Die SPD schwankt, und das merken die Wähler, zuletzt die in Schleswig-Holstein. Da hat der Spitzenkandidat auch nicht so richtig eine klare Kante gezeigt, da war die Auseinandersetzung eher moderat.
Schleswig-Holstein
Frank-Walter Steinmeier ist in einer wichtigen außenpolitischen Frage unterlegen. Das könnte Auswirkungen auf die Kanzlerkandidaten-Debatte haben.
Im Wahlkampf erkennt man Verlierer daran, dass sie über Inhalte reden wollen. Das erlebt Norbert Röttgen, der Kopfmensch, gerade in Nordrhein-Westfalen, wo er sich selbst zum Problem wird.
Es ist ja nicht nur Schleswig-Holstein! Wohin man nach diesem Wahlwochenende schaut – fast überall wird die Lage noch komplizierter.
Ein Störer bei „Günther Jauch“: Wer kontrolliert das Publikum?
Die Piratenpartei ist gegen klassische Koalitionen. In Schleswig-Holstein kann sie sich aber vorstellen, eine Dänen-Ampel zu stützen.

Jahrelang vor allem mit sich selbst gestritten: Bei der Partei, die Oskar Lafontaine einmal groß gemacht hat, ist ziemlich die Luft raus. Offen bleibt, ob der frühere Vorsitzende sich nun als Retter in der Not andient.

Das politische System in Deutschland muss mehr Parteien und weniger Wähler verkraften. Erleben wir das Ende einer Ära?

Bald nur noch große Koalitionen oder Dreierbündnisse: SPD und CDU sind von der bunten Parteienlandschaft genervt.

Am Sonntagabend stürmte ein Zuschauer die live ausgestrahlte ARD-Talkshow "Günther Jauch". Der Mann wurde erst aus dem Studio gebracht, dann aber zurück geholt. Was Fernsehsender tun, um solche Eklats zu vermeiden.

Am Sonntagabend stürmte ein Zuschauer die live ausgestrahlte ARD-Talkshow "Günther Jauch". Der Mann wurde erst aus dem Studio gebracht, dann aber zurück geholt. Was Fernsehsender tun, um solche Eklats zu vermeiden.

Nach der Wahl in Schleswig-Holstein müssen sich die etablierten Parteien wohl vor allem auf große Koalitionen oder Dreierbündnisse einstellen: SPD und CDU sind von der bunten Parteienlandschaft aber genervt.
Die Piraten stürzen das Parteiensystem in eine Krise, doch die Politiker der etablierten Parteien wollen davon nichts wissen, sie klammern sich auch nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein lieber an ihre machtpolitischen Illusionen.
Was sagt das Ergebnis von Kiel? Obacht – es geht um demokratische Handlungsfähigkeit.

Es war ein Wahlkampf ohne Themen, ohne Favoriten in Schleswig-Holstein. Und so ist auch das Ergebnis: undurchsichtig. Jeder könnte mit jedem koalieren, die Sieger haben nicht gewonnen. Wäre da nicht ein kleines Kieler Wunder.

In Schleswig-Holstein zeichnet sich ein knapper Wahlausgang ab. Nach ersten Hochrechnungen liegt die CDU hauchdünn vor der SPD. Die Grünen sind drittstärkste Kraft. SPD und Grüne wollen ein Bündnis mit dem SSW. Die FDP hat ein anderes Ziel.

Schleswig-Holstein hat gewählt, und ein klares Bündnis kristallisiert sich vorerst nicht heraus. Eindeutig zu beantworten ist die Frage nach dem großen Verlierer des Abends - für alle anderen wird es jetzt richtig spannend.

In unterschiedliche Medien wird von Putschabsichten einflussreicher FDP-Mitglieder gegen ihren Vorsitzenden Philipp Rösler berichtet. Christian Lindner wurde derweil mit 97,87 Prozent zum neuen Landesvorsitzenden in NRW gewählt.
Vom Norden her kommt eine Welle: die Wolfgang-Kubicki-Welle. Sie rollt übers Land, immer weiter, bis sie die rheinische Tiefebene erreicht hat.
Vom Norden her kommt eine Welle: die Wolfgang-Kubicki-Welle. Sie rollt übers Land, immer weiter, bis sie die rheinische Tiefebene erreicht hat.

In Schleswig-Holstein bringen die Piraten Unordnung in eine bisher simple Angelegenheit namens: Koalitionsfrage. Der CDU nehmen sie die Machtoptionen, Linken und FDP die Stimmen, der SPD die rot-grüne Hoffnung. Und mit den Grünen richten sie noch Übleres an.

