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Thema

Schleswig-Holstein

Die SPD schwankt, und das merken die Wähler, zuletzt die in Schleswig-Holstein. Da hat der Spitzenkandidat auch nicht so richtig eine klare Kante gezeigt, da war die Auseinandersetzung eher moderat.

Frank-Walter Steinmeier ist in einer wichtigen außenpolitischen Frage unterlegen. Das könnte Auswirkungen auf die Kanzlerkandidaten-Debatte haben.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Ein Störer bei „Günther Jauch“: Wer kontrolliert das Publikum?

Von Markus Ehrenberg

Die Piratenpartei ist gegen klassische Koalitionen. In Schleswig-Holstein kann sie sich aber vorstellen, eine Dänen-Ampel zu stützen.

Von Karin Christmann
Klaus Ernst

Jahrelang vor allem mit sich selbst gestritten: Bei der Partei, die Oskar Lafontaine einmal groß gemacht hat, ist ziemlich die Luft raus. Offen bleibt, ob der frühere Vorsitzende sich nun als Retter in der Not andient.

Von Matthias Meisner
Nach der Wahl ist vor der Koalitionsdebatte. Auch eine große Koalition ist in Schleswig-Holstein denkbar. Foto: Jens Köhler/dapd

Bald nur noch große Koalitionen oder Dreierbündnisse: SPD und CDU sind von der bunten Parteienlandschaft genervt.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Hans Monath
Günther Jauch muss sich in seiner Sendung am Sonntagabend gegen einen unliebsamen Zwischenrufer wehren.

Am Sonntagabend stürmte ein Zuschauer die live ausgestrahlte ARD-Talkshow "Günther Jauch". Der Mann wurde erst aus dem Studio gebracht, dann aber zurück geholt. Was Fernsehsender tun, um solche Eklats zu vermeiden.

Von Markus Ehrenberg
Günther Jauch muss sich in seiner Sendung am Sonntagabend gegen einen unliebsamen Zwischenrufer wehren.

Am Sonntagabend stürmte ein Zuschauer die live ausgestrahlte ARD-Talkshow "Günther Jauch". Der Mann wurde erst aus dem Studio gebracht, dann aber zurück geholt. Was Fernsehsender tun, um solche Eklats zu vermeiden.

Von Markus Ehrenberg
Die großen werden kleiner und wissen nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen.

Nach der Wahl in Schleswig-Holstein müssen sich die etablierten Parteien wohl vor allem auf große Koalitionen oder Dreierbündnisse einstellen: SPD und CDU sind von der bunten Parteienlandschaft aber genervt.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Cordula Eubel
  • Hans Monath

Was sagt das Ergebnis von Kiel? Obacht – es geht um demokratische Handlungsfähigkeit.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Jost de Jager, CDU-Spitzenkandidat (links), und Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat, beäugen sich in Kiel.

Es war ein Wahlkampf ohne Themen, ohne Favoriten in Schleswig-Holstein. Und so ist auch das Ergebnis: undurchsichtig. Jeder könnte mit jedem koalieren, die Sieger haben nicht gewonnen. Wäre da nicht ein kleines Kieler Wunder.

Von Robert Birnbaum
Jost de Jager, CDU-Spitzenkandidat (links), und Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat, beäugen sich in Kiel.

In Schleswig-Holstein zeichnet sich ein knapper Wahlausgang ab. Nach ersten Hochrechnungen liegt die CDU hauchdünn vor der SPD. Die Grünen sind drittstärkste Kraft. SPD und Grüne wollen ein Bündnis mit dem SSW. Die FDP hat ein anderes Ziel.

Von
  • Christian Tretbar
  • Sabine Beikler
  • Karin Christmann

Vom Norden her kommt eine Welle: die Wolfgang-Kubicki-Welle. Sie rollt übers Land, immer weiter, bis sie die rheinische Tiefebene erreicht hat.

