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Thema

BSR Berlin

Der Warnstreik von rund 20 000 Berliner Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist gestern Morgen ohne größere Probleme abgelaufen. Das befürchtete Verkehrschaos im Berufsverkehr blieb aus, auch wenn in den Morgenstunden mehr Autos als gewöhnlich auf den Straßen rollten.

Die Stadtreinigung (BSR) hat Schwierigkeiten, die Termine bei der Altpapierentsorgung flächendeckend einzuhalten. So blieb in Schöneberg die blaue Tonne in den letzten Monaten immer wieder ungeleert in Kellern und Höfen stehen.

Mit großem Aufwand hat die Berliner Stadtreinigung (BSR) gestern ihre neueste Aktion im Kampf gegen den Schmutz vorgestellt. Nicht nur Bezirksbürgermeister Hans Nisblé und seine vier Stadträte, sondern auch viele Passanten bestaunten die "bemannte Räumfahrt" - Motto: "Es gibt kein Halten".

Nützliche Informationen zum Thema Abfallentsorgung bietet der neue Gratis-Kalender von BSR und DASS. So sind beispielsweise die genauen Abholtermine der Müll- und Wertstofftonnen, Tipps zum Kompostieren von Bio-Abfällen sowie Hinweise zu Sperrmüllentsorgung zu finden.

Bereits um 6 Uhr früh am Neujahrsmorgen startet die BSR mit der Beseitigung des Mülls von der zentralen Silvesterparty mit mehr als einer Million erwarteten Gästen zwischen Siegessäule und Rotem Rathaus. Schließlich soll der Neujahrslauf, der um 12 Uhr am Brandenburger Tor startet, auf einer müllfreien Strecke vonstatten gehen.

Im Fall der von einer ominösen Geruchsbelastung heimgesuchten Neuköllner Anna-Siemsen-Hauptschule ist die Berliner Stadtreinigung Vermutungen entgegengetreten, ihre Müllumladestation an der Gradestraße könnte Ursache der Beschwerden sein. BSR-Sprecherin Sabine Thümler sprach von "Spekulationen".

Die Biogut-Beraterteams der BSR geben jetzt auch auf U-Bahnhöfen Hinweise rund um die Biogut-Einsammlung beim Müll. Die Aktion läuft bis Februar auf stark frequentierten Bahnhöfen des gesamten U-Bahn-Netzes.

Die Stadtreinigung konzentriert sich in den nächsten Wochen verstärkt auf das Laubsammeln. Deshalb müssten in manchen Bereichen Reinigungsleistungen verringert werden, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

"Ich wehre mich gegen den Begriff Slum", betonte Bezirksbürgermeisterin Monika Wissel (SPD). Dass es am Klausenerplatz und in der Umgebung durchaus Probleme gebe, sei ihr aber bewusst, sagte sie jetzt bei einer Diskussion nach einem eineinhalbstündigen Kiezrundgang.

Berliner DGB spricht von Opportunismus gegenüber Zeitgeist BERLIN (sik).Gegen die weitere Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen in Berlin haben sich gestern die Gewerkschaften der Region ausgesprochen.

Am 1.April tritt die Altautoverordnung in Kraft / Für die korrekte Entsorgung haftet der BesitzerVON MARGARITA CHIARIBundesumweltministerin Angela Merkel wollte sich eigentlich nicht lumpen lassen.

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