Mitten in den Wahlkampfendspurt in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen platzt ein Brief des Fraktionschefs der FDP-Bundestagsfraktion an zahlreiche Haushalte in Deutschland. Das weckt einen Verdacht bei der Opposition und dem Bundestag.

Sie sind neu, sie brechen Tabus und sie entsprechen dem antipolitischen Zeitgeist. Unser Kolumnist Christoph Seils erklärt anhand dieser und 13 weiterer Gründe, warum die Piratenpartei so erfolgreich ist.

Lange lag ein dunkler Schleier über dem Schicksal der 18-jährigen Kurdin Arzu Ö. Vor Gericht gibt jetzt ein Bruder zu, sie erschossen zu haben. Auch weitere Geschwister legen Geständnisse ab.
Der erste Tag des Bundesparteitages der Piraten in Neumünster geht zu Ende. Die Partei hat einen neuen Chef und wir die Erkenntnis, dass es in der Holstenhalle tierisch zieht. Wir berichten am Sonntag wieder live vom Parteitag aus Neumünster.
Sicher – abgerechnet wird immer erst am Wahltag. Aber Umfragen sind eben doch das Futter, das Politikern schmeckt und sie antreibt, falls die Werte gut aussehen.
Politbarometer: In Schleswig-Holstein reicht es nicht für Rot-Grün / Linke draußen, Piraten drin.
Sicher – abgerechnet wird immer erst am Wahltag. Aber Umfragen sind eben doch das Futter, das Politikern schmeckt und sie antreibt, falls die Werte gut aussehen.
In Umfragen erleben sie einen Höhenflug, nach vielen Querelen bangen die Piraten aber um ihr Image. Auf dem Parteitag wird eine eine neue Führung gewählt. Wie gehen die Piraten mit dem Erwartungsdruck um?

Sigmar Gabriel hat sich eine Stunde lang den Fragen und der Kritik unserer User gestellt, und die wollten vor allem über die Linke, Lafontaine und die Piratenpartei reden. Nur einer hatte ein anderes Interesse und jetzt vielleicht einen neuen Job.

Die Piratenpartei versucht, klare Kante zu zeigen. Ein Mitglied der Partei aus Mecklenburg-Vorpommern wurde ausgeschlossen, weil es im vergangenen Jahr seine NPD-Vergangenheit bei der Kandidatenaufstellung für den Landtag verschwiegen hatte. Aber auch in Schleswig-Holstein gibt es Diskussionen.
Schiedsgericht: Bei Kandidatenbefragung Unwahrheit gesagt / Auch Streit in Schleswig-Holstein.
Am Dienstag tagt der Atomendlager-Gipfel.

Philipp Rösler ist als FDP-Chef faktisch schon Geschichte. Das gerade verabschiedete Grundsatzprogramm ist politische Vergangenheit. Stattdessen steht das Trio Rainer Brüderle, Christian Lindner und Wolfgang Kubicki an der Spitze des liberalen Überlebenskampfes. Doch jeder der Drei kämpft nur für sich.
Andreas Conrad fühlt sich in Schleswig-Holstein nicht geliebt.
Für das aktuelle Qualitätssiegel „Potsdamer Gastlichkeit“ beginnen die Tests. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Land Brandenburg, Mario Kade, gab am Donnerstag den Startschuss und verkündete, dass die Idee sogar im Ausland Nachahmer gefunden hat.

Er wurde durch die Tschernobyl-Katastrophe politisiert, mag Punkrock und nennt Vaclav Havel sein Vorbild. Nun kämpft Robert Habeck in Schleswig-Holstein gegen die Krise der Grünen. Ein Porträt.
Bei "Günther Jauch" war die Debatte um Günter Grass eigentlich das Thema. Beim Talk am Sonntag allerdings wird Grass ad acta gelegt und es beginnt die Debatte um Atombomben im Nahen Osten.

Der schleswig-holsteinische SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig über seine Distanz zur Bundespolitik, seine Wahlkampfziele und die Bedeutung der Energiewende im Norden für ganz Deutschland.

Trotz schlechter Erfahrungen miteinander schonen sich CDU und SPD im Wahlkampf in Schleswig-Holstein. Peilen sie eine große Koalition an? Schwarz-Gelb ist unmöglich, für Rot-Grün könnte es nicht reichen - zumal wenn die Piraten stark abschneiden.