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Thema

Niedersachsen

Berlin - Die von der schwarz-gelben Koalition beschlossenen Änderungen im Mietrecht haben am Freitag den Bundesrat passiert. Eine Mehrheit gegen das Gesetz ergab sich nicht – da Niedersachsen noch von der CDU/FDP-Regierung vertreten wurde.

Hat sich die CDU zu eng an die FDP gebunden?

Merkel genießt tolle Umfragewerte, die erneute Kür zur Kanzlerin im Herbst ist aber noch lange nicht gesichert. Auch deshalb, weil die Koalition aus CDU, CSU und FDP nervt. Die Bundestagswahl ist aber das einzige, das sie noch zusammenhält.

Von Robert Birnbaum
Stimme für Merkel? Die Linkspartei ist strategisch in einer schwierigen Lage.

Gescheiterte Bündnispolitik: Keiner will ein Bündnis mit Gysi und Co und die wissen langsam nicht mit wem sie zusammen arbeiten sollen. Jetzt kann nur noch Angela Merkel die Partei retten, meint Matthias Meisner.

Von Matthias Meisner
Mit hochgesteckten Zielen wollen Brandenburgs Linke in den Bundestagswahlkampf ziehen.

Brandenburgs Landesverband geht selbstbewusst in Bundestagswahl und rechnet im Land mit „25 plus x“. Ein Desaster wie bei der Landtagswahl in Niedersachsen, bei der die Linke an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, werde sich nicht wiederholen, so Fraktionschef Görke.

Von Katharina Wiechers

Keiner will ein Bündnis mit Gysi und Co. Jetzt kann nur noch Merkel die Partei retten

Von Matthias Meisner
Foto: Lukas Barth/dapd

Der Entwurf des Wahlprogramms liegt vor. Klar ist die Festlegung auf Rot-Grün – inhaltlich befürchten einige einen Ruck nach links.

Von Sabine Beikler
Die im Mai 2012 in Hamburg gegründete Partei entwickelt sich offenbar zu einem Auffangbecken für frühere DVU-Anhänger, unzufriedene NPDler und Neonazis aus verbotenen Organisationen.

Die Partei "Die Rechte" hat am Wochenende einen weiteren Landesverband in Brandenburg gegründet. Damit breitet sich eine Partei immer weiter aus, die Unzufriedene aus anderen rechten Parteien anlockt. Und der Gründer hat noch weitere Pläne.

Von Frank Jansen
Mit hochgesteckten Zielen wollen Brandenburgs Linke in den Bundestagswahlkampf ziehen.

Brandenburgs Landesverband geht selbstbewusst in Bundestagswahl und rechnet im Land mit „25 plus x“. Ein Desaster wie bei der Landtagswahl in Niedersachsen, bei der die Linke an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, werde sich nicht wiederholen, so Fraktionschef Görke.

Von Katharina Wiechers
Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger

Seit ihrem Amtsantritt im Juni haben die Linken-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger SPD und Grünen immer wieder Angebote für eine "handfeste Zusammenarbeit" gemacht - auch im Bund. Nach dem Wahldebakel der Partei in Niedersachsen gibt's jetzt ein Umdenken.

Von Matthias Meisner
Schweigsam. Die Kanzlerin und ihr Stellvertreter haben sich offenbar nur noch wenig zu sagen. Nicht nur im Bundestag. Andere in der Union machen ihrem Unmut über die FDP Luft.

Bei der Bundestagswahl will die Union einer Pleite wie in Niedersachsen vorbeugen. Vor dem schwarz-gelben Spitzentreffen geht die CDU daher auf Distanz zur FDP - und gibt so einen Vorgeschmack auf den anstehenden Bundestagswahlkampf.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Antje Sirleschtov

Nach seinem Absturz in den Meinungsumfragen zu Jahresbeginn hat der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nach der Landtagswahl in Niedersachsen dem neuesten Politbarometer zufolge den immer noch erheblichen Rückstand auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) um sieben Prozentpunkte verringern können. Nach der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für ZDF und Tagesspiegel bevorzugen jetzt 62 Prozent die Amtsinhaberin und 29 Prozent den Herausforderer für das höchste Regierungsamt.

Ob Peer Steinbrück der richtige SPD-Kanzlerkandidat ist, bezweifeln nach der Umfrage zahlreiche Bundesbürger.

In den Umfragen hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück immer noch einen erheblichen Rückstand gegenüber Kanzlerin Angela Merkel - seit der Landtagwahl in Niedersachsen hat er den Abstand allerdings etwas verkürzt.

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel sieht Brandenburgs Koordinaten so: Die Linken seien „eher rechte Sozialdemokraten“, Platzeck buchstabiere Wirtschaftsminister Ralf Christoffers den Mindestlohn. Die Linken keilen zurück: Wo steht denn die SPD?

Von Thorsten Metzner

Lutz Haverkamp, Ressortleiter Politik: Das ist manchmal ganz einfach, manchmal schwierig. Am vergangenen Sonntag stand schon bei Arbeitsbeginn fest, dass die Wahl in Niedersachsen Aufmacherthema wird.

Platzt der Traum vom Bundestags-Einzug? Die Piraten sorgen sich um ihre Zukunft.

Die einen wollen von einer Krise nichts wissen, die anderen sorgen sich dagegen um so mehr um die Zukunft der Partei. Das Niedersachsen-Desaster steckt den Piraten in den Knochen - vor allem denen, die in den Bundestag wollen.

Von Christian Tretbar
Foto: ZDF

Christian Sievers startet gekonnt als Moderator im „heute-journal“ des ZDF. Dass er eigentlich Israel-Korrespondent des Senders ist, gerät ihm nicht zum Nachteil..

Von Joachim Huber
Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und SPD-Chef Sigmar Gabriel freuen sich über das Ergebnis der Niedersachen-Wahl.

Die Erleichterung ist riesig bei der SPD - das Gefühl ist vorbei, dass gegen Kanzlerin Merkel kein Kraut gewachsen ist. Es ist legitim, dass die Partei nun den Bundesrat als Bühne für ihre Inhalte nutzen will.

Von Hans Monath

Das Schicksal der FDP entschied sich nach der Niedersachsen- Wahl in einem intimen Gespräch zwischen Philipp Rösler und Rainer Brüderle. Lesen Sie, wie zwei gewiefte Taktiker zu einer verblüffenden Machtteilung kamen:

Von Lars von Törne
Verzockt? Noch-Ministerpräsident David McAllister (l.) wollte, dass seine Wähler auch der FDP helfen.

Das Fundament der Demokratie legen die Wähler, nicht die Taktiker der Parteien. Das hat die Niedersachsen-Wahl deutlich gezeigt. Für die taktische Ausrichtung im kommenden Bundestagswahlkampf liefert Niedersachsen trotzdem wichtige Rückschlüsse.

Von Gerd Appenzeller

Mit den Wahlverlierern ist es in Angela Merkels CDU so, dass es immer drauf ankommt. Die einen müssen gehen, die anderen müssen selber sehen, wo sie bleiben.

Berlin - Die NPD hat bei der Wahl in Niedersachsen ein Desaster erlebt, von dem sie aber paradoxerweise profitieren könnte. Nur 0,8 Prozent der Zweitstimmen konnte die rechtsextreme Partei für sich verbuchen – damit erscheint sie so schwach, dass sich in Bundesregierung und Bundestag jene bestärkt fühlen, die ein Verbotsverfahren skeptisch sehen.

Von Frank Jansen
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