
Noch immer werden Mädchen in der Türkei zwangsverheiratet – das Parlament will dagegen vorgehen.

Noch immer werden Mädchen in der Türkei zwangsverheiratet – das Parlament will dagegen vorgehen.
Christine Bergmann (SPD) will als Regierungsbeauftragte auch familiären Missbrauch in den Blick nehmen.
Geschwister brachten 51-Jährige vor Gericht. Sie bekam eine Bewährungsstrafe
Ein angehender Erzieher in einer Kindertagesstätte der evangelischen Landeskirche soll ihm anvertraute Kinder sexuell missbraucht haben. Die Polizei fand Bilder der Kinder auf seinem privaten Computer.
Wegen sexuellen Missbrauchs ihrer Kinder hat das Landgericht Berlin am Freitag eine 51-jährige Frau zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Die Geschwister brachten die 51-Jährige vor Gericht.
Das milde Urteil für einen 61-Jährigen, der seine Töchter jahrelang sexuell missbraucht hatte, ist bei Opferverbänden auf Kritik gestoßen. Sie fordern mehr Rechte für Opfer. Das lange Schweigen traumatisierter Frauen dürfe nicht zu Strafmilderung führen.
Manfred W. verging sich 282 Mal an seinem Kind. Weil das Opfer jahrelang schwieg, sprach das Berliner Landgericht ein mildes Urteil. Die inzwischen 24-jährige Tochter nahm den Richterspruch wie versteinert zur Kenntnis.
Viele einstige Heimkinder fühlen sich in der Missbrauchsdebatte ausgegrenzt
Viele einstige Heimkinder fühlen sich in der Missbrauchsdebatte ausgegrenzt
Manfred W. verging sich 282 Mal an seinem Kind. Weil das Opfer jahrelang schwieg, sprach das Berliner Landgericht ein mildes Urteil. Die inzwischen 24-jährige Tochter nahm den Richterspruch wie versteinert zur Kenntnis.

Auch BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken ist als Schüler eines katholischen Internats geschlagen und gequält worden.
Die Ursachen von Kindesmissbrauch sind zu wenig erforscht

Für die einen war es nur eine "Eselei", für die anderen ein gänzlich inakzeptables Vorgehen. In der Debatte um die Odenwaldschule gerät ein Verbandsfunktionär unter Druck.
Es war die Nachricht, auf die viele gewartet hatten: In Missbrauchsfällen hätte die katholische Kirche die Behörden einzuschalten, dekretiere eine am Montag veröffentlichte Richtlinie des Heiligen Stuhls.
Ein 37-Jähriger aus Hellersdorf muss für zwei Jahre hinter Gitter, weil er die Tochter seiner Lebensgefährtin sexuell missbraucht hat. Das Mädchen war erst elf Jahre alt, als die Übergriffe begannen.

Ausreden helfen nicht mehr: Wie der Papst die Aufklärung von Missbrauch verhindert hat. Ein Gastbeitrag des politischen Philosophen und Publizisten Paolo Flores d’Arcais.
Der Sonderermittler hat nun seinen Abschlussbericht vorgelegt: Auf 180 Seiten ist dokumentiert, wie sich in dem bayerischen Kloster Mönche an Schülern vergingen.
Im Gefängnis von Remscheid hat ein wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilter Häftling offenbar seine Lebensgefährtin getötet. Der 50-Jährige soll die 46-jährige Frau am Sonntag während der Besuchszeit in einem unbewachten Raum umgebracht haben.
Solange die Berichte über Missbrauchsfälle an Schulen und anderen Einrichtungen nicht aufhören, wird die Frage immer dringlicher: Was tun? Folglich wird auch die Debatte weitergehen, ob man für solche Delikte nicht auch die Verjährungsfrist verlängern oder ganz aufheben sollte.
Es geht um Vorbeugung, nicht um Verjährung. Deren Sinn liegt nicht in einem dumpfen „Vergessen, Vergeben“ oder „Schwamm drüber“, sondern sie folgt strafprozessual in erster Linie aus den Beweisschwierigkeiten nach so langer Zeit.

Jung und wild ist nicht mehr, was es einmal war: Florent Rupperts und Jérôme Mulots „Affentheater“ ermüdet mit zielloser Provokation.

