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Thema

Schleswig-Holstein

Frauenbünde: In NRW regiert ein weibliches rot-grünes Spitzenteam.

Unbemerkt von den Männern ist ein neuer Typ Politikerin herangewachsen. Frauen wie Hannelore Kraft (Bild, li.), Malu Dreyer oder Christine Lieberknecht setzen auf Inhalte statt Lärm. Und erreichen damit die Wähler, denen parteipolitische Grenzen ohnehin längst egal sind.

Von Claudia Keller

Für alle um unsere Bildungsstandards besorgten Zeitgenossen müsste das eigentlich eine gute Nachricht der vergangenen Woche sein: Jetzt stehen die Termine fest für ein kleines Zentralabitur (in drei Fächern) vom Jahr 2014 an – in immerhin sechs Bundesländern. Die beste Nachricht in der Nachricht scheint diese zu sein: Außer den Pisa-Spitzenreiten Bayern und Sachsen nimmt, neben Vertretern des Mittelfeldes (wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) auch ein Bundesland aus der Gruppe der Schlusslichter an dieser Übung teil, nämlich die Freie und Hansestadt Hamburg.

Von Robert Leicht

Die saisonale Grippeimpfung ist ein Milliardengeschäft. Kein Wunder, dass die Pharmaindustrie eine geringe Motivation hat, bessere Impfstoffe zu entwickeln.

Von Alexander S. Kekulé

Die Länder können aller Voraussicht nach bis 2013 den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung nicht erfüllen. Zwischen Ost- und West gibt es dabei ein großes Gefälle.

Von Sarah Kramer

Die brandenburgische Firma Enerkite hat herkömmlichen Windrädern den Kampf angesagt. Ihre Waffe ist ein Gleitschirm, der Strom erzeugt

Von Matthias Matern
Foto: dapd

Ex-Verlagschef Bernd Buchholz will sich 2013 in den Bundestag wählen lassen. Von dieser Idee sind in seiner Partei allerdings nicht alle Mitglieder begeistert. Einen prominenten Unterstützer hat Buchholz jedoch bereits gefunden.

Von Sonja Álvarez

Alle Jahre wieder rügt Brandenburgs Rechnungshof Schlamperei und Misswirtschaft – diesmal etwa bei geförderten Luxus-Jachten und in den Gefängnisbetrieben. Der Hof fordert auch ein Umsteuern bei der Förderung der freien Kulturszene, bei Frühpensionierungen und bei geheimen Derivatgeschäften in Milliardenhöhe.

Von Thorsten Metzner
Noch eine Frage, Herr Minister! Kommissar Borowski (Axel Milberg) ermittelt in einem spektakulären Mordfall, dessen Wurzeln weit in die 1980er Jahre hineinreichen.

25 Jahre danach: Der Kieler „Tatort“ wagt sich an den Fall Uwe Barschel heran. Die große Frage, auch nach einem Vierteljahrhundert: War es Mord oder Selbstmord? Geschickt verweben die Macher des Tatorts Realität und Fiktion. Und wagen auch ein wenig Unwahrscheinlichkeit.

Von Markus Ehrenberg
FDP-Generalsekretär Patrick Döring hält die erneuerbaren Energien für den schlimmsten Preistreiber beim Strom. Allerdings geht die Kostensteigerung der vergangenen Jahre tatsächlich lediglich zu etwa einem Drittel auf die von Döring hier kritisierte EEG-Umlage zurück. Das ist der Aufschlag, den alle Stromkunden für die Förderung erneuerbarer Energien tragen. Die Kosten der konventionellen Stromerzeugung, für den Vertrieb und die Beschaffung von Strom sind im gleichen Zeitraum allerdings noch mehr gestiegen - für Döring kein Thema.

FDP und Grüne haben am Montag den Wahlkampf um die Energiewende eröffnet: Die Liberalen legten ein Konzept zur Abschaffung des Fördergesetzes für erneuerbare Energien vor, und von fünf grünen Umweltministern gibt es einen Gegenvorschlag.

Von Dagmar Dehmer

Einer Studie zufolge müssen im Land Brandenburg überdurchschnittlich viele Erwerbstätige wegen Alkoholmissbrauchs ärztlich behandelt werden

Von Matthias Matern
Am Tatort. Vor dem Treff der Jungsozialisten in der Siemensstraße hört Hans Erxleben (Linke) am Dienstag dem Berliner Juso-Vize Nico Schmolke und Sebastian Edathy (SPD) zu (v. links nach rechts).

Im Süden der Stadt schlagen Neonazis regelmäßig zu, zuletzt traf es immer wieder die Jusos. Der SPD-Experte Sebastian Edathy hat sich die Sorgen im Kiez angehört und übt dabei auch Kritik an den Ermittlungsbehörden.

Von Hannes Heine
Vor einem Jahr waren Olaf Glaeseker und Christian Wulff noch unzertrennlich und hätten sicherlich erklärt, sie seien Freunde. Jetzt sehen sie sich wohl bald vor Gericht wieder.

Politiker sprechen gerne von ihren Freunden. Doch Schlagzeilen machen politische Freundschaften in der Regel vor allem dann, wenn die einstigen Gefährten öffentlich miteinander abrechnen. Es gibt einen Grund, warum die Politik nur Klüngel, Seilschaften und Netzwerke hervorgebracht hat.

Von Christoph Seils
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