökologisches Massaker angerichtet.
Zum zweiten Mal hat die BSR vor einem Amtsgericht jetzt einen Prozess um die Straßenreinigung verloren. Wegen mangelhaften Fegens am Tempelhofer Weg entschied das Amtsgericht Neukölln, dass dem Betrieb nur die knappe Hälfte der Gebühren von einem seiner Kunden zusteht.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) organisiert sich neu und schließt deshalb zum 1. August vier Recyclinghöfe: 1.
Alte West-Berliner werden sich erinnern. In Kladow, da war doch was.
Im nächsten Jahr werden die Gebühren für Straßenreinigung und Abfallbeseitigung um fünf Prozent sinken. Bis zum Jahr 2003 sollen es insgesamt zehn Prozent sein.
Horst Schützler ist einer der beiden Leiter für den Reinigungseinsatz der BSR zur Love Parade. Vor vier Jahren entwarf er zum ersten Mal den generalstabsmäßigen Plan zum Saubermachen im Tiergarten.
Der Griebnitzsee ist krank. Aus dem Teltowkanal fallen im Strudel der Einleitungen aus dem Klärwerk Ruhleben Bakterienstämme ein, und die benachbarte Müllkippe Wannsee versorgt den See mit einem brisanten Chemiecocktail.
Die Männer auf dem Betriebshof der BSR an der Gradestraße sind alles andere als zufrieden. "Eine Unverschämtheit" sei der zwischen den öffentlichen Arbeitgebern und den Gewerkschaften ausgehandelte Tarifkompromiss, schimpfen sie.
Sollten sich die Tarifparteien am Wochenende nicht auf einen Abschluss im öffentlichen Dienst einigen können, wird auch Berlin frühestens ab Mittwoch mit Arbeitskampfmaßnahmen rechnen müssen. Allerdings ist auch dann nicht davon auszugehen, dass so zentrale Bereiche wie die BVG, die Kitas oder auch die BSR zu einem frühen Zeitpunkt bestreikt werden und Berlin zu einem Schwerpunkt des bundesweiten Arbeitskampfes wird.
Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) wollen die Kosten für die Abfallentsorgung in Kitas, Schulen und öffentlichen Verwaltungen um mindestens zehn Prozent senken. Die Zauberformel lautet: "Bezirkliche Abfallwirtschaftsoptimierung" (Bawo), wie BSR-Vorstandschef Peter von Dierkes am Montag erläuterte.
Heftiger Protest regt sich im Bezirk gegen die von der Berliner Stadtreinigung geplante Schließung des Recyclinghofes in der Frohnauer Burgfrauenstraße. Nachdem Anwohner 800 Unterschriften gesammelt hatten, fordert der Umweltstadtrat Thomas Gaudszun (SPD), die BSR auf, die Schließungspläne aufzugeben.