Jimmy Hartwig wurde als „Neger“ beschimpft, verlor Millionen, erkrankte an Krebs. Sein neues Leben: Er spielt den Woyzeck – und Fußball in Townships.
Teltower gestand gestern vor dem Landgericht
Die SPD trägt Mitschuld an den Missbrauchsfällen in der hessischen Odenwaldschule - behauptet Hessens FDP-Chef Hahn. Der damalige Kultusminister will die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen.

Der Missbrauch an der Odenwaldschule war offenbar schlimmer als bisher bekannt. Die Taten sollen bis weit in die neunziger Jahre angedauert haben. Auch unter Schülern kam es offenbar zu Gewaltorgien. Opfer berichten von grausamen Misshandlungen.
Was die Deutschen für die Integrationsdebatte aus ihrer Geschichte lernen können.

Südafrika fürchtet neue Rassenkonflikte: Nach dem Mord an dem Rechtsextremisten Terreblanche sprechen seine Anhänger von einer "Kriegserklärung" der Schwarzen gegen die Weißen und warnen: Die Mannschaften aus aller Welt würden bei der WM-Teilnahme in "ein Land der Mörder" fahren. Präsident Zuma ruft zu Besonnenheit auf.
Während Papst Benedikt in Rom zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche schwieg, gingen viele katholische Würdenträger in ihren Osterpredigten darauf ein und mahnten einen Neuanfang ihrer Kirche an.

Papst Benedikt XVI. hat in Rom den traditionellen Ostersegen "Urbi et Orbi" erteilt und in seiner Osterbotschaft zu Frieden und Eintracht in einer von Gewalt, Diskriminierung und Terror geprägten Welt aufgerufen. Auf den Kindesmissbrauch in kirchlichen Einrichtungen ging er nicht ein.
Das Opfer ist mächtiger als die Mächtigen: Was die Kirche aus den Missbrauchsfällen lernen kann.

Der Augsburger Erzbischof Walter Mixa gerät immer stärker unter Druck. Inzwischen haben acht ehemalige Heimkinder Vorwürfe gegen ihn erhoben.
„Zollitsch: Die Kirche hat versagt / ,Missbrauchsopfern nicht genug geholfen‘“ vom 31. März In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass die Kirche, insbesondere die katholische, in langer Tradition eine der verlogensten Institutionen überhaupt ist.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist seit einem Monat Missbrauchsbeauftragter der katholischen Kirche. Mit dem Tagesspiegel sprach er über Missbrauch im Kirchenrecht – und warum er so schlimm ist wie Gotteslästerung.
Der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hat eine „lückenlose Aufklärung“ der Vorwürfe sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen gefordert.

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, hat erneut Fehler der katholischen Kirche im Missbrauchsskandal eingeräumt. Die Nachrichten über den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester und andere Mitarbeiter erfülle die Kirche „mit Trauer, Entsetzen und Scham".
Der Augsburger Bischof Mixa gibt sich dialogbereit und will mit ehemaligen Heimkindern über deren Anschuldigungen sprechen. Die katholische Laienorganisation "Wir sind Kirche" fordert Mixa auf, sein Amt ruhen zu lassen.

Eine Frau berichtet über sexuellen Missbrauch in einem DDR-Jugendwerkhof – sie ist möglicherweise eins von sehr vielen Opfern
Auch in staatlichen Heimen der DDR hat es offenbar zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen gegeben. Die Leiterin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Gabriele Beyler, sagte dem Tagesspiegel, bei ihr hätten sich bislang 25 ehemalige Insassen von Kinderheimen gemeldet, die von massiven sexuellen Übergriffen durch Erzieher berichteten.
Der Mörder der neunjährigen Corinna aus dem sächsischen Eilenburg muss lebenslang in Haft. Die Richter des Landgerichts Leipzig sahen es als erwiesen an, dass der 39-Jährige das Kind in seinen Garten gelockt, es in einem Bauwagen missbraucht und anschließend ermordet hat.

Ein neuer Fall von Misshandlung - oder eine Rufmord-Kampagne? Bischof Walter Mixa soll in seiner Zeit als Stadtpfarrer Heimkinder mit der Faust und einem Teppichklopfer geschlagen haben. Das Bistum Augsburg nennt die Vorwürfe "absurd".
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