Vom Norden her kommt eine Welle: die Wolfgang-Kubicki-Welle. Sie rollt übers Land, immer weiter, bis sie die rheinische Tiefebene erreicht hat.

Kaperfahrt. Oberpirat Torge Schmidt will ein bedingungsloses Grundeinkommen, das Geld dafür werde schon irgendwoher kommen, sagt er.

In Schleswig-Holstein bringen die Piraten Unordnung in eine bisher simple Angelegenheit namens: Koalitionsfrage. Der CDU nehmen sie die Machtoptionen, Linken und FDP die Stimmen, der SPD die rot-grüne Hoffnung. Und mit den Grünen richten sie noch Übleres an.

Von Robert Birnbaum
In voller Fahrt. Die Piraten (Hier ein Bild aus dem Jahr 2009) nehmen inzwischen Kurs auf den Bundestag.

Sie sind neu, sie brechen Tabus und sie entsprechen dem antipolitischen Zeitgeist. Unser Kolumnist Christoph Seils erklärt anhand dieser und 13 weiterer Gründe, warum die Piratenpartei so erfolgreich ist.

Von Christoph Seils

Der erste Tag des Bundesparteitages der Piraten in Neumünster geht zu Ende. Die Partei hat einen neuen Chef und wir die Erkenntnis, dass es in der Holstenhalle tierisch zieht. Wir berichten am Sonntag wieder live vom Parteitag aus Neumünster.

Von
  • Christian Tretbar
  • Karin Christmann
  • Johannes Schneider

Sicher – abgerechnet wird immer erst am Wahltag. Aber Umfragen sind eben doch das Futter, das Politikern schmeckt und sie antreibt, falls die Werte gut aussehen.

Sicher – abgerechnet wird immer erst am Wahltag. Aber Umfragen sind eben doch das Futter, das Politikern schmeckt und sie antreibt, falls die Werte gut aussehen.

In Umfragen erleben sie einen Höhenflug, nach vielen Querelen bangen die Piraten aber um ihr Image. Auf dem Parteitag wird eine eine neue Führung gewählt. Wie gehen die Piraten mit dem Erwartungsdruck um?

Von
  • Karin Christmann
  • Christian Tretbar
SPD-Chef Sigmar Gabriel stellte sich der Kritik und den Fragen der Tagesspiegel-Leser im Chat.

Sigmar Gabriel hat sich eine Stunde lang den Fragen und der Kritik unserer User gestellt, und die wollten vor allem über die Linke, Lafontaine und die Piratenpartei reden. Nur einer hatte ein anderes Interesse und jetzt vielleicht einen neuen Job.

Von Christian Tretbar
Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei

Die Piratenpartei versucht, klare Kante zu zeigen. Ein Mitglied der Partei aus Mecklenburg-Vorpommern wurde ausgeschlossen, weil es im vergangenen Jahr seine NPD-Vergangenheit bei der Kandidatenaufstellung für den Landtag verschwiegen hatte. Aber auch in Schleswig-Holstein gibt es Diskussionen.

Von Matthias Meisner
Am Boden: Die Liberalen kämpfen um ihr politisches Überleben.

Philipp Rösler ist als FDP-Chef faktisch schon Geschichte. Das gerade verabschiedete Grundsatzprogramm ist politische Vergangenheit. Stattdessen steht das Trio Rainer Brüderle, Christian Lindner und Wolfgang Kubicki an der Spitze des liberalen Überlebenskampfes. Doch jeder der Drei kämpft nur für sich.

Von Christoph Seils
Mit Respekt. Die Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Jost de Jager (links) und Torsten Albig.

Trotz schlechter Erfahrungen miteinander schonen sich CDU und SPD im Wahlkampf in Schleswig-Holstein. Peilen sie eine große Koalition an? Schwarz-Gelb ist unmöglich, für Rot-Grün könnte es nicht reichen - zumal wenn die Piraten stark abschneiden.

Von Dieter Hanisch
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